Kanada in Spur N

  • Hallo Christian,


    den Umschlag von Containern und Trailer im "ländlichen Raum" kannst du gut mit einer Betonfläche und einem Lifter nachempfinden. Zum Beispiel der Taylor Reach Stacker. Google mal danach.
    Viel mehr brauch es da nicht.


    Gruß

  • Hallo Thomas,


    Die Gegend soll im nördlichen Alberta liegen, im nördlichsten Getreideanbaugebiet. Nordöstlich von Edmonton. Bei Grimshaw gibt es tatsächlich einen Elevator. Dort als Fiktive Nebenstrecke oder Kleinstadt an der Mainline.
    Es soll kein großes Terminal werden sondern ein lokales, bzw, die Möglichkeit bestehen Container und Trailer zu verladen. (Neben dem normalen Umschlag Lkw Zug)


    Gruß Christian

  • Von welcher Region Kanadas reden wir eigentlich? Hast du da konkrete Vorstellungen? Ich lese da von Container bzw. Grain Elevators. Die großen Container Terminals liegen eher an den Küsten, sowohl West- als auch Ostküste und die Getreideverladungen im mittleren Kanada beginnend ab Alberta und Saskatchewan.


    Gruß Thomas

  • Morgens,



    Danke für den Plan :
    Verständnis Frage : Gelb - Mainline ? Orange - Siding ?
    Wirkt ziemlich Statisch, Auf 7m 3 Yard Gleise ? oder ist das Grüne als Umfahrung gedacht ?
    Das Gebaute sieht solide aus, wie ist dein Plan an das Gleis im Tiefgeschoß zu kommen falls mal etwas klemmt ?

    Genau, gelb die Mainline Orange das siding. Grün dachte ich damals als Gleis für den spärlichen Personenverkehr, wobei mir heute klar ist, dass das Gleis Verschwendung ist und die Station eher direkt an der Mainline liegen sollte.


    Hab auch schon wieder eine Verbesserung im Kopf, je mehr man sich mit dem Vorbild beschäftigt, desto klarer wird die Vorstellung.
    Die Segmente sind schräg von unten zugängig, habe auf der langen Seite die Seite Bretter 2 cm höher gesetzt, das reicht als Eingriff wenn die Stützen dran sind. Beim Shb, werde ich die Seiten noch höher setzen, dann gibt das da auch keine Probleme.


    Das kann ich gut verstehen, Stummiforum scheint man gut aufgehoben bei Märk*** Epoche 3...


    Bei den Industrien ist die Spedition sicher. Mit Krananlage zum Be und Entladen von einzelnen Containern oder Auflieger. Ein Grain elevator liegt ebenfalls sehr hoch im Kurs. Evtl Papierfabrik wobei da nur der WE und WA abgebildet werden könnte, diese Fabriken würden schon als deutsches Fabrikat jeden Rahmen Sprengen.


    Rangieren oder Fahren. Eigentlich beides, vor allen da mein Sohn ebenfalls das Virus hat. Wobei rangieren bei mir nicht bedeutet irgendwelche verrükten knobeleien zulösen, sondern auch einfach gehalten werden kann. :D

    Die Schwierigkeit beim Gleisplan war gewesen, dass die Wohnung noch nicht ganz fertig war und ich die Segmente über 2 Räume durch die Tür bauen wollte. Daher ist der Plan auch mehr Schematisch geworden. Wenn ich nachher Zeit finde versuche ich die tatsächlichen Abmessungen in Verbindung mit einem möglichem Gesamtkonzept als gereifteren Plan zu zeichnen.


    Gruß Christian

  • Hallo Christian,
    zuerst mal ein dickes Sorry dass ich im Stummiforum nicht mehr geantwortet habe. Ich bin dort nich überaus aktiv...
    Ich sehe dass du dich bereits in die Materie eingearbeiter hast und auch dein Gleisplan schon viel "amerikanischer" wirkt. Der Unterbau wirkt auch solide und gut durchdacht!


    Kleine Anmerkung noch von meiner Seite, weisst du schon genau welche Industrien du darstellen willst? Welche Waren werden dort umgeschlagen.
    Und noch eine ganz wichtige Frage. Rangierst du lieber oder fährst du lieber?
    Ansonsten bleibt nur eines zu sagen, willkommen im Forum :)

  • Huhu,


    Danke euch für die guten Tipps, habe tatsächlich einiges dazu gelernt und festgestellt, dass ich mit dem was ich vorhabe gar nicht so falsch liege.


    Es scheint sehr interessant zu werden, lese mich grade in die Signaltechnik ein. (Gleichzeitig frischt man dabei sein Englisch wieder auf.) Denke, ein paar Signale werden auf jeden Fall drauf kommen, muss da allerdings noch etwas weiter lesen um auch die richtigen Signalbegriffe zu verwenden.


    Hier mal mein YouTube channel, alles zum Thema British Columbia Nscale:

    Danke, da werd ich bissl was zu gucken haben, auch dein Thema hier wird mich wohl länger wach halten.


    Und auch die anderen Links, PDFs und Erklärungen rund ums Thema, das ist klasse.



    Da die Frage nach dem Gleisplan gestellt wurde, hier ist er:



    Hier etwas besser zu erkennen:





    Muss allerdings dazu sagen, es ist nich unbedingt ein fester Plan, sondern eine grobe Vorgabe. Die Länge wird um die 7 Meter liegen, die Breite etwa bei 2 Meter. Da ich in kleinen Segmenten baue, muss ich bei den Weichen ggf. ein paar Anpassungen vornehmen.


    Mit den Idustrial Tracks bin ich mir auch noch nicht so sicher, da hier noch nicht feststeht was für Betriebe das werden (bis auf die Spedition, bin halt Brummi Fahrer)
    In der Überlegung ist, evtl ein Grain elevator zu bauen, dazu muss aber das Gleis deutlich länger werden.


    Links und rechts geht es dann in einem r 80cm Bogen 180Grad zurück, etwa 1,20 Meter gerade und dann folgen die Gleis Wende um die Strecke in den unteren Bereich zurück zu führen. Hier dachte ich an r 45cm, mehr gibt der Platz bei mir nich her. Unter dem Bahnhof kommt ein Shb, da bin ich noch am überlegen einen Mix aus Shb und Fy zu bauen. Muss halt alles Segment mäßig planbar sein.


    Bissl was gebaut hab ich auch schon:



    Fehlt natürlich noch der Bewuchs und das Flussufer im Vordergrund. Aktuell bin ich hiermit beschäftigt:





    Das wird die linke 180 Grad Kurve. Hab also noch paar Meter bis zum Siding und damit Zeit mich einzulesen.


    Soweit erstmal, Gruß Christian

  • Hallo Christian,


    zum Anfang trenne Dich von Deiner europäischen Vorstellung von Bahnhof und freier Strecke. Um es einfach zu halten, es gibt bei der kanadischen (US-) Bahn zwei grundlegende Dinge zu unterscheiden, es gibt Main Tracks (Hauptgleise) und Non Main Tracks (Nebengleise). Die Begrifflichkeit Station (betrieblich) ist nicht mit dem deutschen Bahnhof zu verwechseln, sondern ist ein mehr oder weniger räumlich umrissener Punkt auf dem Main Track um Bereiche für Fahrerlaubnisse zu umgrenzen. Das kann ein simples Schild im Nirgendwo oder auch eine Siding (Ausweichstelle) sein. Der Yard ist auch kein Bahnhof nach deutschem Sinn, sondern eine Ansammlung von Nebengleisen. Begrifflich bleib ich jetzt mal kanadisch. Grundsätzlich bewegt man sich auf den Main Tracks nur mit einer Erlaubnis vom Dispatcher. Dazu gibt es zwei Verfahren. CTC - Centralized Traffic Control: Fahraufträge werden durch Signale übermittelt. OCS - Occupancy Control System: Fahraufträge werden über (Achtung deutsch umklärt) schriftliche Befehle (meist über Funk übermittelt) erteilt. In OCS Gebieten können auch Signale (ABS - Automatic Block System) installiert sein. Sie dienen der Heraufsetzung der Zugfrequenzen ohne den Kommunikationsaufwand zu erhöhen. Achtung! diese Signale zeigen nur an ob ein vorausliegender Blockabschnitt frei ist und man einem gegebenenfalls vorausfahrenden Zug folgen kann. Es ersetzt nicht den schriftlichen Fahrauftrag, Fahren Sie von ... bis ... . Auf Non Main Tracks bewegt man sich in der Regel auf Sicht (wie Rangieren im deutschen). Den Übergang vom Main Track zum Non Main Track kann man durch Signale angezeigt bekommen, Zeichen (wie zum Bespiel das ,,YARD LIMIT'' Zeichen) oder natürlich den Auftrag durch den Dispatcher. Noch etwas zum Yard. Wenn der Yard groß genug ist, kann es eigene Dispatcher geben, die den Verkehr im Yard regeln. Regelung zu den Yards und zu Anschlussgleisen sind in den Mitarbeiterfahrplänen bekannt gegeben.


    Frei zugänglich, ganz unten das PDF zum Download, die Canadian Rail Operating Rules mit allen Signalen: Canadian Rail Operating Rules
    Die Regeln sind, anders als in den USA, für alle Bahnen in Kanada vereinheitlicht. Örtliche besondere Handhabungen sind dann in den Time Tables für die unterschiedlichen Strecken geregelt.


    Gruß

  • Moin Moin,


    Bin jetzt schon ein paar Tage in diesem Forum unterwegs und wollte mich auch mal vorstellen.
    Bin der Christian 38 aus Iserlohn. Da ich seit etwa Weihnachten an einer neuen Anlage am werkeln bin und dafür viel Recherche betreibe bin ich hierüber gestolpert.
    Was gibt es über mich zu sagen...
    Den Modellbahnvirus hab ich schon seit ich denken und laufen kann 8| ganz am Anfang mit den klassischen Metallschienen, danach in K Gleise. Irgendwann war es mir zu teuer (und ich zu Größenwahnsinnig), Lust verloren und alles verkauft.
    Jahre Später hat mir mein Opa seine Arnold Spur N vererbt. Weitere Jahre später war mir N zu klein und mit H0 zweileiter ging es weiter. Bis kurz vor Weihnachten als ich wegen eines ungeplanten Umzuges wieder bei 0 anfangen musste...
    Also mal inne gehalten und hinterfragt was ich wirklich will und kann. H0 schied aus, da mittlerweile eine größtmögliche Realitätsnähe und damit große Radien und Bahnsteiglängen mein Ding geworden sind. Zudem bin ich von den deutschen Herstellern nicht sonderlich begeistert, Preise und vor allem die immer noch häufigen Pizzaschneider Schrecken mich da ab. Und dies ewige Epoche 3 Ding konnte ich nicht mehr sehen, mit der mir Loktechnisch besser gefallenden Epoche 2 hab ich so meine Politischen Probleme...


    Zufällig bin ich dann auf eine Amerikanische Anlage gestoßen. Gefallen hat mir das Thema schon immer, aber mich wirklich damit auseinandergesetzt hab ich nie. Und wie das dann so ist, einfach mal geschaut was man für Modelle bekommt und ob das Zubehör gut zu bekommen ist. Dabei raus kam, dass ich mich bei amerikanischen Herstellern wohler gefühlt habe als bei den deutschen. Und da ich seit langem Fan von Modulen und Segmenten bin nahm die Idee Formen an. Herausgekommen ist eine in kleinen (max. 60cm langen) Segmenten gebaute eingleisige Strecke mit einem möglichst großen Bahnhof. Diese kann dann in meiner kleinen 2 Zimmerwohnung aufgebaut und auch verstaut werden. Dadurch habe ich die Möglichkeit 2 Zimmer zu benutzen und eine gesammtlange von etwa 7 Metern zu erreichen. Mit 2 großen 180 Grad Kehren dürfte die gesamte sichtbare Streckenlänge bei etwa 15 Metern liegen.
    Die Segmente verfügen über eine 2.Ebene auf der die Züge über Gleiswendel in den Schattenbahnhof, ggf. auch ein Fiddleyard einfahren können.
    Bei Gelegenheit versuche ich den Gleisplan hier zu zeigen.


    Mit Kanada betrete ich viel Neuland und muss (te) mich viel einlesen. Daher auch die Anmeldung hier. Grade die Fachbegriffe, Signalisierung, Beschilderung und die Vorgehensweise des Vorbild muss ich noch in vielen Punkten lernen. Eine eingleisige Strecke nach Vorlagen des Vorbild nachzubauen ist nicht sonderlich Schwer, und da bin ich auch schon dabei, allerdings komme ich jetzt an den Anfang des Bahnhofes und davor würde ich gerne noch mehr über das Vorbild erfahren. Zeitmäßig bleibe ich in der Gegenwart.


    Ich hoffe, dass ich hier einiges lernen kann und freue mich über den Austausch von Erfahrungen.


    Gruß Christian

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