Posts by Schraddel

    Hallo Simon,


    das Video habe ich in erster Linie als Demonstration für die Decodereinstellungen gemacht. Um nicht ganz sinnbefreit herumzufahren habe ich ein paar Wagen abgeholt.
    Ich kann Dich aber beruhigen, der Decoder gibt im Bremsmodus Zugfahrt auch diese Abläufewie wie Aufbauen des Bremsdrucks akustisch wieder. Wechselt man z.B. nach dem Ankuppeln an den Zug die Bremsart von Lokfahrt auf Zugfahrt so geht der Motor erst einmal für eine gewisse Zeit automatisch auf Notch 3 um das Füllen der leeren Bremsleitungen akustisch darzustellen.
    Man ist hier eine 1-Mann Crew welche in Personalunion nicht nur Rangiermeister, sondern auch den Lokführer simultan spielt. In der Rechten Hand hält man das Schaschlikspiesschen zum Abkuppeln, in der linken Hand den Fredi den man einhändig blind bedienen muss, um den Hals baumelt das Klemmbrett auf dem sich Wagenkarten, Waybills, Track Warrants und ein Kugelschreiber befindet, am Gürtel hängt das Funkgerät, auf dem Kopf das Headset dafür.
    Aber um wirklich alle Abläufe des Vorbild darzustellen bräuchte man einen NCE Hammerhead. Jedoch wird mit dem SWD-Fredi gefahren und da sind 9 unmittelbar im direkten Zugriff liegende Funktionstasten das Maximum. Shifttasten sind kontraproduktiv, weil sie eine 2-Handbedienung erfordern. So muss man sich entscheiden was hier wichtig ist, jedenfalls 28, pardon jetzt ja 32 Funktionen, die man einzeln abruft und beim Rangierbetrieb abrufen muss, bekommt man nicht wirklich geregelt. Man ist froh über automatisch ablaufende Funktionen die man sich vorher selber noch logisch verknüpft hat.


    Thomas
    Ich habe mich auf Soundtraxx festgelegt u.a. wegen der einfacheren Handhabbarkeit bei der Einstellung und dem guten Klang. Des weiteren schätze ich hier bei dem Tsunami2 die automatisch nachgeführten Soundabläufe. Es ist nicht nur ein einfaches akustisches Hochdrehen des Dieselmotors in die eine höhere Notch, hier gibt es noch die sich dabei selbst verändernde varierende Lautstärke je nach Belastungszustand, Beschleuningungsanforderung, wie schnell und wie weit "reisst" man den Sollwertgeber (hier das Poti am Fredi) auf. Entweder man schleicht sich in Notch 1 mit Leerlaufdrehzahl davon oder die Lok setzt sich in Notch 8 laut brüllend in Bewegung. Das hat man selber in der Hand durch einfaches Drehen am Poti.


    https://www.youtube.com/watch?v=haECJar88Ls
    Dieses Video habe ich gemacht um die automatische Soundnachführung und -Anpassung bei Belastungsveränderung zu demonstrieren. Die ist auch bei dem ersten Video vorhanden.
    Wie gesagt am besten selber ausprobieren. Ich habe mich auch da tief hineinknieen müssen um diese Abläufe aus dem Decoder zu kitzeln.


    Edit: Übrigens im Video werkelt kein 244er.

    https://www.youtube.com/watch?v=19Epbvw27OI
    Einige Eckdaten:
    - Höchstgeschwindigkeit etwa 35 smph
    - Lineare Kennlinie
    - Beschleunigungsrate 32,4 Sekunden von 0 auf Höchstgeschwindigkeit
    - Verzögerungsrate 16,2 Sekunden von HG bis Stillstand
    - Bremsrate 1 (Lokfahrt solo) 8,1 Sekunden von HG bis Stillstand
    - Bremsrate 2 (Zugfahrt) 7,2 Sekunden von HG bis Stillstand
    - Dynamische Bremsrate nicht eingestellt, da hier nicht vorhanden.


    Hier habe ich die Probleme gelöst die anderenortes noch heftig diskutiert werden. Des weiteren zeigt das Video, man kann auch mit "unmöglich langen" Beschleunigungs- und Bremswerten einwandfrei Rangieren. Erst durch möglichst grosse Werte in den CVs 3 und 4 gibt man dem Sounddecder überhaupt die Zeit sein Soundprogramm abzuspulen bzw. nachzuführen. Das ist unabhängig von der Decodermarke.
    Man wird sich aber an die Benutzung einer Bremsfunktion gewöhnen müssen.


    Und wer das Video für ein Fake hält, der sei aufgefordert mich auf einer der nächsten Treffen der Fremo SWD anzusprechen. Der bekommt dann diese Lok mitsamt einem Fredi in die Hand gedrückt und wird mit dem entsprechenden Local dahinter in die Rangierhölle von Clearwater oder Flats geschickt. Den erwarten dann ganz andere Herausforderungen von denen die Beherrschung des Triebfahrzeugs nur das geringste Problem darstellt.
    :)

    ...
    Bei all dem wähle ich aber die Werte in den CV3 und CV4 gerade so hoch, dass ein weiches Fahrverhalten möglichich ist (das sind so Werte von 4 - 6). Mit größeren Werten und damit größeren Verzögerungen ist ein millimetergenaues Fahren, stoßfreies Ankuppeln fast ohne dass sich der stehende Wagen bewegt (bei dem ja eigentlich die Handbremse angezogen ist oder der auf Luft steht) und ein Entspannen der Kuplungen zum Entkuppeln nicht mehr möglich. Eine Simulation von Last ist in diesem Kontext unnötig, da ich als Bedienender ja vollen Einfluss auf die Beschleunigung habe. Ich habe ja den Regler in der Hand und als verständiger Mensch weiß ich, dass alles seine Zeit braucht und bediene den Regler entsprechend. ...
    Grüße Tom


    Antwort im gesonderten Thread.

    Hallo Thomas,


    Deine quälende Frage musste bis ins neue Jahr hinein leider unbeantwortet bleiben.
    Es ist nun einmal so, wenn man bei ESU Loksound die CVs 2, 3, 4, 5 und 6 verändert, also die Parameter für das Fahrverhalten, die Soundabläufe nicht mehr synchron zum Fahrverhalten der Lok sind.
    Das ist durch die Decoderarchitektur bedingt die nur starre Soundabläufe zulässt. Die Abhilfe wäre das Plattmachen des Sounddecoders und das Erstellen eines neuen Soundprojekts welches das veränderte Fahrverhalten berücksichtigt. Das ist dann auf den Decoder aufzuspielen und auf seine Übereinstimmung und Brauchbarkeit zu überprüfen. Ggf. muss man den Vorgang mehrmals wiederholen bis Fahrverhalten und Soundabläufe tatsächlich übereinstimmen. Soll ja angeblich mit dem hauseigenen Lokprogrammer ganz einfach sein.

    Hallo Micha,


    erinnerst Du Dich noch daran?




    Es gibt bei Scaletrains nicht dokumentierte Pin-Belegungen die nur zusammen mit den speziellen Scaletrains ESU OEM Decodern funktionieren.
    Also entweder Du nimmst demütig hin was Scaletrains da zugesteht.
    Oder Du wirfst dieses Motherfuckerboard mitsamt seinen geheimen Pin-Belegungen hinaus und ersetzt es durch ein neues Motherboard, z.B. die von Hardy.
    Letzteres ist trotz des Mehraufwands die eindeutig nervenschonendere Methode.

    Und ein weiterer Wagen für den Fremo Betrieb hergerichtet:


    Da man sich beim Fremo, jedenfalls bei der Southwest Division, durch die Zeitalter bewegt, habe ich mir auch einiges an modernen Rollmaterial zugelegt. Das eigentlich entgegen meiner eigenen Überzeugung um auch für moderne Betriebssessions gerüstet zu sein.
    Die Erfahrung hat gezeigt, daß es nicht reicht für neu gekaufte Wagen zwar eine Wagenkarte zu schreiben, sie aber ansonsten unverändert nur auszupacken und auf die Gleise des Fremo Arrangements zu stellen. Das waren dann die Wagen die im Betrieb den Ärger verursachen und dafür eine Bad Order (Schadwagenmeldung) erhalten. In schlimmen Fällen müssen sie dann von den Gleisen genommen werden.


    Hier möchte ich einmal stellvertretend die einfache Herrichtung eines neu gekauften Wagens zeigen.



    Das ist der Kandidat, ein FMC Boxcar 5077 DD.


    Leider baut man bei Atlas ab Werk die Accumate Kupplungen ein. Die Kupplungen aus Plastik mögen ja auf Heimanlagen mit kurzen Zügen ganz leidlich funktionieren, aber wenn es ans Eingemachte geht erweisen sich diese Kupplungen als unzuverlässig. Die beiden Probleme sind die Entformungsschrägen der Köpfe und die Schäfte. Bei Kunststoffspritzguß muß man bei der Gestaltung des Werkzeugs sog. Entformungsschrägen vorsehen damit man das hergestellte Teil überhaupt aus der Werkzeughöhlung, genannt Formnest, bekommt. Bei den Kupplungsköpfen verläuft zudem die Trennebene der Werkzeughälften genau horizontal in der Mitte des Kopfes. Man hat also beim fertigen Teil horizontal in der Mitte immer einen kleinen Gußgrat, der tunlichst entfert werden sollte weil er die Funktion behindert. Dann aber ist hier auch diese Formnaht der am weitesten vorspringende Teil, zum oberen Rand und zum unteren Rand hin fällt wegen der notwendigen Entformungssschrägen das Teil jeweils schräg nach hinten ab. Man hat hier also eine Art dachförmige Ausbildung des Teils für die Zugkraftübertragung.


    Beim Vorbild ist das jedoch eine ebene Fläche. Kommen beim Vorbild zwei dieser ebenen Flächen zusammen, so ergibt sich unter Zug, hier tatsächlich eine Flächenpressung, keine resultierenden Kräfte nach oben oder unten, weil diese beiden ebenen Teile preß aufeinanderliegen und der waagerechte Kraftverlauf senkrecht hindurchgeht.


    Im Modell hat man bei der dachförmigen Ausbildung im Prinzip schiefe Ebenen. Es gibt ebenfalls einen waagerechten Kraftverlauf paralell zu den Gleisen. Jedoch liegen hier 2 schiefe Ebenen aufeinander. Daraus folgt, siehe Schulphysik: Es gibt resultierende vertikale Kräfte nach oben und nach unten.


    Jetzt kommt noch in fieser Weise das etwas flexible Kunststoffmaterial unerwünscht in die Quere. Weil die Schäfte aus dem gleichen Material bestehen, können sie sich biegen.


    Und wegen der vertikal auftretenden Kräfte tun sie das unter auch wenn die Kupplung auf Zug belastet wird.


    Jetzt reicht u. U. ein unsauberer Schienenstoß oder Modulübergang und es gibt eine Zugtrennung. Großer Spaßverderber :!:


    Bei der Fremo Southwest Division hat man sich daher auf die Kadee Kupplungen geeeinigt. Die Kupplungen sind einschliesslich der Schäfte aus Metallwerkstoffen und können sich nicht biegen. Also ist hier zumindest schon mal ein Kupplungstausch angesagt.






    Hier die Accumate Kupplungen aus Plastik noch einmal näher betrachtet.






    Ausbau der Drehgestelle.






    Ausbau der Kupplungsboxen, hier hängen auch noch die Drehgestellaufnahmen mit daran.






    Bei den Atlas Wagen liegen aber noch 2 zusätzliche Boxen mit dabei. Da ich ein praktizierender Anhänger der Allradauflage bin, habe ich diese Plastikklötzchen aus Wankstützen von unten auf die Querträger eines Wagenendes geklebt.






    Dann werden die neuen Kupplungen von Kadee eingebaut. Da nur mit Schaschlikstäbchen entkuppelt wird, kann man die Trip Pins entfernen was ein mehr vorbildähnliches Aussehen ergibt.






    "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser." So werden die Radsätze aller Wagen auf Maßhaltigkeit überprüft. Auch hier können Ausrutscher dabei sein, die man auf diese Weise schon im Vorfeld eliminiert.
    Das ist auch nur fair gegenüber den Mitspielern.






    Des weiteren kontrolliert man die neu eingebauten Kupplungen ob sie sich in der richtigen Höhe befinden. Extra die Ausführung in Kunststoff, so kann man man schnell mal eben auch auf der Anlage Kupplungshöhen kontrollieren ohne daß der Booster abschaltet.






    Damit ist das neue Fahrzeug technisch fit gemacht und einsatzfähig. Ich führe diese Arbeiten bei jedem neu angeschafften Wagen gleich aus und lasse nicht einen Berg von unbehandelten Wagen anwachsen. Durch eine gescheite und geschickte Selbstorganisation bekommt man so auch riesige "Materialschlachten" bewältigt.
    Hier fehlen dann noch die Wagenkarte.
    Und das Quitscheentchengelb geht auf Dauer auch gar nicht. Das wird aber wohl noch bis zum Frühjahr warten müssen.

    Hallo!
    Es wird nichts verschwiegen:
    Siehe a) https://soundtraxx.com/content…i2/Installation-Guide.pdf
    Seite 15, unten in Kursivschrift
    Siehe b) https://www.morop.org/downloads/nem/de/nem660_d.pdf
    Seite 5, Gruppe 8
    Danach sollte man nicht mehr auf Vermutungen angewiesen sein, weil sie durch Wissen ersetzt sind.


    Und Jan, ich kann Dir nur den guten Rat geben für zukünftige Projekte in dieser Richtung von Hardy seine eigenen MTC21 Adapterplatinen zu beschaffen. Die haben nämlich schon verstärkte Ausgänge. Für die ESU Adapter wirst Du Dir dann noch nachträglich Verstärker daran basteln müssen.
    Eine andere Alternative wäre die Decoder in PNP Form zu beschaffen, d.h eine neue Hauptplatine auf der der Sounddecoder gleich mit integriert ist. Das wäre dann auch für ältere analoge Lok ohne Digitalvorbereitung interessant.

    Noch etwas,
    Intermountain Loks werden schon seit -zig Jahren nur noch in Digitalausführung angeboten. Einzige Wahlmöglichkeit ist mit oder ohne Sound.
    Bei analogen Intermountain Lok Angeboten ist 100%ig daran herumgebastelt worden. Ich hoffe nur Ulli, das hat sich auch beim Kaufpreis ausgedrückt.


    Scheißdingen! Aber jetzt läuft sie endlich wieder. :hogri:






    Eigentlich ein feines Modell die SP GS4 von BLI. Wenn da nicht das geplatzte Zahnrad (darauf bezog sich der Kraftausdruck) verbunden mit der bekannten Nichtlieferbarkeit von entsprechenden Ersatzteilen seitens BLI. Also waren eigene Lösungen verbunden mit Eigeninitiative angesagt.

    Hallo,


    habe an meinem alten Roco 628/928 Räder und Radsätze auf US-Norm gebracht so wie eine MTC21 Schnittstelle eingebaut. Den werde ich aus dem Deuschbahnbestand nach Canada mit herüber nehmen. Der nächste Schritt wäre die Beleuchtung an den Stirnseiten zu ändern, so müssten die Ditchlights an die Pufferbohlen innen zwischen die Seitenpuffer.

    Och,
    das gibt es auch von Digitrax: http://www.digitrax.com/products/wireless/lnwi/


    Dann gibt es auch diverse Klicki-Bunti Programme mit denen man ein ganzes riesiges fast unbegrenztes Eisenbahnimperium errichten kann. Hat zwar nichts mehr mit Modellbahn zu tun, aber in Sachen Interaktiv am Bildschirm rsp. Display nicht zu schlagen.


    Also ich bin es noch gewohnt meine Modellzüge zu beobachen und im Auge zubehalten, dafür die Bedienungselemente haptisch zu erfassen.


    Dann kann ich Roco Produkte nicht mehr empfehlen.

    Also ich weiss nicht, warum das Dich so wundert Klaus. Da Roco in erster Linie den deutschen Modellbahner bedient wird der Kunde auch da abgeholt wo er steht. Das betrifft dann auch Mehrfachtraktionen (Consists) wie sie uns als US-Bahner geläufig sind. Bei Deutschbahners geht so etwas nicht. Da muss bei Doppeltraktion bei einer Lok der Motor und der gesamte Antriebsstrang ausgebaut werden, sonst funktioniert das nicht. Frage mich nicht warum das so ist, so weit habe ich mich noch nicht in den esoterischen Bereich vorgewagt. Jedenfalls bietet Roco Doppeltraktionen an, wo bei der zweiten Lok der Antrieb fehlt. Von daher besteht kein Bedarf mehr an einer digitalen Funktion der Mehrfachtraktion.
    Des weiteren gehe mal davon aus, auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, der allergrösste Teil der Modellbahner weiss nicht wie man Decoder einstellt. Das scheitert schon bei so einfachen Geschichten wie der Veränderung der CV3 oder CV4, ganz zu schweigen von der CV29. Das sind Bücher mit 7 Siegeln. Und da holt Roco seine Kunden ab. Nur ein kleiner Teil ist überhaupt bereit sich mit Digital näher zu beschäftigen.


    Wenn Du was Anpruchvolleres haben möchtest, dann schaffe Dir Zimo an. Das ist von Nerds für Nerds gemacht und da gibt es dann auch mehr Möglichkeiten.

    Hallo,


    auf mich machte die US-Convention 2019 einen sehr aufgeräumten Eindruck. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass da einige Lücken, nach Ausladung von bereits schon angenommenen Bewerbern, quasi notgestopft wurden. Nur so kann ich mir u.a. die Anwesenheit professioneller Börsenbeschicker mit ausschlieslich nur deutschen Angeboten erklären.


    Die bekannten einschlägig verdächtigen US-Händler mit US Angebot waren vertreten. Ein paar neue Gesichter gab es auch.


    Einige der ausgestellten Anlagen waren auch nicht brandneue Premieren. Sie hatten ihr Debüt schon vorher bei diversen Fremo Treffen gehabt und sind ettlichen Fremo Mitgliedern bereits wohlbekannt. So relativiert sich der "Premieren Anspruch" denn doch etwas. Dafür war die grosse Halle dann auch recht aufgeräumt.


    Besonders die Fahrzeuge auf der TT Anlage nötigten mir Respekt ab. Gespräche mit den Betreibern ergaben: Konstruktion am Rechner, 3-D Ausdruck der Urmodelle, bearbeiten derselben, anfertigen von Gussformen daraus und schliesslich Abgiessen mit Resin. Die Rahmen werden in Weissmetall abgegossen und die Antriebstechnik der Loks ist bewährtes aus der Großserie von Tillig TT. Dann noch Zusammenbauen der Einzelteile, Gimmicks selber einbauen, Lackieren und Beschriften. Das ist schon etwas härter als einen fertig gekauften H0 Mainstream-Diesel mit OEM Decoder auszupacken.


    Zum Verweilen lud auch die Spur N Anlage Hoquiam ein. Ein toller Hintergrund, die Ära abseits vom allbekannten Mainstream und tatsächlich Dampfer im Betriebseinsatz mit denen auch rangiert wurde. Da muss es noch einen Brass Zauberer geben der sich mit Spur N beschäftigt.


    Über den Rest der Anlagen mögen andere schrieben die sich auch mit der Ära indentifizieren können.

    Hallo Lothar,


    diese von Dir beschriebenen Defekte kann ich mir nur bei den ersten von Roco für Atlas gefertigten Loks vorstellen.
    Einen Quelle in D wäre z.B. das hier: https://www.modellbahn-radsatz…dsaetze-h0-rp25/index.php
    Es kommt nur auf den Raddurchmesser der Loks an. Am besten beidseitig isolierte Radsätze bestellen oder aber, die Janine lässt mit sich reden, einzelne isolierte Radscheiben. Das erspart Dir dann die vorherige Demontage der ganzen Radsätze. Die Radscheiben werden einfach an Stelle der vorhandene Räder aufgepresst. Auch hier wieder am besten alle 8 Räder gleichzeitug tauschen. Beim Radsatzinnenmaß ist die Zielvorgabe 14,5mm mit jeweils 0,1mm Toleranz nach unten und oben.


    Meine 2 €ent dazu

    Ich habe zwei uralte Brawa Köf II.
    Die haben 1a Fahreigenschaften.
    Okay kein Licht und Sound aber auch deutlich kleiner.
    Digitalgags waren anno 1985 noch nicht Usus.


    Also bei allem Respekt, entweder Du hast was daran gemacht:





    Dann läuft es 1a. War es vorher eine Stotterpartie, so kann man jetzt auch über Weichen* kriechen.


    Wenn Du nichts daran gemacht hast, dann hast Du ab Werk zwar die Möglichkeit auf blitzblank geputzten topfebenen Gleis einigermassen unterbrechungsfrei zu fahren, aber auf Weichen kommt die hässliche Wahrheit des starren Fahrwerks und der damit verbundenen unzureichenden bes. besch. (besonders beschissenen) Stromabnahme einschliesslich Zitterpartie zum Vorschein.








    Das Wissen um eine 3-Punktlagerung und der damit verbundenen Allradauflage und besseren Stromabnahme war früher im Hause Roco vorhanden. Des weiteren war der Antrieb beider Achsen auch kein Problem.


    Jetzt ist genau das eingetreten worüber vorher nicht nur ich schon gefrotzelt hatte, die heutigen Konstrukteure verstehen Mechanik nicht mehr. Das sieht man hier wo man mechanische Problemstellungen auf geradezu krampfhafter Weise versucht auf elektronischen Weg zu lösen. Heraus gekommen ist eine mechanisches Krückstück welche sich nur mit Hilfe von elektronischen Behelfskrücken überhaupt fortbewegen kann.
    Problem gelöst? Nicht wirklich. Nur übertüncht. Die eingefleischten Roco Fanboys werden es schon kaufen und es sich schön reden.
    Irgendwie erinnert mich der Antriebsstrang der neuen Roco Köf an die primtiven Loks aus den billigen No-Name Anfangspackungen.

    So wie ich das sehe ist die Batterielok eigenlich ein Slug mit einem zusätzlichen Energiespeicher an Bord. Bei Bergfahrt willkommene Erhöhung des Reibungsgewicht und der Antriebsleistung, bei Talfahrt zusätzliches Bremsvermögen und die Energie des Zuges wird nicht über Wärme in die Atmosphäre entlassen, sondern gespeichert.
    Wie das bei den Amerikanern so ist, man ist viel experimentierfreudiger, wie es die Geschichte der US Eisenbahn zeigt. Die Bedenkenträger haben da nicht die Oberhand, es wird einfach mal ausprobiert. Wenn es etwas taugt bleibt es. Taugt es nichts, so verschwindet das schnell wieder in der Versenkung.



    Zur Klimafussellogie (sorry anders mag ich das was hierzulande darüber verbeitet wird nicht nennen) mit ihren verhärteten Fronten. Jeder ist hoch auf die Palme und jeder sitzt auf seinem Baum.
    ... Ansonsten empfiehlt es sich jetzt, runter von den Bäumen zu steigen. Das ist der Menschheit in ihrer Evolution auch schon einmal gelungen. Als sie das Hirn einschaltete. Das Klima - von Globus und Debatte - könnte das brauchen.
    Quelle: Lars Hennemann, Chefredakteur Darmstädter Echo vom 21.09.2019

    Manchmal liegen die Patente für eine bessere und effektivere zukünftige Antriebstechnologie in hermetisch verschlossenen Schubladen:
    Im Jahr 2001 kaufte die Ölgesellschaft Texaco von General Motors deren Aktienanteile an Ovonics. Texaco selbst wurde einige Monate später durch den Rivalen Chevron übernommen. Im selben Jahr meldete Ovonics eine Verletzung seiner Patente[14] und verklagte Toyotas Batterielieferanten Panasonic. Letztlich einigte man sich auf eine Lizenzvergabe[15] und Einschränkungen bei der Verwendung großformatiger NiMH-Akkus. ChevronTexaco behielt ein Vetorecht über den Verkauf oder die Lizenzierung der NiMH-Technologie.[16] Die allgemeine Verbreitung und Weiterentwicklung konzentrierte sich danach auf kleinformatige Konsumerzellen.[17] Die patentrechtlich erlaubte Obergrenze für die Zellkapazität ist 10 Ah. Auch aus diesem Grund wurden von Toyota bei der ersten Generation des Toyota Prius 228 Stück in Reihe geschalteter 6,5-Ah-NiMH-Akkus verwendet.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/General_Motors_EV1


    Man sollte sich zum besseren Verständnis das ganze Drama durchlesen. Dann wird auch klar warum die die heutige Batterietechnologie mit vielen kleinen Zellen nur einen rel. ineffektiven Notbehelf zur Umgehung von Patenten darstellt.


    Übrigens, die deutsche Version spielte sich auf Schienen ab, hießen Limburger Zigarre und ETA150. Wurden von der Politik bedingt durch gewisse Konzeninteressen abgewürgt und nicht weiter entwickelt.

    Das mit der UP yellow Sperre darf man nicht überbewerten.


    Es gibt Member, die schreiben das UP yellow Ihnen nicht ins Haus kommt. :huh:
    In einem anderen Foren, wo USA eher exotisch ist, hat der selbe einen anderen Nick und präsentiert die UP 8500hp Gasturbine als neueste Errungenschaft... :kratz)
    Sicher seltsam aber wahr... :D:lw)


    PS Hier darf man sich ruhig zur UP bekennen. Beide Admins haben Gelbsucht und können bestätigen das es nicht gesundheitsschädlich ist.


    Na ja, wenn Du schon alles kennst, dann brauche ich ja hier auch nicht mehr die anderen Umbauberichte zu posten. Da reichen ja dann auch Links aus.


    Dann waren die gleichen Bilder der Gasturbine auch schon einmal hier gepostet worden. Mit dem klaren Hinweis, dass es nicht mein Heuler ist. Freundlicherweise hier im Forum vorgestellt weil eine Gewisse Neugier der "Gelbsüchtigen" vorhanden war.


    Und ausserdem, ich und ESU OEM-Sounddecoder kaufen ... Nee da schalte ich lieber meinen alten AEG Vampyrette Staubsauger ein. Hat den gleichen Klang, ist billiger und man holt sich keinen Tinnitus ab.