British Columbia...what else...ein Neuanfang

  • Hallo Thomas,

    Mir gefällt der neue Entwurf definitiv besser als der vorherige. Da ich ja selber auch ganz ohne elektronische Helferlein fahre, verstehe ich die Problematik mit dem Weichenstellen.

    Ich denke dass du hier einem guten Entwurf auf die Beine gestellt hast.


    Wenn ich es richtig verstanden habe dann hast du zwei circa gleich lange Loops die du ohne Weichenstellen kontinuierlich befahren kannst. Jeweils ca. die halbe Anlagenlänge. Und einen ganz großen Loop wenn man die Brücke über den Frasierbefährt und die Wendel auslässt

  • Und was macht die Harley auf´m Dachboden :kratz) ?

    Frag´wegen der Brücke vielleicht mal den Sven / K-37 hier aus´m Forum - das ist doch der Feinmechanik - Hexer :wow: .

    beavis Jörgen beavis


    "ALS DEIN ANWALT EMPFEHLE ICH DIR , MIT HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT ZU FAHREN !"



    "DUMMHEIT HAT EINE FARBE."

  • Wenn ich es richtig verstanden habe dann hast du zwei circa gleich lange Loops die du ohne Weichenstellen kontinuierlich befahren kannst. Jeweils ca. die halbe Anlagenlänge. Und einen ganz großen Loop wenn man die Brücke über den Frasierbefährt und die Wendel auslässt

    Ja so ist es. Der neue Plan, als Entwurf möchte ich es nicht mehr bezeichnen, hat die Philosophie als eine reine Fahranlage. Wie du bereits in meinem älteren Thread gesehen und kritisch bemerkt hast, waren da zuviele Gleise. Insbesondere der Grain Yard war nicht richtig durchdacht bzw. hatte im allgemeinen keinen Vorbildcharakter. Zwei lange Loops machen hier auch Sinn weil A) sonst kein Main Line Betrieb vorhanden wäre und B) ich es im Betriebsablauf nicht mit einem Switching Layout zu tun habe. Im Vorbild, ob Kanada oder USA, fahren die Züge auch nicht nonstop. Übertragen auf das Layout muß es ein "stressfreier" Ablauf werden, sozusagen fahren auf Sicht und Voraussicht mit einem max. (ja klar...habe anatomisch bedingt nur zwei Arme) zwei Hangregler.


    Vielleicht mal zum Staging Yard:


    Meine Vorstellung ist folgende, dieser wird teils bewußt sichtbare Abschnitte mit landschaftlich gestalteten Abschnitten haben, sowie den nicht sichtbaren Abschnitt, eben Staging Yard. Es bietet sich an im Bereich der unteren Ausfahrt (Lower Level) von Helix 1 das Landscaping entsprechend so zu gestalten, das es im weitesten Sinne den Spiral Tunnel darstellen könnte. Die Ausmaße des wahren Spiral Tunnels brauchen wir hier nicht versuchen zu kopieren, dazu reicht der Platz nicht mal ansatzweise.

    Für den verdeckten Staging Yard Bereich, werden hochklappbare Plexiglasscheiben montiert. Da hier dauerhaft Züge/Loks/einzelne Wagen abgestellt bzw. ähnlich dem Charakter einer Vitrine aufbewahrt werden sollen.

    Wenn man sich den Plan vom Lower Level anschaut, so ist die Zahl der Weichen eher übersichtlich und wohl auch ausreichend.


    Fazit :

    Resultierend aus der räumlichen Voraussetzung im Dachgeschoss, sind die Dachschrägen hier der Wermutstropfen. Nicht für den wohnlichen Charakter, aber für die modellbahnerische Planung. Liebend gerne hätte ich eine Anlagenhöhe von 1,20m gehabt. Könnte ich, aber dann stünde ein Gleisoval im Raum. Eine breite Fläche ähnlich der ganz frühen Phlisophie, da war Modellbahn eine große Platte, das brauche ich nicht. Gemäß der jetzigen Planung, ist der Raum voll genutzt und begehbar und die Modellbahn fährt sozusagen um einen herum. Der Loop der in den Raum hineinragt, also zwischen der Helix1 und 2, bekommt zur optischen Trennung der Landschaft, einen Backdrop (im Plan blau gekennzeichnet).


    Update 23.10.2022


    Meine Sonntagsarbeit von heute. Ein weiteres Modul aus Multiplex gebaut. Damit ist die östliche Dachschräge erreicht.


    Dieses Modul hat aber diesmal ein Maß von 1200m x600mm. Fertig aufgebaut, ausgerichtet und mit den giebelseitigen Modulen verschraubt.



    Laut dem Plan vom Staging Yard, Lower Level, werden hier vier Gleisbögen parallel verlaufen. Ob die theoretische Planung tatsächlich paßt, habe ich mit entsprechenden Flexgleisbögen simuliert. Es sind vier verschiedene Radien:

    1.) 30"

    2.) 24"

    3.) 22"

    4.) 21"


    Die Bögen wurden mit Schablonen von PECO und RIBBONRAIL vorbereitet. Wie es so erstmal aussieht, ist auch genug Gleismittenabstand zur Verfügung.


    Soweit der aktuelle Baubericht und ein kleines weiteres Statement.


    Gruß Thomas

  • Worüber ich mir gerade selber Gedanken mache: Wie machst du das mit dem Backdrop bei der Schräge?

    Das ist ein Thema, was mich als aller erstes beschäftigte und noch beschäftigt. Ein flächige lotrechte Backdrop-Gestaltung fällt selbstredend ja aus. Ich habe deshalb folgenden Gedanken:


    Wie ersichtlich, sind die Module nicht bis in die letzte Ecke gequetscht. Die Gleise werden sich in einem entsprechendem Abstand durch die Scenery schlängeln. Es wird Track Side eine Hintergrundgestaltung entstehen und zwar so, jetzt kommen wir zu deiner Frage, das in gewisser Höhe ( ca. 20 cm +), Himmel/Wolken etc. sich lottecht vor der Schräge stellen. Dazu wird es praktisch sein, an der Modulunterkonstruktion, eine Art Rahmenhalter anzubringen, wo diese Kulissen fixiert sind. Eines wird nicht passieren und zwar, das die Wand "beschmiert" wird. Diesen Fehler hatte ich im alten Train Room gemacht und beim Auszug bereut. Je breiter die Main Line des Upper Level wird, umso weniger Bewegungsfreiheit bzw. Raumverlust wäre die Konsequenz. Die Dachschrägen sind und bleiben eine Herausforderung.


    Gruß Thomas

  • Allerbesten Dank :danke:

    Hatte auch schonmal in US Foren angefragt, sowie bei zwei Bekannten in Kanada. Bislang ,wie gesagt, erfolglos. Vielleicht erreichst du ja was????


    Gruß Thomas

    hat sich noch nichts handfestes ergeben, aber auch wenn ich jetzt von mindestens einem Forenmitglied vertäufelt werde, das ich im Parallelunniersum auch unterwegs bin, verlincke ich es mal

    Brücke entwerfen und drucken, wer macht sowas?

  • Maurice, kenn ich den Bekannten für den die Brücke ist.... :weg: :lw)

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    The situation is hopeless but not serious !

  • Das ist ein Thema, was mich als aller erstes beschäftigte und noch beschäftigt. Ein flächige lotrechte Backdrop-Gestaltung fällt selbstredend ja aus. Ich habe deshalb folgenden Gedanken:

    Deine Aussagen bestätigen zumindest mal, dass ich nicht einfach nur zu blöd bin einen einfachen Weg zu sehen. :)

    Der Abstand zur Schräge war mir auch schon aufgefallen. Deine Idee klingt ganz gut, ich bin auf die Umsetzung gespannt.

    Ich bin tendenziell eher in flacheren Gebieten unterwegs was das Vorbild angeht, da tue ich mich mit der Trackseitigen Hintergrundgestaltung noch etwas schwer....


    Grüße, Markus

  • Ja, Nee, iss klar... 8| :whistling:

    Würdest du bei Stummi dich als US Modellbahner und dann noch DC outen? :whistling: :evil: :/

    Biste ja schneller gesperrt wie du :wow: Märklin :wow: sagen kannst... :weg:

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  • Würdest du bei Stummi dich als US Modellbahner und dann noch DC outen? :whistling: :evil: :/

    Biste ja schneller gesperrt wie du :wow: Märklin :wow: sagen kannst... :weg:

    Das machen wir ja hier so ähnlich mit einem aktuellen Thread hier im Forum. Das ist nie böse gemeint, nur ein Glaubenskrieg. So wie Harley und Reiskocher.. wo bei Regenfahrten die Reiskörner aufquellen :lw)

  • Bei dem angesprochen Threat bin ich der Meinung das der Opener trotz allem die Dinge jetzt klarer und anders sieht.

    PS: hier wird niemand gesperrt weil er Märklin fährt. Und man darf alle Hersteller kritisieren. :) :thumbup:.


    Noch ein PS: Harley hab ich ne eigene Meinung. Vater meiner Kollegin hatte lange eine die er, geb ich zu, wann immer möglich nutzte.

    Wusste jeder wo der Schlüssel vom Anhängerschloss war.

    Fünf oder Sechsmal in der Saison musste die Mimose meisst wegen Lappalien abgeholt werden.

    Die Reiskocher der anderen waren echt etwas unempfindlicher.

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  • Fünf oder Sechsmal in der Saison musste die Mimose meusst wegen Lappalien abgeholt werden.

    Die Reiskocher der anderen waren echt etwas unempfindlicher.

    Ist jetzt mal kurz Off Topic:

    Die älteren Modelle, hatte damals mal eine Shovel. zum ankicken, da war immer Werkzeug dabei. Der jetzige, TwinCam von 2017, läuft zuverlässig. Hat Einspritzung und naja....die Laufkultur mit Vergaser war akustisch schöner.


    Gut...und jetzt wieder Märklin....nee... Modellbahn.. sorry :lw)


    Gruß Thomas

  • Ja, Nee, iss klar... 8| :whistling:

    Würdest du bei Stummi dich als US Modellbahner und dann noch DC outen? :whistling: :evil: :/

    Biste ja schneller gesperrt wie du :wow: Märklin :wow: sagen kannst... :weg:

    Na is doch kein Problem, so schnell sperrt man da auch keinen.

    Permanentes sinnloses rumgehacke auf Pickelbahner, Gleisakne und Göppingenjünger wird natürlich nicht so gerne gesehen.

  • Gab da mal Zeiten da war das anders, aber egal. Wenn es zum Ziel führt ist der Weg fast egal.

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  • Worüber ich mir gerade selber Gedanken mache: Wie machst du das mit dem Backdrop bei der Schräge?

    Hi all,


    um diese Frage beantworten zu können, auch zu mir selber, habe ich mal eine Art Feldversuch gestartet:


    Meine Module sind hier 0,45m breit und damit sind sie nicht wandschlüssig zur Dachschräge. Für das Lower Level völlig ausreichend. Darauf aufbauend wird die Gleistrasse des Upper Levels aufgebaut und bietet mir 0,60m bis Anschlag Dachschräge. D.h. 0,60m zur Gestaltung für Main Line und Landscaping sowie 0,28m vertikal für den Background. Zur Veranschaulichung habe ich den Zollstock, oder Gliedermaßstab....gendern werde ich das jetzt nicht 8) angehalten. Die Gleisführung wird in dieser schlängelnden Form erfolgen und die Trackside Scenes auch so in etwa wie hier im Bild gestaltet.


    Ein paar Schritte weiter entfernt wirkt die Scenery nach meiner Meinung noch stimmig...


    so der erste optische Eindruck bei Betreten des Train Rooms.


    Bisher lebte ich mit der puren Theorie aus der AnyRail Planung. Essentiell ist das Zugrundelegen der Raummaße, die ich penetranterweise nochmals mit einem Kreuzlinienlaser abgetastet hatte. Was ich absolut nicht vorher planen werde/kann, ist, wo was für ein Baum,Strauch etc. hinkommen wird. Das entsteht in erster Linie danach, wie die Backdropzusammenstellung aussehen wird. Ihr werdet nun schlussfolgernd fragen, "wie soll die denn überhaupt aussehen?". Also...wenn das Lower Level soweit durchkonstruiert ist, wird ersichtlich inwieweit ich die vorhandenen Brücken (Relikte der alten Anlage "Squamish Valley") wo und überhaupt verwenden kann. Geistige Vorstellungen schwirren bereits in meinem Hauptrechner, oberhalb der Nase, herum. Etliche zig Fotos aus BC Canada schlummern noch auf der NAS, die ich aussuchen, zusammenstellen und in entsprechender Skalierung auf flexiblem Kunststoff, wie auf den Bildern, drucken lassen werde. Dieses Material ist extrem biegsam und kann somit auch in den Kurvenbereichen sauber eingepasst werden.


    Ich denke mal das es so stimmig wirkt und es sich auch im wohnlichen Charakter des Raumes einfügt. Beides zu kombinieren ist der Grundsatz.

    Für heute wäre das erstmal wieder alles. Baulich zwar nichts weiter passiert, aber auch dieses Thema gehört zur Vorplanung. Ich freue mich diesmal erstmalig auf die Zeitumstellung, denn dann hat der kreative Tag 25 anstatt 24h....geht doch. Sonst sinnlos, aber für den gestörten Modellbahner wertvoll.. :cheer:


    Gruß Thomas

  • Danke für die Ausführliche Beschreibung und die Bilder. Kann man sich dadurch noch besser vorstellen.

    Sieht für mich sehr stimmig und vielversprechend aus! Werde mir ggf. ein paar Ideen abschauen! ;)

    Ich glaube manche Dinge muss man zwischendurch wirken lassen um zu wissen wie man weiter macht. Mir zumindest fehlt da das Vorstellungsvermögen, um alles perfekt vorher durchzuplanen und dann 1:1 umzusetzten.

    Weiter so! :)


    Grüße, Markus

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