Posts by Schraddel

    Hallo Rolf,


    dann sind Wir ja nach dem ersten Abtasten irgendwie vorerst auf der gleichen Wellenlänge.


    Was das Zurüsten von Dieselmodellen betrifft, siehe Atlas Trainman, Walthers Mainline, Bachmann u.v.m. Bei allen fehlen die Grab Irons am Gehäuse. Bei Trainman und Mainline sind die Fixpunkte in Form von Ankörnungen vorgegeben. Man braucht hier nur den 0,3mm Bohrer ansetzen und kann dann die Grab Irons nachrüsten. Wobei von Walthers Zurüstsätze angeboten werden. Bei Bachmann muss man die Fixpunkte in Eigenverantwortung finden.
    Von der Kostenfrage lohnt es sich nicht z.B. eine Walthers Mainline Lok mit Zurüstteilen so zu supern, dass sie das Niveau von Intermountain erreicht. Da ist eine fertig gekaufte Intermountain Lok gleichen Vorbilds in Relation billiger.


    Dampf ist wieder eine andere Kiste. Hier finde ich die Broadway Limited Dampfer, in Relation zu der Detaillierung die sie bieten, zu teuer angesetzt. Angespritze Rohrleitungen am Kessel finde ich angesichts der aufgerufenen Endverbraucherpreise nicht so prickelnd. Eine Ausnahme sind die Brass Hybrid Modelle von BLI welche ich vom Preis - Leistungsverhältnis korrekt finde.
    Bachmann Dampfer sind überteuert. Das war bei Bachmann-Spectrum früher anders; da hat Preis - Leistung gestimmt.


    Zum Big Box habe ich meine eigenen Ansichten. Eine davon ist die Erkenntnis, dass ich wohl nie für mich einen Bedarf dafür sehe. Das wäre dann einer von diesen Weissen Elefanten für ein Vitrinendasein. Kommt noch hinzu "Gelb", gemeint ist UP Gelb, ist nicht meine Farbe.
    Grosse Loks und Consists haben bei mir wenigstens auf Fremo Treffen ihren Auslauf. Ansonsten habe ich Bedarf an Switchern und Roadswitchern. Bei Dampfern bis max. Mikado was ich als eine handliche Grösse finde.


    Von mir findest Du hier auch ettliche Umbauberichte. Einige davon habe ich nicht fertig geschrieben weil das Interesse dafür im Forum fehlt. Vom Thema her waren die nicht dem Mainstream im Forum (1970er bis 80er Jahre) gewidmet und da ist es halt schwierig.


    Ansonsten mach ich halt so meine Spielereien: https://www.youtube.com/watch?v=gE7_tBW-9tw
    So hat es angefangen: https://us-modellbahn.net/ Du musst den Suchbegriff "Korean Monday" eingeben weil die Formssoftware eine Direktverlinkung für den User nicht zulässt (für den Admin aber ganz bestimmt)

    Gerold,
    das abgebildete Drehgestelle ist zusammengebastelt. Seitenwangen und Getriebekasten passen nicht zusammen. Das Getriebe ist von Roco, aber die Seitenwangen sind von woanders her. Was zu sehen ist, die Achstände von Getriebegehäuse und den Lagerdeckeln der Seitenwangen passen nicht zusammen.


    Roco hat allerdings passende DG im Programm, suche mal nach NS 2200. Eine weitere Möglichkeit wäre Piko wo es ebenfalls die gleiche Lok gibt.

    ... Und bei einigen Dampfloktypen kann man sich nur die Augen zuhalten. Und dann wollen sie auch noch richtig Geld dafür. Bei all den falschen Modellen habe ich genug damit zu tun, sie so weit es geht auf Stand zu bringen.


    Hallo Rolf,


    es hört sich bei Deinen Ansprüchen ganz danach an, als ob Du reif für Brass bist. Wenn der Level einmal so hoch hängt, dann wirst Du unweigerlich bei Brass landen. Die nächste Herausforderung wird das sein Brass zum Laufen zu bringen.
    Bei Diesel ist einfach, da werden von den einschlägigen Anbietern von Premuim Grossserienmodellen alle bahntypischen Unterschiede, Ausrüstungen und Anbauteile brücksichtigt. Bei den Einfachmodellen must Du halt selber zurüsten.
    Aber : "You get what you pay for."




    Von einem der schon mal Züge bis 14m Länge, gezogen von Brass Steamern, bei Fremo Treffen über das Arrangement rollen lässt.

    Hallo Hans,


    da Du die Resets an den Lokdecodern gemacht hast, sich nichts geändert hat, und auch noch verschiedene Decoderfabrikate betroffen sind, wird die gemeinsame Ursache wohl bei Deiner DCC Zentrale zu suchen sein.

    Hallo Martin,


    das heulende Inferno der hochtourig laufenden Stirnräder des Vorgeleges würde ich mir nicht antun.


    Beispiel:

    So ist der Antriebsstrang ab Werk ausgeführt worden.





    So wollte es der Kunde, der Maxon Motor und A-Line Gelenkwellen zulieferte, zuerst haben. Der Motor erwies sich als zu schwachbrüstig angesichts des Lokgewichts und des vorhandenen Antriebsstrangs.
    Nachdem der Antrieb dann auch noch wie eine alte Märklin Lok aus den 1970ern rasselte, wurde mir dann von Kunden hinsichtlich Antriebsstrang dann doch freie Hand gelassen.






    Zeit alte Zöpfe abschschneiden und einen Neuaufbau nach Art von "Keep It Simple" zu machen. Der neue Faulhaber hat jetzt 8,7W Abgabeleistung, die Zahl der Gelenkwellen wurde auf 2 reduziert, neue achseitende Getriebe von NWSL und Ruhe ist. Der Kunde war jedenfalls zufrieden und ganz angetan von der neuen Geräuschlosigkeit.
    Schade nur, daß NWSL dichtmacht und sich bislang noch kein Nachfolger gefunden hat.

    An den 20,- Öcken für einen Fahrdecoder soll es scheitern Spooky? Und der Peter soll jetzt eine Lok ausschlachten weil Du 2 Loks nicht synchron zum laufen bringst?
    Hier im Forum ist mehr als einmal beschrieben worden wie man das macht, es ist einfach nur eine Frage von Geduld und Lernkurve. Nur aus der Deutschbahnecke kommen regelmässig so komische Argumente, dass das ja gar nicht gehen würde.






    Für Peter,
    hier einmal herüber kopiert wie man Loks synchron zum laufen bringt:


    ...


    So wurden beide Units der FT hinsichtlich der Höchstgeschwindigkeit behandelt behandelt. Also man sucht sich eine von den Loks aus und erklärt sie zur Master Lok. Diese Lok stellt man zuerst allein auf die gewünschten Fahreigenschaften und Funktionen ein. Läuft diese solo Lok dann so wie man sich das vorstellt, werden die Daten notiert rsp. gespeichert. Mit nur Zentrale muß man das hier auch "zu Fuß" und zur Gedächtnisstütze mit Zettelwirtschaft machen. Hier Decoder Pro ist eine echte Arbeitserleichterung, man kann die CV Einstellungen nicht nur speichern, sondern auch einfach 1:1 auf die zweite Lok kopieren. Damit hat man dann für die zweite Lok eine brauchbare Ausgangsbasis.



    Jetzt beginnt der eigentliche Anpassungsprozeß. Man baut sich ein Testoval auf dem Fußboden auf, hier tun Roco Brio-Line und ähnliches noch ihren Zweck. Beschleuniguung (CV3) und Bremsung (CV4) werden für die Einstellfahrten beide wieder auf "0" gesetzt. Beide Loks ungekuppelt auf das Testoval und losgefahren. Hier machen sich schon bald die Fertigungstoleranzen bemerkbar. Eine wird immer etwas schneller als die andere sein. Kann auch sein, daß z.B. bei beiden Endgeschwindigkeit gleich ist, aber eine etwas früher und schneller anfährt. Hier kann man dann an der 28-PK in den unteren Geschwindigkeitsstufen herumspielen. Als erstes einmal schauen ob beide Loks in der FS 1 losfahren. Macht das jetzt nur eine Lok, so kann man den Wert in der CV67 (FS 1) bei der trägeren Lok so lange erhöhen, bis sie sich syncron mit der anderen Lok gleichzeitig sich in Bewegung setzt. Die darauf folgenden FS werden dann nach dem gleichen Schema behandelt.
    Zugegeben, es ist ein Try-And-Error Verfahren (Versuch und Irrtum und dessen Korrektur), etwa langwierig, aber am Ende hat man 2 perfekt gleichlaufende Loks. Zwar unterschiedliche Kennlinien, aber gleiches Ergebnis.
    Diese Einstellfahrten müssen auf dem Gleis vorgenommen werden, Rollenprüfstände, selbst wenn sie eine Meßvorrichtung haben, sind hierfür nicht brauchbar. Besonders die Bauarten ohne Kugellager verfälschen durch ihre schwergängig laufenden Röllchen die Ergebnisse.
    Als nächster Schritt steht die Anpassung der Brems- und Beschleunigungszeiten an. Für die Master Lok hat man die Werte dafür ja vorher schon solo ermittelt. Die werden dann auch in die Trailing Unit (eben die nachlaufende Lok) als Grundlage eingegeben. Auch hier fallen in der Regel kleinere Anpassungsarbeiten an und auch hier hat man dann unterschiedliche Werte in den jeweilgen CV3 und CV4 stehen.




    Jetzt kam die dritte Lok, die F3, zu dem schon vorhandenen Consist von FTA und FTB hinzu.


    Es begab sich aber, daß man bei Intermountain in der Zwischenzeit den Lieferanten für Platinen und Decoder gewechselt hat und auf das Angebot des Hr. Lindner eingegangen ist. So wurde diese Lok mit einem bei mir recht unbeliebten ESU Zwangsdecoder geliefert. Auch hier habe ich die Ausführung ohne Brüllwürfel bestellt, den Streß und Ärger mit dem Loksound V4 wollte ich mir nicht antun.
    Wie man sieht betreibt Hr. Lindner auch mal wieder kleinere Sabotagen an den NMRA Normen, so stimmen die Kabelfarben nicht mit der NMRA überein. Mag zwar klein erscheinen, kann aber der erste Schritt ins Chaos der Mitteleuropäische Werksnormen sein. :thumbdown:
    Die die Entstörelemente für den Analogbetrieb befinden sich wieder auf der Hauptplatine und nicht auf dem Blindstecker wo sie hingehören. :(



    Da ich mittlerweile über JMRI, Decoder Pro und SPROG verfüge, wurde bei dieser Lok der Decoder damit komplett ausgelesen. Dabei stellte sich heraus, das es sich laut Decoder Pro um einen ESU Lokpilot V1.0 Standard handelt.
    Nun, der vorhandene Consist aus den FTs dient hier als Master dem sich die F3 anzupassen hat. Im Prinzip ist das genau so gemacht worden wie oben beschrieben. Nur muß man einige Lindnersche Eigenheiten beachten. Die 3-PK Kennlinie ist wegen ihren nur 63 Stufen (1 - 64) der CVs 2, 5 und 6 recht grob gerastert, so daß eine Anpassung der Geschwindigkeitskennlinien allein schon dadurch scheitern kann. Hier kann man beispielsweise feststellen, daß ein Wert 10 in der CV5 zu hoch ist und ein Wert 9 dagegen zu niedrig. Passender wäre für den perfekten Gleichlauf hier der Wert 9,5, den es aber nicht gibt.
    Auch bei diesem Decoder hat man noch die Möglichkeit einer 28-PK welche dann schon fast zwangsläufig erforderlich ist und glücklicherweise für jede der Fahrstufen CV67 bis CV94 Werte von 1 - 255 zulässt. Nur damit gelingt es den ESU Decoder an die vorhandenen Soundtrax Fahrdecoder anpassen.
    Eine weitere Lindnersche Eigenheit ist der Zähler in den CV3 und 4. Überall sonst bei den US Decodern läuft das Zählwerk in 0,9sec Intervall-Schritten hoch, nur beim ESU dagegen in 0,5sec Schritten. Das ist dann bei der Anpassung der Beschleunigungs- und Bremszeiten zu berücksichtigen, hier hilft der gute alte 3-Satz und der Taschenrechner.



    Damit gelang mir dann auch diesen neuen Decoder an die vorhanden anzupassen. Hier bei der A-B-A Zusammenstellung ist es sinnvoll sie permanent als Consist gekuppelt zu lassen. Wobei die F3 die führende Einheit darstellt. Dafür wurden die beiden FTs über die CV29 in ihrer Fahrtrichtung umgepolt.
    Alle 3 Lok haben die gleiche Adresse und lassen sich so mit einem einzigen Fredi fahren.



    Meine Zentrale (Digitrax Zephyr) bietet die Möglichkeit sog. temporäre Consists zusammen zu stellen. Gleichlauf der einzelnen beteiligten Triebfahrzeuge ist auch hier zwingend erforderlich. Sie laufen nicht über die Consist Adresse, sondern werden von der jeweiligen Zentrale intern als Consist behandelt. Auch diese temporären Consists lassen sich auf einen Fredi legen und so mehrere Loks mit einem einzigen Fredi steuern. Aber nur bei dieser Zentrale. Bei einer anderen Zentrale ist der Consist dann nicht mehr da, weil die Zentrale das ja intern macht.



    Das ist jetzt in den Grundzügen erklärt wie man Mehrfachtraktionen aufsetzt.



    Wenn man das dann verstanden hat und beherrscht kann man solche Spielreien machen:
    Eine Brawa Köf2 fährt auf die Drehscheibe, wird gedeht und zieht eine "kalte" Roco BR44 aus dem Schuppen auf die Drehscheibe. Dann wird gedreht und die Köf zieht der 44er von der Scheibe. Über Sägefahrten wird die 44er unter die Bekohlungsanlage gezogen bzw. geschoben. Die Köf "kuppelt" ab und fährt wieder zu ihrem Abstellplatz. Fragen:"Aus der 44 ist der Motor ausgebaut?" Nein, denn auf einmal erwacht die 44er zum Leben, das Licht geht an und sie fährt lansam aus dem BW Bereich zum wartenen Güterzug. Die Köf war vorne an der 44er "gekuppelt", wobei beide Loks hier nur einen einfachen Zughaken von Weinert aufweisen wo nichts kuppelt. Hier berühren sich nur die Prallplatten.
    Es ist einfach eine Spielerei mit einem temporären Consist der danach wieder aufgelöst wurde. Perfekte Anpassung der Fahreigenschaften von Köf und 44 sind hier unbdingte Voraussetzung. Die 44er ist mit einem ESI Lopi Basic V1.0 bestückt und die Köf mit einem Lenz Silver Mini. Dabei ist bei der 44 für den temporären Consist der Rangiergang eingeschaltet. So bleibt hier die Streckenhöchstgeschwindigkeit der 44er für den anschliessenden Zugdienst gewahrt.
    Mein Bekanntenkreis hat das bis Heute nicht verstanden.


    Anmerkung:
    Das ist beschrieben wie man es "zu Fuss" macht.
    Mittlerweile hat Hardy einen Messwagen entwickelt mit dem man jede Lok durchmessen und anschliessend bequem am Rechner einstellen kann.

    Lutz, dein Hass gegen ESU wird wohl nie enden :motz:


    Hardy Du kennst nicht den deutschen Teil des Dramas. Dann könntest Du einmal ein paar wirkliche Hassprediger vom "heiligen" Orden der Esuiten erleben. Da wird dir nämlich schon Gotteslästerung vorggeworfen wenn du es nur schon wagst Fragen zum Produkt zu stellen. Gut dass das Mittelalter mit Inquisition, Ketzerverfolgung und Scheiterhaufen vorbei ist. Wie schon erwähnt, mich muss das Produkt überzeugen und nicht die Frömmigkeit seiner Anhänger.


    @ Bernd
    Das ist nicht nur das Herunterregeln des Soundpegels, das konnte schon der ESU Loksound V2.0 mit 3 verschiedenen Lautstärkepegeln (Beschleunigung, Beharrung und Verzögerung). Hier ist es eine tatsächlich lastabhängige Soundanpassung. Nicht nur die Lautstärke, sondern auch Soundablauf und Klang werden lastabhängig dynamisch angepasst als auch nachgeführt. Das ist von User selber nach seinem eigenem Geschmack einstellbar.
    Ich habe auch diverse Filmchen aus youtube angeschaut welche Loks beim Rangieren zeigen. Daran habe ich mich bei den Decodereinstellungen orientiert und das Verhalten der Modellloks an die Abläufe des Vorbilds weitestgehend angepasst.


    Noch etwas, mach den Gleisabstand nicht zu eng. Immer daran denken du musst hier mit dem Schaschlikstäbchen etwas tiefer eintauchen als wie bei N. Bei zu engem Gleisabstand hast Du eine Art Sichtblocker-Effekt wenn Wagen davor stehen. Und sich jedes mal zum Abkuppeln vorzubeugen ist auf Dauer ermüdend.


    Meine 2 €ent dazu.

    - Nachbildung der richtigen Fahrdynamik: Hier sehe ich die wirklichen Schwierigkeiten. Denn wie soll die Lok mitkriegen, ob sie nun leicht den Berg hochrollt oder geradeaus fährt? Wieviel Kraft effektiv am Haken hängt oder eventuell sogar stösst? Da ich mich schon seit Längerem mit der Thematik beschäftige und auch schon selber Versuche gemacht hatte weiss ich wie komplex das Thema ist und wie mikrig die Lösungsansätze waren, die ich im Modellbahnbereich bisher mitgekriegt hatte.


    https://www.youtube.com/watch?v=haECJar88Ls
    Problem gelöst. Die Lok reagiert hinsichtlich ihrer Fahrdynamik, mitsamt sich dynamisch anpassenden Sound, schon mit dem effez Fredi so. Mit Proto Throttle würden noch weitere dem Vorbild nachempfundene Effekte möglich sein.

    Hallo Hans,


    mache einmal einen Reset der betreffenden Decoder als auch Deiner DCC Zentrale. In den meisten Fällen ist nur irgend etwas verkurbelt. Das sollte nach einem Reset auf Werkseinstellungen dann behoben sein.

    Hallo,


    also 25cm Tiefe reichen aus. Die Gebäude werden dann als Hintergrundrelief dargestellt.
    Aber wenn Du, Bernd, Schiffsdieselsound haben möchtest, dann empfehle ich Baldwin: https://www.youtube.com/watch?v=19Epbvw27OI
    Hier werkelt ein nicht aufgeladener 8-Zylinder. Als weitere Anmerkung, so ein Betriebs-, Fahr- und Soundverhalten der Lok wie im Video wirst Du mit ESU nicht hinbekommen.
    Was mir an Deinem Entwurf noch aufgefallen ist, Du bist auf eine Umfahrungsmöglichkeit angewiesen, da Ladestellen von beiden Seiten bedient werden.
    Als unverbindlicher Vorschlag meinerseits:
    - die linke Weichenverbindung auf Modul 3 weiter nach links auf Modul 2 verschieben, etwa oberhalb der Schrift "in/out"
    - evtl. hier dann eine 3-Weg Weiche einmal durchdenken.
    Dadurch wird die nutzbare Gleislänge des Umfahrungsgleises vergrössert. Eine zu kurze Länge hat sich bei meiner eigenen Rangieranlge Flats als Schwachpunkt erwiesen.

    Dann freu Dich Ulrich. Wünschte wir hätten alle Deine Nicht-Probleme, was denn ettliches an Arbeit ersparen würde. Ist aber nun einmal leider so, es kann gut gehen, es kann aber auch nicht gut gehen. Siehe www. , siehe Maos Rache:



    Beide von Sandakan in China gefertigt. Gleicher konstruktiver Aufbau der Drehgestelle und Stromabnahme durch die Achslagerzapfen.
    Eine Lok läuft bis Heute einwandfrei im Werkszustand und zickt höchstens mal gelegentlich.
    Die andere Lok war Maos Rache und zeigte ausser einem gelegentlichen Zucken des Motors und Aufblitzen der Stirnlampen keine Reaktion bei Fahrbefehl. Erst nach 1/2 stündigen Vollgas-Einbrennen überhaupt fahrtüchtig. Betriebsunterbrechungen länger als 2 Stunden erforderten dann wieder die halbe Stunde Vollgas-Einbrennen. Bis diese Lok dann Radschleifer verpasst bekommen hat. Dann waren, oh Wunder über Wunder, alle Probleme mit der Stromabnahme wie weggeblasen. Kein Einbrennen mehr erforderlich, läuft schon sofort lammfromm auch nach jehrelanger Standzeit. Probleme und Ärger erfolgreich vom Hals geschafft.


    Wie schon erwähnt; gib Stromabnahmeproblemen keine Chance.

    Gerold,


    die sollen von mir aus ruhig an den Syptomen herumdoktern. Ich bin für Nachhaltigkeit und gehe den Ursachen auf den Grund. Ist zwar manchmal ein mühsames Geschäft, aber die Resultate bestätigen und rechtfertigen den Aufwand welchen ich betrieben habe.
    Bei dieser Art der Stromabnahme kommt es sehr darauf an, dass die Lagerbuchsen und die Zapfen der Achsen klinisch sauber und vor allem trocken sind. Staubflusen wickeln sich gerne und unvermeidlich um die Achsen und deren Lagerzapfen. Zusammen mit überschüssigen Fett rsp. Öl bilden sie dann ein mehr oder minder zuverlässige Isolation für den Stromfluss der hier eigentlich stattfinden soll. Man kann es sauber machen, aber schon nach kurzer Zeit hat man wieder die gleichen Stottereffekt. Über den Betrieb in Reinsträumen kann ich hier keine Aussage treffen, aber die Umgebung in der Modelleisenbahnen gewöhnlich betrieben werden, sind nun einmal nicht Reinsträume.
    Abhilfe ist eine direkte schleifende Stromabnahme (die Übertragungstellen von Schiene-zu-Rad und Rad-zu-Stromabnehmer sind hier leider unvermeidlich) und die Eliminierung möglichst aller anderen rotierenden und beweglichen Stromübertragungstellen durch flexible Litzen.



    Athearn Genesis Blomberg Drehgestell. Vorher die gleichen Symptome welche Du beschrieben hast. Jetzt habe ich keine Probleme mehr damit; Ärger erfolgreich von Hals geschafft.
    Hier schleifen die Stromabnehmer auf den Zapfen, bilden so eine rudimentäre Federung und begrenzen das Lateralspiel welches vorher viel zu groß war. Man muß dafür nicht einmal das DG ausbauen, abklipsen der Bodenplatte und abziehen der DG-Seitenwangen reicht um an die Kontaktbleche zu kommen.
    Als Alternative kann man die Schleifer auf den Radscheiben schleifen lassen.






    Gleiche Arbeit an einer Athearn RTR Lok, auch hier nur die Seitenwangen abgezogen.



    Die Schleifer schleifen auf den Spurkranzspitzen von innen her.
    Auch hier wurde aus einem Wackel-Flackerkanditaten ein zuverlässiger Switcher.

    Gerold,


    so gemein finde ich das gar nicht. Entweder Du fummelst einmal richtig und nachhaltig, anschliessend hast Du Deine Ruhe. Oder aber Du "geniesst" dann die Zitter- und Hängepartien.
    Im Alter undnach einer gewissen Zahl an Betriebsstunden verstärken sich die Unzuverlässigkeiten der originalen Stromabnahme dann noch. Powerpacks könnten helfen, können aber nicht immer helfen. Man verkleinert hiermit auch nur das Restrisiko der Stromunterbrechung.


    Immer daran denken, Modelleisenbahnen funktionieren mit Physik und nicht mit Esoterik.

    Gegenfrage: Wieviel Waggons kann man mit einem effez 1-Tonnen Elektro-Gabelstapler in Bewegung setzen? (Wobei die Frage des Bremsens dieser Massen die gleiche bleibt.)


    Des weiteren, diese Auto Carrier, mit ihrer großen Segelfläche bei vergleichsweise leichtem Gewicht (Rollenachslager sind ja wohl schon lange Standard), werden schon durch einen schwachen Wind in Bewegung gesetzt.


    Ansonsten gute Show :thumbsup: