Experiment in Spur Z

  • Hallo Leute,


    dankeschön für euer Feedback.


    Die Werkstatt und deren Umfeld gefällt mir. Auch die Absicherung mit dem Smashboard ist eine sehr gute Idee. Nur würde ich noch ein zweites an der parallel zur Main verlaufenden Strecke anbringen.

    Mirko, das hatte ich mir im Vorfeld auch überlegt, mich aber letztlich aus folgenden Gründen dagegen entschieden (Auszug aus dem rule book der A&W ^^)

    In betrieblicher Hinsicht ist das von Dir erwähnte Gleis ein Bahnhofsgleis innerhalb der yard limits, die Rangierfahrten dort unterliegen der Aufsicht des örtlichen Bediensteten in Junction City. Dieser genehmigt die Rangierfahrten und das Überfahren der ersten Kreuzung mündlich.

    Die zweite Kreuzung hingegen soll Bestandteil der freien Strecke sein, Zugfahrten über diese Kreuzung regeln der Fahrplan und die Zugmannschaften mit Hilfe des smashboards selbstständig.


    Ich habe bisher keine Vorbild-Situation gefunden, die exakt diese betriebliche Konstellation abbildet. Sie ergab sich aus der Anlagenplanung.

    Wenn die obigen Überlegungen aber krass falsch sein sollten, bitte ich euch um Info.



    Das sieht gar nicht aus wie Z. Beeindruckend.

    Aber spätestens dann, wenn Du davor stehst. :D:D:D

    Es ist wirklich klein...

  • Hallo zusammen,


    auf der Anlage sollte wenigstens ein Gebäude des "alten Westens" (Holzbauweise und false front) zu sehen sein.

    Aufgrund der gewählten Epoche der 50er / 60er Jahre entschied ich mich für eine kleine Werkstatt RSLaserkit #4031, die leer steht und einen neuen Besitzer sucht.




    Von meinem Vater erhielt ich einige Straßen-Oldtimer, die aber in den 50er sicher eher selten zu sehen waren.

    Daher stellte ich eines dieser Modelle in etwas heruntergekommenem Zustand auf den Hof der Werkstatt und ließ das Ganze vom Grün überwuchern.

    Vielleicht kommt ja der Märchenprinz und haucht dem Bau wieder Leben ein... ^^



    Außerdem sicherte ich den Kreuzungsbereich von main line und branch nach dieser Vorlage aus "Mixed Train Daily" von Beebe & Clegg:



    Das Depot und der Bereich am Wasserturm erhielten Schilder, damit die Crews auch wissen, wo sie sind.

    Um das Depot herum bearbeitete ich die Begrünung noch nach, dort sieht es jetzt so aus:



    Am 1. Adventswochenende 27. / 28.11.2021 wird die dann fertige Anlage auf der Modellbahnausstellung in Dessau zu sehen sein.

    Da ich sie anschließend in neue Hände geben möchte, sind Interessenten eingeladen, vorbeizuschauen.


    -> zur Website

  • Hallo zusammen,


    dankeschön, das Depot ist nun fertig geworden.


    Alle Strecken der Anlage sind Timetable-and-Trainorder-Territorium, und es stellte sich mir die Frage, wie die signaltechnische Ausrüstung mit Trainorder-Signalen an der Abzweigstation zu erfolgen hat. Die deutschsprachige Literaturrecherche war mir nicht erschöpfend genug.


    Schließlich fand ich die Website https://railroadsignals.us/ von Todd Seresto mit einer Fülle an Informationen zur US-amerikanischen Signaltechnik. Ich schilderte ihm meine Fragen, woraufhin er diese in seiner Signal-Expertengruppe https://groups.io/g/railway-signaling/t ... 629867#693 vorstellte. Dort werden nur signaltechnische Themen besprochen, sehr aufschlussreich.


    Zu den Grundsätzen der Signalisierung bei US-Bahngesellschaften kann ich noch die Website von Mike Roque http://www.mikeroque.com/railroad-signals/ empfehlen, für mich als ehemaligem Lokführer auf deutschen Gleisen höchst interessant.


    Als Ergebnis dieser ganzen Informationen entstand nun ein TO-Signal für die durchgehende Strecke, während Züge von und zu den beiden Abzweigen generell gem. Regelbuch zu halten haben, um die Zugmeldung abzugeben und die Fahrterlaubnis zu erhalten. Weitere Signale sind also nicht notwendig.

    Das Signal entstand aus Papier, Rohr und Leiter aus der Restekiste sowie einem Telegraphenmast-Fuß.







  • Hallo Steffen ,


    ist doch sehr gelungen mit den verwendbaren Teilen ein super Gebäude zu erstellen ..

    Perfekt :ilike:


    Gruß von Thomas aus den Taunusmontains

  • Hallo zusammen,


    danke für euren Zuspruch, das motiviert (und verpflichtet) nochmal ein Stück mehr, dranzubleiben.


    In den letzten Wochen sollte es nach der ganzen vorangegangenen Übung an den gebäudemäßigen Höhepunkt gehen, das Depot von Junction City - so dachte ich.

    Vor 2 Jahren hatte ich mir dazu den Bausatz "Cheltenham" von RSLaserkit gekauft und jetzt erst geöffnet, um entsetzt festzustellen, dass alle Teile wellenförmige Kanten haben und viele Details durch den Laser einfach weggebrannt wurden.


    Der deutsche Händler sah leider keine Möglichkeit, sich des Problems (auch aus eigenem Interesse) anzunehmen, und eine Rücksendung über den Teich erschien mir aussichtslos.

    Also verfiel ich auf den Plan, den bereits vorhandenen Platzhalter aus Papier noch einmal zu bauen, in der Not frisst der Teufel eben doch die Fliegen und 50€ waren futsch...

    Dieses Mal entstand das Gebäude aber mit Holzunterkonstruktion und unter Verwendung der brauchbaren RS-Teile (insbesondere des Daches).

    Die Seitenteile bestehen für etwas Tiefenwirkung aus 2 Schichten Papier, die obere mit Ausschnitten für Fenster und Türen, die darunter mit den Fenstern an sich.


    Das ist nun dabei herausgekommen, Alterung und der Holzbahnsteig kommen noch:

  • Guten Abend,


    heute wurde ein weiteres wichtiges Gebäude fertig, der Güterschuppen. Es ist ein MTL-Bausatz, der sich recht einfach zusammensetzen ließ.

    Passend dazu hatte ich endlich eine Idee für ein Logo für meine imaginäre "Arkansas & Western", das ich gleich an der Stirnseite des Güterschuppens anbringen konnte. Da die Gesellschaft zwar noch eigenständig operiert, aber nun zur Kansas Subdivision der Rio Grande gehört, kam der "Rio Grande"-Schriftzug noch darunter.

    Ich finde diese kleinen Details wichtig, um dem Betrachter solche Informationen zu vermitteln und die Story dahinter zu erzählen.






  • Hallo Mirko,

    unterhalb von Spur 0 würde ich auch keinen funktionierenden Stellmechanismus mehr bauen, daher finde ich die Idee mit den beleuchteten Weichenlaternen prima.

    Das würde sicher auch in Z gehen, wenn die Stellhebel aus Messing wären, hatte damals nicht nachgefragt. Allerdings hören hören meine Fähigkeiten an dieser Stelle auch auf...

  • Die filigranen Switch Stands sehen am Gleis super aus. Ich würde aber ein festeres Material bevorzugen. Es sollte möglich sein, dass sie Shapeways auch in Messing (Brass) herstellen kann. Dafür könnte der Designer auch den Schutzkäfig weglassen. Dieser vergrößert nur den Bauraum und ebenso den Preis.


    Das sie nicht beweglich sind, kann man bei Z verstehen und verschmerzen. In TT überlege ich auch noch, wie ich das löse. Zur Wahl stehen bewegliche Switch Stands oder ich baue beleuchtete Weichenlaternen, welche "nur" die Farbe wechseln.

  • Ja, das ist zuweilen etwas fummelig. Man lernt aber, die Hand irgendwie ruhig zu stellen... :D:D


    Dazu passend habe ich in den letzten beiden Tagen die ersten Weichenstellhebel installiert.

    Vor 2 Jahren fragte ich über shapeways bei Konrad Malkowski (https://www.shapeways.com/shops/zscaletracks) an, ob er solche Teile herstellen könnte. Er konnte, und seitdem sind sie in seinem Shop erhältlich.

    Die Stellhebel sind zwar recht fragil, aber gut detailliert. Die verlängerten Schwellen, auf denen der Stellhebel im Original montiert ist, habe ich allerdings entfernt, da ich bei den Rokuhanweichen nicht mit Klebstoff in der Nähe des empfindlichen Zungenmechanismus hantieren wollte.

    Beim Schottern hatte ich früher bereits eine Weiche verloren...


    Die Signalscheiben der Weichen im Streckenbereich erhielten eine rote Farbe, diejenigen im Rangierbereich eine gelbe.

    Diese niedlichen Dinger lassen den Gleisbereich gleich ganz anders aussehen...






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