Posts by SD40-2XR

    Bei Lombard Hobbies. Das ist einer der wenigen, welche die Modelle trotz der bekannten Getriebeprobleme verkauft - wobei mir die Sache erst nach der Bestellung bewusst war.

    Der Händler hat übrigens ein nettes Schreiben beigelegt in dem er erwähnt, wie wichtig ihm die Kundenzufriedenheit sei, wie sehr man auf Qualität achte, aber dass man bei allfälligen Problemen an etwelchen Modellen gefälligst den Hersteller selbst kontaktieren soll.


    Thomas

    Heute habe ich meine SD60F erhalten. Gleich beim Auspacken sind mir zur Begrüssung ein paar Teile freudig entgegengesprungen. Um was es sich handelt, konnte ich noch nicht erruieren. Klar ist, dass schon mal ein roller bearing cap fehlt. Solche liegen aber als Ersatzteile bei.

    Die Kette zwischen Kasten und Drehgestell hat sich zudem gelöst. Einen Fahrversuch konnte ich deshalb noch nicht unternehmen. Zuerst muss der "Halbbausatz" wieder zusammengefriemelt werden.



    Thomas

    Zuerst einmal bin ich ja viel mehr der Fan von Landschaften und weniger von Industrieanlagen.


    Zudem ist meine Beobachtung, dass auch in Industriegebieten immer mehr sechsachsige Loks und längere Wagen breit machen. Auch dort sieht man mittlerweile auch häufig Double-Stacks und Intermodals.

    Bei den Wagen sind ja 40' Boxcars mittlerweile ganz weg, 50' werden langsam auch seltener. Die Centerbeams sind schon 72' lang, ähnliche Dimensionen erreichen neuere Kesselwagen. ....

    Hast Du meinen Beitrag gelesen? Und falls ja, hast Du ihn verstanden?


    Thomas

    ...Die aus Eurer Sicht einzige Lösung wäre demnach wohl "Totalverzicht"? ....

    Nein, die Lösung wäre, sich zuerst mal mit dem Vorbild zu befassen. Ich weiss nicht woher der Irrglaube kommt, dass moderne US-Züge zwingend mit langen (89') Wagen verkehren müssen.
    Es gibt auch heute noch haufenweise Züge, welche mit kürzeren Wagen (50-60') und sogar mit vierachsigen Loks verkehren.
    Als Beispiel ein Foto von mir: Harrison Local der MRL mit einer einzigen GP35 im September 2022.



    Thomas

    Trainline: Basieren auf alten Modellen, kaum detailiert, laufen aber - wie von Micha erwähnt - nicht schlecht.

    Mainline: Neuere Modelle, aber auch nicht wirklich detailiert. Verglichen mit den neueren Athearn RTR sowie IM und Atlas sind sie weitaus weniger detailiert.

    Proto: Basieren auf den ehemaligen LifeLike Proto 2000-Modellen. Die Detailierung ist ganz ok, aber sicher nicht "extrem". Verglichen mit Scaletrains-Modellen spielen die Proto-Modelle in einer tieferen Liga.


    Grundsätzlich: Ob Walthers als "Marktführer" bezeichnet werden kann, ist fraglich. Da haben andere "Traditions-US-Marken" wie Athearn oder Atlas vergleichbare Marktanteile. Da es aber im Gegensatz zur europäischen Szene keine hochstylisierten Marktführer mit propietärer Auslegung gibt und somit (fast) alles miteinander kombiniert werden kann, ist das ja auch nicht so wichtig. ;)



    Thomas

    Mehr als 100% geht weder mathematisch noch logisch. ;)


    Diese Wagen weder sind noch waren 'zigtausendfach vorhanden. Wie oft bei Billig-Modellen werden auf ein Grundmodell alle möglichen paint schemes aufgedruckt, welche sich gut verkaufen lassen - zumindest für diejenigen, welche es nicht so genau nehmen (wieviel Prozent auch immer). Es handelt sich aber weder um typische GN- noch BNSF covered hoppers.
    Es gibt aber - wie bereits erwähnt - durchaus Wagen, welche noch mit den paint schemes von sog. fallen flags unterwegs sind. Aber eben: solche sind sehr spezifisch und selten.
    Wer es hinsichtlich glaubhafter Zugzusammenstellungen mehr oder weniger genau nehmen möchte, für den warten aufwändige Recherchen. Gute Quellen sind z.B. Videos, welche möglichst lange Aufnahmen der entsprechenden Bahn/Region/Zeitepoche zeigen. Irgendwann erkennt man beim Betrachten der Filme gewisse Regelmässigkeiten resp. typische Wagen und Zusammenstellungen. Für mich waren z.B. die Videos von BigE Productions (mit dem Spruch "No more mindless runby. We show you the whole train.) nützlich. Aber eben: Man muss bereit sein, den Aufwand zu betreiben. Ein paar Beiträge in Bahnforen oder 1/3-Regeln reichen nicht.



    Thomas

    Ich hatte den Thread nicht eröffnet, um die Diskussion nochmals zu starten, sondern um offenes abzuschliessen.

    Wenn ich aber solches lese:

    ...Ob der Radius dann 60 oder 36 cm hat, macht den Kohl auch nicht mehr fett....

    dann komme ich zum Schluss, dass entweder meine Ausführungen nicht gelesen oder nicht verstanden wurden. Eigentlich sagt aber der Titel des Threads schon alles: Betriebssicherheit ...und nicht "der Radius macht den Kohl nicht fett".


    Von mir aus kann die Rennleitung den Thread wegen "Aussichtslosigkeit" schliessen.



    Thomas

    Den Grund, wieso ich diesen Thread eröffnet habe, hatte ich gleich zu Beginn erläutert. Gerne können die allgemeinen Aspekte der Betriebssicherheit diskutiert werden, unabhängig des ursprünglichens Threads. Interessant wären sie sicher.

    Aber weitere Grundsatzdiskussionen braucht es hier sicher nicht.



    Thomas

    Da im soeben geschlossenen Thread (Fleischmann Profigleis und US-Rollmaterial ???) einerseits das Buch eines verdienten Forumteilnehmers der ersten Stunde (welcher sich aber nicht mehr dazu äussern kann) zur Sprache kam und andererseits m.M. ein Verständnis-Gap zwischen dem Fragesteller und den Antwortenden bestand erlaube ich mir, folgende Erklärung zu geben:


    Es geht m.M. nicht darum, was technisch eventuell funktionieren könnte, sondern was eine möglichst zuverlässige Betriebssicherheit bietet. Das sind zwei verschiedene Dinge!

    Natürlich zeigen die verschiedenen verlinkten Videos dass es unter Umständen möglich ist, lange Wagen durch enge Radien zu zwängen. Was die Filme aber nicht zeigen ist, wie oft es dabei zu Entgleisungen kommt. Bei der Modellbahn - wie auch beim Vorbild - spielen bei einer Fahrt durch Kurven zahlreiche Faktoren mit. Und selbst bei absolut gleichbleibendem Gleisbau und immer gleichem Rollmaterial gibt es noch genügend andere Faktoren welche darüber entscheiden, ob die Fahrt durch eine Kurve funktioniert, oder eben auch nicht.

    Wenn also Martin Stierlen in seinem Buch darauf hinwies, welche Radien ratsam seien so ging es ihm nach meinem Verständnis nicht darum, was etwelche "Modellbahn-Aktrobatik" unter gewissen Konstelletionen zulassen könnte, sondern was im regelmässigen Modellbahnbetrieb zuverlässige Betriebssicherheit und somit zufriedenstellende Ergebnisse bietet.


    Ich hoffe, dass dies die ganze Fragerei etwas klären konnte.



    Thomas

    Möglichkeit 1: Für den Transport eines Bahn-internen Versorgungscontainers. Die BC Rail hatte solche z.B. regelmässig an ihren Zügen nach Fort Nelson. Gut möglich, dass es die ARR auch so handhabt.


    Möglichkeit 2: Als Schutzwagen bei der Kohlebeladung, damit etwelche überlaufende Kohle nicht auf die Loks fällt.


    Interessant ist, dass da noch eine GP49 mitläuft.



    Thomas

    ...Also ich denke schon dass die Öffnung einer zusätzlichen Route für Ostfahrerdurchaus sinn machen würde....

    Ein wiedereröffnter Homestake Pass wäre natürlich schon interssant.
    Nach meinem aktuellen Wissensstand sollen die branches bei der Washington Corp. verbleiben - und zwar nicht nur die inaktiven, sondern auch die noch genutzten. Das würde somit auch Logan - Whitehall - Spire Rock und somit den Zulauf zum Homestake Pass betreffen. Aber vielleicht will man sich diesen Abschnitt für spätere Verhandlungen aufsparen.


    Thomas

    Im Text geht es nicht um eine Überlastung der MRL, sondern der BNSF. Die MRL könnte für Entlastung sorgen, schafft das aber nicht

    Da hast Du Recht. Ich hatte den Text am Morgen gelesen und erst am Nachmittag geantwortet. Kurzzeitgedächtnis und so... :)


    Schlussendlich geht es aber darum, ob die MRL-Strecke genügend Kapazität hat resp. dass die MRL nicht bereit sei, Mehrkapazität zu schaffen. Die BNSF schickt ja schon heute resp. seit jeher bei vergrössertem Kapazitätsbedarf vieles über die MRL. Und dabei habe ich bislang nichts von "zu wenig Kapazität" mitbekommen. Allerdings wäre es denkbar, dass sich dies in Zukunft ändert. Jedenfalls hat die BNSF damit begonnen, überlange oder kombinierte Züge auch über die MRL zu schicken. Und dafür reichen viele sidings nicht aus.



    Thomas

    Dass die MRL derart überlastet sein soll, wie das der Trains-Kommentar angibt, lese ich zum ersten Mal. Klar, es gibt immer mal Tage, an denen es zu höheren Frequenzen kommt. Dies vor allem dann, wenn die nördlich BNSF-Linie zu ist. Und natürlich stauen sich die Züge vor dem Bozeman- und Mullan-Pass - vor allem in westlicher Richtung, in der jeweils helper sets benötigt werden. Diese Nadelöre lassen sich aber nicht einfach so mit etwas "Ausbau" beseitigen.


    Die Wieder-Inbetriebnahme des Homestake Passes inkl. Richtungsbetrieb war immer mal wieder ein Thema. So waren vor zwei...drei Jahren auch mal Teams der MRL und der BNSF vor Ort und haben Abklärungen getroffen. Allerdings weist die Linie über den Homestake grosse Steigungen und viele Kurven auf. Auch dort würden wohl helpers benötigt. Zudem verbleibt ja dann imemr noch der Bozeman Pass.


    Die MRL-Linie wurde in den letzten Jahren durchaus auch ausgebaut. So gab es z.B. vor ein paar Jahren ein langes siding in der Gegend um Austin an der Ostseite de Mullan Pass.



    Thomas

    Trotzdem kann es nerven, wenn man sich für einen "Gegenwartsbetrieb" im Modell entschieden und den Fuhrpark über Jahre hinweg mühsam zusammengesammelt und/oder gebaut hat und nun so etwas - ...

    Ein "Gegenwartsbetrieb" auf der Anlage stelle ich mir etwas gar teuer und umständlich vor, wandelt sich doch Vorbild gerade in den USA ziemlich schnell. Ein einziges mir bekanntes Bsp. wäre die Utah RR, notabene eine Freelance-Anlage. Dort werden oder wurden Fahrzeuge, betriebliche Belange etc. stets auf einem glaubhaft aktuellen Stand gehalten.

    Alle anderen mir bekannten Anlagen weisen entweder einen wilden Mix an Zeitepochen oder einen fix definierten Zeitraum in der Vergangenheit auf. Bei mir ist dieser relativ eng definiert mit "Frühherbst 2005".



    Thomas