Caboose, Rio Grande, Normalspur

  • Also,


    die Marker sind auch von Utah Pacific. Ich habe sie einmal auf einer Börse sehr günstig mitsamt dem Batteriekasten kaufen können. Mag auch daran gelegen habe weil hier noch 1,5V Microglühbirnchen eingebaut sind.

    Die werde ich bei Gelegenheit gegen LEDs austauschen. Bei LEDs kann man wahrscheinlich das Licht die ganzen 3 Tage des Treffens hindurch brennen lassen wenn man da einen AA Akku mit ordentlicher Kapazität einsetzt.


    Nach meinen Informationen und dem Rulebook der D&RGW von 1938 weisen die Caboose Marker Lights 4 farbige Glaslinsen auf; 3x Amber auf und 1x Rot. Nach hinten wurde Rot gezeigt und die anderen Seiten alle Amber.

    https://www.railroadmemories.com/dynapage/IP7962.htm

    https://www.railroadmemories.com/dynapage/IP5818.htm

    Das ist hier Steam und frühe 1. Generation Diesel Ära.

    Im Modell sind es 1x Rot nach hinten und 2x Amber zur Seite une nach vorne. Am 4. Platz sitzt das Rohr für die seitliche Montage und die Zuführung.


    Vor 1938 wurde mit austauschbaren Linsen gearbeitet, d.h. die Farbe der Linsen und deren Orientation wechselte je nach Betriebssitiation. Wechsellinsen in H0 halte ich nicht für ohne weiteres darstellbar, hier könnten sich die Elektroniker einmal einen Kopp machen über die Ansteuerung per DCC der mindestes 3 RGB-LEDs, die in einem maßstäblichen Markerlightgehäuse zusammengepfercht sind.

  • Die Ein-/Ausschaltung wie sie Roco verbaut ist auch nicht schlecht. Brauchst den Wagen nicht anzupacken.

    Kleiner Magnet auf einer Achse und ein Hallsensor.

    Bewegt sich die Achse/der Magnet/ schaltet der Schluss ein bis ca. 5 Minuten nach der letzten Achsumdrehung.

    Die eingebaute Elektronik erkennt das der Magnet, stehend direkt am Hallsensor, keine Bewegung ist und schaltet entsprechend aus.

    Spart noch a bisserl Batterie oder Akkuleistung.

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    Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Cajon Pass / Nebraska / Wyoming - DB / SBB / ÖBB - DVB Straßenbahn Dresden - H0

    The situation is hopeless but not serious !

  • Um auch diesen eingeschlafenen Thread weiter zu führen:



    Das vervollständigte Untergestell.





    Dann wurden Drehgestelle und Kupplungen montiert.





    Dieses Foto dient der Kontrolle der Proportionen. Wie schon erwähnt, es ist hier nicht 100-zentig genau, sondern etwa 95% Genauigkeitsgrad.

    Die Rio Grande Kenner werden wahrscheinlich in der Lage sein heraus zu finden wo ich gepfuscht habe. Jedenfalls die 2nd Generation Diesel haben diese Caboose nicht mehr aktiv erlebt, sie schieden vorher aus.





    Die Inneneinrichtung wolle ich nicht darstellen, dafür aber die Schlussbeleuchtung. Ein Batteriekasten von Utah Pacific wurden innen angebracht.

    Daher auch der Aufwand mit dem abnehmbaren Dach.





    Der Schiebeschalter ist von aussen zugänglich.





    Das reicht dann für ein ganzes mehrtägiges Fremo Treffen mit absolut flackerfreier Beleuchtung.

  • Ist zwar schon eine Weile her,


    aber ich denke man kann hier weiter machen.


    Die Überstände der Sprossen wurden gekürzt.





    Das obere Ende der Holme wurde abgewinkelt und auf den richtigen Eindruck gekürzt.

    Ein Kettchen wurde angelötet und schliesst die Lücke im Geländer.

    Des weiteren habe ich hier schon das obere Lager für die Handbremswelle angelötet.





    Die Handbremswelle habe ich aus 0,3mm Bronzedraht gemacht.

    Das untere Lager als auch das Handbremsrad sind dagegen aus Kunststoff.

    Hinzugekommen ist die Halterung für die Bremsschläuche.

  • Jörgen,
    danke für die Vorschusslorbeeren; wie ich schon gwschrieben habe, zwangsweise muß man da etwas machen. Wenn man vorne schon einen extravaganten Messingdampfer vor dem Zug hat, dann sollte wenigstens das Caboose auch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Vorbild aufweisen.



    Dann habe ich die Platformgeländer angefangen. Zuerst werden 2 abgewinkelte Messingdrähte angebracht.






    Die Geländerstützen werden von unten durchgesteckt und oben mit dem Handlauf verlötet.






    Kontrollfoto ob es gerade ist.






    Weiter mit den Leiterholmen.






    Die Sprossen wurden wieder in wilder Lötung nach Augenmass angebracht.






    Da hier das Dach abnehmbar bleiben soll, werden die Leitern mit der waagerechten Strebe an den Stirnwänden abgesteift. So rein freistehend war mir zu riskant.

  • Lange nichts mehr geschrieben hier.



    Nächster Schritt, setzen der Bohrungen für Griffstangen und Geländer.






    Andere Seite. Hier sind schon einige neue Griffe angebracht.






    Bau der Bremsanlage. Da die Handbremse von beiden Platformen aus betätigt werden kann, gibt es hier 3 Umlenkhebel.






    Gestänge aus 0,3mm Bronzedraht, Kettchen aus dem Schiffsmodellbau, Leitungen aus 0,3mm Messingblumenbindedraht (noch reichlich crude hier).






    Fangbügel aus Überbleibseln von Viessmann Fahrleitungsdrähten.






    Kontrollfoto von der anderen Seite.

  • Weiter:



    Die Draft Gear Boxes sind die schmalen #262 von Kadee, welche speziell für die Whiskers gemacht sind.






    Probemontage von Drehgestellen und Kupplungen um die korrekte Höhe der Kupplungen sicherzustellen.
    Auch hier habe ich eine 3-Punktlagerung des Wagens gemacht.
    Für die Tritte wurden Konsolen angebracht.






    Für Luftbehälter und Bremszylinder wurden entsprechende Unterbauten geschaffen.










    Das Steuerventil ebenfalls auf einer entsprechenden Konsole.
    Davor zum Vergleich das dem Bausatz beliegende Untergestell. Ich denke meine Entscheidung war richtig nicht daran herumzuschpippeln, sondern das UG komplett selber scratch zu bauen






    Das ist die Ansicht und der Blickwinkel wo es darauf an kommt.






    Die gedruckten Trittstufen wurden platt mit CA auf Konsolen geklebt.

  • Hallo Klaus,


    ausser entfetten vor dem ankleben mit Sekundenkleber habe ich da nichts daran gemacht. Die Trittstufen sind so geschickt beim Drucken positioniert worden, dass nur auf der Rückseite eine schwache Treppenstruktur erkennbar ist. Auf die Seite schaut man beim fertigen Modell ohnehin nicht.

  • Dieses mal habe ich mir über Shapeways gedruckte Caboose Steps besorgt:



    Sie sind zwar auch nicht 100zentig pro, aber auf jeden Fall ein guter Ersatz.






    Dann habe ich angefangen das Untergestell zubauen, jedenfalls den Teil den man später von ausen sehen kann.






    Verwendet wurden verschiedene Kunststoffprofile und aus Platten geschnittene Steifen.

  • An folgenden Arbeitstag daran:



    Endsill aus ABS Rechteck-Profilen und Plattformen aus schwarzem 0,5mm PS.






    Ich habe mir das Einritzen von Bretterfugen erspart, diese Arbeit hatte ich mir beim vorherigen Caboose gemacht und die Fugen sind nach Fertigstellung nicht mehr sichtbar.
    Also praktischer US-Ansatz: Was du nicht siehst, das brauchst du auch nicht nachzubilden.






    Die im Bausatz vorhandenen Blechplatten wurden entfettet und mit reichlich CA eingeschlickert.
    Anschliessend wurden die Lage der neuen Drehzapfen markiert, dort Bohrungen gesetzt und M2 Gewinde geschnitten.






    So hat man eine solide schraubbare Basis für die Drehgestellbefestigungen.

  • Vom letzten Caboose Umbau her wusste ich was zu tun und worauf zu achten ist:



    Hier werden die Fenster der Cupola vergössert um das Aussehen näher an das Vorbild anzugleichen.






    Da das beigegebene Untergestell nicht verwendet wird, sind Änderungen an den Seitenwänden erforderlich um ein Stahluntergestell darzustellen.






    Zuerst werden die unteren Überhänge der Seitenwände gekürtzt.






    Die vorgegebenen Drehzapfen werden gleich mit entfernt und das Gehäuse unten egalisiert.






    Die äusseren Längsträger werden mit C-Profile aus ABS gebildet und mit reichlich CA angeklebt.






    Das Ganze dann zu Aushärten über Nacht beschwert und weggestellt. Ohne Kürzung wären die Seitenwände sonst zu hoch und würden die Proportionen verzerren.



    Anmerkung: Bei reichlichen Auftrag wirkt CA auch wie ein klassischer Lösungsmittelkleber. D.h. hier wird der Kunststoff, in diesem Fall PS und ABS, an der Klebefläche angelöst und die zu klebenden Teile verschmelzen miteinander. Die Endfestigkeit ist hier viel höher als wie bei dem üblichen Auftragen von CA in mikroskopisch kleinen homöopatischen Mengen.

  • Hallo,
    bei der letzten US-Convention im Rodgau fiel mir ein alter ungebauter Roundhouse Bausatz für eine Caboose mit Holzaufbau in die Hände. Für 5,- Öcken wechselte der Bausatz seinen Eigentümer.

    Wieder zu Hause habe ich mir den Bausatz einmal genau angeschaut. Der Bausatz soll nach Plan gebaut eine Caboose mit hölzernen Untergestell und 4-fach Sprengwerk ergeben. Eingedenk der Erfahrungen mit der anderen Caboose werde ich hier das beigegebene Untergestell nicht verwenden, sondern gleich von Anfang an Scratch bauen.
    Auf dem Foto sind schon Sachen aus dem Bausatz weggelegt worden die ich nicht brauchen werde wie Plastikräder, Horn-Hook Kupplungen, K-Brake und weitere nicht passende Kleinteile.
    Dafür habe ich aus meinem Fundus schon Teile dazu gelegt die ich brauchen werde. In die Drehgestelle sind schon Radsätze von Thomschke eingesetzt und in dem Kästchen befinden sich Teile für die AB Bremsanlage, Kadee Kuppler und -Boxen und weitere nützliche Kleinteile. 2 Längen "C"-Profil sind auch schon dabei. Kostbarste Teile, weil selten, sind die Decals von Herald King für Normalspur Caboose in weiss.

  • Hallo,


    nachdem der Wagen von Wolfi wieder zurück war, hat mich noch einiges gestört.

    Das war zum einen die unvollständige Bremsanlage und der falsche Drehzapfenabstand.
    Die Bremsanlage wurde mit Teilen aus der Grabbelkiste und Drähten verschiedener Durchmesser und Materialien komplettiert.





    Der Drehzapfenabstand ist dann nachräglich korrigiert worden. Man kann die Schnitte im mittigen Längsträger noch sehen. Die Bolster wurden dann zu den Wagenenden hin versetzt und die entstandenen Zwischenräume im Längsträger wieder aufgefüllt.


    @Sven
    Bedauerlicherweise nein, die Fotos mit den Fliegengittern sind in einem anderen US Forum welches das direkte Verlinken von Bildern nicht gestattet. Es ist gut möglich, dass es sich hier um eine Versuchsanordnung oder Einzelinitiative einer Zugmannschaft handelt. Ich jedenfalls fand es eine bequeme Möglichkeit die Fenster zu verglasen.






    So sieht die Caboose jetzt aus. Nicht 100%ig perfekt, aber immer noch viel besser als aus der Schachtel. Wie schon anfangs erwähnt, modernere Bauarten in der gold-silbernen Farbgebung aus der späteren Diesel Äera sind kein Problem. Da gibt es reichlich Auswahl obwohl sie auch nicht alle immer vorbildgerecht sind.

  • Hallo,


    beim Verglasen der Kuppelfenster habe ich etwas neues ausprobiert:



    Bei einigen Caboose habe ich ein Insektenschutzgitter aussen vor den Fenstern feststellen können. Durch das dünne Drahtgewebe kann man auf den betreffenden Vorbildfotos noch die Strukturen dahinter wie Fensterkreuze immer noch sehen. Versuche mit feinen Drahtgewebe in 1:87 führten stets zur Undurchsichtigkeit.
    Als Versuch habe ich daher glasklares Polystyrol einseitig mit 2000er angeschliffen und diese Platen dann aussen vor die Fenster geklebt.






    Bis jetzt hat sich noch keiner grossartig beschwert.
    Mittlerweile sind die entsprechenden Teile auch silberfarben angestrichen worden.







    So ist die Caboose dann letztes Jahr nach Wolfi mitgegangen.

  • Hallo,



    Hier ist dann einiges passiert. Um die weiße Farbe aus dem Kopp zu bekommen habe ich die entsprechenden Partien braun gestrichen.
    Die Cupola ist mittels 0,5mm Messingdraht abgestrebt worden.
    Das neue Ofenrohr ist aus einem Stück Alu-Rohr gemacht worden. Es wird an der Cupola mit 0,3mm MS-Daht abgestrebt.





    Dann einmal schauen wie das aussieht:






    Das sind Kontrollfotos die ich zwischendurch mache. Ich habe festgestellt, wenn man das Modell im Original vor Augen hat, dann sieht man manche Bugs einfach nicht. Sieht man das gleiche Modell jedoch auf einem Foto, dann fallen einem die Ungereimtheiten sofort auf.

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