Athearn schlecht ...

  • Doch, ich hatte erhebliche Probleme mit der Stromabnahme einer Athearn Genesis F7. In einem US Forum wurde das auch so bestätigt.
    Im Infopool habe ich unter dem Titel "Kontaktprobleme bei Athearn und P2K" darüber berichtet.
    Allerdings finde ich Athearn deshalb nicht schlecht zumal die Lösung recht einfach ist. Morgen erwarte ich die zweite F7 :P


    Das Problem ist [URL=http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?10,3586427,3586707#msg-3586707]hier[/URL] recht gut beschrieben. Die Lösung ist allerdings auch einfacher möglich wie ich im Infopool schrieb.

  • Ich habe selber noch die Genesis F7 (A-B-B-A Consist) und niemals Kontaktprobleme gehabt. Auch nicht bei den anderen Genesis Loks wie SD70MAC, SD75M, SD45-2 oder den RTR-Loks AMD103, CF7 ... alles unter analog und DCC einwandfrei laufende Loks.


    Allerdings öle ich meine Lager grundsätzlich, auch die welche der Stromübertragung dienen, denn es ist und bleibt ein Märchen, daß ein kleiner Tropfen Öl isolierend wird. Ganz im Gegenteil, denn dieser durchaus gut leitende Schmierfilm sorgt dafür, daß die Kontaktflächen nicht verzundern. Ein Aspekt, der gerade unter Digitalbetrieb zum tragen kommt!


    Was manchmal Probleme macht - auch bei Proto Loks - ist die lose Kabelverbindung vom Drehgestell zur Platine. Wenn da bei Hersteller nicht sauber gefertigt wird hat man einen Wackelkontakt. Lötkolben raus, Plastikkappe abgezogen und die Drähte festgelötet und Ruhe ist.


    In N arbeitet Atlas nur über Kontaktstreifen vom Drehgestell zum zweigeteilten Lokrahmen. Nachdem die erste Lok zu stottern anfing, hab ich die Kontaktstreifen mit einem Glasfaserradierer gesäubert und mit einem Pinsel einen leichten Ölfilm aufgetragen und seit dem ist Ruhe :)

  • Quote

    Original von Markus
    Allerdings öle ich meine Lager grundsätzlich, auch die welche der Stromübertragung dienen,...


    Das ist interessant. Als ich vor ca. 3 Jahren meine ersten P2K Loks kaufte habe ich sie wenig aber doch geölt. Das Ergebnis war fürchterlich. Letztlich waren die Loks unbrauchbar und ich habe mich wieder dem deutschen Vorbild zugewandt. Als ich hier im Forum davon berichtete kam keiner auf die Idee mich nach diesem Anfängerfehler zu fragen (Inzwischen habe ich im Infopool dazu einen Tipp hinterlegt. Muss ja nicht jeder meine Fehler nachmachen).
    Als ich dann vor einem Jahr wieder anfing (und dabei geblieben bin) las ich davon und reinigte die Lager. Danach war es besser. Aber wirklich gut fahren die Loks erst nachdem ich die Halbachsen und Lagerblöcke völlig getrocknet habe.


    Das ist aber eine andere Geschichte als die Lagerbleche bei der Athearn F7 und der P2K S-1. Hier sind die Probleme sehr unterschiedlich. Eine F7 zeigt sie nie, eine andere war bis zur Behandlung eine Katastrophe. Zwei P2K S-1 zeigen das Problem nur beim Ãœbergang von Booster-Segmenten weil dann eine diagonale Stromversorgung kurzfristig nicht funktioniert. Wenn Du das Problem nicht bemerkst ist das darum nicht verwunderlich.
    Bin schon gespannt was die F7 macht die ich für morgen erwarte.

  • Quote

    Original von Markus
    Was für ein Öl benutzt Du? Ich nehme bis heute normales synthetisches Motorenöl von der Tankstelle.


    Vor vielen Jahre (15?) habe ich mir mal in Houston eine Satz Öle und Fette für Moba gekauft.
    Der Name ist "Hob-E-Lube". Hersteller ist Woodland.

  • Nur mal so:
    Ich nutze mindestens 15 Jahren drei Schmiermittel von ROBBE (RC Modelle)


    - Silikon-Öl für Kunststofflager
    - Öl für Metalllager
    - nicht harzendes Getriebefett.


    Sind zwar zuerst einen Tick teurer halten aber ewig. Das Silikon haftet auf dem Kunststoff und wird durch die Drehzahl nicht weggeschleudert.

    HeaderForum.jpg
    *********************************************
    Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Cajon Pass / Nebraska / Wyoming - DB / SBB / ÖBB - DVB Straßenbahn Dresden - H0

    The situation is hopeless but not serious !

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!