Rodgau 2019

  • Ich fahre auch seit Jahren schon nicht mehr wegen der Anlagen, sondern hauptsächlich wegen der Leute zu Ausstellungen.
    Man sieht - Wie Michael schon schrieb - so viele bekannte Gesichter und trifft alte Freunde. DAS ist Convention. Sich treffen, austauschen.


    Aber Horst muss natürlich auch wirtschaftlich denken. Wenn sich das Ganze nicht trägt, dann wird es schnell eingehen.
    Und bei der ganzen Mühe soll natürlich auch ein Überschuss für den Verein heraus springen.
    Viel wichtiger fänd ich, dass die Toiletten öfter mal gereinigt werden müssten und das Niveau der Verpflegung (betrifft warme Speisen) etwas verbessert werden sollte.


    Die Anlagenauswahl fand ich bisher immer ganz gut. Okay, es gab einen Ausreißer nach unten vor 4 Jahren oder so glaube ich.

  • Die meinung bin ich auch. Das geht mehr in richtung der originale idee von conventions die man in USA halt. Damit hab ich mich entschlossen mich mit meiner NL US convention nicht auf nur neue anlagen zu halten aber auf alle.


    Es geht um spass im hobby, das zusammensein :)

  • Hallo
    Also mir persönlich haben die Conventions früher besser gefallen.Die Anlagen meine ich. Und nur Premiereanlagen zu zeigen finde ich auch nicht ganz ok.Eine gelungene Anlage sehe ich gerne wieder

  • 2. Ich glaube nicht das der Anspruch nur "Premierenanlagen" zu zeigen, dauerhaft Bestand haben kann. Bei kleinen Dioramen oder Switching Layouts mag Nachschub innerhalb von 2 Jahren möglich sein, der Markt an Großanlagen ist m.E. so gut wie leer. Einige Bekannte die schon mehrfach in Rodgau aussgestellt haben äusserten sich deutlich dahingehend, für das nächste Mal nix neues zu bauen.


    Ich persönlich könnte gut damit leben, eine Anlage, ein Diorama mehr als einmal zu sehen, insbesondere wenn man den Eindruck hat, dass sie/es in der Zwischenzeit gepflegt wurde und nicht einfach nur im Keller abgestellt war. Unattraktiv dagegen sind für mich z.B. Anlagen mit schachtelfrischen Fahrzeugen, da nützt es mir auch nichts, wenn das eine Premierenanlage ist.

  • Und damit komme ich zu dem mir wichtigsten Aspekt solcher Veranstaltungen....


    Genau das ist das was hinter dem Begriff Convention steckt!

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    The situation is hopeless but not serious !

  • Außerdem kommt noch dazu: Die zehn Seiten Beiträge zu Rodgau 2017 sind zwischen Januar 2017 und Januar 2019 entstanden, die 40000 Aufrufe zwischen Januar 2017 und heute. Diese Chance hatte der Rodgau 2019-Thread noch nicht :)


    Wie gesagt, ich war das erste Mal dort, ich kann nicht einschätzen, ob mehr, weniger oder ähnlich viel los war wie 2017 oder 2015 oder 2013 oder wann auch immer. Ich bin aber schon länger hier im Forum und vermute eher, hier wird weniger geschrieben als 2017 oder 2015 :)


    Heiko

  • Hallo,


    ich möchte Micha beipflichten. Auch ich sah und sprach mit ca. 30 mir bekannten US Modellbahnfreunden und einige mehr, die ich zu treffen hoffte waren da, aber wir verfehlten uns einfach im "gewühl" der Leute.
    Und damit komme ich zu dem mir wichtigsten Aspekt solcher Veranstaltungen. Ich sehe das nicht als "Ausstellung" mit einem bestimmten Thema für Leute, die sich einfach für Modellbahn interessieren, sondern als Zusammenkunft von Leuten mit dem gleichen Hobby, wo sie Kontakte knüpfen, sich austauschen, von einander lernen, usw. . Die Layouts, die dort gezeigt werden sollen demonstrieren was man wie macht. Der Zwang ständig neue Anlagen zu zeigen geht voll am Ziel vorbei. Anlagen entwickeln sich und man freut sich das zu sehen. Gut Sachen kann man sich immer wieder ansehen.


    Grüße Tom

  • US Convention Rodgau 2019...................das war es hier ?


    Bei 833 Membern waren gerade mal 12 vor Ort ??


    Ist das Interesse nicht mehr so hoch für ein Besuch wie vor 2 oder 4 Jahren ?
    Allso wenn man die nackten Zahlen nüchtern betrachtet und vergleicht zu der letzten Convention 2017 und 2015 , ist das leider so !!


    Versuche Dich nicht als Statistiker, wenn Du keine Ahnung hast :P


    Aus der Menge der Beiträge hier direkte Rückschlüsse auf die Convention zu ziehen ist eigentlich genau so sinnlos wie Wasser in einen Einkaufswagen zu schaufeln. Durch meine "Lage" direkt an Eingang hatte ich die letzten 3 Conventions vermutlich einen ziemlich guten Überlick. Grob über den Daumen gepeilt habe ich dieses Mal mindestens 30 mir bekannte Mitglieder gesehen und ich wette, es waren mindestens nochmal genau so viele "anonym" dort, wenn nicht sogar noch mehr. Auch von den sonstigen Besuchern kamen mir sehr viele Gesichter bekannt vor.


    Laut Horst Meier waren die Besucherzahlen annähernd auf dem Niveau von 2017, was ja okay ist. Ich denke, das wird sich so einpegeln, plus/minus ein bisschen.


    Trotz alledem sehe ich auch die Zukunft kritisch. Weniger wegen den womöglich strengeren Auflagen sondern auch wegen anderer Dinge, die ich folgend Aufführe. Ich möchte erwöhnen dass das auf meinen persönlichen Eindrücken beruht und subjektiv sein kann.


    1. Die Convention war mit dem Anspruch gestartet, etwas vergleichbares zu Adlsiwil in Deutschland zu bieten. Nach Adlsilwil ist man gefahren, um sich zu treffen und auszutauschen. Die "Ausstellung" war nur postives Beiwerk. Rodgau hat es leider nie geschafft diese fast einmalige Familiäre Atmosphäre aufzugreifen die zwischen den Ausstellern und auch dem Veranstalter herschte. (siehe dazu auch Punkt 3)
    2. Ich glaube nicht das der Anspruch nur "Premierenanlagen" zu zeigen, dauerhaft Bestand haben kann. Bei kleinen Dioramen oder Switching Layouts mag Nachschub innerhalb von 2 Jahren möglich sein, der Markt an Großanlagen ist m.E. so gut wie leer. Einige Bekannte die schon mehrfach in Rodgau aussgestellt haben äusserten sich deutlich dahingehend, für das nächste Mal nix neues zu bauen.
    3. Ein für mich wichtiger Baustein war immer der Ausstellerabend. Dieses Jahr gab es keinen, laut Horst störte es ihn das die meisten direkt nach dem Essen ins Hotel abgedampft sind. Kann man in gewisser Weise nachvollziehen. Fast alle Aussteller waren im selben Hotel, warum kommen die Verantwortlichen dann nicht mal Abends auf ein Bier vorbei. Genau das ist so ein Punkt, den Adliswil ausgemacht macht, eben das familiäre.
    4. Was fast komplett fehlte war Werbung in den gängigen Social Media Kanälen. Im Verein gibt es genug junge Leute die dort aktiv sind, da hätte man viiiiiel mehr die Trommel rühren müssen...

  • Schaut euch die sozialen Medien an. Wieviel positives liest man? Genau: Wenig! ehr wird noch versucht etwas was Positiv ist auf Negativ zu trimmen (Zum Glück in diesem Forum hier nicht :thumbup: )


    Rodgau 2017 war insbesondere vom Mix der Layouts, so meine Erinnerung, kein großer Wurf und es gab im Anschluss entsprechend Kritik.
    Ob durch dieses oder andere Foren, oder auch eigene Feststellung, die Rodgauer Mannschaft hatte es sich für 2019 vorgenommen, dies besser zu machen, und das hat sie, so sieht es doch aus, auch geschafft.


    Und das sagt 2019 der ganz deutliche Teil der Beiträge: 2019 war gelungen.


    Man könnte jetzt schreiben "Schreibt wenn es euch gefallen hat, und wenn es nur ein Satz ist!", am positiven Fazit an 2019 würde das nichts ändern. Und ich gehe mal davon aus das sicher ein paar mehr wie 12 den Weg nach Rodgau gefunden haben...


    Aber wie Horst Meier schon selbst im kurzen Text über 2021 schreibt, ich mache mir auch eher Sorgen ob die immer mehr reglementierenden, und für eine solche Hobby-Ausstellung nur schwer erfüllbaren, Vorschriften irgendwann solche Veranstaltungen killen.

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  • US Convention Rodgau 2019...................das war es hier ?


    Bei 833 Membern waren gerade mal 12 vor Ort ??


    Ist das Interesse nicht mehr so hoch für ein Besuch wie vor 2 oder 4 Jahren ?
    Allso wenn man die nackten Zahlen nüchtern betrachtet und vergleicht zu der letzten Convention 2017 und 2015 , ist das leider so !!


    2015 7x Seiten bei 39.200 Aufrufe . 2017 10x Seiten bei 40.000 Aufrufe. 2019 2x Seiten bei 2.600 Aufrufe. Allso da bin ich ja mal auf 2021 gespannt.
    Was man aber jetzt schon schreiben kann , ist , das die 1 US Convention in Holland nächtes Jahr auf grosses Interesse hier und in Europa stossen wird ----100 %.


    gruss Jnny :thumbup:

  • Quote

    Also wenn ich es nicht falsch verstanden habe gehören die FEC Module alle einem einzigen.

    Das ist richtig, alle Module (außer dem einen Schattenbahnhof) sind von Sven und im Laufe der letzten 15 Jahre entstanden. Wobei dem aufmerksame Beobachter aufgefallen ist, dass die Module im Inneren Kreis eine andere Außenfarbe hatten. Diese sind nach H0-RE Spezifikationen gebaut.


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  • Also wenn ich es nicht falsch verstanden habe gehören die FEC Module alle einem einzigen.

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  • Hi zusammen
    Das klingt nach einer spannenden Veranstaltung. Leider war ich beruflich verhindert. Als FEC Fan wuerde mich aber interessieren welche Fremo Abteilung die FEC Anlage organisiert hat? Wuerde mich freuen zu hoeren wo es noch “Mitstreiter” (oder heist es hier: Mitspieler?) gibt.
    Liebe Gruesse
    Matthias

  • Die Anfahrt über 250 km hat sich definitiv gelohnt, wie die letzten Jahre auch, es waren wieder einige schöne Anlagen zu sehen. Auch wieder beeindruckend war, wie die Wahl eines ungeeigneten Gleissystems und/oder schachtelfrische Fahrzeuge die Wirkung einer Anlage ruinieren und das ging wohl nicht nur mir so, denn dort gab es kein Gedränge.


    Die lockere Hallenplanung hat ganz klar ihren Grund in den immer schärfer werdenden Versammlungsstättenverordnungen, da kann der Veranstalter nichts für.

  • Hauptsächlich schon. Die Selberbauer sind in der Minderheit. Das Gleissystem von Kühn (Code 70) weiß auch zu gefallen und mit der schlanken W10 hat man eigentlich eine #6 Weiche. Bei mir kommt dann Tillig-Gleis mit EW3 Weichen auf die Main und Kühn-Gleis ins Yard.

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