Posts by Conrail

    Hallo Marty,


    laut Metra ist die Beschaffung keine Notmaßnahme sondern sehr wohl kalkuliert, weil man so eine überarbeitete, also quasi doch neu Lok, zum halben Preis einer nagelneuen Lok bekommt. Metra kann nicht von den Fahrgeldeinnahmen allein existieren sondern ist auf Zuschüsse angewiesen und setzt diese halt so effektiv ein wie es möglich ist.
    Wenn es die Loks auf dem Gebrauchtmarkt gibt, dann kann man zuschlagen und wie ich schon schrieb gibt es bei der Metra immer mehr schwere und lange Züge mit bis zu 12 Gallerycars welche meist in Doppeltraktion gefahren werden. Auch werden die Strecken immer weiter nach außen verlängert, weil sich auch Chicagoland immer weiter besiedelt und ausdehnt.
    Hinzu kommt, wie von Jörg schon verlinkt, das auf einigen Strecken das Pendler-Potenzial in der Gegenrichtung zunimmt, da auch im Belt um Chicago Arbeitsplätze entstehen.
    Würde mich nicht wundern wenn wir in den kommenden 5 Jahren wieder neue Wagen auf den Gleisen der Metra sehen, denn die ältesten eingesetzten Wagen stammen noch von der CB&Q aus dem Jahr 1955!


    Metra Rolling Stock Report 3rd Quartal 2017

    Servus Markus,


    gib doch auch einen link oder Bild , damit ich auch etwas finden kann . Danke


    Ich hab im Bauhaus nicht fotografiert aber die Platten gefunden. In "meinem" Baumarkt lagen sie dort wo auch Kork zu finden ist, so zwischen Tapeten und Gardinenstangen. Im Moment benötige ich kein Material, da meine Straßen bereits fest auf dem Modul aufgeleimt sind und aus ~4mm Sperrholz bestehen bzw. bei Beton Optik aus einzeln zugeschnittenen Polystyrolplatten. Ich war nur neugierig, weil ich das verwendete material nicht kannte und es mir mal live ansehen wollte.
    Bauhaus

    Moin Jörg,


    Sorry, Markus,


    ich meinte die F59PHI. Ist blöde ausgedrückt.


    ja die natürlich auch aber das wären nur wenige Loks gewesen die für den Mehrverkehr benötigt werden. Das meiste passiert wohl über weitere Umläufe schon vorhandener Züge und Taktverschiebungen. Metra hatte einfach Glück das die 21 F59PH zur disposition standen, weil die einstigen Betreiber auf den neuen Siemens Charger setzen, und hat zugeschlagen. Es gibt auch schon seit Jahren die Idee auf der IHB oder EJ&E einen Verkehr um Chicago herum zu verwirklichen, ist allerdings im Moment recht ruhig darum geworden.
    Auf Facebook war mal zu lesen, daß Metra die neuen gebrauchten Loks vorallem braucht um die F40PH's in Revision schicken zu können ohne das Angebot einschränken zu müssen.

    Aber es gibt ja auch strecken von CN in den USA.


    Das ist aber erst seit den neunziger Jahren so, als CP und CN sich in den USA einkauften. Vorher kamen kanadische Loks eher selten auf US Gleise, selbst die schon seit vielen Jahren von Kanada kontrollierte Grand Trunk Western war eigenständig.



    Auch zeitlich soll die Möglichkeit bestehen alles zwischen dampf und modern zu fahen.


    Davon würde ich Abstand nehmen, denn die Ausgestaltung läßt eigentlich nur ein Thema zu. Schranken waren bis in die siebziger Jahre schwarz-weiß, da passen dann keine modernen Loks und Wagen zu. Ebenso die restliche Ausgestaltung mit Verkehrszeichen und Gebäuden will dann nicht so wirklich passen.
    Grafitty am Bretterzaun passt nunmal gar nicht zur Steam- und Erly Diesel Era.

    Dafür brauchen sie wohl die neuen Loks :


    New reverse-commute service to Lake County begins March 4


    Metra braucht generell neue Loks um die Verkehrszuwächse und schwereren und längeren Züge weiter fahren zu können. Es gab auf allen Linien in den letzten 20 Jahren massive Zuwächse was die Taktfrequenz und die Zuglänge betrifft. Derzeit läuft ein Umbauprogram über Progress Rail um die alten F40PH-2 (blau-roter Lack) zu F40PH-3 (Lack wie MP36-PH3S) mit überarbeiteten Motoren und neuen Fahrmotoren aufzuwerten.
    Die SD70MACH werden im März noch nicht zur Verfügung stehen aber die bekannte Seite "The Diesel Shop" schreibt:


    SD70MACHs will be rebuilt by Progress, with AC traction, geared for 80 mph, HEP, microprocessor-control braking and Tier 3 emissions.


    lassen wir uns überraschen wenn die ersten Loks im Einsatz sind.


    Ist das der Grund, warum NP und GN die F3 und F7 gegenüber den E-Modellen bevorzugt hat? Also vierachsige Loks auf deren Bergstrecken vor Passagierzügen?
    Cheers


    Das hatte mit Sicherheit andere Gründe, die wohl eher in der Philosophie der jeweiligen Maschinenwirtschaft zu finden sein wird.


    Die Frage ist, für welche Geschwindigkeit das Getriebe der SD70MACH ausgelegt wird und wie die Trucks damit klar kommen.
    Gruß, Volker


    Die 70mph der normalen SD70MAC reichen völlig aus für den Commuter Verkehr im Netz der Metra. Maximum Speed bei Metra ist 79mph die aber nur auf der Metra Electric erreicht werden können. Limit bei den Dieselzügen soll 60mph sein.

    AC6000


    Die SD70 wird man sicherlich nicht auf Monocoque Bauweise umstellen. Metra hatte bis 2003/04 erfolgreich die ex Milwaukee Road F40C eingesetzt, welche eine passenger Version der SD40-2 ist. Der Aufbau ist dabei nur eine formgebende Schutzhülle und das könnte man bei den überarbeiteten SD70MACH auch machen, denn das kostet nicht wirklich viel mehr als die normalen schmalen Aufbauten, gäbe allerdings Raum für die benötigte HEP Ausrüstung.
    Die Metra Züge erreichen selten Geschwindigkeiten von 60mph (96km/h), im Gegensatz zu Amtrak wo 103mph (165km/h) und mehr gefordert sind. Die SD70MAC ist gut für 70mph (112km/h).

    Interessant ist der Satz:


    "The remanufactured locomotives have a similar design to Metra’s F59 locomotives so Metra will be able to use the same parts inventory and won’t need different training and maintenance programs. "


    Technisch sind da eigentlich sehr wenige Komponenten einheitlich. Die F59 hat den 12-710G3C-EC Diesel, die SD70 den 16-710G3B.
    Oder meint der Satz vielleicht sogar, daß die selben Motoren wie in der F59 eingebaut werden und vielleicht sogar daß Äußere der F59 angeglichen wird?

    Mal blöd gefragt, werden die dann auf 4 Achsen umgebaut oder gibts ein 6 Achsen Passgier comeback?


    Warum sollte man die auf 4 Achsen umbauen wollen? Damit erhöht man nur unnötig den Achsdruck und verzichtet auf 2 Fahrmotoren. Welchen technischen Sinn sollte sowas machen?

    Wenn du für den Fluß ein breites Holzbrett einziehst in den Modulkasten wird nichts wackelig. Notfalls noch unter dem Fluss zwei hochkant Streifen in X Form drunter leimen und schrauben. Es kann alles Leichtbau aus 10mm Pappelsperrholz sein (nur die Stirnbretter mach ich aus 12er Birke Multiplex).
    Denk dran, im Fremo ist 130mm Schienenoberkante über Fußboden ein striktes Fixmaß. Wenn du irgendwo hoch fährst mußt du auch wieder runter, sonst wird kein Treffenplaner deine Module einsetzen!

    Wolfgang, deine Fotobeispiele zeigen genau das was ich beschrieben habe. Die Oberseiten der Schwellen liegen frei. Das letzte Bild zeigt eindeutig einen Bauzustand vor dem Nachstopfen und der Bettungsregulierung.
    Auch wenn es Alaska ist, so gelten die üblichen FRA Bestimmungen, denn es ist USA.

    Das was Tom schreibt meinte ich hintergründig auch aber vorallem, wie willst du ein Schotterbett gestalten, wenn du irgendwelches Steinzeugs in Kleister streust? Das wird niemals wie ein Schotterbett aussehen, sondern wie Steine in Leim gestreut.
    Das ein Verein das so macht, ist kein Grund es nachzumachen! Nicht jeder Verein baut vernünftig und realitätsbezogen und wenn du dir mal nordamerikanischen Gleisbau anschaust auf Hauptgleisen, dann stehen die Schwellenoberkanten aus dem Schotter raus. Das bekommt man nur hin wenn man das Schotterbett trocken modeliert, dann vorsichtig gut durchfeuchtet und mit dünnflüssigem Klebstoff durchtränkt.