Utility Poles im Modell

  • Hi Peter,
    schon mal drüber nachgedachte, die Poles als 3D in frosted super detail bei shapeways drucken zu lassen?
    Ich rechne nur mal so im Kopf die Zeit, die du mit Bandschleifer und Bohrmaschine da stehst, gegen die Druck-Kosten...

    Hallo Marc, ich fürchte, das würde nicht ganz billig sein. Meine Preiserfahrungen stützen sich zwar nur auf Automodelle, aber das war schon mehr als einem recht sein kann. Aber bei dem ganzen Ausprobieren war der letzte und schnellste Weg, sie auf der Drehbank grob im dünnen Teil so weit wie möglich abzudrehen und dann mit einem schmalen Schleifpapierstreifen die letzte Feinarbeit zu machen. Bandschleifer und Bohrmaschine war zu grob für das empfindliche dünne Hölzchen. Wobei ich sagen muß: Ich habe Lindenholzrundstäbe ø 3 mm, die weicher sind als Buche, und sich leicht bearbeiten lassen. (Das ist das Holz, das für gute Bleistifte verwendet wird.) Und die Zeit ist bei mir nicht sooo das Thema. Ich habs nicht eilig.
    Gruß, Peter

  • evtl. ist dieser Link ja etwas http://www.coastmans.com/trunks.html kam heute über den MRH newsletter.

    Moin Karsten, danke für den Tip! Den Newsletter habe ich gerade heute ausnahmsweise gleich gelöscht. Die 6"-Baumstämme haben die richtige Länge, sind aber mit 4,7 mm Dicke unten etwas sehr dick. Dennoch könnte man die auch gut verwenden, etwa für die Darstellung von eingehendem Rohmaterial in der Fabrik (Bäume rein, poles raus).


    Gruss, Peter

  • Hallo Peter,


    ich habe bei so kleinen Teilen die besten Erfahrungen mit Handarbeit! Schleifpapier in der einen Hand und das Hölzchen hin und her schieben, dürfte gerade bei weichem Lindenholz viel besser und schneller gehen als bei Buche. Wenn das doch zu langwierig ist, dann auf eine entsprechende Unterlage und mit einer Glasscherbe als Ziehklinge abziehen, Nacharbeit für gleichmäßige Rundung mit Schleifpapier von Hand. Geht recht flott und ist eine saubere Sache, allerdings habe ich das wiederum noch nie mit Lindenholz gemacht, sondern nur mit Buche. Die Staubentwicklung hält sich in Grenzen, der Staub bleibt auf dem Schleifpapier in der Hand und kann abgeklopft werden und wird nicht durch die Maschine im ganzen Raum verteilt. :)

  • Ich denk an sowas wie einen langen Bleistiftspitzer, aber aus zwei Blatt feinem Schleifpapier auf Holzklötzchen. Die über Schrauben V förmig gegeneinander stellen.
    Den Stab dann langsam hineindrehen.


    :gruebel::kratz)

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