Oxford Diecast in 1/87.

  • Guten Abend,


    Diese Modelle sind echt knuffig. Aber sind die tatsächlich im Maßstab 1/87? Gegenüber einem Busch Chevy Bel-Air wirken die größer oder spielen mir meine Augen einen Streich? Oder sind die Busch eher zu klein? Jedenfalls scheint da etwas nicht ganz zu stimmen. Oder doch? Vielleicht mag mir jemand auf die Sprünge helfen....


    Liebe Grüße


    Carsten

  • Vielleicht noch das : Oxford ist ja in erster Linie in 1/76 am Start. Die amerikanischen Autochens werden allerdings als 1/87 angeboten. Weiss jemand ob das Eigenentwicklung ist oder aufgekaufte Formen... vor etlichen Jahren habe ich bei Gunthers Car Company nämlich einige Bausätze gekauft, Firma weiss ich nicht mehr, aber das waren genau die Autos die jetzt Oxford anbietet. Wer auch immer diese aktuellen Oxford zusammen setzt, man macht einen sehr guten Job. Tolle Modelle!


    Liebe Grüße


    Carsten

  • Ah! Ich glaube die Bausätze waren von Alloy Forms. Weiss Metall und die ersten Versuche mit Crystal Clear für die Scheiben. Ich werde den Verdacht nicht los das Oxford genau diese Formen nutzt. Ich kann aber auch meilenweit daneben liegen..... Kicher...


    Liebe Grüße


    Carsten

  • Die sind schon 1/87.

    Weder der Daytona

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    noch z.B. der Lincoln X100

    100x2.jpg


    weichen da irgendwie merklich ab.

    Die entspringen aber auch garantiert nicht Alloy.

    Bei einigen anderen Modellen sieht das anders aus. Da wird Oxford mit Alloy in Verbindung gebracht.

    Wobei man IMHO, wenn überhaupt, nur die Karosserie und Bodenplatte von Alloy nutzt.

    Letztere auf Oxfords Verpackung angepasst.


    Nur macht mich was stutzig. Eine Weißmetallform geht nicht für Spritzguss. Das sind zwei Dinge...


    Oxford hat 1a Hersteller in Fernost. Das umfangreiche 1/76 Programm zeigt das.

    Vielleicht entstammen die Spritzgussformen nur Alloy Modellen.


    Und wenn ich mir den Fenstersteg der B Säule beim Daytona ansehe, da haben sie schwere Zielprobleme beim Druck.

    Bei den 1/76 gibt es in der Ausführung Highlights und Modelle die was von Brezelteig haben.

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  • Ich kann mich eigentlich nicht beklagen. Wobei ich 2 unterschiedliche Bauarten festgestellt habe:

    Hier ist die Karosserie aus einem Stück, die Verglasung ist nur dahinter gelegt und die Materialstärke ist bei den Säulen sichtbar.




    2-teilige Karosserie, oberhalb sind Fenster und Dach in separates Teil wobei die Fensterholme aufgedruckt sind. Das Dach ist separat lackiert.

    Die Modelle wirken durch ihre vielteilige Detailbedruckung lebhaft.



    Mit den heutigen Technologieen ist es kein Problem aus einem vorhandenes Modell als Steilvorlage einen virtuellen Pixelhaufen zu machen, der dann die Grundlage für die Herstellung einer Kavitation oder Formnest in einem neuen Werkzeug bildet.

  • Dank für eure Beiträge!


    HO heißt geschichtlich ja nicht per se 1/87, wenn ich das richtig verstanden habe ist das nur eine Norm für die Breite des Gleises.


    Ein Wiking Malibu ist aber tatsächlich gegenüber den Oxford fast ein Kleinwagen. Wiking hat seine Geschichte, und die ist okay.


    Für meine Vitrinen - Sammlung muss ich die ja nicht nebeneinander stellen, auch nicht den Ford C von Wiking oder eben Athearn.


    Fummeliger wird es schon bei Tankstellen - Dioramchen. Da sollte das Auto schon in die Service - Garage passen.... oder die Zapfsäule annähernd passen. Höhe jetzt. Die Männecken passen recht gut zu den Oxford, aber die Gebäude sind schon eher klein. Gibt es eine klassische US - Tankstelle als Bausatz wo das einigermaßen hin haut?


    Man sollte da sicher nicht zu sehr die Nieten zählen Aber bei der eigentlich tollen BP Tankstelle aus den 5Ts von Faller als Beispiel (ja, kein eigentliches US Vorbild) passt höchstens ein Lloyd Alexander in die Garage, und selbst der wirkt zu groß.


    Liebe Grüße


    Carsten

  • jetzt wird es kompliziert weil Wiking teils 1/90 baute...


    Der Ford LKW von Wiking ist ein deutscher FK 3500.

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  • Okay, okay....HO ist eben nicht 1/87, man macht immer irgendwo einen Kompromiss, was völlig in Ordnung ist.


    Eigentlich suche ich eine gottverdammte Tankstelle die zu den Oxford passt.


    Und stimmt, das Wiking Modell gilt als stilisierte US Zugmaschine.


    Liebe Grüße


    Carsten

  • Okay, okay....HO ist eben nicht 1/87, man macht immer irgendwo einen Kompromiss, was völlig in Ordnung ist.

    Das war mal so. Heute sind die Kompromisse, wenn überhaupt, minimal oder bewusst für Anlagen mit kleinen Radien. Wie z.B. die 1:100 Wagen.

    Oder es gehört zum System einer Abwärtskompatibilität wie bei Märklin.

    Bei Straßenmodellen ist selbst bei Wiking heute 1:87 Standard.

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  • Also,

    bei US geht es ziemlich kompromisslos im genauen Maßstab von 1:87 zu. Das gilt dann auch für die Oxford Modelle.

    Nicht zu vergleichen was sich hier früher die einheimischen Traditionsanbieter erlaubt haben auf den hiesigen Markt zu werfen. Wiking Inhaber Peltzer spannte den Bogen seiner Miniaturen "im angenäherten H0 Maßstab" von 1:75 bis 1:120. Glück wenn damals einmal tatsächlich etwas in 1:87 geraten war. Erst 10 Jahre nach dem Ausscheiden von Firmengründer Peltzer machen sie bei Wiking endlich konsequent in 1:87 und schnitzen ihre Urmodelle auch nicht mehr aus Seife.

    Bei Faller war die Spannbreite noch grösser. Hier war etwa 1:90 der grösste Maßstab und das 20-stöckige Hochhaus, was stolze 15cm hoch war, markierte das andere Ende der Skala bei den H0 Gebäuden. Die anderen wie Kibri, Vollmer, Vau-Pe und Pola waren auch nicht viel besser. Lediglich die Lokschuppen waren zwangsweise einigermassen in 1:87 gehalten.

    Erst ein gewisser Dr, Rene' Wilfer sorgte bei Pola in den 1980ern mit seiner Stadthausserie erstmals für maßstäbliche Gebäude in H0.

    Bei den Automodellen war es Newcomer Herpa der seine Automodelle, auch die LKW, in 1:87 produzierte. Das Erscheinen von Herpa auf dem Markt soll gerüchteweise zum vorzeitigen Ableben von Friedrich Karl Peltzer geführt haben...

  • Uiuiuiui

    Lutz da ist aber einiges an Sarkasmus...

    Im Grundsatz aber alles richtisch! Das Hochhaus Faller B-905 war übrigens 28,7 cm hoch mit Mercedes Stern... mit 14 Etagen... Also sicher für die kleinen Preiserlein: "Autsch Kopp gerammt..." .


    Auf dem Packungsfoto fahren AMS Autos davor... Gegen die war 00 oder 1/76 klein.


    Einige der klassischen Faller Häuschen kamen später als Modelle für TT wieder. Wie der moderne Bauernhof oder diese moderne Kirche. Und natürlich passt auch die Villa im Tessin zu TT


    Bezüglich 00 versus H0 kann ich das hier empfehlen

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  • Hallo Papaman,


    Ich habe mal anhand des Edsel Citation nachgemessen und gerechnet und würde sagen, das die Abweichungen zu vernachlässigen sind:

    Vorbild

    Länge 5,56m Breite 2,025m Höhe 1,445

    Modell

    Länge 5,78 Breite 2,04 Höhe 1,56


    Verglichen mit dem Vorbild wirkt es für mich aber stimmig


    Und: Ich mag diese Modelle und sammele sie trotzdem, egal wie furchtbar exakt oder auch nicht sie sind.


    Das Gebäude oft zu klein sind, hat mich auch schon immer gestört, da hilft manchmal nur Eigenbau/kitbashing.

    Tim Hortons in angemessener Größe:

    https://us-modellbahn.net/suit…db60d86f5473c25f92bc6.jpg

    https://us-modellbahn.net/suit…df60ca31e509da41ecef4.jpg

  • Edsel, Fords Schreckgespenst.

    Wobei das absolute Horrordesign nur der 58er hatte, der 59er sah schon besser aus und der 60er hatte eine gefällige Front.

    Retten konnte die aber nix mehr.

    Es gab 1958 vier Grundtypen in 18 Versionen - 2- und 4-türig, Kombi, Coupe, Convertible.

    1959 waren es schon weniger und 1960 nur noch insgesamt 6 Varianten.


    Komisch ist das es im Modell eigentlich nur den 58er gibt :gruebel:

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  • Rettete aber auch nichts am misslungenen Design.

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  • Wie schon geschrieben war der 58er das Problem. Und eben nur der steht bis heute für Edsel.

    Schon der 59er sah besser aus. Viel gefälliger.

    Nur waren da schon die Spatzen gefangen. Der Ruf ruiniert.

    Optisch war der 60er echt nice aber Edsel erledigt.


    Das Styling von Autos war z.B. für Ford auch wichtig für Repräsentations Fahrzeuge wie den Lincoln X-100 oder SS-100-X, SS steht für Secret Service.

    1961 bei Hess & Eisenhardt aus einem 4door Continental Convertible gebaut wurde die Front regelmäßig dem aktuellen Continental angepasst.

    Der 1961er sah dem damaligen T-Bird ähnlich, gleicher Designer.


    Beim Attentat in Denver war die Front schon zum großen Teil die des 1962er Continental mit Stoßstangenhörner inkl. rotem Blinklicht.

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  • Der Continental war so das Parademodell für eine neue Ära. Gerade Linien, und weniger verspieltes Design. Im Vergleich zu seinen Vorgängern aus den 50ern wirkt der 61er eher nüchtern, jedoch hatten Sie alle schon diese extremen Proportionen. Lange Haube und Kofferraum und dazwischen nimmt man Platz! Ich hatte mal das Glück in Speyer auf einem Oldietreffen so einen in Natura zu sehen, echt imposant!

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