Posts by Acela

    Auch ich würde eindeutig für Trennstellen auch innerhalb eines Bezirkes tendieren. Ich nehme an Du hast Deine Gleise verlötet - wenn nicht, mache es, damit entfernst Du eine weitere potentielle Fehlerquelle, weil sich in einem Schienenverbinder über die Jahre Druck und Feuchtigkeit sammeln kann. Auch Modellgleise arbeiten, ohne Trennstellen kann es im schlimmsten Fall zu Verwerfungen kommen. Und wie Thomas schon sagte, bei kleineren Abschnitten gestaltet sich die Fehlersuche viel einfacher...

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    gut erkennbar z. B. an der Tatsache, dass es heute praktisch keine 40' Boxcars mehr gibt


    Damals war der 40 Füsser das technisch machbare. Als die Technik es später zuließ (Leichtbau etc), wuchs man in die Länge.


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    und Boxcars schon lange keine Roofwalks mehr haben.

    Alle Wagen die ab 1966 neu gebaut wurden durften keine mehr haben. Bestandswagen mussten bis 1984 umgebaut sein, sofern sie mit anderen Bahnen getauscht wurden.

    Es kann sein dass der Decoder so alt ist, dass er nur beschrieben, aber nicht ausgelesen werden kann. Das könntest Du mit dem Zephyr probieren, indem Du z.B. mal versuchst die Adresse zu ändern...

    Der Ursprunsthread war durchaus interessant, und ich hoffe tatsächlich das der Ersteller uns seine Ergebnisse demnächst präsentieren kann und wird. Am Ende funktioniert tatsächlich alles...

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    zu 1) Nach meinen Informationen lösen "Long Shank" Kupplungen i.d.R. dieses Problem. Stimmt das nicht?

    Auch das kommt wieder auf den Wagen und die Kupplungsaufnahme an. Ist der Schwenkbereich zu schmal, kanndie Kupplung noch so lang sein...


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    zu 2) lässt sich dieses Problem nicht mit "truck mounted" Kupplungen beheben?

    Mir ist aktuell kein Hersteller bekannt, der in HO Truck mounted couplers anbietet.


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    can't be modificated for a tighter radius

    Die Aussage ist schlicht falsch. Mit entsprechendem Aufwand könnte man alles so modifizieren, dass es selbst durch einen R1 läuft... Das wäre aber so teuer, dass es schlicht keinen Sinn macht.

    Diese Woche wurde die passende B-Unit

    gehören da nicht die Fenster mit Blech zugemacht und der Pflug entfernt?

    Wieso? Eine mit "B" markierte Lok war bei der Milwaukee ja nicht automatisch ein Booster. E29B, E32B und E50B hab ich auf die schnelle gefunden, alles Loks mit Führerstand der auch als solcher genutzt wurde...

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    und NUR dafür suchte ich hier in diesem Thread entsprechende Tipps...


    von denen Du denke ich ausreichend erhalten hast. Sicher mögen dir manche nicht schmecken, was Du daraus machst bleibt aber, wie schon erwähnt, Deine Sache. Unsere Ratschläge basieren auf jahrelanger Erfahrung und sind, auch wenn es manchmal nicht so klingen mag, durchweg gut gemeint...

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    Betreffen die oft hohen angegebenen Mindestradien tatsächlich "nur" die technische Seite, oder berücksichtigen die Hersteller da auch die Optik? Nur ersteres ist in meinem Fall ja relevant.

    zu 99% sind das technische Hintergründe. Die Hersteller wollen etwas verkaufen. Darauf hinzuweisen, dass etwas funktioniert, aber doof aussieht, schreckt potentielle Kunden ab.


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    Die Mindestradien beziehen sich ja immer auf den Auslieferungszustand. Nicht geklärt ist weiterhin, ob man z. B. mit Tausch von Kupplungen/Drehgestellen oder simples Entfernen von Kleinteilen im Wagenboden die Kurvengängigkeit verbessern kann

    Bei langen Wagen können längere Kupplungen sicherlich helfen aber eben auch nur bregrenzt. Der Unterschied von einer normalen kadee zu einer langen sind 2,5mm, in Summe also 5. Da aber auch der Schwenkbereich der Kupplungen begrenzt ist, kann es sein dass Dir die zusätzliche Länge gar nichts weiter nützt. Da müsste man dann tatsächlich die Kupplungen irgendwie am Drehgestell befestigen, was wieder andere Probleme hervorrufen kann...

    Basierend auf Deinen Äusserungen wäre mein Vorschlag, probier es aus, und entscheide selber. Wir haben Dir hinreichend Tipps und Hinweise gegeben, was Du damit machst, ist Deine Sache, du kannst aber davon ausgehen dass viele der, die dir hier geantwortet haben, wissen wovon sie schreiben, gewisse Dinge selber probiert und auch viel Lehrgeld gezahlt haben. Unsere Ratschläge sind, auch wenn das manchmal nicht so klingt, gut gemeint. Ich wäre auf jeden Fall an einem Feedback nächstes Jahr interessiert...

    Bei amerikanischen Modellen ist es heute so gut wie unüblich, die Kupplungen an den Drehgestellen zu befesitigen. Das gab es früher, heute nicht mehr. Daher ist der den Radius begrenzende Fakt tatsächlich der Schwenkbereich der Kupplung. Je länger der Wagen, desto geringer ist selbiger und bei zu engen Kurven hebeln sich die Wagen gegenseitig aus.


    Die Aussage:

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    Ich bin seit 35 Jahren (!!!) aktiver, Modellbahner; weiß also, was ich tue.

    Kollidiert aber gewaltig mit:


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    Ich sehe an den Wagenenden die Trittstufen, die in den Schwenkbereich des Drehgestells reichen könnten. Die könnte man ja theoretisch einfach mit dem Seitenschneider abknipsen - fällt im Gesamteindruck ja eh nicht auf.

    Sorry, aber mit so einem Satz bekomme ich deutliche Zweifel. Kein seriöser Modellbahner den ich kenne, würde so etwas in Erwägung ziehen. Offenbar hast Du zu wenig Platz, Deine Ideen zuverwirklichen. Anstatt aber mit Murks anzufangen (was du in Erwägung ziehst), solltest Du vielleicht überlegen, ob Du Deine Ziele anpassen kannst:


    -Anderes Thema wie z.B. Waldbahn, was sehr enge Radien zulässt

    -Andere Spur wie z.B. N

    - ein Switching Layout ohne geschlossene Kreise, einfach zum Rangieren und Spaß haben...


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