Posts by SD40-2XR

    z...Brauche ich das Museum noch angesichts der Daseinsberechtigung verschiedenster Loks durch die Filmstudios?...

    Mir wäre keine echte Lok bekannt, die einem Filmstudio gehört. Die Produktionsfirmen bedienen sich lieber den diversen Maschinen bei Bahnen und Museen. Somit wäre ein Museum oder eine Bahn, welche ein paar historische Loks - wie eben die Fillmore&Wester - vorhält, plausibler.


    Thomas

    Das Bsp. der Fillmore&Western wurde ja schon mal genannt. Das wäre dann:
    - Shortline mit Ranigeraufgaben (gegen die Langeweile)
    - Museum mit diversen alten Fahrzeugen, welche ab und zu auf die (Shortline-) Strecke dürfen.
    - Set für 'zig Filmaufnahmen (wegen der Nähe zu Hollywood)


    Wenn so etwas in die gewünschte Wünstenlandschaft transferiert würde, hätte es durchaus einen glaubwürdigen Ansatz.



    Thomas

    Es ist aber davon auszugehen, dass die Personal- und Ladenkosten in den USA verglichen zu D geringer sind.
    Nochmals anders verhält es sich mit Gross-Discountern wie M.B Klein. Die haben zwar auch einen kleinen Laden. Aber die zu betreuende Laufkundschaft dürfte in dieser Ecke von Mayland eher klein sein.



    Thomas

    ...Nach den Verbesserungen an der Strecke wurde die Fahrplanzeit für die gleichen 36 Meilen auf 30 Minuten verkürzt, gültig ab 17.12.2017....Hier wie die Presse teilweise von einer "neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke" zu sprechen, ist aber wieder mal sensationsgierig übertrieben....

    Es sind eben nicht "die gleichen" 36 Meilen! Der Zug hat zum ersten Mal den Port Defiance Bypass und somit eine Abkürzung genommen. Dieser Abschnitt wurde zuvor im Hinblick auf den Personenverkehr ausgebaut. Eine Neubaustrecke ist das aber natürlich nicht.


    Thomas

    Zugegeben: Da gibt es einiges, was einem skeptisch stimmen könnte:
    - Kurze Vorbereitungszeit (< 1/2 Jahr)
    - Der Initiant ist unbekannt und im "Dunstkreis" der American Railroadfans in Switzerland bislang nicht in Erscheinung getreten.
    - Titelbild auf der Webseite (Gebäude für die Convention) spricht nicht für einen Modellbahnanlass (Wieso eigentlich kein Modell abbilden?).


    Wenn aber der gute Mann bereit ist, eine Location auf eigene Rechnung zur Verfügung zustellen und Initiative zeigt, dann sollte dies entsprechend gewürdigt werden.
    Dass offenbar bislang "nur" drei Anlagen (und diverse Dioramen und Workshops) zusammen gekommen sind, spricht m.M. überhaupt nicht gegen einen Erfolg! Die ersten Railroad-Conventions starteten ja schliesslich auch klein.
    Und bzgl. Teilnahmebedingungen: Natürlich kann man bei der ersten Ausführung nicht erwarten, dass die Aufwände der Aussteller gedeckt werden können. Da ist vermutlich einfach noch zu wenig finanzielles Polster vorhanden.


    Ich denke, dass man dem Ganzen mal eine Chance geben sollte.



    Thomas

    ...Qualität kann dann abschrecken, wenn man seine eigenen Grenzen, handwerklich oder künstlerisch, gut einschätzen kann. ...

    Müsste es nicht eher heissen: "Qualität kann dann abschrecken, wenn man sich mit seinen eingebildeten Grenzen abgefunden hat."?
    Modellbahnveranstaltungen sehe ich u.a. als Quelle neuer Inspirationen und Ideen. Dies schliesst auch das mit ein, was hier etwas allgemein als "höhere Qualität" bezeichnet wird. Von Anlagen welche alles so zeigen, wie es auch mein eigenes Werk in meinem Dachstock tut, kann ich nichts neues lernen.
    Aber wie wir ja aus der ganzen Diskussion nun wissen, sind die Wünsche an solche Veranstaltungen individuell verschieden.


    Thomas

    Manchmal ist es hilfreich, sich wiedermal den Ausgangspunkt der Diskussion vor Augen zu halten;
    Es ging anfänglich nicht um die Qualität der einzelnen Anlagen, sondern um die Abnahme der allgemeinen Anlage-Qualität verglichen zu früheren Conventions.
    Wir müssen uns deshalb fragen, ob es keine neuen Anlagen mit höherer Qualität gab, oder ob einfach die Auswahl etwas unglücklich war.


    Thomas

    ...Für mich würde eine sinnvolle Kritik bedeuten, dass man genau sagt, was auf konkret der einen oder anderen Anlage aus Sicht des Kritisierenden nicht optimal war. Mit einer allgemeinen Aussage im Sinne von: es war vieles von niedrigem Niveau kann weder der Veranstalter noch ein Aussteller was anfangen, denn man weiß nicht, wer genau gemeint ist und zweitens weiß man nicht, mit welchen Kriterien bei der Kritik gearbeitet wird. So allgemeines Nörgeln bringt aber niemand weiter.

    Ich fühle mich angesprochen.
    Die Gründe wieso ich mich mit meiner "Nörgelei" allgemein gehalten hatte:
    1. Es gäbe sehr viel aufzuzählen.
    2. Es würde die Gefahr bestehen einzelne Anlagen zu kritisieren und bei anderen dann - weil etwas übersehen - nicht.
    3. Es könnte je nach Auffassung auf die persönliche Ebene abrutschen.


    Ich wage aber doch mal einen Versuch weise aber ausdrücklich darauf hin, dass es sich nur um eine unvollständige Ansammlung von verschieden stark zu wertenden Kritiken handelt.
    Ebenfalls weise ich genau so ausdrücklich darauf hin, dass ich jede Anlage, den Aufwand diese zu erstellen und den Willen, diese an der Convention auszustellen grundsätzlich schätze.


    K&K RR aus Slowenien:
    Es war kein Anlagethema ausmachbar. Bunter Rollmaterial-Mix mit allem was "Spass macht".


    Kölner Anlage
    Hier schon mehrfach erwähnt. Wiederholung nicht nötig.


    Feather River
    Eigentlich sehr gut gemacht. Tolles Rollmaterial, wobei die Zeitepochen regelmässig gewechselt wurden, ohne dass sich unpassende Züge begegneten.
    Aber den zu einem Grossteil dominierenden Felsen war die Alufolien-Methode mit den regelmässigen Strukturen von weitem anzusehen. Schade, denn von den Leuten ist man sonst auch im Landschaftsbau - welcher sonst auf der Anlage tadellos war - "high-class" gewohnt.


    Southern Pacific Lines
    Farblich ziemlich kitschiger Gesamteindruck, unterstützt von der Hintergrundkulisse. Geleise unsorgfältig eingschottert.


    El Peso River Branch
    Fährverkehr ist immer spannend. Aber die barge war sehr rudimentär gebaut (evt. noch nicht fertig) und der Gleisplan auf der anderen Fluss-/Seeseite unglaubwürdig zusammengestaucht.


    Mara Harbour
    Grundsäzlich eine sehr schöne und interessante 0n30-Anlage. Leider sind aber H0-Gleise verbaut, was vor allem im geschotterten Bereich negativ auffällt.


    Western Rhapsody
    Schön gestaltet. Aber wenn die Hintergrundkullise mit den roten Felsen den Eindruck einer Wüstengegend unterstützt, was macht dann das grosse Getreidesilo? Kann in solchen Gegenden Weizen wachsen?



    Es gäbe noch einiges mehr aufzuzählen - Negatives und Positives! Einige Dinge stören mich persönlich mehr, andere weniger. Und obschon jede Anlage ihr Gutes hatte und mir einige sehr gut gefielen (z.B. die Cleveland & Eastern oder - bis auf die Felsen - die Feather River Anlage), ergab sich Schlussendlich ein Gesamteindruck der Veranstaltung. Und ich denke, dass wir über den hier diskutieren, und die einzelnen kleineren und grösseren negativen Dinge kaum weiterführend wären.
    Und um das auch nochmal zu sagen: Wer sich den Aufwand macht, eine Anlage zu bauen, nach Rodgau zu schleppen und dort ein Wochenende lang auszustellen, der erhofft sich zumindest im Unterbewusstsein ein bisschen Lob. Zu erwarten, dass dann nach dem ganzen Aufwand ganz nüchtern/rationell die Kritiken entgegengenommen werden, wäre naiv.
    Es ist deshalb eher in der Verantwortung des Veranstalters dafür zu sorgen, dass entsprechende Arbeiten ausgewählt werden (Auswahl war ja vorhanden).


    Trotz meinem, im Gegensatz zu früheren Jahren, verhaltenerem Gesamteindruck habe ich dafür gesorgt, dass die Veranstaltung auch im grössten Schweizer Modellbahn-Magazin mit einem kleinen Artikel erwähnt wird. Denn Spass hat mir die Convention trotz allem gemacht!



    Thomas

    Wie meinst Du das mit "ein Teil der Börse werden lassen"? Es hat zwar heute schon Occasions-Modelle bei den Händlern dabei. Wenn aber ein Händler sagen wir mal eine neuere Atlas-Lok für seinen üblichen Ladenpreis anbietet und danaben ein Börsianer das gleiche Modell - wenn auch gebraucht - für EUR 100.- weniger, dann wird das dem Händler kaum gefallen.


    Thomas

    Mit der Börse in Adliswil konnte, da ein Teil der Einnahmen in die Kasse der Veranstalter flossen, noch etwas Einnahmen generiert werden. Aber der administrative und personelle Aufwand war schon sehr gross.
    Bei Türöffnung am Samstag sind dann viele Besucher zuerst in die Börse gestürmt, um sich die besten Stücke zu sichern. Das war dann jeweils ein ziemliches Chaos. Dafür war am Sonntag eher Flaute, wobei das Personal trotzdem vor Ort sein musste.
    Für Rodgau habe ich da so meine Bedenken, weil:
    - Grosser Aufwand, Personalbedarf
    - Platzbedarf
    - Konkurrenz-Situation zu Händlern (bezahlen an die Veranstaltung)



    Thomas

    ...Der Anlagenmix war ausgewogen, es gab was für die Profis und für die breite Masse. Ein nicht unerheblicher Teil der Einnahmen kommt eben von der.....

    Wir wissen aber noch immer nicht, ob die breite, zahlende Masse die "Anlagen für Profis" nicht auch geschätzten hätte. Bislang haben wir hier im Forum erst ein Votum für einfachere Anlagen, weil Profi-Anlagen für Anfänger abschreckend sein könnten.
    Und wir wissen ebenfalls noch nicht, wieso die Conventions früherer Jahre mit einem höheren Anlagen-Niveau mehr Besucher hatten.



    Thomas

    ....Aus eigener Erfahrung, Spitzenanlagen können auch abschreckend wirken. Die Reaktion kann auch sein, das ist doch nichts für mich, da lass ich lieber die Finger von, so etwas schaffe ich nie....


    Dieses Argument habe ich schon von verschiedenen Seiten gehört/gelesen. Zuvor bin ich davon ausgegangen, das "Spitzenanlagen" als Ansporn gelten würden, es noch besser zu machen und sich noch intensiver mit dem Hobby zu beschäftigen. Es ist mir zwar nicht bekannt, ob im Louvres in Paris auch ein paar Hobbymalereien ausgestellt sind, um die Besucher nicht mit Spitzenwerken abzuschrecken. Aber wenn zuviele Spitzen-Modellbahnanlagen tatsächlich abschrecken könnten, dann ist es verständlich, wenn halt in Rodgau auch noch Anlagen mit tieferen Niveaus dabei waren.


    Ob der Veranstalter bewusst die Anlagen so ausgewählt hat, oder ob einfach nichts besseres angemeldet wurde, wissen wir trotz der ganzen Diskussion nicht. Könnte jemand, der den Horst Meier persönlich kennt, mal anfragen? Wäre noch interssant.



    Thomas

    Und so hat die Anlage vor zwei Jahren ausgesehen (siehe unten).
    Für mich ein gutes Beispiel von "Masse statt Klasse".


    Thomas

    Files

    ...Niemand ist perfekt und wer ein breites Wissen hat und sich viel mit dem Vorbild beschäftigt, dem fehlt es oft selbst an handwerklichem Geschick, der Zeit oder dem Platz um es besser zu machen....


    Du beweist aber selber das Gegenteil. :D:welc:


    Thomas

    Herauszufinden was die Besucher von der Convention alles erwarten, dürfte innerhalb des "geschützten Rahmen" dieses Forums schwierig sein. Natürlich wollen hier die meisten möglichst "gut gemachte" Anlagen (was immer das auch heisst). Auch ich lasse mich lieber von Anlagen auf hohem Niveau motivieren.
    Aber auch hier sind Voten für Anlagen mit nicht ganz so hohem Standard zu lesen.


    Ob in Adliswil die Latte hoch gelegt wurde? Als regelmässiger Teilnehmer und Aussteller weiss ich, dass dem nicht so war. Werni Meer hat mir mehrmals gesagt, dass man Anlagen auf verschiedenen Levels zeigen wollte, um Anfängern zu zeigen, dass auch Werke auf tieferem Niveau ihre Berechtigung haben.
    Ich denke wir müssen uns damit abfinden. Ansonsten könnte vermutlich die Convention in gewohntem Rahmen nicht stattfinden.


    Das man sich etwas mehr mit dem Vorbild befasst und etwas weniger Fantasie-Zugs-Kompositionen fahren lässt, ist aber auch bei Anlagen auf etwas tieferem Niveau nicht verboten.



    Thomas

    ...Zu den Anlagen : Wer meint ; schönere / bessere Anlagen zuhause zu haben , kann sich gerne bei Horst bewerben...


    Dem Vernehmen nach hatte der Horst genügend Anlagen angemeldet bekommen und konnte auswählen. Nach welchen Kriterien er die Anlagen dann zusammen gestellt hat, weiss ich nicht. Ich bin aber der Meinung, dass die Anzahl qualitativ guter Anlagen bei den früheren Conventions grösser war. Ich habe mich aber einfach etwas mehr auf die schöneren Exponate konzentriert und bin deshalb auch so zufrieden.


    Ein m.M. wichtiger Teil einer Convention sind die Clinics. Und da waren mit Denis und Frank zwei Leute anwesend, welche tolle Sachen zeigten. Von mir aus hätte man den beiden ruhig mehr Raum und "Gewicht" - z.B. mit Moderationsmöglichkeit auf der Bühne - beisteuern können. Schliesslich ist der aktive, kreative Modellbau etwas, was die US-Szene ausmacht.
    Die Verpflegung war - bei allem Respekt für die freiwilligen Helfer - eine Enttäuschung. Die zwei "Cold Dogs", welche trotz ausserhalb der Mittags-rush hour in einem Abstand von 10min geliefert wurden, hätte ich mir sparen können. Und im viel zu engen Verpflegungsbereich wurde man ständig angerempelt. Da werde ich beim nächsten Mal lieber eine Pause einschalten und "auswärts" essen.


    Positiv aufgefallen ist mir durchwegs die Freundlichkeit der vielen Helfer. Und auch die Besucher schienen relaxed und nicht so verbissen, wie auf anderen deutschen Modellbahnanlässen.
    Und natürlich kann ich mich zum Schluss auch den Vorrednern bezgl. Treffen von stets geschätzen Hobby-Kollegen anschliessen.



    Thomas

    Teil 3

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    Teil 2

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