Vorstellung

  • Hallo Mirko,


    ein bisschen ärgert es mich auch, dass ich die Schwellen nicht in unterschiedlicher Länge benutzt habe und sie auch nicht "wüster" verlegt habe, wobei man nach dem Schottern die schräg verlegten Schwellen nicht mehr sieht, das geht irgendwie unter. Die Schwellen hab ich fertig von Right-O-Way bezogen, wie auch den anderen Kleinkram und deswegen haben die Schwellen alle die gleiche Länge. Ich denke, ich werde durch optische Akzente noch ein bisschen den "verwahrlosten" Zustand nachbilden.


    Hallo Acela,


    kann ich mir gut vorstellen, euch zu besuchen, bin ja auch im Fremo, da kann ich mal noch ein bisschen bei euch mit den Augen klauen. ;)

  • Willkommen im Forum, Ralf!


    Ich vermisse zwar etwas die wilde amerikanische Schwellenlage, aber ansonsten großartige Arbeit. :appl:


    Da ich Schwellenbänder in meinem kleineren Maßstab nutze, gefällt mir die damit entstandene Schwellenlage auch nicht immer.


    Grüße Mirko

  • Ralf, Wahnsinn! Du legst ja gleich richtig los. Gefällt mir! Falls Du Lust und Zeit hast, komm mal zum fremotreffen nach Zwickau im Mai, da ist zwar "nur" HO, aber alles US und die meisten Leute aus der Region

  • Die Gleise wurden mit der Airbrush eingefärbt und der Größenvergleich Schienennagel und Tie-Plates zu einem Cent-Stück, sowie die Gesamtansicht.

  • Gebaut habe ich nicht nach Schablone, sondern habe mit Schienenprofilen die Radien festgelegt.
    Ebenso sieht man die Weichenrohlinge mit Herzstückpolarisierung und die Schablone zum Bau der Weichen.

  • Hier ein paar Fotos beim Bau der Gleise.
    Die Schwellen habe ich vor den Aufkleben gebeizt und danach mit dem selbstgebauten Abstandshalter auf die Module geklebt.

  • Guten Abend Gemeinde,




    nach (Jahre)langem stillen mitlesen möchte ich mich heute endlich mal vorstellen. :welc:


    Mein Name ist Ralf, bin 51 Jahre und wie mein Nickname schon sagt, habe ich beruflich mit Autos zu tun. Ich wohne in einem kleinen Ort zwischen Halle/Saale und Leipzig.


    Von Kindesbeinen an habe ich mich für Modelleisenbahn interessiert, zuerst eine, von meinem Vater gebaute, Platte in TT und später bin ich umgeschwenkt auf H0.



    Mein Hobby hatte ich dann auch zum Beruf gemacht und bei der DR Triebfahrzeugführer gelernt und bis 1993 auch als Lokführer gearbeitet, um danach beruflich umzuschwenken (warum weiß ich bis heute nicht). ;(


    Bei meinem ersten USA Besuch 1995 hat mich dann das Virus US Bahnen gepackt und ich hab den ganzen Reichsbahnschrapel verkauft.



    Eine Anlage nach US Vorbild ist nie entstanden, aber ein paar Loks und Wagen in H0 stehen heute noch in der Vitrine. :thumbsup:


    Nach dem Hausbau bin ich, trotz Platz für eine Anlage, auf Gartenbahn umgeschwenkt, natürlich US, Maßstab 1:22,5.


    Aber irgendwie war das auch nicht so das richtige, so dass ich mich von der Eisenbahn abgewendet hatte. Die Stationen gingen dann von RC Cars, erst Elektro, später Verbrenner über Hubschrauber und Flugzeugen bis zur Slotcarbahn.


    Da aber nun das Modellbahnvirus in mir steckte, war es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder ausbricht. :ill)


    Es war im November 2013, da sah ich ein Video bei YouTube über den Startvorgang einer amerikanischen Modell Diesellok (den Maßstab weiß ich nicht mehr) mit Sound, Rauch und Licht. Ich war total fasziniert, denn Digital kannte ich bis dato
    nicht. Was so alles geht, dachte ich und fing an mich wieder für große Spuren zu interessieren.



    Gartenbahnmaßstab war mir immer noch zu groß und H0 war mir zu klein. Es musste doch noch was dazwischen geben.



    Spur 0 war die Lösung. :rolleyes: So bin ich nun mittlerweile eingefleischter US Spur Nuller. :thumbup:


    Für mich die ideale Größe, was die Fahrdynamik, die Detaillierung und den Sound anbetrifft.


    Es ist mittlerweile ein größerer Fahrzeugpark entstanden und recht zügig hatte ich ein erstes Modularrangement gebaut, welches ich allerdings vor einem guten Jahr verkauft habe.



    Nun bin ich seit Dezember 2017 dabei wieder eine Station zu bauen, komplett mit Selbstbaugleisen und -weichen. Es sind 5 Module á 1,20 m. Mittlerweile sind alle Gleise gebaut und auch eingeschottert.



    Wenn ich vorher gewusst hätte was das für ein Aufwand ist, ich glaube nicht, dass ich dann gemacht hätte. :gruebel: Aber ich hab nun mal angefangen und wollte nicht Selbstbaugleis und Industriegleis mischen.


    Verbaut habe ich 26,5 m Gleis, 9 Weichen, 2.324 Holzschwellen, 4.648 Tie-Plates und 9.296 Schienennägel.



    Im Nachhinein muss ich aber sagen, es hat sich gelohnt, ein sehr vorbildgetreues Aussehen ist der Lohn.


    Fotos werd ich natürlich, wenn gewünscht, auch noch einstellen.


    Das soll´s zu meiner Vorstellung gewesen sein, der Text ist doch länger geworden als gedacht.




    Viele Grüße




    Ralf :danke:

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