Florida East Coast



  • ...Anschließende ausgiebige Fahrtests bestätigten die Betribssicherheit mit 4-, 6-Achserdiesels und den vorhandenen Dampfloks, längster Starrrahmen ist dabei eine Spektrum-Consolidation (die Trix-Mikado machte wider Erwarten keinerlei Zicken, ich vermute sie war von MärTrix halt einfach für kleinere Radien konzipiert worden)...


    Die Mätrix Mikado ist selbstverständlich für H0-36 gemacht.
    Auch der Big Boy des selben Herstellern packt den 36er Radius. Einfach Augen zu und durch!


    Und dann kann ich mich nur Acela anschliessen, vergess die Deutschbahngleise.
    Ausnahmen Tillig Elite und wohl das neue Weinert Gleis. Aber da ist die Schwellenlage z.B. der Weichen eine ganz andere und für US Vorbilder nicht stimmig. Technisch würde es funktionieren aber optisch :rolleyes:


  • (Piko-A-Gleis, Funktionsweise mit Erfolg gestestet)


    Matthias, wenn ich Dir einen Tip geben darf, lass die Finger vom Piko A Gleis. Wir haben hier bei uns einen Schattenbahnhof mit diesen Weichen ausgestattet und nur Ärger damit gehabt. Besonders die Dreiwegweiche ist eine betriebliche Katastrophe. Das Hauptproblem bei allen Weichen sind die Zungen aus gestanztem Blech, die sind sehr lawede und liegen auch nicht vollständig auf, weswegen sie nach einiger Zeit anfangen, sich unter dem Gewicht der Loks durchzubiegen, was zu Entgleisungen führt. Ich habe eine Weiche mal probeweise auf Zungen aus ganzen Schienenprofilen umgebaut, das funktionierte, der Aufwand steht aber in keinem Verhältnis zum Nutzen. Nimm lieber gleich Tillig Elite, die Kosten als Bausatz nur unwesentlich mehr...

    Micha



    Americas Resourceful Railroad
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  • Hallo


    und nachträglich erstmal ein frohes Fest mit hoffentlich für alle erfreuliche Geschenke :woot:


    Anbei zunächst der aktualisierte Gleisplan, wie er jetzt gebaut wird, aufgrund der Gleisgeometrie sieht das Ergebnis etwas anders aus als im Plan weiter unten zunächst vorgesehen. Bei der QUerverbindung schräg nach hinten wollte ich keine Kurven einbauen, die Gefahr dass sie zu unschönen und unsicheren S-Kurven verkümmern würden war zu groß, daher wurde großzügig aus den Weichen "geradeweg" in einem Winkel von 1:6 (ja genau, #6 Weichen...) gebaut. Sieht meiner Meinung nach im Ergebnis besser aus und ich hoffe dass der Betrieb so sicherer wird. Darüber hinaus sind Geraden beim Gleise-Selbst-Nageln natürlich viel einfacher zu bauen als Kurven...



    Die Dreiwegweiche wurde nach innnen Verlegt um vorne eine weitere Rechtsweiche für den Abzweig aus dem Schattenbahnhof zu bekommen. Ich hatte einfach kein gutes Gefühl dabei dieses eigentliche Hauptgleis über eine Dreiwegweiche (Piko-A-Gleis, Funktionsweise mit Erfolg gestestet) und eine Tillig 24°- Weiche mit gegossenem Herzsück (entspräche vom Winkel her gefühlt einer #3 oder #3,5) zu leiten, daher bastelte ich lieber noch eine weitere Selbstbau-#6 ein und nahm die dafür kürzeren Abstellgleise in Kauf. Im Endeffekt sind dadurch aber höchstens 30cm verloren gegangen, was ja nicht einmal ganz 2 40'-Boxcars entsprechen würden. Viel geht also nicht verloren für ein meiner Meinung nach stark vergrößertes Maß an Betriebssicherheit. Ausserdem hoffe ich die vorbildwidrige Weiche so besser verstecken zu können.


    Für die Weichen wollte ich ein neues Konzept ausprobieren. Da bisher größtenteils mit Heki-Korgleisbettung gearbeitet wurde, die eine Stärke von 4mm aufweisen, wurde für die Weichenuntergründe 4mm Sperrholz besorgt im Baumarkt, auf diese wurden die Umrisse der Weichenstrassen aufgemalt und die Umrisse dann mit der Laubsäge (yeah, alte Schule!) ausgesägt und die Schotterböschungen an den Rändern angefeilt mit 40-Grit-Schleifpapier auf dem Schleifblock. Etwas aufwändig aber die Mühe war es wert.


    Hier liegen drei Stücke aus: Die Einfahrt in den Schattenbahnhof links, in der Mitte die Dreiwegweiche (Piko-A-Gleis, funktioniert, für Schattenbahnhöfe durchaus vergleichbar wie Tillig-Elite) und rechts der Gleiswechsel für das mittlerweile umgebaute ehemalige Dock-Segment, dazu unten mehr:



    Nachdem das Docksegment soweit rückgebaut wurde, die Gleise auf dem Styropor hatten sich verzogen und in der Mitte war ein regelrechtes "Loch" entstanden, das sowieso eine Überarbeitung nötig machte. Gleise und Styropor wurden heruntergerissen und das Holz nach oben gesetzt. Zwischen dem Dock-Segment und dem zweiten Längssegment unten wurde ausgemessen und dieses Ansatzstück gebaut, ein einfacher Kasten mit einer Lage Styrodur obenauf. Hierauf kommt nur der Anschlussradius zum Schattenbahnhof zu liegen. Es hat einen 60cm-Radius, zugegeben es schmerzt etwas in den Augen, aber die meisten Loks fahren darauf ohne Probleme. Wie man am Weiß unter den Schwellen sehen kann ist der Leim auf diesem Bild noch nicht ganz getrocknet.



    Hier noch einmal die Segmente aneinander. Zum Vergleich wurden die beiden Tillig-15° Weichen neben die auf die #5- Schablonen von Fast-Tracks aufgeklebten Schwellen gelegt. Da mich die Schwellenlage der Tilligweichen gegenüber früheren Projekten doch gewaltig störte hatte ich diesmal diese Lösung gewählt. Durch die Verwendung der fertigen GLeispeofile geht die Arbeit wesentlich flotter, die Nacharbeiten für das Herzstück sind kaum erwähnenswert. Dieses wurde übrigens auf dem kurzen Stück Pertinax befestigt, das in der Mitte zwischen den Schwellen zu erkennen ist. Sie bieten eine sichere Verbindung und gleichzeitig eine elektrisch einwandfreie Verbindung im Herzbereich. Anschließende ausgiebige Fahrtests bestätigten die Betribssicherheit mit 4-, 6-Achserdiesels und den vorhandenen Dampfloks, längster Starrrahmen ist dabei eine Spektrum-Consolidation (die Trix-Mikado machte wider Erwarten keinerlei Zicken, ich vermute sie war von MärTrix halt einfach für kleinere Radien konzipiert worden)



    Dies ist das Kurvensegment rechts (auf dem Gleisplan links) mit der Ausfahrt aus Limestone-Creek und der unten diskutierten Kurvenweiche zu sehen. Allerdings ist hier nur der 4mm-Sperrholzgrund zu sehen. Die Weiche hat einen inneren durchgehenden Bogen von 100cm Radius und der äußere Bogen hat nach eine kurzen Gerade auch in etwa 100cm Radius. Das Gleis mit dem schwarzen Schaumstoffgleisbett wird ein Schattenbahnhofsgleis aus Trix-Gleisen (immernoch vorhanden in meinem Vorrat) die Schienenverbinder wurden verlötet. Das Gleis bleibt ortständg und nicht austauschbar wie die anderen beiden, da es den nicht dargestellten Steinbruch und damit die Abstellmöglichkeit für die Hopper darstellt.



    Hier ist das Segment mit der beginnenden 60cm-Kurve zum älteren Anlagenteil hin und links die beiden aneinandergesetzten Teile des Einfahrbereichs in den Schattenbahnhof. Das Sperrholzstück mit der Dreiwegweiche musste mittels Laubsäge nochmals geteilt werden und wurde auf dem anschließenden Segment fortgesetzt (Siehe unten). Der Anschluss an die nächste Weichenstraße über die Segmente hinweg erfolgte mit dem Korgleisbett. Die drei Abstellgleise wurden nicht aufgeklebt, da hierfür nicht mehr genug Gleisbettung zur Verfügung stand. Diese Bettungen folgen wenn die neuen Bettungen eingetroffen sind.



    Dies ist das Segment zwischen dem vorrigen und dem oben gezeigten Segment mit der Bogenweiche. Diese Weichenstrasse wird etws komplexer und wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die Weichenverbindung nach links ganz vorne im Bild sieht etwas wüst aus. Das kommt daher dass diese Sperrholzplatte zunächst 2cm über den Rand stand und somit die Stellschwelle auf dem Kurvensegment zu liegen gekommen wäre. Daher wurde die GLeisberbindung nach vorne in das Segment hinein verschoben. Dafür wurde eine zweite Schablone auf die ersten draufgepappt. Die Weichen liegen nun etwas enger zusammen, was der Optik und dem Gleismittenabstand (hier 7cm und 5cm) aber keinen Abbruch tut wie ich finde.



    Und so sieht das ganze dann aus wenn beide Segmente aneinander zu liegen kommen, ein schön entspannt-schräger Verlauf wie ich finde. Bitte keine Fragen wo ich hier jetzt noch den Wolkenhintergrund als Sichtbarriere rein bekomme, auf diese Frage habe ich jetzt auch noch keine Antwort, ist aber ja auch noch nicht Zeit dafür :whistling:



    In der Zwischenzeit wurden auch die Gleise auf dem ehemaligen Dock-Segment fertig verlegt. Ist wie ich finde ganz gut geworden. DIe Lötfahnen verschwinden in der Sichtbarkeit hoffentlich nach dem Altern der Gleise (irgendwann in der Zukunft wenn alles zuverlässig fährt, grundsätzlich aber geplant).



    Hier noch ein Blick entlang der Gleise. Der enge Schwellenabstand ist meiner Meinung nach ganz gut gelunden, einige Schwellen sind auch absichtlich etwas schief. Auf dem Anschlussgleis rechts wurde der Schwellenabstand bewusst etwas größer gewähl, da es sich ja nur um ein Sekundärgleis handelt. Ich hoffe der unterschied fällt auf. Auch die Einfahrt in den 60cm-Bogen sieht meiner Meinung nach nicht so schlimm aus wie ich zuerst dachte. DIe Profile wurden dabei bis auf das beim Nageln der Profile angesetzte Zwischenmodul mit dem Bogen weitergeführt solang die Profile eben waren und erst nach den abschließenden Verlöten auf den Schrauben in den Stirnseiten mit der Trennscheibe getrennt.



    Entgegen der ursprünglichen Planung an diesen beiden Weichen auch die Caboose-Industries-Ground-Throws einzusetzen wurde doch eine Schaltstange installiert, die ihren Dienst bei den ausgiebigen Testfahrten einwandfrei erfüllten. Hier ein Bild der Mechaniken. Es handelt sich um Stellstangen aus 2mm Messing gelagert in 3mm Rohren mit 2mm Innendurchmesser. Die adaptierbaren Verbindungen der einzelnen Teile werden durch verlötete Innereien von aufgesägten Lüsterklemmen bewerkstelligt. Am Segmentrand sind die Zugstangen einfach um 90° nach unten umgebogen um einen Hebel zu haben der nicht über die Segmentränder übersteht.



    Die Mskierung der Lötverbindungen der Verkabelung gewinnen zwar zugegebenermaßen keinen Schönheitspreis, dienen aber ihrem Zweck ausreichend wie ich finde.


    So das war es jetzt erstmal für heute und dieses Jahr.
    Vielleicht gibt es im neune Jahr noch ein Update, denn auf dem Brückensegment wurde eine provisorische Brücke installiert, die zunächst einmal einen durchgehenden Verkehr ermöglichen soll.


    Einen guten und erfolgreichen Start ins neue (US-Modellbahn-)Jahr wünscht
    Matthias

  • @Wolfgang,


    herzlich willkommen zurück! Ich hoffe sehr, dass es Dir wieder gut geht.
    Weiterhin beste Genesungswünsche!
    Beste Grüße und Wünsche aus Dresden!


    Grüße
    Bernd S. - member of AMREG.de


    [size=10]Der Name ist Programm: 1900 - und das in H0!
    [font='Verdana, Helvetica, sans-serif']We always learn far more from our own mistakes, than we will ever learn from another's advice.

  • Matthias, da es sich bei deiner Weiche um eine Weiche für die Modellbahn handelt und du von Vorbildradien weit entfernt bist, würde ich ohne Rücksicht auf das Vorbild eine ganz "einfache" gebogene Weiche selber löten. Ohne das bei amerikanischen Weichen übliche gerade Herzstück. Dann gibt es fahrtechnisch auch keine Probleme.
    Du legst fest, welchen Radius deine Weiche haben soll, fertigst eine Zeichnung, klebst Pertinaxschwellen auf die Schablone und beginnst mit dem Bau. Liest sich einfach, ist auch nicht so schwer. Du hast das bei der Convention ja gelernt. :)


    Letztes Jahr wollte Thomas eine Y-Weiche, 3m Radius und im Abzweig 3m ebenso. Nach der Zeichnung und dem Aufkleben der Schwellen brauchte ich noch 4,5 Std.


  • Eine Aussenbogenweiche ist das, was der gemeine Modellbahner als Y-Weiche kennt. Bei der Innenbogenweiche gehen immer beide Stränge in eine Richtung weg. Deine Weiche umbauen würde ich nicht, da kannst Du auch gleich ne neue bauen... Dürfte auf das selbe raus gehen

    Micha



    Americas Resourceful Railroad
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  • Hallo mal wieder


    DIeses Wochenende war ich mal zu Hause bei meiner Anlage und habe mal alles durchgeschaut und ein bisschen überlegt: Bei der letzten US-Modellbahn Convention hatte ich bei einem Workshop mit den Fasttracks Schablonen eine #10 left hand gebaut. Ich habe mir nun überlegt daraus eine Bogenweiche für die Einfahrt von der Brücke her (Plan siehe unten) zu formen. Der Radius des äußeren Gleises wäre zwischen 80 und 100 cm. Daher hier ein paar, wenn auch einfache, Fragen:
    1.Hat jemand sowas schonmal gemacht?
    2. Wie sind nochmal Außenbogen- und Innenbogenweichen definiert? Welcher ist der "gerade/durchgehende" Strang? Da es sich ja um eine linke Weiche handelt, würde der Radius nach innen hin kleiner werden, ist das dann eine Innenbogenweiche?
    3. Gibt es für sowas Schablonen?


    Gut zugegeben ich könnte auch selber recherchieren, dazu hatte ich aber jetzt im Moment keine Zeit :-D


    Mfg und Danke
    Matthias

  • Hallo


    Hier ist nochmal der noch zu bauende Bereich etwas vergößert dargestellt mit einigen detailierten zu dem was ich mir hier so gedacht habe...



    Mfg und viel Spaß beim Anschauen
    Matthias

  • Hallo alle miteinander


    Lange habe ich nix hören lassen. Bautechnisch gehts bei mir leider auch überhaupt nicht voran. Mein Studium nimmt mich schon sehr in beschlag. An Weihnachten konnte ich zuletzt etwas an der Verakbelung arbeiten, aber fertig, wie gedacht wurde es dann auch nicht...


    Naja dennoch ist eine Idee für den Plan meines zweiten Bahnhofs entstanden. Die Idee war mit diesem Plan sowohl point-to-point als auch round-and-round zu ermöglichen.


    Außerdem habe ich mir eine neue Geschichte für meine Bahn ausgedacht, nach dem "what-if" Prinzip: Durch wirtschaftlichen Aufschwung wächst in meiner Geschichte die "Celestial Railroad" soweit an, dass die Florida East Coast beschließt, sie zu kaufen und umzuspuren. Der "Celestial Branch" zweigt in West Palm Beach ab und führt durch Hafenindustrie über Juno und Jupiter nach Limestone Creek und schließlich bis zum Lake Okechobee (und von dort vielleicht sogar bis nach Tampa und Orlando???)...Er stellt (natürlich! :thumbup: ) eine wirtschaftlich und transporttechnisch wichtige Ostküsten-Westküsten-Verbindung innerhalb Floridas dar. Zeitlich wurde jetzt ungefähr 1954 festgelegt, da zu diesem Zeitpunkt die ersten SW1200 gekauft wurden.


    Wenn ihr Fragen und Ideen oder Anregungen zu dem Plan habt, lasst es gerne hören. Leider habe ich nur Paint, daher ist alles etwas "schludrig" und unmaßstäblich. Die Segmente haben meistens eine Länge von 120cm bei 50cm Breite. Für Weichen wurde Pie-mal-Daumen mit #5 bei einer Länge der Geraden von ca. 30cm geschätzt.



    Mfg
    Matthias

  • Hallo


    Ich habe rausgefunden in welchem Heft der Artikel über die (doch H0) Anlage über die Key-West-Extension publiziert wurde. Es handelt sich um Model Railroader Februar 2001. Falls einer von euch dieses Heft hat und mir den Artikel zukommen lassen könnte bitte einfach eine PM an mich oder schaut mal oben nach meinem Eintrag unter "Börse".


    Mfg und einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr euch allen
    Matthias


    => 15.01. : Vielen Dank an Bernd (seine Floridaanlage findet man weiter unten in diesem Thread)! Die Suchanzeige hat sich dank ihm netterweise erledigt. Vielen Dank wirklich ein großartiger Artikel über eine einzigartige Anlage!

    Speedway To America's Playgrounds


    Florida East Coast RR in H0

    Edited once, last by Matthias ().

  • Guten Abend


    Ich bin dieser ruhigen entspannten festlichen Tage mal wieder etwas zum Bauen gekommen. Hier ein paar Neuigkeiten also. Zunächst der brandaktuelle Gleisplan zur besseren Orientierung:



    Den bisher unbenannten Bahnhof hab ich jetzt einfach gemäß dem geographisch nächstnördlich folgenden Haltepunkt nach "Long Key Fishing Camp" benannt. Dort gab es zwar eigentlich nur ein Stumpfgleis, aber "modellers license" erlaubt es mir dort ein bisschen mehr unterzubringen. Ausserdem möchte ich gerne das sehr ansprechende stufenartig angeordnete Depot hier nachbauen.


    Wie man an dem Plan sieht sind die roten Umrandungen verschwunden (abgesehen von dem kleinen Ansatzstück oben links). Ich habe also die Holzarbeiten für die beiden noch fehlenden Segmente fertiggestellt. Ausserdem gab es noch einen neuen Fuss. Ein zweiter neuer Fuss zwischen dem Brückensegment und dem Bogensegment mit der Einfahrt nach Long KEy Fishing Camp muss noch gebaut werden. Hierfür ist eine Spezialkonstruktion von Nöten, da der Fuss nicht nur über das darunter stehende Bett reichen muss sondern sich auch unter einem direkt hinter dem Bett stehenden Regal durchfädeln muss damit auf beiden Seiten eine Abstützung auf dem Boden erreicht werden kann.


    Hier nun Bilder von dem Brückensegment im Holzrohbau:




    Auf dem zweiten Bild wurde zum Größenvergleich ein Frateschi 10Wheeler auf der Grundplatte plaziert, die später die Wasserfläche bilden wird.
    Der vordere Träger bis zu den schrägen Seitenteilen misst nur 100cm, durch die Schrägen verlängert sich der hintere Träger, eine durchgehende Dachlatte (schwer, aber für die Stabilität unabdingbar), beträchtlich auf über 170cm!


    Fotos vom testweise vorübergehende aufgebauten Gesamtarrangement konnten leider nicht gemacht werden, da just in diesem Moment der Akku des Fotoapparats den Geist aufgab. Ich werde sie aber bestimmt nachreichen wenn ich den oben beschrieben Spezialfuss beim nächsten Mal Basteln gebaut habe und dann probeweise wirklich alles zusammenschraube. Inmitten der ganzen Segmente zu stehen war jedenfalls wirklich beeindruckend, hätte ich selbst nicht gedacht das das ganze so mächtig wird wenn es "fertig" ist.


    Am Long Key Fishing Camp wurde schon ein wenig mit der Landschaftsgestaltung begonnen, es wurde 3cm Styrodurplatten eingepasst, die vorne die Schräge bilden, auf der das Depot von Long Jey Fishing Camp zum stehen kommen wird.



    Als nächste Bauphase wird eine hefitge Schlacht mit noch viel mehr Styrodurplatten folgen. Die Betonbogenbrücke soll im Kern auch aus Strodur entstehen, der dann mit Gips überzogen wird. Dazu im nächsten Jahr hoffentlich mehr wenn es soweit ist.


    Ausserdem werde ich wahrscheinlich bald eine größere Menge Schwellen, Gleisnägel, Gleisprofile und Korkbettungen bestellen, damit alles zum Weiterbau beim nächsten Heimatbesuch bereit liegt. Wie gewohnt sollen auch die weiteren Gleise selbst genagelt werden. Die Weichen für den zweiten Bahnhof sind bereits fertig gekauft von Tillig. Ich weiß um die falsche Schwellenlage, der Gleisbau wird aber dadurch ganz wesentlich beschleunigt im Vergleich zum Selbstbau von Weichen. Eine werde ich dann sowieso noch selbst bauen müssen in diesem Bereich. Danach wird die Verkabelung weiterlaufen. Vorerst soll ein betriebsfähiger Zustand erreicht werden, damit wenigstens einige Züge fahren können. Ich werde versuchen mit Tony Koesters Leitspruch zu Herzen zu nehmen: "Get that thing running first!" und "There's no excuse for poor operation!"


    Vielleicht klappts ja :-) Es bleibt wie immer noch viel zu tun.


    Mit freundlichen Grüßen und euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr
    Matthias


    P.S.: Hat einer von euch an Weihnachten vielleicht Zeit gehabt in sein Archiv zu schauen und hat dort den Bericht aus dem Model Railroader über die Key-West-Extension-N-Anlage gefunden? Danke...

  • Hallo mal wieder


    Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht zu dem zweiten noch unbenannten Fiddle-Yard. Er soll ja auch durchgestaltet werden eigentlich. Jetzt bin ich noch einen Schritt weitergegangen und habe versucht eine Art Junction Yard nachzubilden, der eine Anbindung an die zweigleisige FEC-Hauptstrecke darstellen soll. Damit wär das Thema allerdings etwas weggerückt von der ursprünglichen Key-West-Extension-Idee. Würde aber auch etwas mehr Raum für unterschiedliche Gestaltung und Weiterentwicklung bieten.


    Was ist eure Meinung zu dem veränderten Plan?



    Mfg
    Matthias

    Speedway To America's Playgrounds


    Florida East Coast RR in H0

    Edited once, last by Matthias ().

  • Ich wünsche erstmal einen schönen ersten Advent allen miteinander!


    Vielen Dank für eure Anworten.Hier ein paar von mir:


    Ja ich habe schonmal was von diesem MR-Artikel gehört. Leider habe ich ihn aber nicht. Nur den GLeisplan habe ich glaub mal gesehen, geht ja als braver Abonent alles online zum Einsehen. Die Anlage war glaub ich in N oder? Würde mich wirklich sehr interessieren der Artikel, hat den vielleicht jemand?


    Deine Rangieranlage finde ich auch sehr fein Bernd. Hoffe du kommst bald wieder dazu noch mehr daran zu arbeiten. Ich würd mich freuen wenn wir uns auch ausserhalb vom Forum austauschen könnten. Ich habe allerdings im Moment viel an der Uni zu tun und bin deshalb leider nicht immer so zuverlässig was die Beantwortung von Emails angeht...
    Was hast du denn so an Infos? Ich hab diese Trains-Ausgabe mit der FEC-Coverstory, das Heft ist mein ich von 2007. Wenn ich an Weihnachten zuhause bin, kann ich gerne mal schauen, dass ich dir das zukommen lass. Ansonsten gibts wohl noch so ein pdf in dem alle gesammelten Werke über die FEC aus dem Trains-Magazine der letzten Jahrzente gesammelt sind. Sind so ca. 40 Seiten hab ich gehört und wird auf der Kalmbachseite gegen Credits angeboten...
    Ich hab zwei Bücher von Seth Branson zuhause stehen. Wie sieht es ansonsten mit Infos aus? Kennst du noch gute Quellen? Hab mich bisher nicht getraut Kontakt aufzunehmen, es gibt wohl eine Google-Gruppe von der Historical Society oder so.


    Wenn ich mal wieder was Neues hab meld ich mich gern wieder und wenn ihr was zu berichten habt nur her damit.


    Mfg
    Matthias
    P.S.: Zurück an den Schreibtisch während vor der Haustür der Weihnachtsmarkt tummelt... * :(

  • Hallo Matthias,


    wirklich ein interessantes Thema.
    Im ModelRailroader war vor einigen Jahren mal ein sehr interessanter Artikel über eine Anlage, die die Key-West-Strecke in den frühen 30ern als Vorbild hatte und über zwei Ebenen verlief. Der Artikel könnte Dir als Inspiration dienen - habe die Ausgabe aber leider nicht zur Hand.


    Wenn Du noch ein paar rot-gelbe FEC-Loks von Proto 2000 oder weitere passende Fahrzeuge aus den Südstaaten suchst - ich habe welche abzugeben. Einfach PN an mich.


    Grüße
    Oliver

  • Hallo Mathias
    Auch von mir herzlich willkommen im Forum. Ich bin der Freund vom Alexander ( Breezer ) der die begonnene N-Anlage übernommen hat und sie fefinitiv weiter
    bauen wird. FEC interessiert mich sehr. Habe auch schon einiges an Info`s und
    Material gesammelt. Mein Zeitraum wird Anfang 1990 + ... sein.
    Wenn Du Lust hast können wir uns ja auch neben dem Forum zum Thema austauschen.


    Also,viel Erfolg und Spaß mit dem geplanten Projekt.


    Viele Grüße Bernd

  • Hallo mal wieder
    Bevor es in diesem Thread noch allen langweilig wird, hier mal was Neues. Ich war vergangenes Wochenende auf Heimaturlaub und habe dabei die Gelegenheit genutzt die Segmente mal flüchtig zusammenzuschrauben um ein paar Fotos zu schießen.


    Hier eine Übersicht vom Kurvensegment aus. Dieses wurde aus einem alten eigentlich geraden Segment "recycled", das zuerst zersägt und dann im 45°-Winkel quer wieder zusammengeleimt und geschraubt wurde. Wie man sieht hat es aber noch keinen Boden. Dieser wird noch eingebaut in Form von Styrofoamplatten. Allerdings bin ich noch etwas skeptisch wie ich darauf dann eine Kurvenüberhöhung (Superelevation) hinbekommen soll, die ich eigentlich doch ganz ansprechend fände...
    Dahinter kommt das weiter unten schon gezeigte teilweise landschaftlich gestaltete Segment. Wie man sieht reicht die Längswand meines alten Kinderzimmers aber nicht wirklich aus und so verläuft das letzte Segment (im Gleisplan unten das ganz rechts oben) durch die Tür ausserhalb meines Zimmers in den Gang. Ganz zur Unfreude meiner Eltern :nunu(
    Rechts vor dem Schrank erkennt man das auch schon relativ weit fortgeschrittene Segment mit dem Dock und den zwei Gleisen darauf.
    Da das ganze im Moment natürlich auch durch die Poster im Hintergrund sehr unruhig aussieht soll irgendwann auch mal ein anschraubbarer Himmelhintergrund gebastelt werden.



    Hier das Ganze nochmal aus entgegengestzter Perspektive "durch die Tür" sozusagen ins Zimmer rein. Man erkennt im Hintergrund glaube ich ganz gut das "Loch" dort wo das Kurvensegment steht. Es ist gedacht, dass das Gleis darauf einen 90°-Bogen beschreibt dann vor dem hinten links sichtbaren Regal über ein kurzes Brückensegment führt und dann nach einer weiteren 90°-Kurve links in den Abstellbahnhof führt. Dieser soll aber auch mit Landschaftsgestaltung versehen werden. Sein entgültiges Konzept steht auch noch nicht fest, dafür werde ich mich ratsuchend nochmal an euch wenden wenns soweit ist.



    Hier nochmal fast die gleiche Perspektive nur diesmal um die Größenverhältnisse etwas besser zu verdeutlichen mit einer E7a und einem 85' Diner Car auf den Schienen. Die Kurven haben übrigens 70 und 60 cm Radius. Das quietscht ganz schön beim durchfahren...



    Hier das vorläufige Stellpult, das allerdings noch für die alte Gleiskonfiguration gedacht war. Es wird demnächst allerdings "recycled" werden...



    Hier ein Blick von unten, wenn das Stellpult an das Segment angeschraubt ist. Man erkennt die im Text unten erwähnten PC-Stecker. Dieser im Bild hat unfassbare 50 Pole... Da hilft nur eine Excel-Tabelle als Denkstütze!!! Oder wohin führte nochmal dieses gelbe Kabel???...



    So das wars dann auch schon wieder erstmal. Viel Spass beim Anchauen und Lesen und eine gute Nacht.
    Mfg
    Matthias

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