Intermontain Graincars + diverse Containerwagen

  • Hi,


    also ich habe weitergesammelt (Anfängerfrust) und nun 18 von den hübschen Graincars von Intermountain beschafft. Die ersten 2 aus Bausätzen erbaut (arme Chinesen, die die 50+ Einzelhalter bei den Fertigwagen einkleben müssen...),


    In der Geraden gezogen und geschoben problemlos (sogar über 2 Weichen mit "Herzstück-Plums"), aber wehe es geht in die Kurve. Da bremsen die Druckleitungen am jeweils inneren Rad der Drehgestelle. Wenn man die doppelt geführte Leitung in die Innenkurve hat gehts besser . Bei 7 und mehr Wagen sorgt das trotz des hohen Gewichtes für Entgleisungen - schon in den den 80er Radien.
    Und nun? 33er Räder nehmen oder Leitungen stutzen? :c)


    Die absolute Lachnummer ist der 54´PS covered Hopper von Athern RTR, weiss gar nicht wo der den Schwung her nimmt sich immer vom Gleis zu stürzen... Da sitzt wohl einer drin und schaukelt.


    Containerzüge sind auch prima - aber nur in der Geraden. 5 5er Units haben ja auch nur 10Kupplungen die nerven könnten. In der R 60 Kurve funzt nur der A-line mt den Bügeln für die obere Lage und die Stand-Alone von Walthers. Athearns BlueBox Maxi Stack 3 erfindet die Neigetechnik neu!!! Mal schauen, etwas Plastik über das mittlere Drehgestell um das Kippen zu begrenzen?
    LG


    Holger ?( Keller, ich komme...

  • Containerwagen würde ich soweit möglich immer fest kuppeln, das spart schonmal Ärger wegen unerwünschten Trennungen.


    Was die Entgleisungen angeht, überprüfe mal die Wagengewichte. Nach NMRA Sollte jeder Wagen ein Grundgewicht von 30 Gramm haben, plus 6 Gramm für jeden Zentimeter Länge. Wenn Du Dich daran hälst, gibts weitaus weniger Probleme, auch bei engen Radien...

    Micha



    Americas Resourceful Railroad
    ________________________________________________


  • Hallo Acela,


    Gewicht haben die Intermountain Cyl. Hopper ja wohl reichlich (nur die Bausatzwagen müssen nach hinten im Zug).
    Da alle Kadees haben ist das Entkuppeln auch kein Thema.


    Das 54´PS Atheran Hopperchen bekommt ich nicht geöffnet - oder besser: ich mag irgendwie nicht dieses "Knacks" wenn man was zerbröselt


    Der andere Angstgegner ist eben genau das hohe Gewicht des Zuges . Katos AC 4400 stöhnt bei 20 Wagen schon...
    Die sehr schwere LifeLike Proto 2000 SD 45 packts besser , mag aber überhaupt keine Berge als wäre sie sich selbst zu schwer


    Ansonsten würde ich alle paar Meter Rerailer einbauen, was nimmt man da unter besonderer Berücksichtigung dieser Minispurkränze?


    Trotzdem, 1 Lok mit 20 Wagen ist doch ein übertriebenes Vorhaben, wäre mit Roco oder Märklin doch auch problemlos oder müssen die auch soviel tüfteln?

  • ZITAT:
    bei den grain hoppers von intermountain sollten die bremsleitung in der nähe der drehgestelle etwas nach innen gebogen werden, dann klappts wunderbar. ausser du fährst auf radien kleiner 12" (25cm)


    Hallo Sandro,


    das kam jetzt gerade rechtzeitig - war schon fast mit Cutter unterm Arm auf der Kellertreppe!
    25 cm? Kann eigentlich nicht gehen da die Räder anKupplungsschacht und Bremsschlauch anstoßen.
    Oder meinst Du Nscale?
    Bis denn
    holger

  • Quote

    Original von canadian pacific
    Hallo Acela,


    Gewicht haben die Intermountain Cyl. Hopper ja wohl reichlich (nur die Bausatzwagen müssen nach hinten im Zug).
    Da alle Kadees haben ist das Entkuppeln auch kein Thema.


    Ach, hat da jemand vergessen Gewichte reinzubauen?


    Quote


    Das 54´PS Atheran Hopperchen bekommt ich nicht geöffnet - oder besser: ich mag irgendwie nicht dieses "Knacks" wenn man was zerbröselt


    Hast Du keine Metallradsätze in den Drehgestellen? Die ollen Athearns laufen sehr ruhig mit passenden IM 36ern.


    Quote


    Der andere Angstgegner ist eben genau das hohe Gewicht des Zuges . Katos AC 4400 stöhnt bei 20 Wagen schon...
    Die sehr schwere LifeLike Proto 2000 SD 45 packts besser , mag aber überhaupt keine Berge als wäre sie sich selbst zu schwer


    Ansonsten würde ich alle paar Meter Rerailer einbauen, was nimmt man da unter besonderer Berücksichtigung dieser Minispurkränze?


    Welche Minispurkränze? Nimm mal für die Wagen Metallradsätze von IM (Intermountain), bei mir schafft eine Kato GP35 80 Wagen in der Ebene!!!



    Quote


    Trotzdem, 1 Lok mit 20 Wagen ist doch ein übertriebenes Vorhaben, wäre mit Roco oder Märklin doch auch problemlos oder müssen die auch soviel tüfteln?


    ?(




  • öhm....ja,, ich sprach von n scale.... da hab ich so 250 dieser hoppers....

  • Hallo Leute,


    hey, dass war ja erfolgreich heute.
    Allen IM cyl. Hoppern habe ich dann doch die Bremsleitung beschnitten, ist ein gigantischer Unterschied. Kann bis runter zum 54er Radius sogar mit "Vollgas" auch geschoben fahren bei 20 Wagen, macht Hoffnung dass man vielleicht auch noch 30 bis 40 Wagen betriebssicher durch die kurvenreiche Strecke ziehen kann.


    Offensichtlich hat man bei Intermountain das Problem erkannt, die allerjüngsten Saskatchewan Wagen haben etwas günstiger verlegte Bremsleitungen..


    (Bausatz Hopper)
    Ach, hat da jemand vergessen Gewichte reinzubauen?


    Waren keine dabei. Einer hat heute welche bekommen, ansonsten will ich bewusst hinten leichte Wagen fahren.


    Zitat:
    Das 54´PS Atheran Hopperchen bekommt ich nicht geöffnet - oder besser: ich mag irgendwie nicht dieses "Knacks" wenn man was zerbröselt




    Hast Du keine Metallradsätze in den Drehgestellen? Die ollen Athearns laufen sehr ruhig mit passenden IM 36ern.




    War RTR, ist immer mit Metall oder? Nun, ich hab ihn doch geknackt - ist ja geklebt - hat der Alterung aber nicht geschadet. Hatte ne Restekiste gekauft - da war das originale Gewicht dabei, jetzt mit 2 Platten gehts besser.


    Zitat:
    Der andere Angstgegner ist eben genau das hohe Gewicht des Zuges . Katos AC 4400 stöhnt bei 20 Wagen schon...


    Jetzt nicht mehr..

    Ansonsten würde ich alle paar Meter Rerailer einbauen, was nimmt man da unter besonderer Berücksichtigung dieser Minispurkränze?




    Welche Minispurkränze?


    Ähh ja , mag ja realistisch sein, fördert aber nicht gerade die Betriebssicherheit.


    Nimm mal für die Wagen Metallradsätze von IM (Intermountain), bei mir schafft eine Kato GP35 80 Wagen in der Ebene!!!


    Echt, 16 meter + Rangierfläche.. Du hast ja Platz.


    Die Intermodal laufen auch besser:
    Walthers Trall 5er und Stand alone trotz Plastikrädern sogar in R 60 wenn man etwas schnitzt da wo die Räder die Wanne treffen.
    Walthers TTX Spinecar auch auf Plastikrädern absolut klasse - der Rahmen ist aus Metall.
    A-Line sowieso.
    Aaaaber, die Maxi 3 von Athearn bekomme ich nicht hin. Das Neigen konnte ich durch Auflagen an den Zwischengestellen reduzieren, ein Unit hat auch schon Metallräder drin, ich habe alle leeren Batterien dieses Haushalts in die Container gelegt (echter Sondermülltransport), no way! Immer flutschen die ersten Drehgestelle heraus ; schon bei R 80 und auch am Zugschluss.
    :jump)
    HAT EINER NOCH IDEEN FÜR DIESE GERÄTE ??? ?(


    Grüsse
    Holger .. und jetzt meckert nicht wieder über meine engen Radien, wenn Wagengruppen finde die enge Radien vertragen kann ich mehr unter der Anlage abstellen.

  • Also jetzt erklär mal warum Du Wagen extra leicht machst um sie nach hinten zu hängen, rangierst Du nicht? Immer nur im Kreis rum wie auf der Märklinplatte?


    •Meine Testfahrten hatte ich auf dem Fußboden mit Roco-Line Gleisen gemacht und nicht ein Wagen entgleiste, RP25 ist betriebssicherer als diese deutschen Pizzaschneider :(
    •Der Zug war bei ~55ft Wagen auch nur gute 12m lang, aber bei mir rollt jedes Fahrzeug einwandfrei durch einen Roco-Line R6 (604,4mm), allerdings mit Übergangsbogen R10 (888mm).


    •Die Intermountain Bausätze kamen immer ohne Gewichte, da muß sich der geneigte Modellbahner selber drum kümmer, steht aber m.W. in der Anleitung drin.


    •Der kurze Zug hier hat 16 Wagen, alle mit IM Radsätze, die Lok ist eine GP38-2 von Proto2000, die Steigung vor der Brücke beträgt 2,5% und der Radius hat 700mm.



    Von den Athearn 5-Units hatte ich jeweils 4 Stück in einem Zug und in der Mitte nochmal 6 stand alone Wellcars.
    Liefen alle einwandfrei, brauchte für den Zug auch nur 2 Atlas Dash-8BW, die sich nicht damit quälten. (Photo muß ich erst noch suchen).


    Keine Deinen Problemen irgendwie nicht folgen :=(

  • Auch ich habe bei einigen hoppern "nachgearbeitet", in H0.


    Wenn man schaut, wie das Drehgestell sich bewegen kann, sieht man Problemstellen. Ausprobieren. Aber die Züge sind bei mir mit 1,6% Steigung relativ lang.



    Im Moment ist dieser Zug wieder kürzer, weil viele Wagen im direkten Einsatz und nicht im unit train sind.

  • Hallo wolfgang,


    ja da ist er wieder der Zug der mich vor 2 Monaten so beeindruckt hat. . 20 Wagen + Traktion sind schon ein starker Eindruck in HO, aber echt lächerlich angesichts der Originalzüge.
    Die zylindrischen Grainwagen von IM kann man ja langsam in Augenhöhe durch 60 - 70er Raduis fahren lassen, dann sieht man dass die inneren Achsen nicht rollen. Bei 6 Wagen ist das egal, bei 17 Wagen am Berg bremst das immens. Einem habe 33er verpasst, das geht auch wenn man nicht operieren mag.
    Völlig problemlos sind übrigens die modernen 3Bay Hopper von Accurail.
    @ Markus


    Also Fakt ist dass die Gelenke am Maxi III ca. 2 Grad Spiel haben und die Enddrehgestelle auch nicht ganz knalleeng angeschraubt werden dürfen. Einer hat Plastik drin, derläuft jetzt halbwegs gut, der mit Metallrädern auf Plastikachse (??? - Gebrauchtkauf) läuft schlechter.


    Rangieren? Qua Vorbild käme nur Ein/Ausstellen von Helpern vor (CP Bergstrecke - Spiraltunnel), ggf. wird noch ein Schadwagen aussortiert. Spielen kann man natürlich alles Mögliche, sehe aber kein Problem darin sich zu merken welche Wagengruppe nicht nach vorne darf. Enden wird die Strecke in Kehrschleifen "offstage", daher gehts.


    Die Walthers Rungenwagen vorne im Zug in Deinem Bild halte ich unbeladen auch für problematisch, klappt das auch noch mit 20 - 30 schweren Wagen dahinter?


    Also, so wie Ihr vor 2 Monaten geraten hattet habe ich jetzt zu 90 % Kadees eingebaut und bin topzufrieden damit, mit den Plastikrädern habe weniger Entgleisungen als mit manchen extrem klein spurbekränzten Metallrädern. Etwa dieser 54´PS ribsided Athearn RTR Hopper, ist das RP 15 oder was?


    Ich sehe ein dass die US Bauarten wegen dem offenen Blick auf die Räder kleinere Spurkränze haben sollten (Märklins US Wagen sehen wirklich albern aus) aber etwas mehr wäre betriebssicherer!.
    Ich fahre - da reichlich vorhanden - erstmal auf Rocogleis, gibt es nicht was Größeres was in unsere Drehgestelle passt?
    "Luft" genug zum Unterboden vorausgesetzt natürlich.


    Grüße


    Holger :c)

  • Hallo Holger,


    auf unserer ex Clubanlage bin ich sogar mit unbeladenen Roundhouse 60' Flatcars an der Spitze mit 30 Wagen hinten drann gefahren. Es geht ganz sicher, man muß sich nur um sein Rollmaterial kümmern und entsprechende Gleisanlagen haben.
    Die Radsätze der US-Fahrzeuge haben nur RP25, egal ob Plastik oder Metall. Ist da was gröberes drinn, dann ist es i.d.R. nicht Original.
    Ich habe zu 90% nur vorbildgerecht passende (28"-33"-36") Intermountainradsätze in meinen Wagen, der Rest hat Atlas/Walthers oder noch Proto2000.


    PS: spreche ausschließlich von H0!!!

  • Richtig, die Wagen fahren problemlos durch 60cm Radius, sieht nur nicht so gut aus. :)


    Auf der branchlilne (also auf der Mittelzunge im Raum) gehe ich auf 60cm Radius herunter. Nur meine drei Passenger wollen da nicht recht fahren. Aber die sind von Three Brothers Mfg.


    Meine Flatcars von Walthers wiegen aber auch 100 g (in H0) oder mehr. Also sind die an der Spitze des Zuges kein Problem.

  • Quote

    Original von WT fan
    Richtig, die Wagen fahren problemlos durch 60cm Radius, sieht nur nicht so gut aus. :)


    Deshalb hatten wir 750 auf der Main als kleinsten Radius (an 2 Stellen, welche auch günstig verdeeckt lagen :) )



    Quote


    Auf der branchlilne (also auf der Mittelzunge im Raum) gehe ich auf 60cm Radius herunter. Nur meine drei Passenger wollen da nicht recht fahren. Aber die sind von Three Brothers Mfg.


    Du hast auch die Bi-Level?


    Quote


    Meine Flatcars von Walthers wiegen aber auch 100 g (in H0) oder mehr. Also sind die an der Spitze des Zuges kein Problem.


    Also nach unserer elektronischen Küchenwaage wiegen die Pulpwood von Walthers:


    80g mit IM Räder
    72g mit Plastikräder

  • Quote

    Original von WT fan
    Klar, schau mal auf Westport Terminal RR, die WebVideos: Commuter ...
    oder auf Tender pick up . Da siehst du die Bi-Level nah.


    Die Wagen habe ich mit Blei beschwert. Bei mir kommt immer das Eisen raus (Ich habe Kadee-Magnete) und Blei rein!



    Ich hab die garnicht weiter beschwert, wiegen doch so auch genug (278g). Entkupplungsmagnete gibts bei mir nicht, aber was ist an dem Wagen eisenhaltig?



    Hab mal schnell einen Coach rausgekramt, habe noch einen Zweiten. Der Cab fehlt mir, da warte ich auf Walthers oder Kato, denn ~$50 sind mir etwas zu viel für die Qualität.
    Die Drehgestelle stammen von Walthers (sind aber falsch :no) ), die Fenster habe ich zusätzlich mit grüner Folie hinterlegt.

  • Hallo Leute,


    ich möchte meinen Senf auch dazu geben.
    Ich fahre in H0 einen "Mixed", einfach nach Lust und Laune ohne System zusammengstellt mit Grain, Autoracks, Flatcars, Woodchips und was es alles sonst noch gibt, insgesamt 30 Wagen. Die Wagen sind von diversen Herstellern, auch IM Bausätze. Mit Ausnahme der Flatcars sind alle mit Gewichten beschwert. Metallachsen von IM und Kupplungen von Kadee. Die Steigung beträgt max. 2,5% und der kleinste Radius beträgt 850mm. Dazu haben die Kurven noch eine Ãœberhöhung von max. 2mm. Alles läuft einwandfrei und das mit drei Loks vorne und zwei als Midtrain Helpers. Wenn ich übermütig bin, stelle ich die Helpers an den Schluss - Läuft auch.
    Bis ich so fahren konnte brauchte es zwar ein bisschen Feinarbeit, aber es wars allemal wert. Das A und O ist ein sauber verlegtes Geleise. Dann kommt noch das richtige Wagengewicht dazu, wie schon Acela gesagt hat. Sand mit Heissleim befestigt geht auch.
    Holger, ich möchte Dir in keiner Weise zu Nahe treten, aber mir scheint es, Du bist viel zu stark auf die "europäische Linie" fixiert. Im US Sektor ist halt einfach mehr Feintuning, verbunden mit Fantasie, Erfindungsgeist und Geduld, gefragt. Das macht ja das Hobby so spannend. Aus der Schachtel und Hopp ist stinklangweilig.


    Stefan

  • Hi swissengeneer,


    Zitat:


    Holger, ich möchte Dir in keiner Weise zu Nahe treten, aber mir scheint es, Du bist viel zu stark auf die "europäische Linie" fixiert. Im US Sektor ist halt einfach mehr Feintuning, verbunden mit Fantasie, Erfindungsgeist und Geduld, gefragt. Das macht ja das Hobby so spannend. Aus der Schachtel und Hopp ist stinklangweilig.



    schon ok., ist anscheinend mein Schicksal immer kompizierte Themen zu wählen...
    habe mal abgesehen von den Märklinanfängen als Kind immer Aussenseiterthemen gehabt.Mit der RhB 85 begonnen, das war damals noch ein Aussenseiterthema, es gab 2 Loks von BEMO und viele Wagen habe ich dann aus Roco verschmälert und verkürzt auf Bündner Verhältnisse angepasst (ätsch, kann man heute alles kaufen). Die an-der-Wand-entlang Anlage existiert immer noch, passt aber hier nicht in den Keller. Bis auf die teuren Metallmodelle habe ich fast alles gekauft und die Sachen sind wirklich ausgereift, nur die Zahnradloks sind zu laut..
    Dann aus Platzmangel mit Z experimentiert (ähnlich wie hier bei den US Bahnen klappt auch da wenig out of the box) und sonst immer HO-Straßenbahnen gebaut. IN HO kann man auf 2,5 qm2 locker 100Züge unterbringen, insofern genial. Da gibt es aber wenig am Markt (lohnt auch für Hersteller nicht weil fast jede Stadt was Anderes fährt) und so bin zu meinem eigenen Hersteller geworden. Karosserien giessen, Beschriften, das mache ich alles selber, nur eingesetzte Scheiben und Antriebe übernehme ich von der Industrie.
    Problem ist dabei nur dass man irgendwann zuviel Baustellen hat.
    So, nun war ich in Kanada und begeistere mich das erste Mal wieder für eine Vollspurbahn (Sound und Zuglängen fand ich überwältigend) und hätte erwartet dass out-of-the-box für schnelles Fahrvergnügen klappt. So als Nebenthema: 2 schöne lange Züge die bitte in 6 Monaten ihre Runden drehen und irgendwann macht man die Details der Landschaft.
    Das sind doch Produkte für die Massen und keine Küchentischerfindungen (für die man auch wenn es nicht ausgereift ist dankbar sein muss wenn es keine Allternativen gibt). Das verstehe echt ich nicht, könnte mich in amerikakritische Erklärungen flüchten - aber das ist ja kein Politikforum hier...
    Oder, wieso sind da nie Ditchlights dran? Wenigstens als Attrappe zusammen mit den Geländer gegossen kostet das nicht wirklich mehr in der Herstellung.


    Wie auch immer - ich stecke mitten drin und habe Spaß dran und auch das Rückgrat für die Verbesserungen (und schon wieder neue Baustellen....) und werde hier wohl noch öfter zu lesen sein..


    Gutes Nächtle


    Holger
    :(

  • Hallo Holger,


    Du bekommst doch genügend Zeugs RTR (ready to roll) aus der Schachtel, teilweise sogar mit funktionierenden Ditchlights.
    Bei den Ditchlights ist es verständlich, daß es da nur die neuesten Konstruktionen angebaut haben, denn alles was so ca vor 1992 gebaut wurde hatte keine Ditchlights. Bei den GE Dash8-40C war es m.W. die ATSF, welche ihre ab 1992 gebauten 8-40CW ab Werk mit Ditchlights ausrüsten lies.
    Zur allgemeinen Pflicht wurden sie erst einige Jahre später (hat einer das genaue Datum parat?)


    US-Modellbahn ist eben nicht Märklin, obwohl aufbauen-hinstellen-losfahren genauso klappt, sind viele Produkte verschiedener Firmen lediglich funktionsfähige Basismodelle, welche den Laien und den erfahrenen Modellbahnbauer gleichwohl erfreuen.

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