Weekly Work Report 2017.01.21

  • Theoretisch dürfte in der Größe doch gar keine Körnung mehr sichtbar sein. Daher würde ich mal einen Versuch mit glatter Oberfläche, Farbe drauf und eingestreuten Farbpigmenten wagen. So käme nach dem absaugen oder abblasen eventuell eine seidenmatte Oberfläche zustande.


    Wenn es ein bisschen mehr Struktur sein soll - ich weiß auch nicht, wo die Grenze genau liegt - empfehle ich Fugenmasse in der richtigen Farbe. Trocken aufstreuen (Sieb oder Salz/Pfefferstreuer...) und mit der Sprühflasche leicht befeuchten (Nebel drüber, der sich langsam absetzt).


    Ich hab da am Sonntag ein paar Versuche gemacht... die Fotos sind nicht überragend, und ich versteh auch noch nicht, warum im ersten Bild die Farbe so unterschiedlich ist...


    Versuch 1: Nur Fugenmasse trocken aufgestreut (Gemisch aus einem Teil "Maronebraun" und drei Teilen "Beige" von Obi) und anschließend übergenebelt


    Versuch 2: Weißleim aufgeschmiert, Fugenmasse eingestreut (gleiche Mischung) und anschließend auch feucht geworden beim Benebeln


    Versuch 3: Mit Schotter und Sand klappt es ganz gut: ca. 1 Teil Tapetenkleister, 2 Teile Streumaterial mischen, aufstreuen und benebeln bis nass. Mit Fugenmasse gibt das - ähem - interessante Effekte (hier 100% "Beige" von Obi und etwas alter, krümeliger Tapetenkleister)


    MfG, Heiko


    P.S: Das sind meine TTRAK-Ecken, mit denen ich Landschaftsbau-Experimente mache und die mir ein Oval zum Rollmaterial-Einfahren anbieten - nichts tolles...

  • Wisst ihr was fies ist?
    Wenn man zu Mike 29 Kilometer mit dem Auto über die 417 hat, aber dann H0 fährt... :D:woot::welc:

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    Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Cajon Pass / Nebraska / Wyoming - DB / SBB / ÖBB - DVB Straßenbahn Dresden - H0

    The situation is hopeless but not serious !

  • Theoretisch dürfte in der Größe doch gar keine Körnung mehr sichtbar sein. Daher würde ich mal einen Versuch mit glatter Oberfläche, Farbe drauf und eingestreuten Farbpigmenten wagen. So käme nach dem absaugen oder abblasen eventuell eine seidenmatte Oberfläche zustande.


    Prinzipiell ja, aber das ist das gleiche Problem wie beim Schotter und dem Gelände-Material. Es braucht Struktur, damit der Mensch es als solches erkennt.
    Also Tendenz eher etwas zu grob als zu fein. Aus 100 m Entfernung gesehen wäre vieles was wir mühsam gestalten nur als "Farbe" zu erkennen.


  • Theoretisch dürfte in der Größe doch gar keine Körnung mehr sichtbar sein. Daher würde ich mal einen Versuch mit glatter Oberfläche, Farbe drauf und eingestreuten Farbpigmenten wagen. So käme nach dem absaugen oder abblasen eventuell eine seidenmatte Oberfläche zustande.

  • Hallo Mike,


    Quote

    ..."Designed for Operation" ... die Amis bezeichnen ein solches Konzept als "Proto-Freelance" .. Fiktive Bahngesellschaft in realem Kontext.
    Ich knobel nicht nur den "Sinn" der Bahn aus, sondern versuche auch authentisch für einen ganz speziellen Zeitpunkt - in meinem Fall ist das "irgendwann" im Sommer 1981 einen Fahrzeugpark zu entwerfen.
    Vorteil des freelanced ist hier ganz klar das ich freier bin was die Auswahl an Rollmaterial angeht - das ist ein unschätbarer Bonus mit Blick auf das doch beschränkt verfügbare Modellportfolio ...


    Das meine ich. :ilike: Viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung der Anlage. (Aber Schade, dass es schon ein Stück Weg bis zu Dir ist. Ich würde da schon gerne mal mitmachen.) Ich versuche das Gleiche mit meinem Thema Shortline in New England im Sommer 1995.


    In den Staaten gibt es ja aller Orten diese Round-Robin-Groups und das ist ja wahrscheinlich das, was Du mit Deiner Crew machst. Das fehlt bei uns und Fremo ist eine Alternative, aber leider nicht überall.


    Grüße Tom

  • Danke Tom, da spricht der Kenner !


    Ja das Layout ist defintiv "Designed for Operation" ... die Amis bezeichnen ein solches Konzept als "Proto-Freelance" .. Fiktive Bahngesellschaft in realem Kontext.
    Ich knobel nicht nur den "Sinn" der Bahn aus, sondern versuche auch authentisch für einen ganz speziellen Zeitpunkt - in meinem Fall ist das "irgendwann" im Sommer 1981 einen Fahrzeugpark zu entwerfen.
    Vorteil des freelanced ist hier ganz klar das ich freier bin was die Auswahl an Rollmaterial angeht - das ist ein unschätbarer Bonus mit Blick auf das doch beschränkt verfügbare Modellportfolio in der Spur N.


    Die reguläre Crew formt sich gerade, was mich sehr freut. Ebenso kristallisiert sich mittlerweile auch ein 100% Konzept raus - ein solches Layout lebt und atmet halt.
    Ich bin bestrebt relativ häufig eine Session abzuhalten, daß ist allerdings nicht immer einfach da mindestens 4 bis max 8 Leute auf einen Termin zu bringen sind.



    @Stephan : :ilike:

  • Ja, Mikes Anlage ist wirklich klasse!
    Betrieblich wie gestalterisch und auch was die bauliche Umsetzung angeht.


    Das exakte Betriebskonzept steht noch nicht, aber was wir (ich war dabei!) da am Sonntag gefahren haben, hat ganz großen Spaß gemacht.
    Time Table mit Train Order ist schon etwas Besonderes.


    :welc: Freue mich auf das nächste Mal.

  • Hallo Mike,


    Deine Anlage ist großartig !!! :ilike::ilike::ilike: Das verstehe ich unter US-Modellbahn. Eben ein " Design for realistic operation" und dadurch interessant und kurzweilig zu betreiben. Auch wenn es eine freelance Railroad ist, könnte es so sein und ist dadurch realistisch. Auch das gesamte Design ist US Model Railroading. :ilike::ilike::ilike:
    Hast Du eine reguläre Operating Crew und führt Ihr reguläre Operating Sessions durch ?


    Grüße Tom

  • Auch von mir noch eine kleine Nachlese.


    Zwei Loks auf Tsunami2 umgebaut.


    KATO F40PH


    Relativ simpel ohne Fräsarbeiten. Modifikationen am Gehäuse: Musste nur das hintere Glazing verkleinern und einkleben, selbes mit dem Headlight - das ist aber ohne Funktion geplant.
    Den Tsunami von seiner Hülle und den für N doch recht klobigen Steckern befreit, und mit eigenem LED Board, 8 Ohm Handylautsprecher und einen 176 uF Keepalive auf dem Platz der alten Platine verstaut.




    ATLAS RS 11 - DCC ready.
    Lag schon etwas länger auf dem Arbeitstisch.
    Custom Paint für meine Cleveland & Eastern im "Phase II" scheme - Nur Logo an der Cab und Nummer an der Long-Hod. Der obligate ALCO Dreck darf nicht fehlen, ebenso ein paar Roststellen an den Türen.
    Der RS 11 hatte ich auch einen TSU spendiert, allerdings mit erheblichem Fräsaufwand. Auch wieder im Einsatz : Die LED Boards und selbst gelöteter Keep-Alive (vor dem Lautsprecher).



    Das Arbeitslicht und die Handykamera lassen die Roststellen etwas zu grell erscheinen, ist etwas schwächer in natura. Feinheiten wie die gealterten Laufwege sind auch nicht sauber zu erkennen.



    Und dann hatten wir die erste Session für 2017. Premiere war diesmal die Einführung des Timetable und auch der Dispatcher hatte nun etwas zu tun. Neu ist eine zusätzliche Junction, über die nun der mittlere Teil des Layouts angebunden ist. Dadurch veringert sich die Länge der Mainline von Staging zu Staging. Durch die neu erschaffene Branchline gibt es betrieblich mehr Möglichkeiten.



    An den Teil links vorne (Landschaft) schloß sich ein Außenbogen an der zum Ost-Staging führte, im Bereich der Weichen war der Zugang zum Layout und gerade aus war das Westendstaging.
    Der Durchgang im Hintergrund führt jetzt zum Westend-Staging die Junction ist noch knapp im rechten beleuchteten Teil zu erkennen.



    Wagenkarten sichten und los gehts ...



    Zu bewältigender Betrieb auf dem 2015 entstandenen Teil. Gleise von hinten nach vorne : Mainline, Siding, A/D Track. Links wird ein Gemischtwaren Händler entstehen, rechter Teil : 2x Yard, Holz-Händler, und das Kurze Teamtrack bzw. Engine Storage.



    Der Dispatcher in action.

  • Langeweile war nicht die Ursache. Aber dieser MDT switcher von Bachmann sieht halt original schlimmer aus als er fährt.
    Also Aufbauten entfernt, Antrieb innen etwas schlanker gemacht, ein Caboosegehäuse
    großzügig umgestaltet und schon mal zugerüstet.
    Ich denke für einen freestyle Boxcab kann mann das so lassen.
    Wegen Farbe und Beschriftung habe ich noch null Plan.




    AXEL

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