Wabtec Batterie-Streckenlokomotive nimmt Gestalt an

  • Wenn man sich die Website von Fridays for Future und ihre Forderungen ansieht, stellt man fest, dass sie sich der Kosten bewusst sind. Sie haben ihre Forderungen wissenschaftlich prüfen lassen. Sie sehen auch, dass Nichtstun neben den katastrophalen Folgen für die Lebensumstände erhebliche Kosten versuchen wird.

    Zitat von https://fridaysforfuture.de/forderungen/

    Die Klimakrise stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit.[......]

    Es bleibt daher wenig Zeit, den Klimawandel aufzuhalten und so zu verhindern, dass die Kipppunkte im Klimasystem überschritten werden. Tun wir das nicht, werden die verursachten Schäden weit höhere Kosten mit sich bringen als alle Investitionen in konkrete Maßnahmen zur Vermeidung der Klimakatastrophe.


    Ob das allen streikenden Jugendlichen bewusst ist, wage ich nicht zu beantworten, sie könnten sich aber leicht informieren.


    Ich stimme zu, dass die Menschen mitgenommen werden müssen und soziale Härten ausgeglichen werden sollten. Diese Chance ist mit der CO2-Bepreisung der ehemaligen Groko erstmal vergeben worden.


    Es ist ist schwierig, Menschen klar zu machen, dass sie auf ihre so schön billigen Wochenendflüge nach XY, Inlandsflüge oder auf ihr großes SUV verzichten sollen, solange Politik halbherzig handelt und z.B. Lufthansa ohne Auflagen rettet, oder keine gleichen Verhältnisse für die Verkehrsträger herstellt oder ÖPNV immer weiter verteuert, die Autoindustrie weiterhin Pkw mit mehr als 150 PS anbietet - die Liste könnte man beliebig fortsetzen - kann es ja noch nicht so ernst sein.


    Ich nehme mich da nicht aus. Ich werde auf mein 11 Jahre alten RAV4 nur ungern verzichten, obwohl ich ihn von den Fahrstrecken sicherlich nicht brauche. Aber das Wohnen im Grünen am Stadtrand von Essen hat seinen Preis, der nächste Laden ist drei Kilometer entfernt. Und ein Einsteigen in einen Kleinwagen lässt mein Rücken nicht mehr zu.


    Vielleicht habe ich es hier schon mal gebracht: Kart Lauterbach wurde gefragt, ob die Corona-Pandemie seine politische Meinung geändert hätte. Seine Antwort: Er sei hinsichtlich der Bewältigung der Klimakrise sehr viel pestimistischer geworden, da da gäbe es keine Impfung.


    Nun stellen wir fest, dass die Impfung nicht die erhoffte schnelle Ausweg aus Corona ist........

    Gruß, Volker

  • In einer Sache muss ich Lutz zustimmen, und das sehe ich bei Jugendlichen, die ich kenne. Sie sind mit viel Enthusiasmus bei der Sache und gehen Freitags nicht zur Demo, um Schule zu schwänzen. Die wollen wirklich was erreichen. Allerdings sind sich viele nicht bewusst, was das alles einmal kostet und das auch sie das bezahlen müssen.


    Ich halte es für wichtig, was zu ändern, mir ist auch bewusst, dass es teuer wird, aber die Leute müssen mitgenommen werden. Im Moment sehen sie nur: "alles wird für mich teuer!", da ist verständlich dass sie nicht so viel Verständnis haben...

    Micha



    Americas Resourceful Railroad
    ________________________________________________


  • Punkt 1. unsere PKW-Flotte ist schon längst rein elektrisch.

    Punkt 2. Tja, da muß ich mich entscheiden (zur Erinnerung: Stadtrand) 20 Minuten PKW oder 80 Minuten ÖPNV zur Arbeit

    Weiter Punkt zwei: Ich bin so ein previlegiertes Archloch, das außerhalb von Berlin ein Wochenhaus hat, Betrieb und Versorgung ohne Auto faktisch ausgeschlossen. Ohne diesen Fluchtpunkt wäre ich wahrscheinlig psychisch schon zusammengebrochen, in diesem Schmelztiegel Berlin finden es doch nur noch Touristen toll. Dieses Grundstück war meine /unsere Rettung in den letzten zwei Jahren, wo Urlaubsreisen fast nicht möglich waren.

    Nochwas, meine Schwiegerfamilie wohnt in einem kleinen Dorf (ca70 Einwohner) die haben von ÖPNV oder Bus noch nie was gehört, ich weiß also durchaus, wovon Du redest.

  • Lieber Lutz,

    Bitte die Kirche im Dorf lassen.


    Der Großteil der Grün Wähler sind normale Menschen die in keinster Weise irgendwie auffällig sind. Quer durch alle Bevölkerungsschichten. Jung, Alt, Dick, Dünn, Männlich, Weiblich, Akademiker oder Arbeiter.


    Du wirst wahrscheinlich auch den durchschnittlichen AFD Wähler nicht auf der Straße erkennen. Das sind ebenso nur Mitbürger die gehört und verstanden werden wollen.


    Die grünen Spinner die sich an Bäume ketten und der braune Pöbel der laut randaliert, sind Randerscheinungen unserer Gesellschaft.


    Zum Wahlprogramm sag ich jetzt mal nix, i Österreich war Wahl Tag und ich war mit den Kumpels auf einer zwei tägigen Ruder Ausfahrt. Die Diskussion kann mag ich nimmer hören

  • Es klingt zu schön, um wahr zu sein.


    Ich kann weder den Inhalt des Videos noch die Kritik im nachfolgenden Link fachlich beurteilen: https://www.golem.de/news/wiss…e-energy-2106-157097.html


    Nach der Kritik stimmen die hohen Energiedichten, wie sie in Nature Energy publiziert wurden, nicht mit den Ergebnissen aus dem Anhang überein.


    Danach scheint der Zink-Luft-Akku derzeit noch weit vom Lithium-Ionen-Akku entfernt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Gruß, Volker


  • wer weiß wer weiß was zukünftig für akkus verbaut werden, gibt ja auch konzepte mit natrium die schon funktionieren...

    Grüße aus der Werkstatt der NC&GR RR


    ''Wenn etwas nicht fertig wird dann fange etwas neues an in der Hoffnung das dieses fertig wird'' :whistling:

  • Ich überlege noch ob Du nicht irgend ein Klischee über Die Grünen vergessen hast. Manchmal hilft es Parteiprogramme zu lesen, aber vielleicht ist das zu anstrengend?

    Die bisherige Koalition hat die CO2-Bepreisung für den Verkehr eingeführt. Ziel die fossilen Kraftstoffe zu verteuern, um den Umstieg auf CO2-freie Fahrzeuge zu beschleunigen. Die Grünen wollen das auch, aber im Gegensatz zur Noch-Regierung wollen sie die gesamten Einnahmen aus dem CO2 in Form eines Bürgergeldes zu gleichen Teilen an jeden Bürger zurückgeben. Außerdem wollen sie die Kaufprämien für E-Fahrzeuge verdoppeln. Was sie nicht wollen, ist das Auto abschaffen.


    Was Friday for Future betrifft. Ich habe schon mal gesagt, ohne sie gäbe es das Urteil des Bundesverfassungsgericht zum Klimaschutzgesetz nicht. Sie halten uns immer wieder vor Augen, dass wir nicht wie bisher weiterwurschteln können. CDU/CSU, SPD, FDP und ein paar andere würden lieber nichts verändern, es könnte die Wähler ja aus der Komfortzone herausholen und bei der nächsten Wahl Stimmen kosten, Und irgendwo ist fast jedes Jahr eine Landtagswahl.


    Beim Kampf gegen den Klimawandel und der Anpassung an ihn geht es nicht um die Zukunft der Generation 50+ sondern um die der Jugend. Aber es sind wir Älteren, die ihre Zukunft verspielen


    Viele der Jungen dürfen noch nicht Wählen, aber Demonstrieren dürfen sie. Und das ist gut angelegte Zeit, Lernstoff kann man nachholen, Versäumnisse im Klimaschutz nur schwer.

    Gruß, Volker

  • Senf (Achtung scharf!)


    Ach es könnte so schön sein, gäbe es nicht diese ideologischen Denkblockaden. Wenn das noch mit typisch Deutschen Bedenkentum gepaart wird, ist langsamste Schnecke schneller als der Fortschritt. Ist das Ganze dann noch grün eingefärbt bewegt man sich nicht mehr vorwärts, sondern schon rückwärts Richtung Mittelalter.


    Als typischer Grüner kommst du aus einem besserverdienenden Elternhaus, bist nicht älter als 30 Jahre, körperlich fit und kannst mal eben 60km mit dem Rad zurücklegen ohne ins schwitzen zu kommen, hast keine Geldsorgen, du wohnst in der Innenstadt da wo die tollen Szenetreffs sind, in einer hippen 150m² Altbauwohnung in bester Innenstadtlage (Papi zahlt), wenn du nicht gerade auf Bäumen oder Schienen hockst. Nur die Bildung hat gewisse Lücken, der Stoff der Freitagsstunden fehlt halt.

    Aber da man doch einen der fusselologischen Studiengänge wählt oder gewählt hat, hat man nur Laberfächer und kann sich nach in paarunddreissig Semestern so da durch den Abschluß mogeln. Dann bewegt man sich vollends in der abgeschlossenen grünen Luftfilterblase und man nimmt keine Einflüsse von ausserhalb mehr war. Du brauchst kein Auto, also brauchen auch alle anderen kein Auto mehr. Um Umwelt- oder Klimaschutz brauchst du dich zu kümmern oder dich gar einzuschränken, das sollen gefälligst die anderen machen und gefälligst Verzicht üben. Dafür kann man sich um"*" und ähnlich ganz wichtiges kümmern.

    Ich fasse das drastisch einmal so zusammen:

    Nach S.c.h.e.i.s.s.e. kommt Ö.k.o.s.c.h.e.i.s.s.e. und auch die ist braun und stinkt.


    Das folgende Zitat stammt von Lars Hennemann, veröffentlicht im Darmstädter Echo am 21.09.2119:

    ... Ansonsten empfiehlt es sich, jetzt von den Bäumen zu steigen. Da ist der Menschheit auch schon einmal gelungen. Als sie das Hirn einschaltete. Das Klima - von Globus und Debatte - könnte das brauchen."

  • Zum Thema.

    USA ist klar, Oberleitungen sind den Privaten zu teuer.

    Warum baut z.B. die Bundesbahn nicht schon seit Jahren auch Nebenstrecken mit Oberleitung aus, warum immer da noch Dieselbetrieb? Alternativ gab es ja mal Akkutriebwagen. Warum wurde das aufgegeben?

    Auch bei der DB müssen Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Bei Kosten von ca. 1,5 Mio. Euro bis 3,5 Mio Euro je Kilometer für eine Oberleitung wird man eine Nebenstrecke mit zwei bis drei Zügen pro Tag kaum elektrifizieren.


    Auch der Akku ist nicht in Vergessenheit geraten. Stadler hat 2018 einen Flirt Akko vorgestellt. Er ist 140 km/h schnell kann unter Fahrdraht und mit Akku fahren. Reichweite mit Akku ist ca. 185 km, die Aufladung erfolgt unter Fahrdraht. Das Land Schleswig-Holstein hat 55 zweiteilige Züge bestellt. https://de.wikipedia.org/wiki/Stadler_Flirt#Flirt_Akku


    Stadler liefert auch einen Flirt H2 mit Wasserstoff-Brennstoffzelle an die San Bernardino County Transportation Authority (SBCTA). Er soll 130 km/h schaffen.

    https://www.stadlerrail.com/me…ng%20flirt%20sbcta_de.pdf


    Mit Wasserstoff-Brennstoffzelle läuft bereits seit Dezember 2018 der Alstom Coradia iLint im Regelbetrieb auf den Strecken Buxtehude - Bremerhaven - Cuxhaven. 14 Stück gehen nach Niedersachsen, 27 nach Hessen. Weitere Strecken testen: https://de.wikipedia.org/wiki/Alstom_Coradia_LINT#iLint


    Siemens entwickelt in Zusammenarbeit mit DB einen Wasserstoff betriebenen Regionalzug auf Basis des Mireo Plus:https://www.deutschebahn.com/d…erstoff-Zeitalter-5735960


    Und auch auf dem Gebiet der Lokomotiven tut sich etwas. Toshiba in Kiel hat eie Lok mit diesel-elektrischem, elektrischem und Akku bzw Brennstoffzellen-Antrie vorgestellt: https://www.railwaygazette.com…emonstrator/48649.article

    DB Cargo hat 50 in der Konfiguration diesel-elektrisch und Akku bestellt.


    Ich denke andere werden nachziehen.

    Warum Langstreckentransporte nicht wie in den USA grundsätzlich auf die Bahn?

    Langstreckentransporte wie in den USA haben wir kaum. Meist bewegen wir uns unter 800 km (500 Meilen) und da ist Anteil der US-Bahnen am Frachtaufkommen nur gering, weil Lkw schneller und billiger sind. Ähnliches ist hier, wo noch ungleiche Randbedingungen dazu kommen. Außerdem fehlen die Streckenkapazitäten.


    Was Autos angeht, so sind Elektroantriebe im Pkw-Bereich weiter vorangeschritten. Es ist halt einfacher mit den geringeren Leistungen umzugehen und die Anzahl ist größer. Aber im LKW Bereich gibt es Tests mit Akkus, Brennstoffzelle und Wasserstoffverbrennungsmotor (wie Ulrich schrieb hat Deutz gerade einen vorgestellt) und es gibt die alternativen Treibstoffe, die für Lkw sicher besonders geeignet sind.
    Gruß, Volker

  • Hier bist Du leider nicht ganz aktuell informiert. Bis 2030 wird der größte Nahverkehrsbetrieb Deutschlands rein elektrisch fahren. Aber die Ladeinfrastruktur, neue Betribeshöfe und die Fahrzeuge fallen nicht vom Himmel.

    Aber weil hier so schön drüber geredet wird, auch mal mein Senf zum E-Auto.

    Ich bringe das mal sehr Spitz auf den Punkt.


    Mir ist als Bewohner der Größten Stadt Deuschlands der Besitzt eines E-Autos praktisch verboten. Warum, Ich kann es nicht laden. Die wenigen Ladestationen in Berlin sind praktisch immer mit Mietautos besetzt. Und da ich nicht mittendrin wohne, ist es egal, das sie besetzt sind, es gibt hier sowieso keine.


    Zu Punkt 1,

    Das mag ja in Berlin so sein, ich war schon lange nicht mehr da. Aber betrifft dann auch nur die Busse.


    Zu Punkt 2 Senf zum E-Auto

    Nun ja, aber dafür habt ihr ja den am besten ausgebauten Öffentlichen Nahverkehr.

    Und laut Aussagen dieser Klimaaktivisten, Grünen usw. benötigen Leute die da Wohnen auch kein Auto oder E-Auto.

    Also kein Problem für dich.

    Wo ich wohne ist man ohne Auto aufgeschmissen, aber ob ich mir das als Rentner noch lange leisten kann?

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

  • Warum soll immer nur der private Autoverkehr auf E-Autos umsteigen, aber diejenigen die Platz für dicke Akkus haben wie LKWs, Busse und auch Bahn werden verschont.

    Als positive Ausnahme sehe ich da die Deutsche Post. Die liefern schon teilweise mit E-Autos aus.

    Hier bist Du leider nicht ganz aktuell informiert. Bis 2030 wird der größte Nahverkehrsbetrieb Deutschlands rein elektrisch fahren. Aber die Ladeinfrastruktur, neue Betribeshöfe und die Fahrzeuge fallen nicht vom Himmel.

    https://www.rbb24.de/wirtschaf…r-ebus-busse-analyse.html

    https://www.tagesspiegel.de/be…robusse-ein/27279608.html

    Aber weil hier so schön drüber geredet wird, auch mal mein Senf zum E-Auto.

    Ich bringe das mal sehr Spitz auf den Punkt.

    Mir ist als Bewohner der Größten Stadt Deuschlands der Besitzt eines E-Autos praktisch verboten. Warum, Ich kann es nicht laden. Die wenigen Ladestationen in Berlin sind praktisch immer mit Mietautos besetzt. Und da ich nicht mittendrin wohne, ist es egal, das sie besetzt sind, es gibt hier sowieso keine.

  • In gewisser Weise ist die Notwendigkeit schon lange bekannt.

    Es gab und gibt ja auch Ansätze...

    Dann kamen und kommen, auch grüne, Bedenkenträger, die vielfach direkt Gerichte angerufen haben. Die im Namen des Volkes und gemäß geltendem Recht geurteilt haben.


    Aktuell sind deshalb Windräder extrem schwer zu genehmigen.

    Die Stromleitungen nach Süden sind gestoppt.

    Die Ladeinfrastruktur für E-Autos kommt nicht in Schwung.

    Solarpanele mussten vom Dach.

    Lässt sich beliebig fortsetzen.


    Und da ändert auch ein grüner Wahlsieg nichts...

    Auch wenn man es im Wahlkampf täglich herunterbetet. Die Realität auch für die Grünen ist anders.

    HeaderForum.jpg
    *********************************************
    Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Cajon Pass / Nebraska / Wyoming - DB / SBB / ÖBB - DVB Straßenbahn Dresden - H0

    The situation is hopeless but not serious !

  • Ich sehe das wie Volker. Irgendwer muss anfangen, und Deutschland ist eines der Länder, was sich das leisten kann.


    Wobei ich auch Jürgens Argumente verstehe. Mein Großvater wohnt auch auf dem Land, und dort fährt nichtmal ein Bus. Ohne Auto ist es aus. Hier muss man dann entsprechende Kompromisse machen. In der aufgeladenen Zeit fällt es leicht, Aussagen zu treffen wie "die Grünen wollen uns die Autos weg nehmen". Nein, wollen sie nicht. Aber gerade in einer mit dem ÖPNV gut vernetzten Stadt ist das Auto ein unnützes Luxusobjekt. Wenn das kleinere meiner beiden Kinder alt genug ist, alleine mit der Bahn in die Schule zu fahren, habe ich keinen Grund mehr, das Auto zu behalten.

    Micha



    Americas Resourceful Railroad
    ________________________________________________


  • ...

    Modellbahn mit Autobatterie? Bist du dir da sicher bei dem Verbrauch den einige Anlagen nicht zuletzt durch Digital haben.

    Und in den Zeiten mit rationierten Strom werde ich mit dem Strom bestimmt andere Geräte aufladen.


    ... Warum Langstreckentransporte nicht wie in den USA grundsätzlich auf die Bahn? ...

    Auf dem letzten AMREG-Stammtisch haben wir ein Gleis mit einer Solarbatterie betrieben. Der genutzte Digitrax Zephyr war so genügsam, dass es zu keiner Verbrauchsanzeige kam. Die 100W so mancher Layouts wären für ein paar Stunden kein Problem. Mit einem angeschlossenem Solarpanel kann mit bis zu 120W die Batterie wieder aufladen, auch parallel zum Verbraucher.


    Dass die Langstreckentransporte auch hier auf die Schiene gehören, schreibt sich leider keine unserer Parteien auf die Fahne. :(

  • Laut Progamm der Grünen sollen die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung komplette zu gleichen Teilen an die Bürger zurückgegeben werden. Pendler und Pendlerinnen mit niedrigem Einkommen sollen aus einem Hilfsfond unterstützt werden. https://www.gruene.de/artikel/…d-antworten-zum-co2-preis

    @Volker

    Und wer gibt mir als armen Rentner der auf dem Lande mit wie weiter Unten beschriebenen praktisch nicht nutzbaren Öffentlichen Nahverker etwas zurück?

    Auch ich bin auch weiterhin aufs Auto angewiesen.

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

  • @Jürgen: Der Ehrlichkeit halber sollte dazu gesagt werden, dass der derzeitige Benzinpreis nichts mit den Grünen zu tun hat. Die von Bundesregierung durchgesetzte CO2-Bepreisung geht voll in den Haushalt.


    Laut Progamm der Grünen sollen die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung komplette zu gleichen Teilen an die Bürger zurückgegeben werden. Pendler und Pendlerinnen mit niedrigem Einkommen sollen aus einem Hilfsfond unterstützt werden. https://www.gruene.de/artikel/…d-antworten-zum-co2-preis


    Disclaimer: Ich bin weder Fan noch Mitglied der Grünen. Ich finde aber, dass sie in Deutschland zu viel Gutes im Klimaschutz getan haben, in dem sie das Thema immer wieder in unser Sichtfeld gerückt haben, um ein Bashing unkommentiert stehen zu lassen.

    Gruß, Volker

  • @Jürgen: Natürlich können wir nicht alleine das Klima retten. Aber einer muss anfangen und da finde ich es nur recht und billig, dass es die sind, die in den letzten 150 Jahren am meisten auf Kosten unseres Planeten zu Reichtum und Wohlstand gekommen sind. Und da sind wir mit anderen weit vorne.

    Was Deine Modellbahnbedenken betrifft, das ließe sich durch eine Autobatterie lösen.

    @Volker

    Vor 150 jahren habe ich noch nicht gelebt, ich bin auch erst nach dem Krieg zur Welt gekommen und werde trotzden für alles vorher (Nazis, Kolonien usw.) verantwortlich gemacht.

    Ich bleibe darum bei meiner Meinung, wenn Deutschland allein versucht die Welt zu retten wird dadurch nur Deutschland wirtschaftlich ruiniert.

    Aber lassen es besser, hier sind die Meinungen festgefahren und die Lautschreiergruppe läßt keine sachliche Diskussion zu. Die brüllt nur alles nieder.


    Modellbahn mit Autobatterie? Bist du dir da sicher bei dem Verbrauch den einige Anlagen nicht zuletzt durch Digital haben.

    Und in den Zeiten mit rationierten Strom werde ich mit dem Strom bestimmt andere Geräte aufladen.


    Zum Thema.

    USA ist klar, Oberleitungen sind den Privaten zu teuer.

    Warum baut z.B. die Bundesbahn nicht schon seit Jahren auch Nebenstrecken mit Oberleitung aus, warum immer da noch Dieselbetrieb? Alternativ gab es ja mal Akkutriebwagen. Warum wurde das aufgegeben? Warum Langstreckentransporte nicht wie in den USA grundsätzlich auf die Bahn?

    Warum soll immer nur der private Autoverkehr auf E-Autos umsteigen, aber diejenigen die Platz für dicke Akkus haben wie LKWs, Busse und auch Bahn werden verschont.

    Als positive Ausnahme sehe ich da die Deutsche Post. Die liefern schon teilweise mit E-Autos aus.

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

  • @Klaus: Danke für das Video, es bringt es auf den Punkt. Es zeigt aber auch, wie schwer es werden wird. Und wenn der Gesetzgeber nicht lernt, langfristig statt von Wahl zu Wahl zu denken?


    @Jürgen: Natürlich können wir nicht alleine das Klima retten. Aber einer muss anfangen und da finde ich es nur recht und billig, dass es die sind, die in den letzten 150 Jahren am meisten auf Kosten unseres Planeten zu Reichtum und Wohlstand gekommen sind. Und da sind wir mit anderen weit vorne.

    Was Deine Modellbahnbedenken betrifft, das ließe sich durch eine Autobatterie lösen.


    Ich glaube auch nicht, dass Wabtec oder UP derzeit Batterieloks als alleinige Zugpferde eines Zuges sehen, sondern nur als Test des Konzept und zum Einsparen von Treibstoff. Bei der 3000 beträgt die Ladezeit ca 8 Std mit 480 V. Bei 2,4 MWh ist das ein Ladestrom von ca. 650 A. Da ist sicher noch Luft nach oben.


    Die zweite Generation soll ja die dreifache Batteriekapazität haben und könnte ihre Leistung länger zur Verfügung stellen Sie wird auch eine C - C Lok werden statt jetzt A1A - A1A. Sie erhält einen Pantograph und soll an einem Stück Hochspannungs-Oberleitung in 4 Stunden geladen werden. https://www.railwayage.com/fre…gh/?RAchannel=locomotives


    Flächendeckend Oberleitungen kann ich mir in den USA mit seinen privatwirtschaftlichen Bahnen nicht vorstellen. Ich denke, Oberleitungen werden auf Strecken mit hoher Verkehrsdichte beschränkt bleiben. Vielleicht kommen Batterieloks auf weniger belasteten Strecken zum Einsatz. Hier könnte ich mir kurze Abschnitte mit Oberleitung zum Aufladen während der Fahrt vorstellen, wie es in Deutschland auf einigen Testrecken auf Autobahnen für Lkw getestet wrd.


    Batterien muss man im Auge behalten, da ihr Wirkungsgrad besser als der einer Brennstoffzelle ist. Letztere liegt wiederum vor dem Wasserstoff-Verbrennungsmotor.


    Während ich mir im Personenverkehr durchaus Brennstoffzellen in Triebwagen vorstellen kann, weiß ich nicht, ob sie dem Frachtbetrieb standhalten. Da könnte der Wasserstoff-Verbrennungsmotor seine Berechtigung haben, wie Caterpillar mit Chevron am Beispiel des EMD 710 testet.

    Gruß, Volker

  • PS: Da hat sich Robert Harbeck in einem Interview als Volldepp geoutet. Für ihn ist Pendlerpauschale eine Belohnung für die, die zum Arbeiten vom Land in die Städte müssen... Und gehört deshalb abgeschafft!

    Genau das ist das Problem mit den grünen Besserwissern.

    Große Reden schwingen aber keine Ahnung.

    Genau wie seine Kollegin Annalena


    Ich wohne auf dem Land. Ohne Auto zur Arbeit, hatte ich keine Chance. Es gibt zwar ÖPNV aber mit dem Auto zur Arbeit war es ca. 25 Minuten.

    Mit dem ÖPNV dank Superfahrplan 1,5 Stunden. Und wenn der Chef sagte ich brauch dich Heute etwas länger dann war der Heimweg ungewiss.

    Also gleich Auto genommen. Aber da ich jetzt Rentner bin nicht mehr nötig.


    Gleiches für den Einkauf. Im Dorf gibt es keinen Laden mehr. Der nächste Laden im Nachbarort. Mit dem E-Bike bei guten Wetter 20 Minuten. Aber wieviel bekomme ich im Fahrrad mit. Keine Lust jeden Tag zu fahren. Und bei Familien mit Kindern?

    Und bei kalten Wetter und Regen?

    Und im etwas vorhandenen ÖPNV. Der Bahnhof ist im Ort geschlossen. Also Nachbarort. Und von dort zum Bahnhof in die Stadt.

    Ich denke ich muß da nicht weiter reden.

    Die grünen Besserwisser in der Stadt haben da gut Reden. Aber Auto verteufeln, Spritpreise immer weiter rauf. Ich hab gestern meinem Tankwart gesagt ich will seine Tankstelle nicht kaufen nur meinen Tank voll machen.

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!