Posts by Heiko

    - Ich vermute, der DCC-Umbau der ES44 ist nicht weniger einfach als der Umbau der E5


    - Vorteil des Silver Streak-Sets: Die langen Wagen machen zu kleine Kurven-Radien besser sichtbar (bzw. brauchen größere Radien, um "gut" auszusehen)

    - Vorteil des Silver Streak-Sets: Ist bei Kato bekannt - das andere finde ich zumindest nicht auf http://katousa.com (warum auch immer)

    - Vorteil des modernen Sets: Damit kannst du später auch rangieren - für viele ist ja der Güter- und Einzelwagenverkehr das Salz in der Suppe am Eisenbahnspiel

    - Vorteil des modernen Sets: Flexibler - ES44 hat die UP fast 1300 Stück, im Einsatz von 2003 bis heute auf dem gesamten UP-Netz. E5A hatte die CB&Q ganze 9 für ihre Zephyrs, von ca. 1940-1960, desgleichen die Personenwagen

    - (Kleiner) Vorteil des modernen Sets: Trafo dabei (aber so einen 14V-Fleischmann-Trafo oder sowas bekommt man ja auch billig hinterhergeschmissen: Fleischmann Msf Trafo 6735 eBay Kleinanzeigen ist jetzt Kleinanzeigen). Hoffentlich ist der, der da dabei ist, 230V tauglich und passt in unsere deutschen Steckdosen.


    Ich hätte jetzt eigentlich vorgeschlagen, aus dem Sonderangebot der Versender irgendwas rauszugreifen, muss aber gerade feststellen, dass die Sachen da auch ganz schön teuer sind... z.B. diese zusammen:

    Burlington Northern – All American Trains (aat-net.de)

    Northern Pacific – All American Trains (aat-net.de)

    Canadian Pacific – All American Trains (aat-net.de)

    Rock Island – All American Trains (aat-net.de)

    Western Fruit Express / GN – All American Trains (aat-net.de)

    Union Pacific – All American Trains (aat-net.de)


    Dazu für die Optik kleiner Radien einen langen Wagen - 89' flatcar oder Personenwagen:

    TTX Trailer Train – All American Trains (aat-net.de)

    Chicago Burlington & Quincy – All American Trains (aat-net.de) (dann ohne die Caboose vom Anfang)


    ...und eine x-beliebige Lok, passend zu der Caboose, eigentlich zu neu für die Wagen mit Dachlaufstegen und den Personenwagen, aber solange du noch nicht genau weißt, was du willst, ist das ja vielleicht eher unwichtig:

    Burlington Northern – All American Trains (aat-net.de)


    Ich würde dir empfehlen, fürs erste einen Bogen um Bachmann, Life-Like und Con-Cor zu machen sowie um alles, was noch keine Klauenkupplungen hat, sondern noch die klassischen europäischen Rapido-Kupplungen. Aber Micro-Trains, Intermountain, Athearn, Atlas, Kato (jeweils mit Ausnahme der ganz alten mit Rapido-Kupplungen) - damit kannst du als Testfahrzeuge wenig falsch machen.


    Die anderen Hersteller, Fox Valley Models, BLMA, Exactrail, Scaletrains wären mir aber zu teuer, um nicht wenigstens ungefähr zu wissen, was ich damit anfangen wollen würde.


    Viele Grüße,

    Heiko


    P.S: Wenn du weißt, dass du nach Delmenhorst kommst, sag bitte vorher kurz Bescheid - dann kann ich dir genauer sagen, wo wir uns treffen, und wir wundern uns nicht, wenn da "irgendjemand" "einfach so" reinläuft.

    Das stimmt schon irgendwie, aber ich kann den Ansatz verstehen, dass man gleich beim ersten Versuch einen Treffer landen will. Und mit der Motivation würde ich da auch ran gehen. Wenn ich so ein Projekt angehe im Gedanken: Ach, ist eh der erste Versuch und eh alles für die Tonne, dann motiviert mich das wenig.... ;)


    [...]


    Ach ja, noch ein wichiger Punkt: Bei allen Gedanken: Perfekt wird es nie und irgendwann muss man loslegen... und dann später ggf. korrigieren oder neu bauen. Aber sonst fängt man wohl nie an. ;)

    Genau, der Gedanke sollte nicht demotivieren im Sinn von "eh egal" sondern motivieren im Sinn von "es wird wahrscheinlich nicht im ersten Anlauf perfekt werden, aber das muss es auch gar nicht".


    Und deswegen meine Empfehlung: Lieber kleiner anfangen, weil man dann schneller das nächste Projekt (egal ob Erweiterung, Umbau oder Neubau) besser machen kann.


    (besser meint hier: Passender zu den eigenen Wünschen und Ansprüchen)


    MfG, Heiko

    Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstehe:


    In deinem Bild aus Kato Spur N Gleisplan Hilfe / Tipps / Verbesserungsvorschläge für mich als Neuling (dem ersten) - da ist oben eine Dachschräge, aber die Zeichnung ganz an der Wand bzw. Schräge, und rechts noch 50cm Abstand zur Wand? Richtig?


    70cm Höhe ist - verzeih mir die deutlichen Worte - scheiße. Es sei denn, du willst auf dem Fußboden sitzen - sonst guckst du immer von weit oben auf die Modelle (typische Tischhöhe sind so 75cm-85cm - leg dir da mal ein paar Gleise hin und stell irgendwas drauf) und das ist eine seltsame Perspektive, bei der eigentlich nie der Spielzeug-Eindruck weggeht. Ich kann dich nur nochmal zum Fremo-americaN-Treffen nach Delmenhorst einladen, da kannst du dir mit 130cm über Fußboden ungefähr das Gegenteil davon ansehen und gern mitspielen :) aber auch zur Bedienung im Sitzen würde ich eher 100cm Höhe oder so planen.


    Insgesamt bleibt die Frage, was du dir von der Anlage vorstellst. Und da habe ich stark den Eindruck, dass du das selbst noch nicht genau weißt. Insofern: Fang zum ausprobieren lieber kleiner an:


    - entweder mit ein-zwei Dioramen, gern auch lang und schmal, oder Modulen (mit zwei Kehrschleifen dran oder als Teil von einem Gleisoval, dass du auch ewig fahren kannst, wenn du das zumindest mal probieren möchtest)

    - oder einem der klassischen "4x8"-Pläne in H0. 4x8 ist 120cm x 240cm, d.h. du brauchst auf jeden Fall Zugang zu beiden Längsseiten. In N dann entweder in gleicher Größe sehr großzügig oder etwa 90cm x 180cm (eine Tür... in N sind das dann sogenannte HollowCoreDoor-Layouts).


    Frag dazu mal google und/oder z.B. die Model Railroader Track Plan Database: https://www.trains.com/mrr/how-to/track-plan-database/ Such dir aber einen Plan mit wenig Gleis und Weichen aus (so von wegen: Erst mal probieren, ohne viel Geld zu versenken) - mich persönlich reizt z.B. die https://www.trains.com/mrr/how…atabase/cactus-valley-rr/ immer noch, aber die wird natürlich mit den Steigungen schon aufwändiger als ich dir jetzt für ein erstes Layout empfehlen möchte. Da kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass man dem Zug eine Weile zugucken kann, und dann ab und zu mal ein-zwei Wagen an die Ladestellen, eine Begegnung oder Richtungswechsel im Bahnhof etc. spielen kann.


    Denn für Modellbahnanlagen stimmt das Sprichwort, das man eigentlich auf Häuser bezieht, noch viel mehr: Das erste baut man zum Verkaufen, das zweite zum Vermieten, und erst im dritten bleibt man Wohnen.


    MfG, Heiko

    ...wobei ich bisher immer den günstigsten der drei möglichen Kurse bekommen (bzw. bei der Internetzollanmeldung letztens auch selbst eingetragen) habe - zwischen Kreditkartenkurs, Zollkurs bei Zahlung und Zollkurs bei Abholung können ja schon ein paar Prozent liegen.


    MfG, Heiko

    Mit 249mm Radius schränkst du dich bezüglich Rollmaterial doch deutlich ein - 282mm bei Kato (11") ist deutlich weniger Einschränkung, auch wenn ich für Dampf eher Richtung 13" schauen würde. Da geht dann praktisch alles aus der Großserie technisch durch (Messingmodelle eher 20"+).


    Zum Beispiel die Kato FEF-3, laut Kato (Japan) 4-8-4 UP FEF-3 (spookshow.net): "I'm not exactly sure what the minimum radius is for curves, but it's definitely not the 11" minimum that Kato advertises (mine consistantly derails on 11"-radius curves or sharper). I'd say that 13" is probably a more realistic minimum." Nun ist die FEF-3 nicht gerade klein, aber vielleicht doch gerade das, was du auf so einem Railfan-Layout fahren willst?


    Optisch - naja, das ist nochmal eine ganz andere Frage, aber damit musst ja nur du klarkommen ;) Zur Vorschau hat Youtube viele T-Trak-Videos, die auch auf 282mm/315mm-Kurven setzen, da kannst du dir das mal ansehen, wie das so aussieht. Und daneben dann z.B. mal ein free-moN-Video aufmachen mit deren 22" Mindestradius, die ja auch eher Railfanning als Rangieren betreiben...


    Ich würde außerdem für die Optik empfehlen, die Geraden nicht so exakt parallel zu den Plattenkanten zu legen. Und vielleicht ein paar großzügig geschwungene Kurven - auch wenn das (beides) ohne Flexgleis natürlich nicht so einfach ist, und Unitrack auf der anderen Seite besonders für Einsteiger deutliche Vorteile hat.


    Ansonsten - naja, betrieblich wäre mir da sehr schnell langweilig, aber es muss ja dir passen, nicht mir.


    Viele Grüße,

    Heiko

    Hattons machte sich nach dem Brexit echt Mühe, da Paket kam komplett EUSt bezahlt zu dir nach Hause. Echt guter Service.

    Das versucht die EU seit Juli 2021 unter dem Namen IOSS - Import One Stop Shop - als Standard zu implementieren. (Fifer hätte mir mal beinahe eine Bestellung storniert, weil sie irgendwie aufgefordert wurden, sich bei der EU oder dem deutschen Zoll zu registrieren, um EUSt abzuführen, und das wäre ihnen zu viel Aufwand gewesen). Aber die normale Postverzollung geht auch noch.


    MfG, Heiko

    Ja, hatten sie... vielleicht emigrieren die EigentümerInnen in die USA?


    Schade, ich hatte eher gehofft, mit ihnen einen weiteren, ggf. günstigen Versender für US-Material in Europa (wenn auch nicht EU, aber Porto war trotzdem deutlich günstiger) zu haben...


    Wir werden sehen, was daraus wird.


    MfG, Heiko

    Moin,


    ich frage mich das auch (und schon beim Lesen) wenn gefühlt jeder zweite Beitrag in ein "Früher-war-alles-besser", ein "alle-außer-mir-doof" oder ein "mimimi ich will aber die Realität nicht wahrhaben"-Gepöbel auf teilweise niedrigstem Stammtischniveau abdriftet. Aber man kann halt aus jedem Mist ein Politikum machen und gewisse Spezies sind halt sehr gut darin, Argumente zu ignorieren und stattdessen gegen Strohmänner anzuschreiben.


    Persönliche lese ich deine Bau- und Umbau-Beiträge teilweise gern (z.B. den über die Gondola oder die Ent-Nikotinisierung), auch wenn sie mich nicht direkt betreffen, ich lese sie teilweise sehr ungern, wenn sie aus mehr "bimm-bimm", "tuut" und herablassenden Bemerkungen über andere bestehen als aus Umbaubericht, wie z.B. dieser beginnt: ATSF 825 Class


    Das als Wort zum zweit-Montag,

    Heiko

    Moin Georg,


    zuerst war ich verwirrt, aber ich glaube, jetzt habe ich verstanden: Jeder Port hat eine eigene Adresse (SV4/5, SV7/8 etc.) aber das ganze Gerät hat nochmal eine eigene Adresse, die damit nichts zu tun hat (SV1/2), richtig?


    Dann schau dir für SV4/5 einmal die "qualifiers" an, die hier: https://www.jmri.org/help/en/h…eateDecoderAdvanced.shtml beschrieben sind.


    Ich vermute, die Definition sollte ungefähr so gehen:



    Ich vermute, dann kannst du in der Anzeige einfach schreiben:

    Code
    <griditem gridx="1" gridy="11">
    <display item="SV4/5: Port 1 switch"/>
    <display item="SV4/5: Port 1 sensor"/>
    </griditem>


    ...und JMRI zeigt nur die gerade aktive Variable an ("SV4/5: Port 1" existiert ja gar nicht, du definierst ja nur "SV4/5: Port 1 switch" und/oder "SV4/5: Port 1 sensor", deswegen wird bei dir vermutlich bisher gar nichts angezeigt. Tipp dazu: System Console anschauen und auf Fehlermeldungen scannen)


    Wenn das nicht klappt, also immer beide oder gar nichts angezeigt werden: Dann musst du den qualifier erst bei der Anzeige machen. Das weiß ich gerade nicht genau.


    MfG, Heiko


    P.S: Und es kann gut sein, dass ich 0 und 1 bezüglich sensor und switch vertauscht habe... außerdem noch zur englischen Version: Ich lese "address switch" als "Adressenumschaltung", würde daher da eher (wie du das im Pane ja auch hast) "switch address" oder "output address" oder was auch immer der DCC/Loconet-Standard da verwendet, empfehlen.

    Da das im anderen Thema gelandet ist, wiederhole ich nochmal:


    Ich halte es einfach für vollkommen unnötig, an dieser Steckdose irgendwelche Kompromisse einzugehen. Auch wenn da zu 99% nichts passiert und zu 99% keine Versicherung der Welt sowas mitbekommt, wenn doch etwas passiert - eine Steckdosenleiste, die zum Anschrauben gemacht ist, oder Aufputz-Steckdosen auf einem Brett oder Kabelbinder statt Schrauben wären genauso einfach gewesen. Und wenn sich dann die billigen Klemmverbindungen der Zuleitung lösen, trotzdem sicher ungefährlich.


    Ob ich das jetzt ändern würde, weiß ich andererseits auch nicht, aber als Vorbild zum Nachbauen sehe ich es nicht. Das wird man ja wohl hoffentlich noch sagen dürfen.


    Und nochmal zur Ausgangsfrage: ein Werkstattwagen an sich ist sicher sehr praktisch, wenn man eine begrenzte Anzahl Werkzeuge oder Materialien immer zusammen an vielen Orten braucht. Sehr hilfreich auch, wenn man die Oberseite als mobile Werkbank nutzen will, weil z.B. auf der Anlage schon alles fertig ist (könnte mir z.B. vorstellen, dass es zum Austauschen von allen Signalen oder Weichenantrieben mit Umbau vor Ort auf einer großen Anlage praktisch ist, oder auch zur Installation von beleuchteten Straßenlaternen)


    Wenn man andererseits mehr Zeug braucht, als in den Wagen passt (ich brauch z.B. beim Autoschrauben üblicherweise regelmäßig diverses Spezialwerkzeug, Auspresser, Schweißgerät oder auch lange Hebel, die nicht sinnvoll an einen Werkstattwagen passen) dann läuft man eh. Oder wenn man das Werkstück - ein Modul, ein Gebäudemodell, eine Lok - genauso gut zur gut ausgestatteten Werkbank bringen und dort komplett bearbeiten kann - ich halte z.B. einen DCC-Testkreis oder ein Programmiergleis auf einem Werkstattwagen für ziemlich unnötig.


    MfG, Heiko


    P.S:

    Hab mal was verschoben...

    Danke. Ich melde dann mal, was meiner Meinung nach auch nicht in dieses Thema gehört...


    MfG, Heiko

    Naja, nur weil die Zentrale 5A liefern kann, tut sie das ja nicht immer, wenn wenige Verbraucher aktiv sind. Und nur weil ein Abschnitt gerade mit fast 3A belastet ist, kann der andere ja trotzdem leer sein, weil die Loks gerade alle woanders sind.


    Aber tatsächlich finde ich das auch eine eher seltsame Design-Entscheidung. Meine Booster stell ich auf 2A ein, das reicht - vermutlich ist der PM74 eher auf Großspur gemünzt als auf N...


    Heiko

    Moin,


    ich hab nicht so viel Bedarf, aber zwei Hinweise:


    1) Hast du Eastern Seaboard Models auf dem Schirm? Die haben auch Radsätze im Programm und sind zur Zeit glaube ich auch lieferbar...

    2) Welche Achslängen hast du denn geplant? Könnte für Interessenten ja auch relevant sein.


    MfG, Heiko


    P.S: Dein Link führt mich auf einen "Newsletter" neuer Produkte, und ich finde bei PWRS auch keine eigenen Radsätze im Katalog...

    Hmm. Damit wäre ich zumindest auf Dauer nicht zufrieden, denn das sind beides (zumindest nach dem, was ich an Infos gefunden habe, und speziell für die H-8) Simple Articulateds, keine Mallets.


    Will sagen: Big Boy und H-8 haben nur Hochdruck-Zylinder, im Gegensatz zu diesen Triplex, die als Verbund-Lokomotiven zwei Hochdruck-Zylinder-Gruppen haben, deren Abdampf gemeinsam eine Niederdruck-Zylinder-Gruppe antreibt. Das macht mit Sicherheit ein ganz anderes Auspuffgeräusch.


    Keine Ahnung, was es an großen Mallets gibt und welche Soundprojekte dazu existieren...


    MfG, Heiko