Gleisbesetztmelder fuer Loconet

  • Moin zusammen.
    Ich entwickle gerade für meine IB-COM einen 64 Kanal GBM für DCC und Loconet.
    Grundlage ist die bekannte Diodenschaltung. Sie hier.
    Momentan betreibe ich selbstgebaute 32 Kanal GBM´s auf der selben Grundlage.
    Also ich habe mich mit der Thematik beschäftigt. Und alles innerhalb 3 Monate auf dem Schirm gehabt. Inklusive der Programierung der AVR Prozessoren für die Steuerung des GBM´s.


    Um das Protokoll zu erlernen gibt es von Uhlenbrock auf der CD der IB-Com ein super Tool. Die deklarieren das Ding als Demo für Loconet. Aber das coole ist. das alle Loconetdaten angezeigt werden, welche über den Bus flitzen. Hehe.... soviel zum geheimen Loconet.


    Anfragen bitte an mich: darksmi@gmx.de


    lg Darksmi

  • Hallo Oliver


    Danke für den Tip und den Link, dass scheint ja genau so zu sein wie ich es brauche. Was für ein Übertragungsverhältnis hat der Stromwandler? Weisst du allenfals wie gross der Strom sein muss bei dieser Konfiguration?


    Unterdessen habe ich sogar einen Lieferanten hier in der Schweiz gefunden der solche Stromwandler mit 50:1 im Sortiment hat. D.h ich werde mir mal einen solchen bestellen und die Schaltung auf dem Steckbrett mal aufbauen und schauen ob ich das zum laufen bringe.


    Sobald ich Resultate habe, teile ich die natürlich hier mit.


    Nochmals vielen Dank :appl:
    Gruss Andi

  • Hallo Simon


    Eigentlich möchte ich den "primär-Kreis" aus genau einem Draht machen, der durch den Stromwandler geht. Darum habe ich ja auch den OP drin, damit ich das sehr kleine Signal sehr stark verstärken kann.


    Hier habe ich eine ähnliche Schaltung gefunden. http://home.cogeco.ca/~rpaisley4/DccBodXfmr.html Wenn man die Schaltung von 12V auf 5V trimmen kann, und der Sensor mir danach 1mA Laststrom detektiert bin ich überglücklich.


    Ist mir schon klar, das es eher unwahrscheinlich ist das nur 1 Wagen auf dem Gleis steht, aber auch dieser Fall sollte überwacht sein.


    Gruss Andi

  • Also brauche ich eigentlich nur ein Teil das einem allfälligen Stromfluss misst und mir ein 5V Signal gibt. Ich habe mich auf der FREMO-Homepage umgesehen aber irgendwie nicht wirklich mit Erfolg.
    Mein Gedanke geht in folgende Richtung: Mit einem Übertrager den Strom messen und dann ein high oder low Signal ausgeben. Damit würde dann eben der Primärstrom keine Rolle mehr spielen weil es ja eine Induktive Koppelung wäre.


    Hallo Andi,


    vielleicht hilft dir das weiter:


    Signals



    Unter SIGNALING - MODULES - APB/CTC intermediate



    Unten findest du ein pdf Schaltplan, auf Seite 2 ist der Blocksensor, 5V Versorgung und Logikausgang ......


    Wir verwenden bei unserer Signalisierungselektronik induktive Kopplung, die sehr zuverlässig funktioniert und rückwirkungsfrei arbeitet und sich auch was den Auslösestrom angeht modifizeiren läßt.


    Grüße
    Oliver

    oliver (ohne N) ;)



    american modelrailroading and operation in N scale

  • Sali Andi,


    Warum machst du es nicht mit einem "Dioden-Belegtmelder" also den Spannungsabfall über die Diodenstrecke messen? Galvanische Trennung bekommst du da über einen Optokoppler und saubere Logikpegel bekommst du auch. Mit den Logikpegel gehst du dann auf dein LocoIO. Als Dioden würde ich da Gleichrichterdioden verwenden, diese gibt aus auch mit über 20 A.


    Ich habe für so etwas schon mal eine Schaltung entworfen (bis 3A für meine Automatische Bahnübergang Steuerung) die Empfindlichkeit ist über 100k Ohm. Wenn du interesse hast lass ich dir den Plan gern zukommen.


    Gruss René
















    PS. In welchem Teil von GR bist du daheim? Bei Interesse könnte man sich mal treffen?!

  • Hallo Andi,


    habe mal kurz drüber geschaut.


    Technisch sollte das mit der Detektion funktionieren.


    ABER:


    Du hängst den Lastpfad über einen Trafo an. Bei den Strömen fürchte ich, dass Du Oberwellen und anderen unschönen Schnack am laufenden Band produzierst. Zudem weiss ich nicht, wie der Booster reagiert, wenn Du sein Rechtecksignal über einen Trafo zu dämpfen versuchst. Entweder er macht Überstunden (= Überlast) oder aber das Signal wird entsprechend abgeflacht. Drunter leidet wird damit unter Umständen die Qualität des Signals auf den Schienen und damit antworten sie Loks nicht mehr sicher. Allerdings sind das nur so meine theoretischen Befürchtungen. Sicherheit darüber gibt (wie so oft) nur der praktische Versuch und das Ausmessen der Störungen z.B. via KO.

  • Hallo Simon


    Sorry wenn ich etwas kompliziert geschrieben habe. Es ist in der tat so das ich Digitrax und LocoNet verwende. Wie du richtig gesehen hast, will ich einfach wissen ob irgendwas (Lok, Wagen mit Widerstandsache, Kinderhände oder Hauskatze) das Gleis blockiert.


    Als LocoNet-Schnittstelle verwende ich den LocoIO von Hans Deloof und der hat 16 logik-Eingänge (5V-high, 0V-low). Leider funktioniert der Stromsensor von Deloff mit einem Fahrzeug-Ersatzwiderstand von 15kOhm nicht, den wenn ich rechne I=U/R gibt das 15V/15kOhm einen Strom von 1mA, der Stromsensor arbeitet erst ab einem Strom von 3mA absolut korrekt.


    Also brauche ich eigentlich nur ein Teil das einem allfälligen Stromfluss misst und mir ein 5V Signal gibt. Ich habe mich auf der FREMO-Homepage umgesehen aber irgendwie nicht wirklich mit Erfolg.
    Mein Gedanke geht in folgende Richtung: Mit einem Übertrager den Strom messen und dann ein high oder low Signal ausgeben. Damit würde dann eben der Primärstrom keine Rolle mehr spielen weil es ja eine Induktive Koppelung wäre.


    Code
    http://home.cogeco.ca/~rpaisley4/DccBODvt5.html


    hier habe ich meine Idee gestohlen. Nur ist es so das in Europa praktisch keine Übertrager mit 1:50 zu finden sind also habe ich einen 1:100 genommen und bin am Versuch das so hin zukriegen das es funktioniert.


    Ich versuche noch ein Schaltbild zu erstellen, damit du siesht was ich machen möchte.
    Gruss Andi


  • Ich habe folgendes Problem: Ich möchte für meine grossen Spuren eine Gleisblocküberwachung realisieren. Mein Wunsch ist eigentlich das ich 1 Typ "Stromfühler" habe, der sich für alle Spuren eignet.


    Folgende Gegebenheiten sind gegeben:
    - DCC-System
    - NEM 624


    Ich weiss nicht ganz, was diese Auflistung genau soll. :kratz)


    Denn mal ganz blöd gesagt, Du willst wissen, ob ein Gleis besetzt ist oder nicht. Und diese Information soll irgendwo hin. Will heissen, die Information muss entweder analog (also als Spannungs- oder Stromsignal) oder eben als Telegramm (z.B. via LocoNet) übertragen werden.


    Also wäre die erste Frage nach dem Übertragungsmedium. So wie ich Deine Umgebung in Erinnerung habe, verwendest Du Digitrax und damit LocoNet. Wenn ich das zusammenfasse muss die Information irgendwann als LocoNet Telegramm verfügbar sein.


    Zweite Frage nach dem Detektionssystem. Zum Glück ist NEM 624 sehr übereinstimmend mit dem Detektionssystem, das Digitrax selber anbietet. Will heissen, wenn der Widerstand über den beiden Leitern 20 kOhm UNTERSCHREITET gilt das Gleis als Belegt.


    Damit kannst Du im Prinzip den BDL168 einsetzen. Allerdings finde ich im Text eine Begrenzung auf 6 A pro Kanal. Die 15 - 20 A die Du genannt hast, sehe ich als problematisch, denn in diesem Bereich werden Dir bereits "normale" Kurzschlussdetektoren wie z.B. der PM42 unangefordert ansprechen....


    Für MEHR Saft Müsstest Du eventuell die Funnktionalität trennen und einen Gleisbesetztmelder finden, der bei Deinen Nennströmen noch arbeitet und dieses Signal dann als (vorzugsweise) Spannungssignal zur Verfügung stellt. Dieses müsste dann über ein LocoNetgerät in ein Telegramm konvertiert werden. Alles in Allem sehr viel mehr aufwand als die Lösung mit einem BDL168....


    Hoffe etwas Mehr Verwirrung aufgeräumt als neu erstellt zu haben.... :duel:

  • Hallo zusammen


    Hat jemand da was neues gefunden?
    Ich habe folgendes Problem: Ich möchte für meine grossen Spuren eine Gleisblocküberwachung realisieren. Mein Wunsch ist eigentlich das ich 1 Typ "Stromfühler" habe, der sich für alle Spuren eignet.


    Folgende Gegebenheiten sind gegeben:
    - DCC-System
    - NEM 624


    Gem. NEM624 ergibt das bei den Spuren H0 und H0m (evt. auch N) eine minimale Empfindlichkeit von 1mA und für die Spur 1 resp IIm währe der max Strom so bei ca 15-20A zu sehen. Ich habe schon verschiedenste Lösungen gesehen und ausprobiert und bin zur überzeugung gekommen, dass es ein solch Multifunktiones Teil nicht gibt. Also muss man es fas selber bauen, aber da reichen meine Elektronikkenntnisse nicht weit.


    Desshalb die Frage hier, hat jemand Zeit und das Wissen um mir etwas unter die Arme zu greifen?


    Gruss Andi

  • Quote

    Original von mtnsub
    BTW: Ich habe gerade gesehen, dass Uhlenbrock einen Loconet-Decoder mit 20 Ausgaengen, auch fuer Weichen, herausgebracht hat. Nummer 63100, fuer 69 EUR. Das sind gerade mal 3.45 EUR pro Weiche. Den werde ich mal ausprobieren, der Preis ist unschlagbar wenn er leistet was er verspricht. Man kann zwar keinen Detector dran anschliessen, aber der 63340 fuer 8 Blocks hat einen eigenen Loconet-Anschluss.


    OK, lass uns wissen, wie das Teil funktioniert!


    Lässt sich der Decoder über LocoNet programmieren?
    Falls ja, würde sich ein DecoderPro Voreinstell-File lohnen?


    Simon

  • @Simon: danke fuer die Geduld, jetzt habe ich's begriffen. ;) Die Digitrax-Doku ist IMHO stellenweise recht konfus. Warum z.B. wird der DS54 noch gefuehrt, wenn er nicht mehr erhaeltlich ist...? Im Verhaeltnis zur DS64/BD4-Kombo macht er BDL168 noch weniger Sinn - 33% teurer pro Block.


    BTW: Ich habe gerade gesehen, dass Uhlenbrock einen Loconet-Decoder mit 20 Ausgaengen, auch fuer Weichen, herausgebracht hat. Nummer 63100, fuer 69 EUR. Das sind gerade mal 3.45 EUR pro Weiche. Den werde ich mal ausprobieren, der Preis ist unschlagbar wenn er leistet was er verspricht. Man kann zwar keinen Detector dran anschliessen, aber der 63340 fuer 8 Blocks hat einen eigenen Loconet-Anschluss.

  • Quote

    Original von mtnsub


    Ich blicks nicht - in der Digitrax-Doku zum DS64 finde ich nichts ueber den BD4-Anschluss. Dort steht, die Inputs waeren nur fuer die Weichenrueckmeldung benutzbar. Hast Du zufaellig nen Link?


    Danke!


    Aber sicher!


    Ãœber den DS64 findest Du Infos hier und hier und hier.


    Infos zum BD4 findest Du Infos hier und hier.


    Alle Links verweisen auf die Homepage von Digitrax.


    In den Applikationsbeispielen siehst Du den Anschluss eines BD1 an einem DS64. Der BD4 schliesst Du analog (so to speak for a digital layout) an.


    Hoffe Deiner Verwirrung etwas Einhalt gebieten zu können....


    Simon

  • Quote

    Bezüglich EIngängen ist's so, dass Du EINEN BD4 an EINEN DS64 anschliessen kannst und damit 4 Gleisabschnitte übewachen kannst.


    Ich blicks nicht - in der Digitrax-Doku zum DS64 finde ich nichts ueber den BD4-Anschluss. Dort steht, die Inputs waeren nur fuer die Weichenrueckmeldung benutzbar. Hast Du zufaellig nen Link?


    Danke!


  • Neeeeee,


    ich meine den DS64, das ist der Nachfolger des DS54, der nicht nur mehr kann wie der Alte, sondern dafür auch noch günstiger ist....


    Bezüglich EIngängen ist's so, dass Du EINEN BD4 an EINEN DS64 anschliessen kannst und damit 4 Gleisabschnitte übewachen kannst.


    Für einen Schattenbahnhof denke ich ist der DS64 (mit einem BD4) eine preislich schwerlich zu schlagende Variante....


    Simon

  • Quote

    2. Der Kabelsalat ist "vergleichbar" überschaubar, denn die Alternative (dezentrale Besetztmelder) benötigen ja auch wieder das LocoNet, um ihre Meldungen absetzen zu können.


    Stimmt, was aber nur ein Kabel fuer 4-8 Gleise waere. Die Stromverkabelung sind 12 bis 24 bei 3 Einspeisungen pro Gleis. Naja, muss man halt mit leben.


    Quote

    3. Bei der Gelegenheit empfehle ich Dir DRINGEND, grad einen oder zwei Stränge des PM42 in das Schaltschema einzuplanen. Damit kannst Du den Ansprechstrom des PM42 entsprechen herunterparametrieren, was sich wieder in verbesserter Sicherheit wiederspiegelt.


    Guter Tipp, danke. Bin ausserdem gerade am ueberlegen, die Anlage in verschiedene Boostersegmente aufzuteilen. 3A aus dem Zephyr sind irgendwie nicht wirklich viel. Wenn sich da 2 Zuege mit je 3 Loks und ein Switcher gleichzeitig bewegen kann man da schon drueber kommen...


    Quote

    4. Hast Du schon mal den DS64 angesehen? In Zusammenarbeit mit dem BD4 könnte dies Deine gesamten Anforderungen erfüllen!


    Du meinst den DS54, oder? Der DS64 ist ein Weichendecoder.


    Dazu eine Frage: heissen 4 Eingaenge am DS54, dass man da 4 Stueck BD4 anschliessen kann? Die Digitrax-Doku bezieht sich nur auf den BD1. Das waere in der Tat ganz ausgezeichnet und wuerde die Kosten gut druecken.


    Danke!


  • 1. Wenn Du nur 4 Eingänge brauchst, ist der BDL 162 sicher zu teuer. anderenfalls ist's immer noch die günstigste und leistungsfähigste Variante.


    2. Der Kabelsalat ist "vergleichbar" überschaubar, denn die Alternative (dezentrale Besetztmelder) benötigen ja auch wieder das LocoNet, um ihre Meldungen absetzen zu können.


    3. Bei der Gelegenheit empfehle ich Dir DRINGEND, grad einen oder zwei Stränge des PM42 in das Schaltschema einzuplanen. Damit kannst Du den Ansprechstrom des PM42 entsprechen herunterparametrieren, was sich wieder in verbesserter Sicherheit wiederspiegelt.


    4. Hast Du schon mal den DS64 angesehen? In Zusammenarbeit mit dem BD4 könnte dies Deine gesamten Anforderungen erfüllen!


    Beste Grüsse aus dem Seeland!
    Simon

  • Hi,


    hat jemand Empfehlungen fuer Loconet-kompatible Gleisbesetztmelder? Ich werde demnaechst die ersten Gleise im Schattenbahnhof verlegen und brauche dann gleich einen oder zwei, je nach Anzahl der Eingaenge. Der BDL16 von Digitrax ist IMHO reichlich teuer und bei 16 Eingaengen wird sich da ein ziemlicher Kabelwust bilden wenn man von 3-4 Einspeisungen pro Gleis ausgeht.


    Kennt jemand den 63340 von Uhlenbrock oder einen anderen Loconet-kompatiblen Besetztmelder und kann seine Erfahrungen schildern?


    Danke im voraus!

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