Posts by Baureihe1958

    hallo


    nachdem meine Achsbrüche von KATO und Proto2000 erledigt sind, soweit die Ersatzachsen schon eingetroffen sind ,habe ich nun ein neues Problem.

    In den 1990er Jahren habe ich eine der letzten damals in D verfügbaren Overland SD 60 MAC Burlington Northern erworden.Nach einem Umbau auf

    Glockenankermotor,mit dem die Fahrkultur drastiscfh verbessert worden war,ist das Modell bei mir ziemlich viel gefahren.Nun macht ein Drehgestell

    Ärger ,weil am Rahmen im Bereich der außen liegenden Achse etwas gebrochen ist.Dadurch wird die Achse nicht mehr in richtiger Position gehalten,

    die Lok fährt gerade so, wie sie will.Entweder sie entgleist in Bögen oder an Weichen, oder sie fährt beharrlich mit einem Drehgestell an den Weichen in

    die falsche Richtung.Mit dem zwar optisch anspruchsvollen, aber hoch komplizierten Antriebsdrehgestell bin ich nie richtig "warm" geworden.

    Was war das eine Fummelei allein ,um das Drehgestell zu zerlegen. und wieder zusammenzubauen Man muss drei Hände haben, um die zahlreichen Einzelteile(allein die Antriebswelle besteht aus 5 Teilen) ,um d as ganze zu handeln.

    Meine Konkrete Frage: weiß jemand, ob es irgendwo noch solche Drehgestelle gibt oder ,was mir noch lieber wäre, ob das Drehgestell eines anderen Herstellers

    passen würde? In dem Modell ist so viel Platz.Und dennoch hat man zB die Drehgestelle so ungündtig konstruiert,dass die Kardanschalen ganz dicht über dem Rahmen liegen.Auch die hätte ich längst ausgetauscht, wenn nur mehr Platz vorhanden wäre.

    Zur Verdeutlicvhung malm die Unteransicht des Drehgestells. Man sieht zwar den Bruch nicht, kann sich aber wohl vortsellen, dass die außen liegende Achse

    sich seitlich hjin und her bewegt,weil auf der Seite ,wo wie ein "Splint" nach außen steht, der Halt nicht mehr gegeben ist.mfG

    hallo


    bei mir war eine sechsachsige Atlas U betroffen.Ich habe es gemerkt, als das Gehäuse zum Fahrwerk einen massiven Spalt gebildet hat.

    seltsamer-und glücklicherweise war es aber nur ein einziges Modell in einer Reihe von insgesasmt 6 baugleichen Loks , die ich damals
    in kurzer Zeit erworben hatte.

    Lutz:

    ich habe da noch eine Idee , wie man das Modell retten könnte. bzw Teile sinnvoll verwenden könnte.Vielleicht hat der Besitzer ja noch ein Athearn BlueBox Modell

    diesen Typs bzw mit einem entsprechendem Rahmen.Überträgt man die Antriebsteile auf eine solche Athearn-Lok, wird aus

    einem Krachmonster eine leise fahrende Lok auf hohem Niveau.ich habe mit dem Einbau von LLP2K Antrieben ,die ich aus Loks, die zu Dummies umgebaut wurden , entnommen habe, zahlreiche andere Modelle antrtiebsmäßig gesupert.

    Die Krönung sind dabei meine PA2 BlueBox Modelle und die P42 von Athearn.Die erhielten neben dem Antrieb auch den

    Gußaufbaurahmen von LLP2K Loks und haben damit nicht nur erstklassige Fahreigenschaften, sondern ziehen aufgrund der über 350 Gramm zusätzlichen Gewichtsmasse bärenstark.

    Man muss bei einer solchen Umrüstaktion die Polung des Motors beachten .da muss man u.U. den anderen Motor umgerkehrt anschließen.

    Für mein eigenes aktuelles Problem mache ich dann mal gleich ein gesonderten Thema auf. mfG

    hallo Gerold


    es scheint ein Mißverständnis gewesen zu sein.Ich habe mich von Anfang an auf Kato H0 bezogen.Dachte eigentlich , das wäre klar, weil ich zu Beginn den Vergleich mit LLP2K gezogen hatte und den Beginn der 1990er Jahre erwähnt hatte.Übrigens hat es

    jetzt nach den FA2 und den BL-2 auch fast alle meine GPs von LLP2K erwischt.Hab zunächst mal den Vorrat bei AAT "leergeräumt" und warte auf die nachbestellten Achsen, die glücklicherweise bei Walthers noch lieferbar sind.

    Auch hier wie bei Kato haben die neuen Räder eine andere Oberfläche (leicht glänzend).

    Um es weiter auszuführen, alle reparierten Kato Loks laufen jetzt wieder einwandfrei , Fehler in den nachgelieferten Achsen

    konnte ich zwar bei den mit den kleineren Rädern nicht feststellen, aber die für die SD80/90 sind schon im Lieferzustand ein-seitig nicht ganz fest.Diese haben übrigens 16 Zähne.Hab sie sicherheitshalber dort geklebt.Aber auch so werde ich keine Kato-Loks mehr anschaffen.Anscheinend hat man auch dort den

    Rotstift angesetzt.Die extremen Qualitätsschwankungen bei den Motoren seit der Verwendung des neuen Motor-Gehäuses

    nerven nur noch . mfG

    hallo


    wollte hier kundtun, dass meine Kato Loks repariert sind.

    Vorgestern sind die Ersatzachsen eingetroffen.Bestellt über AAT.

    Bestell-Nummer war 962010.

    Da die neuen Kato Räder nicht mehr brüniert sind, habe ich nur die Mittelachsteile verwendet.

    Die Halbachsen ließen sich problemlos austauschen ,man merkt aber sofort, dass die Halbachsen jetzt wieder fest in

    den Mittelachsteilen sitzen.

    SD 40,SD40-2,SD 45 ,C44-9W und AC 4400 hatten die identische Radgröße .

    Die SD 70 haben größere Räder, aber

    zu den vorgenannten Baureihen identische Zahnräder .

    Die "richtigen" Räder, aber größere Zahnräder hätten die Achsen,die man unter 962020 für SD80 und 90 bekommt.

    Glücklicherweise gab es mit den Getriebeabdeckungen keinerlei Probleme .Sie ließen sich gut ausklipsen.

    Auch wenn insgesamt 16 Loks betroffen waren, finde ich es schon löblich, dass man auch nach so langer Zeit noch

    original Ersatzteile bekommt.Immerhin stammten die ältesten Modelle aus der ersten Kato H0 Produktion in den 1990er

    Jahren.


    mfG und einen schönen Restsonntag

    hallo

    "Märklinismus" ist ja irgendwie zu verstehen.Früher war es die einzige Fa , die ein Modell liefern konnte.

    Wenn auch im verkürzten Maßstab. Und es gibt bis heute keinen Northlander mit FP7 zu kaufen.Hier

    passt ja die eigentlich falsche Märklin Zuglok wegen der nahezu identisch zu kurzen Form.

    Ich bin ganz stolz auf meine FP7 , passend zum Roco Northlander gemacht.Ein echter Könner hat mir sie

    lackiert(Intermountain FP7), ich habe die Details angepasst.Durch die spezielle Konstruktion des Überganges

    (Kombination aus zwei unterschiedlichen beweglichen Übergängen )ist immer ein geswchlossenes Zugbild vorhanden.

    Das hochgeladene Bild zeigt die ineinander greifende Verbindung mfG

    hallo

    Du wirst sicher gesehen haben, wie oft dein Post schon angeklickt wurde ohne eine Antwort.

    ich kann Dir da leider kaum Hoffnungen machen.

    Schon lange bevor der Hype um den Big Boy 4014 und seine "Begleitmodelle" richtig losging,waren die bei Scale Trains

    ausverkauft .Schließlich waren die Tender auch ja schon mit der Challenger im Einsatz .

    Selbst Von den Personenwagen, die in den beiden Sonderzügen 2019 zum Einsatz kamen(zunächst 9,dann 12;aber von den 12

    waren nur einige vom ersten Zug dabei)gibt es bis heute einige überhaupt nicht (z.B.beide Endwagen ).mfG

    hallo Martin

    ich habe auch noch mehrere von diesen ganz alten Schätzchen.

    Eine Vorbemerkung zu deiner Beschreibung der Qualität des Kunststoffs:

    die dürfte im H0 Sektor trotz des niedrigen finanziellen Rahmens für die Flotte der Blue Box Loks einmalig sein.

    Lange bevor Walthers für die geplatzten Zahnräder der LLP2K Vierachser Ersatz geliefert hat, habe ich angefangen,diese Zahnräder

    durch solche aus der Athearn Blue Box Serie zu ersetzen.Die Länge der Hülsen ist etw geringer, hat aber trotzdem bei allen Loks ein-

    wandfrei funktioniert.Inzwischen sind 25 Jahre ins Land gegangen und nicht ein einziges dieser Athearn-Zahnräder ist jemals gerissen.

    Auch der Gehäusekunststoff hat eine top Qualität.Eine AC 44 CW ist mein persönlicher "Star"unter den Blue Box Loks.Hier habe ich

    aufgrund des geringeren Platzes einen Kato Antriebsstrang eingebaut.Wesentlicher war aber die Detaillierung: rund 90 Löcher für über 60 spearate Zurüstteile wurden in das Gehäuse geboht, ohne dass eine Neulackierung notwendig war! Der Kunststoff ließ sich mit einem scharfen Rosenbohrer einwandfrei schneiden, ohne dass er verklebt hat.Damit waren gestochen scharfe und exakte Bohrungen möglich.

    Bin bei der "Aufarbeitung" meiner PA1 er folgernde Schritte gegangen.

    von LLP2K E 8ern aus den frühen 1990er Jahren , wo ich bei Doppellloks den Antrieb aus der 2. Lok ausgebaut habe , habe ich folgende Teile übernommen:

    1.Motor mit Schwungmassen ;Abänderung der Stromabnahme auf Kabel ,die P2K Motoren sind außerdem andersherum gepolt.

    Also gegen das Fahrwerk isolieren und Anschlüsse entsprechend "umdrehen"

    Die Fahreigenschaften ändern sich fast nicht (evtl. noch etwas mehr Auslauf), aber das Fahrgeräusch wird drastich reduziert.

    Die Zugkraft ist jetzt gigantisch.(siehe dazu den nächsten Punkt)

    2.Gewicht :das abschraubbare ,über dem Motor sitzende Gewicht der P2K E8 lässt sich, mit einiger Fräsarbeit, auch in die GE P42 von Athern und die PA1 einbauen.

    Als "schwerer" Waggon verbleibt die antriebslose E8 mit einem Restgewicht von 380 Gramm.Auch da gab es bei Mehrfachraktionen

    PWd/Dmy keinerlei Probleme,10 Wagen wurden weiterhin ohne Schwierigkeiten auf bis zu 2,8 % Steigung gezogen



    3.Kupplungen und Übergänge

    Da ich ohnerhin feste verbundene Einheiten fahre ,habe ich die Kupplungsaufnahmen der Loks untereinander durch SymobaKKs

    mit Kuppelstangen ersetzt ,zudem American Limited Faltenbälge eingesetzt .Bei größeren als meinen damaligen Mindestradien von

    53cm sollte das auch mit normalen Kupplungen möglich sein, bei der E8 und der PA1 von LLP2K funktioniert der bewegliche

    Übergang in Kombination mit kurzen trennbaren Kupplungen wie bei Dir ja auch.


    Während die Antriebe der Athearn Loks bis heute keine Probleme bereiten, sind ja inzwischen bei mir sogar etliche Kato Loks davon

    betroffen.Die Kunststoffhülsen geben nach und eine Halbachse rutscht nach außen.Gemerkt habe ich das zuerst, weil Kato Loks

    an SWeichern hängengeblieben sind, wo sie vorher einwqandfrei durchfuhren.

    mfG

    hallo Carsten hallo alle anderen


    über deine Erfahrungen mit dem Piko Kopf würde ich mich mal sehr interessieren.

    Ich fahre bei meinen europäischen Fahrzeugen ,sofern es sich nicht um Kuppelstangen oder stromübertagende Kupplungen bei Triebwagen handelt,ausschließlich den

    Roco KK-Kopf, so wie er in der von Ulrich(Big Boy 4015) genannten Großpackung 40271 (es gibt auch kleine Packungen mit Nr. 40270)

    zu finden ist. Eine Variante davon hat diesen Kopf in etwas länger kuppelnden, höhenverstellbaren Version.

    ich bin von diesem KK-Kopf absolut überzeugt , weil er in den genantnen Varianten universell einsetzbar ist und dabei hervorragend funktioniert..


    Ich habe meinen gesamten europäischen Wagenpark(die ältestern noch vorhandenen Waggons sind über 50 Jahre alt!)) schon seit den 1990er Jahren

    auf Kulissenmechanik umgebaut , sofern die nicht serienmäßig eingebaut war.Ebenso seither eine dreistellige Anzahl an Loks!


    Schon auf meiner früheren,großen Anlage fuhr ich lange Güterzüge ohne Probleme.Aber auf meiner jetzigen Bodenbahn hat der längste

    europäische Güterzug eine Gesamtlänge von 4,8m (33 Waggons,davon 21 Vierachser) ,je eine 150 von Roco und Piko in Doppeltraktion.Waggonalter zw >50 und <1 Jahr ,ein Mix von 7 Herstellern.

    In einem weiteren Zug läuft u.a. auch der (wie alte??) Fleischmann Kranzug 5597.Der neben Kulissen auch Räder mit feineren Spurkränzen

    bekam.

    Auch etliche alte US-Personenwagen von IHC,Rivarossi und Bachmann sind für diese Kupplung untereinander auf kulisse umgebaut worden.


    mfG

    hallo Micha


    Könntest Du bitte noch erläutern,wie und warum Du eine solche Kombination durchführen wolltest?

    Ich habe mit Interrmountain FP7 er einiges probiert ,aber genau das ,was Du vorhast,nicht.

    Habe von Genesis nur die kürzere F7.Aber vielleicht kann ich Dir sonst noch einen Tipp geben?


    Was ich z.B. gemacht habe, war

    Ein Intermountain Gehäuse der FP7 auf das Fahrwerk einer Walthers Mainline F40 PH zu setzen.

    Das Fahrwerk musste zwar etwas beschliffen werden,weil es länger ist, aber es hat gepasst,

    obwohl der Metallrahmen des Walthers Modells extrem ausladend ist.Für Kenner:

    Natürlich passt dann der Luftbehälterbereich vor dem Tank nicht für eine FP7, das müsste man wegschneiden/abfräsen,

    wenn mane es genau nimmt.


    Ich gehe aber davon aus, dass mit evtl. Ab/Beschleifen der Rastnasen das Intermountain Gehäuse

    auch bei einem FP 7 Genesis Fahrwerk aufsetzbar sein sollte,weil das Intermountain Gehäuse ansonsten innen

    komplett glatt ist.

    Der Schienenräumer ist bei Intermountaion ein separates Bauteil .

    Je nach deiner Antwort könnte ich auch diverse Bilder zur Hilfe beri deiner Frage einstellen. mfG

    Ergänzung zu meinem Beitrag vom 18.Oktober


    hallo

    ich hatte geschrieben:

    "von der Überlegung, auf Kato-Fahrwerke umzusteigen, kann ich nur dringend abraten."

    Nun kann ich diese Aussage relativieren bzw. ergänzen!

    Der Motor ist die Ursache für unterschiedliches Fahrverhalten und deutliche Geräuschunterschiede.

    Gestern habe ich an der am meisten Krach produzierenden Kato SD 90 den Motor gewechselt.Statt Kato Motor nun Mashima,da ich keinen

    anderen Kato mehr hatte.

    War etwas Fummelei und brauchte auch kleinere Fräsarbeiten ,weil das Gehäuse des Mashima Motors deutlich höher ist als das

    des Kato Motors.Aber es hat sich gelohnt:

    die Geräuschentwicklung hat sich drastisch reduziert,ist jetzt so wie bei meiner besten(leisesten) Kato SD 90.

    Noch werniger laut als bei meiner mittellauten SD 90.

    Für mich der eindeutige Hinweis, dass es eine deutliche Qualitätsstreuung beim Motor gibt.

    Das ist für mich nicht neu.Es ist schon einige Jahre her, da hatte ich einen größeren Posten an Kato Motoren bestellt, um sie für Umbauzwecke einzusetzen.Damals konnte ich drei Motoren nicht verwenden ,weil sie deutlich lauter waren als die anderen.

    Aufgefallen ist mir damals eine Änderung an der Gehäusekonstruktion .

    Bei allen meinen Kasto Loks aus der Zeitspanne zuvor fällt keine durch besondere Lautstärke auf !

    mfG

    hi Ulrich


    mein lokaler Fachhändler hat nicht weiter dazu gemeckert,als ich meine Big Boy -Bestellung von Trix storniert habe ...

    angeblich ist er seine 5 AC Big Boys rasch losgeworden ,insofern hast Du sogar recht ,dass sich Märklinisten einiges kritiklos vorsetzen lassen.

    Die PA1 von Trix habe ich sogar als A-A Doppelllok.Hab damals vom gleichen Fachhändler beide zusammen für weniger als den ursprünglichen Preis von einer bekommen. Er war froh, dass er sie losgeworden ist.

    Beim Antriebsumbau habe ich dann eine interessante Erfahrung gemacht.Mit den Drehgestellmotoren machten die Loks Krach wie eine Kaffeemühle.

    der Umbau auf den Antrieb von SB-Modellbau brachte zunächst deutlich bessere Fahreigenschaften ,aber das Antriebsgeräusch war kaum weniger.

    Dann habe ich den Umbausatz so modifiziert(*),dass das bei Märklin zwischen Ritzel und Stahlzahnräder zwischengeschaltete Messingzahnrad ,das

    eigentlich nach dem Umbauplan von SB verbleiben sollte, wegfallen konnte.Ich war baff erstaunt, wie leise die Loks danach liefen.Was so ein einziges Teil ausmachen kann!

    Für mich letztlich eine lohnende Anschaffung.Gesamtkosten noch unter dem ursprünglichen Preis und eine erstklassig und leise fahrende

    Doppelllok, die sogar deutlich mehr zieht als ihre Schwestern von P2K .

    * Drehgestell etwas anders ausgefräst,Messingblock unter dem Motor reduziert ,Gehäuse auf der Schwungmassenseite von innen stärker beschliffen,ohne das man davon von außen was sieht(weil der Motor durch die Modifizierung nicht nur tiefer, sondern auch etwas länglich versetzt

    platziert wurde)

    hallo Lutz und alle anderen


    dein Zitat bzw. seine Abwandlung trifft beim Big Boy 4014 aber nicht zu.

    Ich bin "nur" ein interessierter Hobbykollege ,beruflich weit entfernt von der Modellbahn,aber durch die Intensität meiner Hobbyausführung um den

    Big Boy sozusagen in Märklin Interna "hineingeraten" .

    Da mir aber mit dem Big Boy beschäftigte Personen sehr am Herzen liegen,die auch weiterhin beruflich mit der Modellbahn

    zu tun haben ,kann ich das hier nicht weiter ausführen, ohne denen zu schaden.

    Nur soviel: die zu kleinen Räder beim Trix RP 25 Big Boy 4014 wären für mich kein Thema gewesen .Bei der 241 A 65 hat mir das genausowenig etwas ausgemacht wie die dort auch noch märklintypisch zu hoch angebrachten Puffer.Da ich mal vor vielen Jahren Gast auf dem Führerstand dieser Lok war,

    war sie ein absolutes "Traummodell" für mich,das Modell von Micro Metakit weit außerhalb meines finanziellen Rahmens für das MobaBuget .

    Wenn aber großmundige Versprechen(2mal mündlich im direkten Gespräch ,eines davon mit einem führenden Mitarbeiter von Märklin;einmal schriftlich) derart ad absurdum geführt werden von Märklin(falsche Lackierung und Standardsound)

    dann liegt das sicher nicht an den Märklinisten,sondern der Firma selbst.

    Umso freut mich jetzt das gelungene Modell von Athearn. mfG

    hallo Ulrich


    was wäre die Modellbahn so langweilig, wenn alles perfekt kommen würde?

    Wenn ich überdenke, was ich an neuen Loks in den letzten jahren alles geändert habe ...

    V.a. im Antrieb, wenn er ohne die Digitalkrücken erst das Laufen lernen musste.

    Antenne In 10 Sek erledigt...

    Ich hatte übrigens ursprünglich den RP 25 Big Boy von Trix bestellt(wir werden ein topp vorbildgerecht gestaltetes Modell

    konstruieren- sinngemäß wurde mir das mehrfach, auch im persönlichen Gespräch mit einem Vertreter der "Führungsriege"

    versichert) .Du weißt ja, was herausgekommen ist.Unglaublich war das für mich, weil ich genau mitbekommen habe, wie "tiefgehend"

    die Unterlagen waren, die an Märklin gingen ,weil ich bei unserer Foto-und Filmjagd meist in unmittelbarer Umgebung des Informanten platziert war.

    Hallo


    Wie ich bereits in einem anderen Thema erwähnt habe,("Lieferverzögerungen") ist der Big Boy 4014 von Athearn Genesis bei mir eingetroffen.

    Als Augen-und Ohrenzeuge der letztjährigen Jubiläumsfahrt hatte ich natürlich große Erwartungen in das Modell gesetzt.

    Für mich als Analogbahner habe ich die entsprechende Ausführung gewählt.

    Mit meinem umfangreichem Bild-und Video - Material wäre die Soundausführung ohnehin nur 2. Wahl gewesen,

    weil selbst der beste Tsunami Sound nicht an das Vorbild heranreichen kann.



    Wer es sich bequem machen will und meinen ausführlichen Text nicht lesen möchte, dem sei jetzt schon gesagt, dass ich von dem Modell absolut begeistert bin!


    Verpackung: das Modell kommt in einer repräsentativen Verpackung ,Lok und Tender befinden sich in jeweils einer Blisterbox ,

    die beide von einem festen Schaumstoff umgeben sind .

    Nur ein einziges Steckteil ist am Tender anzubringen .In seiner Umverpackung befinden sich auch einige Zurüstteile , die man eigentlich für einen Kohlentender bräuchte.

    Dieses Detail und die Explosionszeichnungen lassen erahnen, dass der Tender im Baukastensystem konstruiert wurde.So kann Athearn mit nur einem geringen Mehraufwand

    an Teilen sämtliche unterschiedlichen Tender der geplanten Ausführungen zusammenbauen.

    Außer der 4014 noch alle in den USA als Standloks vorhanden Big Boys (6) sollen nach und nach angeboten werden.


    Optik: die ist m.E.hervorragend gelungen.Besondere Bemerkung verdient die originalnahe Gestaltung der diversen Oberflächen..Der größte Teil des Kessels ist wie beim

    Vorbild(„ wir wollten die Besonderheit der Maschine hervorheben“,so der Kommentar, den mir Ed Dickens während eines Gesprächs abends in Rock Springs dazu abgab) ist

    hochglänzend lackiert wie die Glanzbeblechung beim Vorbild.Auch die Tenderseiten sind richtigerweise glänzend ausgeführt.Vorderer Kesselteil und die Brennkammer

    sind deutlich dunkler als man es von bisherigen Big Boy Modellen gewohnt war,.

    Deutlich zu erkennen auf einem Vergleichsbild ,wo ich meinen Rivarossi Kohle Big Boy und den neuen Athearn hintereinander gestellt habe.


    Lok und Tender werden miteinander gekuppelt durch eine Kuppelstange , die lokseitig in einer Kulissenführung endet(und damit in Bögen ausschwenkt) und tenderseitig

    mit einer halseitig offenen Kralle eingerastet wird, wo sie dann in Bögen eine Drehbewegung macht.


    Zudem sind Lok und Tender durch eine vieladrige Kabelverbindung hochflexibler Litzen verbunden,.Tendersseitig wird ein Stecker eingerastet ,was mit einer

    Pinzette erstaunlich problemlos funktioniert.Falsches Einsetzen unmöglich wegen unterschiedlicher Dicke des Steckers ober-und unterhalb der Pins.

    Elektrisch ist das Modell so konstruiert, dass die Lok ohne den Tender nicht fährt.

    Frontscheinwerfer und Tenderscheinwerfer leuchten mit der Fahrtrichtung(weiß) ,die beiden Nummernschilder vorne am kessel immer (gelblich)


    Antrieb:wie bei einer Drehgestellmaschine. Motor mit 2 hinreichend dimensionierten Schwungmassen(dazu später mehr),Doppelkardanantrieb auf zwei Getriebetürme.

    Jeweils eine Achse pro Getriebeblock ist direkt angetrieben,Die übrigen werden durch die Kuppelstangen mitgenommen.

    Dass sich dieses Antriebskonzept bei entsprechender Qualität der Teile über viele Jahre bewähren kann,zeigt mein Big Boy von Rivarossi,

    der nach Umstieg auf Märklin Haftreifen nun schon einige Jahre nie Probleme gemacht hat.

    Bei Atheaern ist,unüblich für US-Modelle, die Antriebsachse des hinteren Getriebeblocks mit Haftreifen auf beiden Rädern ausgerüstet.

    Aber auch das hat seine (postiven)Auswirkungen.


    Stromabnahme:je 8 Räder beider Seiten(vier an der Lok, vier am Tender) sind mit Radinnenschleifern ausgerüstet.

    Ob weitere Räder,z.B.über Halbachshalterungen ,zur Stromabnahme herangezogen werden, konnte ich aus den zugegeben hochkomplexen

    Explosionszeichnungen nicht ersehen.Das sollte aber kein Thema sein, die Stromabnahme erstreckt sich von der ersten Vorlaufachse bis zur

    vorletzten Tenderachse .

    Zwei Seuthe Nr.9 sind für die Analogversion vorgesehen.Es wird in der Anleitung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man sie nicht

    "leer" fashen soll wegen der Hitzegefahr für das Gehäuse .Ist aber für mich ohnehin kein Thema ,den "Siff" durch die sich ausbreitende

    und wieder kondensierende Dampfflüssigkeit möchte ich nicht an so einem "edlen" Modell haben.


    Fahreigenschaften das analoge Modell wiegt fast 1,1 kg.Davon entfallen auf die Lok 830 Gramm.Leider kann ich nur in der Ebene auf meiner Bodenbahn testen.

    Aber einen Kohlezug mit 34 europäischen Waggons (aus Deutschland,Frankreich und Luxemburg) und insgesamt 114 Achsen,der sonst von einer Doppeltraktion

    zweier DB 150 er (je eine von Roco und Piko) gezogen wird, konnte das Modell scheinbar mühelos anfahren und ziehen.Vermutlich den Haftreifen sei Dank ohne

    jede Tendenz zum schleudern.

    Auch die solo Fahreigenschaften sind erstklassig.Langsam ohne Rucken setzt sich die Lok in Bewegung bis zur subjektiv angemessen erscheinden Vmax.

    Mein GFN Tachowagen ist leider kaputt, so dass ich nicht objektiv messen kann,aber das Modell erscheint auf keine Fall zu schnell unterwegs zu sein.

    Bei plötzlicher Stromunterbrechung rollt es noch fast eine Loklänge aus.


    Hier noch einige Bilder dazu:

    Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen,das trübe Wetter und meine Lampenausstattung in der Behausung

    lässt kaum besser belichtete Bilder zu.

    Schreibfehler bitte ebenso, bei einem so ausfürhrlichen Text übersieht man das ein oder andere .

    Die dem Vorbild entsprechenden Wassertender sind übrigens von Scale Trains.


    mfG

    01.innenbox5bj5y.jpg

    3.farb-undoberflchen-nvjlb.jpg

    8.4014mitwassertendery4jxj.jpg

    2.linkelokseitebvkot.jpg

    1.rechtelokseite6ejh5.jpg

    7.tenderaufsicht86j9v.jpg

    5.frontansichtxojzz.jpg

    6.geffnetedachlukeamf9lkcm.jpg

    4.fahrwerksdetailsu1k91.jpg

    hallo


    Ich habe neulich ein Piko Video gesehen ,wo man auf die IT und wiedergabe -technischen Probleme eines beim Original aufgenommenen Sounds. eingegangen ist.Mit den immer noch selbst in den US-Modellen eigentlich recht kleinen Lautsprechern kann man m.E. nie eine auch nur annähernd 100%ige Wiedergabe erreichen.Dafür bräuchte es spezielle (Funk-?)technik ,die die Signale auf die Lautsprecher einer Stereoanlage oder des TV Gerätes übertragen.Wie ich das auch schon in meinem Post zum Athearn Geneis Big Boy geschrieben habe.Man hat sich bei

    Athearn sicherlich große Mühe gemacht ,der Sound ist auch um Klassen besser als bei Märklin, aber an das Original kommt er trotzdem

    nicht ran.Selbst auf meinem Laptop hört sich das Original um einiges besser,kräftiger v.a. bei den Tieftönen, an. mfG

    hallo


    die letzte Nachricht kann ich nur bestätigen. Meiner wird am Montag bei mir eintreffen.Wie das bereits im Netz kursierende Video zeigt, mit

    Glanzbeblechung !

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    Für mich allerdings ohne Sound .An meine Soundaufnahmen vom Vorbild kommt selbst der beste Tsunami Dekoder nicht ran.

    Er ist tatsächlich heute morgen angekommen.Schon ein kurzer Blick in die Schachtel zeigt die deutlich dunklere Lackierung des vorderen kesselteils und der Feuerbüchse, als man das von früheren Big Boy Modellen gewöhnt war.Was aber absolut vorbildgerecht ist!

    Sobald ich dazu komme(vermutlich morgen Nachmittag),werde ich Bilder machen und einstellen. mfG

    hallo Thomas


    Leider kann ich zu deinem Problem nichts lösungsorientiertes beitragen, nur eines hat mich hellhörig gemacht:

    von der Überlegung, auf Kato-Fahrwerke umzusteigen, kann ich nur dringend abraten.

    vergleiche ich meine Kato und Genesis Loks jüngerer Produktionen, dann würde ich -nur auf die allgmeine Geräuschentwicklung

    abzielend - Genesis den absoluten Vorzug geben.Bei direkt verleichbaren Typen sind bei meinen Modellen die Genesis Loks immer leiser.

    Ich führe das u.a. darauf zurück, dass Kato vor einigen Jahren das Design des Motors geändert hat(Auslagerung der Produktion??)

    ZU erkennen am geänderten Motorgehäuse,Ist mir das damals deshalb so extrem aufgefallen, weil ich vorher sehr gerne alte Roco Loks auf Kato Motor mit Schwungmasse umgebaut hatte,dann aber wegen des extrem angestiegenden Motorgeräusches auf Mashima umgestiegen bin.

    Außerdem gibt es bei Kato offensichtlich ein Qualitätsproblem.Bei rund 20 Loks aus der Produktion der 1990er und 2000er Jahre

    sind bis zu 4 der isolierenden Achshülsen gerissen.Aufgefallen ist mir ,dass Kato Loks, die vorher einwandfrei gefahren sind, plötzlich entgleist sind .Durch den Riss im Kunststoff wandert die Halbachse nach außen ,die Lok entgleist durch das dann zu große Radsatz-Innenmaß.

    Nachdem das Problem an einer AC44 aufgetreten ist, habe ich alle meine Loks kontrolliert und musste feststellen, dass auch C44-9W,SD 40-2,SD 45 und sogar neuere SD 90 betroffen sind. Da lt-Kato Ersatzachsen erst zum Jahresende zur Verfügung stehen ,habe ich die betroffenen

    Achsen geklebt und muss mal abwarten ,ob das auf Dauer funktioniert.

    An den allgemeinen Umgebungs-Bedingungen meiner Modelle kann es nicht liegen.Betroffen waren/sind bei mir nur die üblichen

    "Verdächtigen"( alte Life Like P2K;Roco Kardankugeln und Zahnräder von Lima und Gützold, die aber einfach zu wechseln waren)(mfG

    hallo


    hier mal ein schneller Schnappschuss.

    Die original Wagennummer habe ich mit einem Radiergummi abgerubbelt. Hinterlässt nur eine leichte Veränderung an der Lackierung,

    die unter dem Namen "promotiory" nicht mehr zu sehen ist.Die Aufschrift "railway express agency " auf der rechten Seite (im Bilde nicht zu sehen,längeres Format mit dem smartphone auch nicht möglich)habe ich nicht entfernt,

    dort würde man das ohne Überlackierung sicherlich sehen.Auch ist mir die Wagennummer, die im Decalsatz von Circus City Decal enthalten ist,

    zu unklar gedruckt.Dafür machen die beiden anderen Teile des Decalsatz m.E. eine sehr gute "Figur".

    Die Griffe links habe ich vor der Anbringung des Decals entfernt ,sie lassen sich einfach herausziehen,sitzen aber (das merkt man beim

    wieder einsetzen) einwandfrei fest ohne kleben.

    20200908_220412f8kqf.jpg mfG