My private Idaho - Camas Prairie RR in HO

  • Hallo Stephan,
    wenn ich den Hintergrund dazudenke, wäre die obere Anlage sehr hoch (ich hatte so etwas schon einmal in einem anderen Zusammenhang angedacht) und nur mit einem Tritthocker zu benutzen. Außerdem würde eine zweite Anlage über der jetzigen die Fenster komplett unbenutzbar machen und außerdem das Zimmer verdunkeln.


    Staging Kassetten hatte ich auch auf einer anderen Anlage mal gehabt, schlage sie eigentlich anderen Planern auch oft vor, aber hier scheinen sie mir nicht hilfreich zu sein - der Staging-Bereich für die CPRR und CMRR ist über meinem Arbeitstisch und unter einigen Regalbrettern. Ich käme nur schlecht dort heran und da ich den ganzen Zug von dort abrufen will, müsste ich entweder sehr lange Kassetten haben, oder viele kurze. Außerdem würde es die mögliche Zuglänge verringern, da der Staging-Bereich in einer Kurve beginnt.
    Und ja, die Anzahl der Anschließer ist nicht sooo wichtig, wenn man einigermaßen realistisch fährt (den Brakemen Zeit lassen, die Waggons zu trennen, Bremsschläuche zu verbinden oder zu lösen, Weichen zu stellen etc.), aber ich wollte halt möglichst viele der tatsächlich in Craigmont vorhandenen Anlagen nachbauen - ob ich dann wirklich einige Gleise mit zwei Anschließern belege, wird sich zeigen. Vielleicht reduziere ich die Anzahl an Elevatorn. Mal sehen ...
    Tschüß
    Utz

  • Tagchen.


    Schon mal daran gedacht, zwei Anlagen übereinander zu bauen?
    Unten H0 und oben 0n30?


    Du könntest auch mit Staging Kassetten arbeiten, dann bleibt mehr Raum für Anschließer, die Du dann besser verteilen kannst.
    Dabei kommt es wirklich nicht auf dei Anzahl der Anschließer an.
    Rangierspaß kann man mit einer Lok und 10 Wagen auf dem Layout haben. Auch auf kleinen Anlagen kann eine Betriebssession sehr schnell die 30 Minuten Marke knacken.

  • Hallo Stephan!
    Auch dir danke für das Willkommen.
    Du hast mit deiner Kritik natürlich recht, wenn man eine möglichst realistische Darstellung erreichen will. Mir geht es jedoch vor allem um den Rangierspaß, und dafür brauche ich Ladestellen (im Original-Craigmont gab es sogar noch weitere). Und da ich aus Platzgründen keine zwei Anlagen bauen kann, aber sowohl gerne meine HO Fahrzeuge, als auch die Shay und Climax in On30 fahren möchte (je nach Lust und Laune), funktioniert nur eine Kombianlage.


    Alle maßstabsspezifischen Szenerieelemente (vor allem Gebäude) werden austauschbar sein und ein größerer Gleisabstand war auf den von mir geplanten Anlagen sowieso vorhanden.
    Was die Steigung angeht: Sie liegt vor allem in der Geraden. Im Gleisplan ist die Strecke zwischen Trennung von Camas Prairie RR und Nez Perce RR zu kurz, aber es war mir dann zu viel Arbeit, das in der Software noch zu ändern (real sind es 1,6m CPRR Steigung und ca. 1m NPRR Gefälle). Nur die Camas Prairie hat 5%, für die Nez Perce reichen 2,5%. Tests haben ergeben, dass ich die maximale Anzahl von 9 Waggons plus Caboose problemlos mit zwei Loks die 5% hochziehen kann. Es werden aber eher weniger Waggons nach Cottonwood und Grangeville weiter fahren.



    Ach ja, keine Bange, ich kann Kritik ertragen :-) - aber du hast Recht, man muss heutzutage im Netz vorsichtig sein.
    Tschüß
    Utz
    P.S.: Wieso ändert der Editor dauernd meine Formatierung und nimmt Leerzeilen und Absätze wieder raus?

  • Hallo Utz und auch von mir ein herzliches Willkommen.


    Ich stehe der Idee eher (sehr!) skeptisch gegenüber.
    Meiner Ansicht nach wird die Analge nie richtig wirken.
    Fahren H0-Loks und Wagen, werden die Gleisabstände immer irgendwie komisch aussehen.
    Bei On30 Material werden die Gleislängen zu kurz erscheinen.


    Doppelt Kompromiss, halbes Ergebnis. Halbe Wirkung...


    Überlege Dir das gut.
    5% Steigung ist ne Menge und wie klein sind die Radien, die Du benutzt?
    Vor allem oben links und oben rechts meine ich...


    Wie kommst Du bei 5% mit den beiden Gleisen über- / untereinander her?
    Ein Gleis 5% rauf, das andere 5% runter?


    Gestalterisch finde ich es im oberen Bereich deutlich zu voll.
    3 Grain Elevators, 2 Interchanges, Team Track, Feed Mill, Fuel Dealer, Saw Mill und dazu noch 3 Stagings?


    Du wirst Dir immer vorkommen als würdest Du im Puppenhaus rangieren. Zu viel, zu eng, zu kitschig-klischeehaft.


    Man kann auf dem Platz etwas glaubhaftes schaffen, wenn man sich auf EIN Thema beschränkt.


    Überlege Dir das gut und bitte: Nimm meine Kritik als sachlich, nicht als niedermachend oder anfeindend an.
    Heutzutage muss man das leider dazu schreiben.

  • Hallo
    Willkommen hier…
    Also ich finde die Idee ,eine Anlage für zwei Maßstäbe sehr cool.
    Wenn sie auch entsprechend hoch ist ,und man nicht direkt aufs Gleis sehen kann ,noch besser .(aber wie Du schon schreibst ,die Schwellen sind fast verdeckt).Bin gespannt wie es weitergeht (und auf Bilder auch)

  • Hallo!
    Ich habe mich vor einiger Zeit hier angemeldet, aber bisher noch nichts gepostet.
    Mein Name ist Utz, ich wohne im Rheinland und bin inzwischen (mal wieder) bei der Spur HO im US-Bereich gelandet.
    Nach einem Umzug habe ich nur noch wenig Platz: Anderthalb Wände und eine Fensterseite meines Schlafzimmers (4,5m x 3,5m).
    Den größten Teil der Schmalseite nehmen zwei Fenster ein, vor die ich nur ein paar schmale Segmente setzen kann.
    Die Anlage soll eine Besonderheit haben: Sie wird für zwei Maßstäbe gebaut: HO und On30 (für beides hatte ich noch Loks und Waggons). Das Gleismaterial ist vor allem 0e-Gleis von Peco. Die Gleise werden so eingeschottert (bzw. "überschottert") und begrünt, dass die Schwellen kaum noch zu sehen sein werden. Ist halt eine wenig befahrene Strecke.
    Der Gleisabstand ist so bemessen, dass auch On30-Fahrzeuge darauf verkehren können.


    Mein Interesse liegt vor allem im Betrieb, weniger in der Landschaft.
    HO: Camas Prairie Railroad, second Subdivision: Lewiston - Grangeville. Prototype Freelancing. 1970 (Die Strecke wurde von der UP und NP gemeinsam betrieben, ab 1970 von UP und BN).


    Die "Keimzelle" der Anlage und des Plans unten war ein 140x60 cm großes Segment (das hatte ich mal für einen MIBA-Wettbewerb geplant), das jetzt den Mittelteil von Craigmont (HO) darstellt.


    Cottonwood habe ich noch nicht genau geplant (so was mache ich meist, indem ich einfach nach einem groben Schema Gleise verlege).


    Im Moment arbeite ich an den Verbindungsteilen vor den Fenstern.


    Hier der (zumindest für Cottonwood vorläufige) Plan:



    Die Strecke der Craig Mountain RR (Logging) ging eigentlich einen Bahnhof früher ab, aber um ein wenig mehr Abwechslung zu haben, verlegte ich sie kurzerhand nach Craigmont.


    Der Betrieb läuft folgendermaßen ab:
    Grangeville Turn: Alle zwei Tage befährt ein Zug aus Lewiston nach Grangeville die Strecke (Mo, Mi, Frei), an den anderen Tagen fährt er wieder zurück (Di, Do, Sa). Normalerweise werden an Tag 1 alle Waggons zugestellt und an Tag 2 abgeholt. Streckeninternen Verkehr gab es hier nicht.


    Passend dazu arbeiten die Nez Perce RR und die Craig Mountain RR zu.
    Ich weiß nicht, ob in Craigmont und/oder Cottonwood Rangierloks stationiert waren (wahrscheinlich nicht), bei mir gibt es sie, allein schon, um ein wenig mehr Vielfalt an Loks einsetzen zu können (im Original fuhren fast nur EMD GP9 in Dreifachtraktion wegen einer Steilstrecke hinter Lewiston hinauf zur Camas Prairie).


    Bis zu maximal vier Leute können hier Betrieb machen: Tag 1 - Crew 1 (oder ein Einzelner) fährt den Local von Lewiston nach Grangeville (bzw. zurück an Tag 2), Crew 2 rangiert nach Durchfahrt des Local in Craigmont, Crew 1 rangiert in Cottonwood, wenn sie den Local in Grangeville Staging abgestellt hat. Am Ende des Tages bedienen die Nez Perce RR (Crew2) und die Craig Mountain RR (Crew1) ihre Interchanges.
    An Tag 2 geht das dann genau umgekehrt.


    Die Strecke zwischen Craigmont und Cottonwood ist umständehalber bei mir eine Steilstrecke mit 5% Steigung. Im Original lag die Steilstrecke hinter Lewiston.So, das war es erst einmal.


    TschüßUtz

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