Neu hier, Kurzvorstellung

  • Hallo,
    ich heiße Kai und bin leider seit 40 Jahren aus dem Thema Modelleisenbahn raus. War am Wochenende zufällig auf einer Modellbahnbörse in Celle und habe mich umgesehen und viel gefragt, amerikanisches gab es da aber praktisch garnicht.
    Bin auch mit den dt. Herstellern nicht mehr auf dem Laufenden, Fleischmann gibts nicht mehr, Märklin wohl aufgekauft aber verkauft noch, Roco?


    Ich baue gerade eine Werkstatt in der ich auch eine kleinere H0-Anlage mit Zweileiter-Gleichstromsystem unterbringen möchte, habe aber noch kaum Gleismaterial, Trafos oder digitale Ausrüstung etc.. Interessiere mich vor allem für amerikanische Dampflokomotiven, besonders für die sehr frühen – gern auch die vor 1862 (also noch vor Bürgerkrieg). Habe schon gesehen dass es da fertig kaum etwas gibt.. im Fundus ist Rivarossi, Bachmann und Tyco, meistens eben 4-4-0 oder eben sowas wie John Bull.. outside frame Loks kenne ich nicht als Fertigmodell.

    Ich lege eher Wert auf Detaillierung und Realismus und werde da auch ein paar Loks und Wagen 'kitbashen' und umbauen, dann Fotos von Diorama oder Szenen machen. Das wird also keine Riesenanlage mit Riesenbahnhof und vielen Schienen, eher wenig und dafür mehr 'Umgebung'.
    Fragen habe ich auch .. ;)


    Zuerst stellt sich die Frage nach den zu verwendenden Gleisen mit Weichen etc. – was Realismus angeht muss man natürlich Abstriche machen – H0 soll es schon sein (auch wenn die frühen amerikanischen Strecken wohl maßstäblich verschd. breitere Spur hatten).
    Ich habe mich besonders nach flachen Gleisen mit niedrigem Profil umgesehen und bin erstmal bei 'Code 70' hängen geblieben. Habe mal zur Probe einen Meter Peco Flexgleis bestellt, sieht schon recht vorbildähnlich aus.

    Evtl. muss ich dann Räder abdrehen oder neue montieren. Welche Firmen? Peco? die alten Shinohara? Gibts da noch anderes? Oder was würdet ihr vorschlagen? Anderes Profil?


    Dann Thema Digitalisierung: habe ich (noch) keine Ahnung. Wie ich das verstehe braucht man einen 'normalen' Trafo um die Gleise unter Strom zu setzen und dann eine Art Decoder-Trafo für Mehrzugbetrieb auf einem Gleis – und die Decoder in den Loks. Ich brauche sicher nicht mehr als allerhöchstens vier Loks die gleichzeitig fahren. Nun sind gerade die frühen Loks etwas kleiner, man hat also eher wenig Platz für Einbauten und sowas. Löten kann ich gut, habe auch genug Werkzeug (teilweise auch Uhrmachergröße). Dann gibt es wohl verschiedene Decoder-Systeme: welche(s) würdet ihr empfehlen?


    Erstmal danke für eure Geduld und viele Grüße,
    Kai

  • Nun , dann mache ich mal den Anfang : willkommen im Forum ! :cheer:

    Wie Du schon festgestellt hast - Fertigmodelle eher Fehlanzeige, aber in HO kann man sicherlich vieles um- und selbst bauen. Gleismaterial würde ich in Deinem Fall kein fertiges nehmen - Selbstbaugleis mit Code-55-Profil ist da sicherlich sinnvoller. Das ist zwar mühseliger , aber für die Optik enorm wichtig (inkl.zum Beispiel der damals noch weitverbreiteten Schleppweichen...). Schau´Dir mal diesen Gleisbau in Nn3 an - die Wirkung macht´s. Kleiner Gegensatz dazu : hier (die PDF´s am Schluß) - Um- und Eigenbauten an Rollmaterial , aber modernes Großseriengleis.

    beavisJörgen beavis

    "DUMMHEIT HAT EINE FARBE."

    Wer Frieden will , liefert Diplomaten - keine Waffen !

    Edited 3 times, last by Der Kutscher ().

  • Willkommen,


    Digital: Du brauchst eine Zentrale, an der ist ein Trafo/Schaltnetzteil dran ist und die Gleise stehen ständig unter Strom.

    Es ist eine Art Wechselstrom auf dem Signale übertragen werden, die von den Lokdecoder empfangen werden.

    Decodersysteme, nein, ein falsches Wort, was Du meinst sind verschiedene Digitalprotokolle . Ketzerisch gesagt, es gibt nur eines, DCC, der Rest ist alt, wird nicht mehr unterstütz oder ist von den Pickelbahnern (Murkslin).


    Ich hatte auch mal die Idee, sehr weit in der Zeit zurückzugehen, habe ich aber verworfen. Da die CP ja erst 1881-1887 gebaut wurde, habe ich mich so eher auf nach der Jahrhundert wende verlegt, ich habe eine Dampflok, die da so ca hinpasst und ich muß keine Schlepweichen bauen. Naja, eine hab ich versucht, könnte funktionieren.

  • Moin, erstmal danke für die Begrüßung und die Tips!


    @DerKutscher (Jörgen?): Code 55 Profil .. das heißt alle Gleise und Weichen für H0/1:87 selber bauen – uff. Die 'stub turnouts'/Schleppweichen wären natürlich genau das richtige für so eine frühe Bahnanlage, mit dem entsprechenden Hebel.
    Nn3 in dem Beispiel, und das noch mit selbstgemachten Kleineisen?! 'weia. .. aber sieht schon klasse aus. Hmm.

    Werde mal paar Code 55 Profile bestellen und ansehen. Was für Holz würde man dann für die Schwellen nehmen? Und 'Kleineisen'.. also hier spikes im originalen Maßstab für H0?? Also das .. weiß nicht.


    @Maurice: habe nachgelesen, dann wohl DCC Protokoll. Welches Trafo/Schaltnetzteil für die Zentrale (von welcher Fa.)? Welche Decoder gibt es ?
    Deine Weiche sieht toll aus.

    Wie würde man denn sowas selber bauen.. Profile bestellen, dann die sleepers/Schwellen, Kleineisen in dem Maßstab wohl nicht möglich(?). Dann am besten Profile auf die Schweller kleben mit Lehre, und das alles muss ja absolut eben bleiben ohne sich zu werfen. Man kann natürlich auch fertige Weichen auf Schlepp umbauen, aber Profilhöhe dann wieder schwierig https://western-and-atlantic-r…ting-points-to-stubs.html


    Gibt außer ein paar Zeichnungen wenig Infos über die prä-1862-Bahnlinien, wobei von Bahnen im Bürgerkrieg gibts dann schon wieder immerhin einige Bücher und Fotos. Habe ein paar Bücher (Alexander's civil war railroads, und über Bauart von frühen Loks), aber vor allem Zeichnungen ohne weitere Infos. Am meisten gibts wohl noch über die Western & Atlantic RR.


    Edit: ach so, noch was: Ich habe eine Siebdruckplatte 18mm 'stark', würde die gern als Basis für das Layout nehmen (ca. 3,80 x 1,20 m). Was meint ihr?

  • Hallo Kai,

    auch von mir ein herzliches Wilkommen!


    Mein Vater hat mal eine europäische Epoche 1 Anlage gebaut und die gesamten Gleisanlagen selbst hergestellt.

    Bei Hobby Ecke Schumacher gibt es dafür so ziemlich alles zu kaufen.

    z.B. Schienennägel in H0

    Vier Nägel pro Schwelle zu setzen ist aber ein Hobby im Hobby und dauert dementsprechen lange...

  • Da ich mit dem Thema vor sehr vielen Jahren auch liebäugelte

    Hier ein paar Links die noch funktionieren

    http://www.pacificcoastairlinerr.com/

    http://www.housatonicrr.com/

    http://www.pacificcoastairlinerr.com/1879/

    Besonders letzter Link dürfte zu deinem Thema passen


    p.s.

    Ich war auch auf der Börse in Celle.

    Aus meiner Sicht war eigentlich ungewöhnlich viel US-Material zu sehen gegen die Zeit vor Corona. Allerdings viel Modern oder Schrott.

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt Nebenbahn/Privatbahn und DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

    Edited 2 times, last by chessyger ().

  • Moin,

    auch von mir erst mal herzlich Willkommen.

    Zum Thema Gleis schließ ich mich mal den Vorrednern an, da hilft eigentlich nur Eigenbau. Gerade in der von dir präferierten Zeit ist wohl die Schleppweiche die Regel. Weiß eigendlich einer von euch was es sonst so an verrückten Bauformen gab?

    Ich denke auch das Code 55 die beste optik für das Thema wäre. Ich hätte aber ansonsten noch einige Platinen mit Gleisnagelklammern für Code 70. Braucht man nur passende Schwellen dazu.


    Grüße


    Sven

    Grüße aus der Werkstatt der NC&GR RR


    ''Wenn etwas nicht fertig wird dann fange etwas neues an in der Hoffnung das dieses fertig wird'' :whistling:

  • Hallo Kai ,

    die Plattengrösse würde ich in Module einteilen , ist einfacher beim Verkabeln und sind noch transportfähig . Und wenn eins einem nicht mehr gefällt , austauschbar .

    Digital als kleiner Einstieg Roco multimaus mit kleiner Zentrale und Trafo unter 100 .- Euro

    In der Ebucht zu finden .


    Gruß von Thomas aus den Taunusmontains

  • Hallo Kai,


    Wilkommen hier :)


    ACW und fruher; am besten kannst du dich anschliessen bei der Civilwarrailroads gruppe auf https://groups.io/g/CivilWarRailRoads Ich bin da schon eine ganze weile und die haben viel "know-how & knowledge". Fur ACW modelers ein muss!


    Selbst habe ich eine 1;55n3 ACW anlage gebaut, siehe mein blog: https://metusajunction.blogspot.com/ In diesen moment hab ich angefangen mit einer H0 ACW anlage, die wird nicht so gross (sichtbar 2,4 x 0,35 mit an beide seiten 60cm staging). Gleise werde ich da selbst verlegen. Auch ich habe viele 4-4-0 loks von Bachmann und Rivarossi. Wenn du da code 70 oder niedriger benutzen willst sollst du die raeder abdrehen mussen, die gehen absolut nicht ubder so ein niedriges profil. 83 wurde gehen, musst du versuchen.

    Weichen; die sollen sogenannte stubswitches sein, hier schleppweichen genannt. Ich hab sie auf 2 anlagen von mir selbst gespeichert in 0N30 und 1:55n3, beide 16,5mm spurbreite :)


    Meine 1:55n3:


    DSC_7226 copy by Ronald Halma, on Flickr


    DSC_9175 copy by Ronald Halma, on Flickr


    Meine 0N30:


    20151107_27 Lake Louisa RR - Shay by Ronald Halma, on Flickr


    Rechts kannst du noch sehen das es eine schleppweiche ist. Von beide diese anlagen sind die gleise und weichen handgenagelt mit code 80 aus England und Wenz microspikes auf schwellen geschnitten aus zungenspatel.


    Und meine in bau H0 ACW anlage:


    20211017_183925 by Ronald Halma, on Flickr


    Hier hab ich ein plan von Bernard Kempinski als vorlage benutzt. Er ist ein bekannter ACW modeler: https://usmrr.blogspot.com/ Die anlage ist gerade gestartet und ist wie al meine anlagen vorgesehen als ausstellungsanlage.


    So, viel info. Kannst mich immer kontaktieren ;)


    LG, Ronald.

  • @Maurice: habe nachgelesen, dann wohl DCC Protokoll. Welches Trafo/Schaltnetzteil für die Zentrale (von welcher Fa.)? Welche Decoder gibt es ?
    Deine Weiche sieht toll aus.

    Wie würde man denn sowas selber bauen.. Profile bestellen, dann die sleepers/Schwellen, Kleineisen in dem Maßstab wohl nicht möglich(?). Dann am besten Profile auf die Schweller kleben mit Lehre, und das alles muss ja absolut eben bleiben ohne sich zu werfen. Man kann natürlich auch fertige Weichen auf Schlepp umbauen, aber Profilhöhe dann wieder schwierig https://western-and-atlantic-r…ting-points-to-stubs.html

    Ich habe da ja nur simple Technik: Roco Multimaus mit der Uraltkiste10761/10764. Davon aber mehrere. Für Teppichbahn oder Programierungen. Ich habe eigendlich immer für jede Lok einen Handregler. Bei Mu´s (Multiple Unit) Wegen dem Licht und ich weniger umschalten. Meine Loks sind alle in den Multimäusen gespeichert. In 3 Mäusen sind die Freightlocos und in einer die Passengerlocos and Cars. Hat ja nur 64 Speicherplätze. Wenn mein Switchinglayout aufgebaut ist, hab ich da immer mindestens 5 Mäuse dran, ich hab ja noch viele Lokmaus2, kann zwar nur Fx 0 bis 4, reicht mir aber, ich habe keinen Sound. Fast alle meine Loks kommen damit aus.

    F0 Headlight forwart

    F1 Numberboard, fallsseparat vorhanden

    F2 Ditchlights forwart

    F4 Headlight Backwart

    Heutzutage würde ich zur Z21 raten, habe aber keine, einige werden dir hier sicher auch Digitrax empfehlen.

    Es kommt natürlich drauf an, wie tief du in Decoderprogramierung oder automatisierten Dingen einstegen willst, ich bin da eher der Keep-it-simple-Typ.

    Der entsprechende Trafo sollte dabei sein oder halt den, den der Hersteller dazu verkauft.


    Weichenbau, naja, bei mir ist das so, ich greif in die "Grabbelkiste" nehm ne Leiterplatte, schnitze ein paar Schwellen, schnapp mir ein paar alte Gleise und leg los, die restlichen fehlenden Schwellen werden später aus Holz dazwischengefummelt. Holz kostet nichts, Erdbeerkörchen immer schön aufheben, zwei Lage, ein bißchen schnitzen und schon hat man Schwellen.


    Link zu meiner Anlage

    https://www.stummiforum.de/t185809f170-Somewhere-Canada.html

  • Hallo,
    gerade erst dazu gekommen wieder reinzusehen, schöne Erkältung eingefangen.
    Bin noch dabei den Raum für das Projekt fertigzustellen, dauert noch ein bisschen. Die Platte kommt nächsten Freitag rein, aber nur als Basis.


    Amo111/Klaus danke – Schienennägel in H0. Hobbyecke Schumacher passt, ist auch mein Nachname lol


    re Chessyger: Celle auf der Börse, das einzig amerikanische was ich gesehen habe war eine gelbe RioGrande Diesel, ok war nur 20 Minuten da und habe wohl nicht genau hingesehen. Danke für die Links :)


    Thomas/Idstoner Segmentbau oder Module ist eine Idee, aber so viel Platz habe ich gar nicht wenn das alles nicht gequetscht aussehen soll :/. Aber Recht hast du ..


    Ronald klasse Layouts, 0n30 sind tolle Details möglich, aber der Platz .. und stub switches sind das Problem, bzw. nur möglich mit selber bauen.


    [user='117']IDStoner/Thomas und GoTransit/Maurice: Ist Roco/Multimaus/Zentrale/Trafo das was auch als Roco Fleischmann angeboten wird? Nehme an das passt beides mit Zweileiter, aber.. (?)



    Kann man die Standardräder z.B bei Tyco überhaupt soweit abdrehen, dass sie auf Code55 Gleis laufen? evtl. sind ja Scale-Schienennägel flacher als die üblichen 'Kleineisen'.. ausprobieren. Die Genoa ist ja eigentlich eine post-CW Lok und auch ein bisschen zu groß. Die würde ich auch lieber so lassen, im Regal ;)


    Vielen Dank! Melde mich wenns hier weiter geht

    Kai



    P.S. edit


    die Maschine auf dem Foto wurde als "Hero", Fred Leach" und andere benannt, letztes Jahr wurde es als "General" nach der Zerstörung Atlantas identifiziert.



    Das Schienenprofil maßstäblich hinzukriegen .. code55 ist da wohl immer noch zuviel, aber irgendwo ist mal Schluss :D

  • Hallo,


    frühe US Bahnen bis einschliesslich Civil War sind ein sehr ambitioniertes Projekt.


    George hat letztes Jahr eine Bachmann 4-4-0 in die Civil War Era versetzt:

    External Content www.youtube.com
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    Selbst aus dem alten Pocher/Rivarossi/AHM Modell lässt sich noch etwas zaubern:

    dsc01840p2u2j.jpg

    Das sind aber schon die 1870er wo die Loks größer wurden.


    Da wir ja im Zeitalter der generativen Fertigung leben, darf das nicht fehlen: https://www.shapeways.com/mark…es/trains?tag=civil%2Bwar

    Es gibt etwas Hardware:

    http://www.btsrr.com/bts7803.htm

    https://delawarecentralrailroad.blogspot.com/

    https://western-and-atlantic-rr.blogspot.com/

    https://sandcrr.blogspot.com/


    Ansonsten ist da stramm Scratch Built angesagt.

  • In Westsachsen wohnte der leider verstorbene Dietmar Wunsch, der schon zu DDR Zeiten begonnen hatte, eine Anlage nach Civil War Vorbild zu bauen. Ich habe noch ein paar Bilder, die Anlage war fest in der Wohnung verbaut weswegen ich vermute, dass sie zerstört wurde. Der zu sehende Bahnhof war ein fast orginalgetreuer Nachbau des Bahnhofs von Atlanta



    atlanta1.JPGatlanta2.JPGatlanta3.JPGatlanta4.JPGatlanta5.JPGatlanta6.JPGatlanta7.JPGatlanta8.JPGatlanta9.JPGatlanta10.JPG

    Micha



    Americas Resourceful Railroad
    ________________________________________________


  • Guter Denkanstoß - da muß ich mal nachforschen...eigentlich liefen nämlich Verhandlungen mit dem Stadtmuseum Atlanta, die Interesse an dem Bahnhof bekundet hätten. Zu DDR-Zeiten hatte Dietmar übrigens eine Schmalspuranlage in HOm nach Motiven aus Colorado gebaut , die er aber nach der Wende leider abgerissen hat .

    beavisJörgen beavis

    "DUMMHEIT HAT EINE FARBE."

    Wer Frieden will , liefert Diplomaten - keine Waffen !

  • Sieht schon ziemlich klasse aus, erinnere mich das ich von Dietmar Wunsch vor über zehn Jahren mal gehört hatte, musste meine Projekte aber wg. Arbeit und Hausbau einstellen.


    Für die Tyco und Bachmann Loks gibt es mittlerweile tolle Umbausets, wie schon von Schraddel/Lutz beschrieben

    http://www.ottgalleries.com/Grant.html

    http://www.ottgalleries.com/OSLocoKits.html

    https://www.shapeways.com/shops/gdykstra


    edit hier noch Umbauvorschläge für Rivarossi/Pocher/IHC/ AHM (alles dieselben) 4-4-0s, org. von 1870 aber man kann sie umbauen

    http://www.ottgalleries.com/rivarossi.html


    Die beiden Broschüren für Yonah und Gn. Grant habe ich mir schon besorgt, Materialliste sogar dabei aber muss man alles in metrisch umrechnen. Preis für die Umbauten liegt bei 150-200 Euro in etwa. Oder Maße nehmen und basteln.. Drehbank.. uff.
    Hauptproblem ist dass man die originalen Motoren und Getriebe kaum verwenden kann, langsame Fahrt etc. ist damit nicht möglich, die Kontakte müssen stark verbessert werden u.s.w.

    Muss mal sehen ob ich nochmal ein bis zwei Tyco oder Bachmann Loks zum umbauen bekomme.


    VG,
    Kai

  • Hallo Kai,


    bei den Bachmann 4-4-0s solltest Du die neue Version nehmen wo der Motor in der Lok sitzt. Die haben nämlich schon Glockenankermotoren ab Werk eingebaut und eine verbesserte Stromabnahme.

    Die alten Bachmann 4-4-0 Versionen erkennst Du an der Kardanwelle zwischen Lok und Tender. Das sind die welche schlecht laufen und intensiver Nachbearbeitung rsp. Umbauten bedürfen.


    Ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich den Umbau der Rivarossi Lok hier im Forum schon einmal gepostet habe.

  • Ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich den Umbau der Rivarossi Lok hier im Forum schon einmal gepostet habe.

    Wenn nicht dann bitte :) Interessant.


    Die "alten" gehen prima mit ein neuen motor aus ein alter CD spieler ;) Kostet nichts, und geht prima :)

  • Hallo Kai,

    du kannst u.U. beim Gleisbau auch noch mit Code 40 arbeiten, wenn du die Schienennägel weg lässt und stattdessen jede 4. oder 5. Schwelle aus kupferkaschiertem Platinenmaterial einsetzt. Darauf wird die Schiene einfach aufgelötet.

    Gegebenenfalls mal 2 Probestücke fertigen. Eines mit Code 55 mit Schienennägeln und eins in Code 40 ohne. Dann beide einschottern und schauen, was besser aussieht.

    Übrigens sind Stub Switches deutlich einfacher selbst zu bauen als "normale".

    VG Rainer

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