Hilfe - H0 Athearn GE U50 Lüftergitter lose

  • Das passt dann ja wieder zu Lutz' Idee mit dem Diafilm - "einfach" ein passendes Netz im passenden Maßstab abfotografieren und man hat einen feinst "bedruckten" klaren Kunststofffilm.


    MfG, Heiko

  • Die einzige Antwort die mir einfällt ist so wie es z.B. Wiking oder Weise-Toys bei den hochwertigen Traktormodellen macht: hauchfein bedruckter klarer Kunststoff.

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    Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Cajon Pass / Nebraska / Wyoming - DB / SBB / ÖBB - DVB Straßenbahn Dresden - H0

    The situation is hopeless but not serious !

  • Ich habe ein wenig in der Literatur geblättert. Danach scheint es im Laufe der Zeit zwei unterschiedliche Gitter gegeben zu haben.
    UP #31 im Oktober 1963: http://www.rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=2299106


    SP Zuluft-Detail: http://www.rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=1479162


    Die Athearn Genesis U50 Lüftungsgitter entsprechen recht gut zumindestens von der Maschenzahl dem Gitter von 1963. Materialbedingt scheinen die Stege zu breit. https://i.ytimg.com/vi/oSMn4pS1u1E/maxresdefault.jpg
    Das spätere Gitter hat in jeder Richtung ungefähr die doppelte Stabzahl.
    Das frühe Gitter scheint noch mit einem Gitter darstellbar, das späte wohl kaum noch.
    Ich hab einmal geschaut, was für Ätzbleche ich noch vom Schiffsmodellbau habe. Dabei habe ich das Saemann Ätztechnik Gitter 3117 mit 0,7x0,7 mm Maschenweite aus 0,1 mm Neusilber gefunden. Die Maschenweite ist ca. 30% größer als beim älteren Originalgitter. Im angehängten Foto liegt das Gitter auf zwei Kugelschreibern ca.1 cm vom Bild entfernt.


    Lutz hat vermutlich recht, man kann nicht beides haben, richtigen Eindruck und sichtbares Gitter. Es ist wirklich eine Kopfsache. Ich habe mich mit den Gittern der OMI Lok arrangiert, deren Maschen doppelt so große Seiten wie das ältere Original haben. Am meisten stört das Armour Yellow.
    Gruß, Volker

  • Hallo Volker,


    das "Gitter" erinnert mich doch sehr an die Bespannung von Insektenschutztüren von US Häusern.
    Hier hätte ich als Vorschlag den guten alten analogen Fotofilm. Irgend etwas sehr hellgraues fotografieren, geschickterweise die senkrechten Versteifungen mit abbilden.
    Film entwickeln, passende Stück ausschneiden und mit mattem Klarlack überziehen.
    Einkleben.
    Dann dürfte man optisch den transparenten Grauschleier, wie auf dem von Dir verlinkten Foto, in etwa hinbekommen.
    Bleibt dann nur die innere Überwindung bei einem selber im Gehirn dieses Machwerk tatsächlich als Gitter zu interpretieren :rolleyes:

  • Hallo Lutz,
    Dass Problem bei der maßstäblichen Maschenweite ist oft, dass dass Verhältnis Rastermaß zu Lochmaß nicht mehr passt und damit der Eindruck wie bei der U50 entsteht. Ihr habt euch bei der Maxima beholfen, indem ihr die Anzahl der Stäbe um ca. 15% verringert habt, um dies zu vermeiden. Bei einem Netz fällt es mehr auf, glaube ich.Ich habe noch einmal bei Saemann nachgeschaut.


    Dünnste Stegstärke ist gleich Blechdicke. Was möglich ist, hängt also auch von der Materialwahl ab. Saemann ätzt 0,1 mm Neusilber, die Hasegawa Trymark Edelstahlbleche sind 0,05 mm dick.


    Für mich ist der richtige Eindruck interessant, nicht die absolute Maßstäblichkeit. Beim Fliegengitter hast Du das bei der Caboose mit einer Art Milchglass gelöst, da ein Netz hoffnungslos gewesen wäre.
    Hier ist noch einmal ein Foto vom Original: http://www.railpictures.net/sh…php?id=546613&key=4081493


    Für den Eindruck aus etwas Entfernung würde vermutlich funktionieren, nur die Verstärkungen mit Draht darzustellen und die Fläche mit grau getöntem Glas. Aber aus der Nähe?Gruß, Volker

  • Die Athearn Gitter sind doch geätzt oder ?....ich würde eventuell die Farbe abbeizen und sie in einer dunkleren Farbe hauchdünn spritzen….anthrazit oder dunkelgrau vielleicht ?

  • Bezüglich Filigranität, gebe ich hier einmal etwas zum Nachdenken:



    Man kann maßstäbliche Stege ätzen. Von der Technik kein Thema, es geht.
    Aber die Ernüchterung bei diesem Vorserienteil folgt sogleich, es ist nicht patschhändchensicher. Also bitte nicht zu scharf hingucken.






    Das Serienteil, die Stegdicke ist etwas gegenüber den umgerechneten Vorbildmaßen verbreitert, dafür rel. Grapschsicherheit für Patschhändchen.






    Bei der ersten Serie (unten) maßstäbliche Maschenweite, es gab Beschwerden weil man die Lüfter darunter nicht so recht erkennen konnte. Die Stege wurden hier schon wohlweislich, nach den Erfahrungen mit den Seitengittern, etwas verbreitert.
    Bei der Serienausführung wurde die Maschenweite vergrössert. Jetzt gibt es Beschwerden warum sich die Lüfter nicht drehen...


    Auf die U50 übertragen, Ihr habt bildlich gesprochen die Wahl zwischen Pest oder Cholera mit dem Lüftergittern. Das Leben und die Modellbahnerei erfordern manchmal in gewissen Fällen ein gewisses Maß an Kompromissen.

  • Ich denke, die richtige Maschenweite wird ein Problem werden. Beim Ätzen entspricht der kleinste verbleibende Steg etwa der Blechdecke. Damit ist der Steganteil zu groß.
    Ich habe im von Gerold verlinkten Link zum alten Thread ein Foto durch ein hauchdünnes japanisches Edelstahl gepostet: U50 weekend
    Man kann dadurch lesen, aber es wirkt wie eine Rauchgasscheibe.
    Im Internet findet man noch Hasegawa Trymark Edelstahl geätzte Lochbleche: https://www.ebay.com/itm/392039394753?rmvSB=true Ich weiß nicht ob sie noch produziert werden. Mit 0,60 mm statt 0,42 mm würde es vermutlich besser aussehen.
    Alle bisher verwendeten Messing- oder Neusilberbleche sind aus meiner Sicht zu dick und haben damit zu dicke Stege.
    Gruß, Volker

  • ich glaub die originalen Athearn Gitter haben einfach viel zu kleine Löcher... mit denen irgendwas anzufangen ist mehr Aufwand als gleich bei Null zu beginnen. Im Prinzip sind das halt "Bleche" oder "Platten mit Löchern, aber nichts was wie ein Drahtgitter aussieht. Meine Lösung ist auch nicht das gelbe vom Ei ... war damals eine Ruck-Zuck Aktion weil ich unbedingt freien Blick auf die Blower haben wollte, und das Material grad verfügbar war. Wenn man sucht, gäbe es sicher etwas ähnliches, was von der Maschenweite her eher dem Vorbild entspricht.

  • Hallo Gerold
    sieht nicht schlecht aus.…
    Wenn man die originalen Athearn Gitter betrachtet sind sie ja eigenlich sehr fein….nur mit der gelben Farbe wird der Eindruck halt zunichte gemacht.Denke wenn sie in anthrazit lackiert wären …..würden sie filigraner rüberkommen ?

  • Aus schwarzem Insektenschutzgitter ? gibt auch ganz feines...
    mit was eingeklebt ?

    Rudi,


    ich konnt mich nicht mehr erinnern... hab den alten Beitrag rausgesucht.


    eingeklebt vermutlich mit Weissleim... mein Favorit für Teile, wo die Gefahr besteht, die Lackierung rundherum zu ruinieren. Bzw wenn man ev das Teil später zerstörungsfrei wieder entfernen will. Hält besser als man glaubt und macht nichts kaputt. Hab ein Bild bei flickr hochgeladen, da die damaligen Bilder in der Dropbox verlorengegegangen sind.


    Das ist definitiv noch verbesserungswürdig.... mir ist es in erster Linie darum gegangen, die Blower wirklich sichtbar zu machen, auf normale Betrachtungsdistanz fällt die Grobmaschigkeit nicht sehr auf.

  • Die Lüftergitter schauen sowieso katastrophal aus. Ein Charakteristikum der - echten - U50 war, dass ab einer gewissen Entfernung die feinen Maschendrahtgitter nicht mehr wahrnehmbar waren, und man den Eindruck hatte die Blower würden frei in ihrem Abteil stehen. Beim Modell sind die Durchbrüche in dem "Gitter" so klein, dass man die Blower grade erahnen kann. Ich hab das Zeug entfernt und Gitter aus feinem Plastikgewebe angefertigt.

  • Ja SP ist auch schön…..aber die anderen Farben passen nicht so recht...


    Warum nicht? Sehen alle bis auf die Amtrak gut aus.
    Ich hatte die Damals beim Start in US mit "N" in Chessie. Daher kommt auch mein etwas falsch geschriebener Name.
    Ich hab erst später wie so viele Andere auch gemerkt das nicht jede Bahn auch jede Lok hatte. Und was Con-Cor wie alle Anderen auch so anbot reine Phantasie war.

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

  • Hallo
    Also die sehen nicht aus als ob sie eingeklipst wären…..sind eher maßgenau geätzt und eingeklebt…..
    auch wenn mir die Santa Fe Lackierung so gut gefällt…..die U50 oder die Gas Turbines sehen am besten in UP Lackierung aus .

  • Ich denke ich sollte doch über ein Umlackieren nachdenken. :boring:
    In "N" hatte ich die ja schließlich auch mal in Chessie System von Con-Cor.
    Und in "N" gibt oder gab es die ja laut Katalog von 1978 in Pennsy


    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

  • Gute Idee
    Kleber kam wegen verschmieren auch nicht in Frage. Aber ich dachte vielleicht sind die nur irgenwie eingeklipst. Zerlegen wollte ich sie aber deswegen nicht.

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

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