Posts by jpachl

    Das sind auch sehr gute Modelle. Zurzeit sind das leider die einzigen verfügbaren US-Wagen von MTB. Aber es wirkt in einer solchen Umgebung schon wesentlich vorbildgerechter als Fahrzeuge aus den 1960er Jahren. Manchmal poste ich künstlerisch interessante Bilder auch in Kunstforen wie deviantart. Da stoßen allerdings die düsteren Szenarien, die immer aussehen wie kurz vor dem Weltuntergang, auf die größte Resonanz.

    Da hier schonmal bemerkt wurde, dass meine Bilder immer düsterer werden, hier mal eine etwas weniger düstere Szene. Die meisten Computer Games, in denen sich passende Umgebungen finden lassen, spielen in der heutigen Zeit oder einer nahen Zukunft. Deshalb habe ich mir jetzt mal speziell für solche Szenen ein paar moderne Kesselwagen von MTB beschafft (über den Shop von Lok-n-Roll).


    Jörn


    Calling 911 at the level crossing by Jörn Pachl, auf Flickr

    Ich gehe zurzeit den umgekehrten Weg und habe mir abweichend von meiner üblichen Epoche speziell für solche Fotos ein paar moderne Kesselwagen beschafft. Das passt dann besser, wenn auf den Bildern irgendwo Graffiti oder neuzeitliche Werbung zu sehen ist.


    Jörn

    Die meisten Computerspiele sind in irgendwelchen dystopischen Near-Future-Szenarien angesiedelt. Ich versuche schon immer, die größten Zerstörungen wegzurendern, damit es letztlich nur etwas desolat aber nicht nach kriegsähnlichen Zuständen aussieht.


    Jörn

    Hallo Mirko,


    Leipzig hat für mich den großen Vorteil, dass dort neben der Modellbahn auch andere Kreativhobbys vertreten sind, so dass man da als Familienevent hinfahren kann. Das ist wahrscheinlich auch der Grund für den langjährigen kommerziellen Erfolg dieser Messe.


    Viele Grüße
    Jörn

    Hallo Mirko,


    ich war in diesem Jahr nur einen Tag auf der Messe. Dadurch musste ich etwas mehr hetzen. Auf dem Bild sind immerhin drei Modelle zu sehen, die ich in früheren Jahren am Lok-N-Roll-Stand erworben hatte.


    Jörn

    Die Fahrzeuge passen eigentlich zeitlich noch einigermaßen zusammen. F-Units fuhren bei der Rock Island noch bis weit in die 70er Jahre, allerdings weiß ich nicht, ob dann noch in dieser Farbgebung. Die war wahrscheinlich eher typisch für die 60er Jahre. Aber bei der Rock Island fuhren ja diverse Farbgebungen bunt durcheinander. Die Gondola ist eine AAR 41' Steel Gondola in genieteter Bauart mit alten ARA-Standarddrehgestellen. Die wurden seit den 40er Jahren gebaut. Von der Bauart her passt es also, ich kann aber nicht sagen, ob die UP-Betriebsnummer in die Zeit passt. Der Truck ist ein Freightliner FLB. Die hatten ihre große Zeit in den 70ern, wurden aber auch schon in den 60er Jahren gebaut. Der Grundtyp wurde von Freightliner bereits 1960 als Model WFT-7242 vorgestellt. Das Design hielt sich dann ja fast unverändert mehrere Jahrzehnte. Rein von den Fahrzeugen her, könnte die Szene also in den 60er oder frühen 70er Jahren angesiedelt sein. Wobei das für diesen Wettbewerb überhaupt keine Rolle spielt, da geht es ja nicht um epochentreuen Modellbau.


    Jörn

    In der Zwischenzeit habe ich ein weiteres Bild zu einem Wettbewerb eingereicht, und zwar dem Ripley's Unconventional Art Contest. Dort wird die Entscheidung aber von einer Jury ohne User-Voting getroffen. Für mein anderes Bild läuft die Abstimmung aber noch bis Ende September.


    Weird train passing through the ghetto by Jörn Pachl, auf Flickr


    Da die Deadline sehr eng war und nur Bilder zugelassen waren, die noch nicht vorab publiziert wurden, habe ich auf einen Hintergrund zurückgegriffen, den ich schonmal für ein anderes Bild verwendet hatte. Die Modellszene ist aber neu unter Verwendung der gleichen Lok wie in dem anderen Wettbewekbsbeitrag.


    Das Hintergrundbild wurde aus mehreren Screenshots des Computerspiels "Homefront: The Revolution" zusammenkompiliert. Da dieser Wettbewerb, wie nun mal bei Ripley üblich ("Believe it or not!"), ausdrücklich auf gewisse Absonderlichkeiten abzielt, schafft die Kombination von Fahrzeugen der 1950/60er Jahre mit einer virtuellen Umgebung aus einer Near-Future Dystopie eine eigenwillige Stimmung. Alles wirkt irgendwie realistisch, man merkt aber, das irgendwas überhaupt nicht stimmt. Die ganze Szene wirkt eigentümlich aus der Zeit gefallen. Ob das für Ripley genug "oddity" ist, wird sich zeigen.


    Jörn

    Hallo,


    JP Tower ist ein kleines Stellwerk ohne konkretes Vorbild, das ich vor längerer Zeit als Kartonmodell gebaut hatte. Steht normalerweise als Teil eines kleinen Dioramas bei mir im Bücheregal. Hier habe ich es mal mit einem passenden Hintergrund (wieder aus "Homefront: The Revolution" in Szene gesetzt.


    Jörn


    Passing JP tower by Jörn Pachl, auf Flickr

    Die Gangs haben in letzter Zeit etwas aufgerüstet. Für die virtuelle Umgebung wurde ein Screenshot aus "Homefront: The Revolution" verwendet. Das spielt in einer dystopischen, im Jahre 2029 angesiedelten Version von Philadephia. Für meine Zwecke versuche ich immer Ausschnitte zu finden, wo die Zerstörungen noch moderat sind oder sich im Sinne einer verfallenen und durch Gewalt geprägten Gegend in die Szenerie integrieren lassen. Dazu hier noch zwei Beispiele. Der UP-Boxcar in dem ersten Bild ist übrigens der gleiche wie beim Warehouse Yard.


    Jörn


    The wrong side of the tracks by Jörn Pachl, auf Flickr


    Switching at the shipyard by Jörn Pachl, auf Flickr

    @Mike
    Die Lok steht normalerweise bei mir in der Virtine und ist nur leicht gealtert. In dem Bild hätte ich da ein wenig digital nachhelfen können, habe das dann aber gelassen, da das in der Abendsonne aufgenomme Foto der Lok stimmungsmäßig ganz gut in dieses Bild passte.


    @Jonny
    Für die Hochbahnstrecke, auf der der Zug verkehrt, habe ich ein Foto aus Berlin verwendet, das ich 2014 am Gleisdreieck aufgenommen hatte. Im Original ist es eine U-Bahnstrecke. Offenbar hatten sich die Berliner Graffiti-Künstler an älteren New Yorker Vorbildern orientiert. Hier das Originalbild:


    Gleisdreieck 13 klein.jpg


    Ein langjähriger Freund aus den USA sagte, dass ihn das Bild an Chicago erinnere, Zitat:


    "Funny thing is that it looks enough like Chicago along the Rock Island/New York Central line just north of Englewood to be convincing to someone who doesn't know the area well."


    Das Bild für den Hintergrund stammt allerdings aus dem Computerspiel "The Division", das in NYC spielt.


    Jörn