Hotelempfehlung gesucht zwischen Plauen und Annaberg- Buchholz kurzfristig...

  • ...für ein bis zwei Nächte ab Do. in KW 45 ODER KW 46 im genannten Bereich. Ich will mit dem Auto einige interessante Strecken möglichst abfahren bzw. ablaufen. Vorkenntnisse bzw. Kartenmaterial und Orientierungsfähigkeiten vorhanden. Komme aus dem Südwesten. Bin US- Midwest und Rocky Mountains- H0- Modellbahner.


    Die Unterkunft kann einfach oder besser sein, am meisten zählt Atmosphäre und gute, schmackhafte Küche ohne übertriebene Portionen. Mich interessieren v.a. Topografie, Gleisbilder, Gebäude und Geschichte. Dresden und Umgebung sowie Leipzig kenne ich dagegen schon ganz gut.


    Nennung des Namens der Unterkunft und der Stadt bzw. des Dorfes genügen. Danke !


    MlG Joachim

  • "Haus Vogtland" , in Syrau bei Plauen - ansonsten mal bei Dampfbahn Route Sachsen nachsschlagen , da sind auch Hotels mit gelistet.

    beavis Jörgen beavis


    "ALS DEIN ANWALT EMPFEHLE ICH DIR , MIT HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT ZU FAHREN !"



  • Jörgen, oder bei dir zu Hause. Das wäre im Vogtland mit US-Modellbahn und wohl auch mit einer Kiste Bier :lw)

    Vogtland haut ja hin :yaya: , US-Modellbahn beschränkt sich momentan auf Kisten und Kästen und Bier gibt´s bei mir nur in einzelnen (ausgesuchten) Flaschen...in erster Linie hätten wir keinerlei Platz, weil sich unsere Renovierungsarbeiten inzwischen über ein Jahr hin... ho_shit Arbeit !


    Joachim , wo geht´s denn jetzt hin ?

    beavis Jörgen beavis


    "ALS DEIN ANWALT EMPFEHLE ICH DIR , MIT HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT ZU FAHREN !"



  • Also Jörgen, BC`ler und alle sowieso,

    seit gestern, So. 20 Uhr, bin ich wieder im Stuttgarter Trog.


    Es war mir kaum bewusst, dass man derzeit für drei Tage am besten sich wenig vornimmt und vorher genau weiss, was und wo, bzgl. Erzgebirge also Beschränkung auf Westl. Erzgebirge und Vogtland, zumal der Tag sich ab 16 Uhr neigt, und es 10 nach 5 bereits zu dunkel für outdoor ist. Zum zweiten machen Läden und Behörden meist um fünfe zu, die Städte werden schnell menschenleer, Vieles ist dann einfach deshalb ebenfalls zu. Die V 180- Leute haben Betrieb im Restaurant, nicht aber mit der Beherbergung. Das Mädel aus dem Haus Vogtland hat was von Anheizen erzählt und von Rentabilität, da hab ich mich höflich bedankt. Frei war schliesslich das Hotel Ambiente westl. von Plauen, am zweiten Abend im Wilden Mann in Annaberg- Buchholz.

    Möchte zum Ausflug noch sagen, dass er voller Überraschungen war, guten wie blöden, hatte z.B. am ersten Abend die "Dampfbahn Route ..." nur über Mobile Daten, die zwar mein Mobile und auch das Laptop akzeptiert hatte, aber--> mangelnde Übersicht, was offen/ indoor/ outdoor war von den möglichen Reisezielen. Dann fiel aus dem Handy die Leise- Taste heraus und war nun unauffindbar. Ich hatte dann in Auerbach ein neues A23 gekauft mit sehr viel besserer Kamera, was mich aber mehr als drei Std. wertvoller Tageszeit gekostet hat. Immerhin wollte ich ein neues Handy sowieso, und einen besseren Tarif eben auch. Bin dann dort in der Gegend einige Bahnlinien abgefahren, habe u.a. den radikal reduzierten Bahnhof Falkenstein besichtigt, auch ein Stückweit die Zweige nach Norden (Rodewisch --> Zwickau --> "Restsachsen" (sry an die von dortigen natives) und nach Süden (bzw. Westen) (über Oelsnitz --> Plauen unterer Bhf./ Gera ODER Plauen ob. Bahnhof/ Hof ---> München --> Frankfurt /M.,, und schliesslich über Adorf / Bad Brambach nach Eger/ Karlsbad u,a.


    Die Bahnhöfe von Plauen, v.a. erfuhren teils umfangreiche Fahrweg- mässige Modernisierungen (die Gleise einer umfangreichen früheren Textil- zuletzt aber Holzverladung liegen noch fast alle), ebenso die grosse Elsterbrücke bei Jocketa (ja, die andere war die Göltzschtalbrücke weiter nördlich) liessen sich leicht und gründlich erkunden. // Wieder bei drohender Dunkelheit (und nach dem Handyhazzel) über die BAB bis Stollberg West. Von dort südöstlich mit mehreren Umleitungen (vor allem wegen der B 101) ins Hotel in Annaberg- (Buchholz). Sa. früh die gewaltige und sehenswerte St. Annenkirche besichtigt. Danach schnell (von wegen --> wieder "ein paar" Umleitungen) über Scheibenberg (Felsformationen !!!) zur Eisenkonstruktion des Markersbacher Viadukts. Dann hopphopp nach Schwarzenberg weiter westlich. Kurz vorher - trotz drückendem Zeitablauf - einer Eingebung folgend- dem Schild Rittersgrün nach und nach Süden abgebogen ins steile, aber sonnendurchflutete Tal hinein. 15 km später war ich im "Sächsischen Schmalspurmuseum" Oberrittersgrün. Sie haben eine ganze Reihe von teils wunderschönen Wagen, Ausrüstungen, Wiegehaus und nett eingerichtetem Bahnhöfle zu bieten, welche einem die kontaktstarke Frau Horn und ein überaus kundiger Herr (Jahrgang 1958) auch emotional näher bringen. Die Highlights jedoch sind die sächs. IV K mit B`B- Achsfolge DR 99 5--- und eine (schon bissel kräftiger wirkende) 1 E 1 mit 99 1710- Kennzeichen. Beide natürlich 750mm.

    Schon deswegen hat sich ein grosser Teil meines Aufwandes gelohnt. Bei Dämmerung ging es danach ungefähr bis Bayreuth, von dort bei Dunkelheit vollends nach Hause.


    Ich bedanke mich bei den Lesern erneut für das Verständnis für einen "fachfremden" Stoff. Ich bin gerne Jörgens Aufforderung nachgekommem, etwas darüber zu schreiben, "wie es war".


    Zuallerletzt noch einige Empfehlungen:


    - will man das Westl. Erzgebirge mit dem Auto besonders gut erreichen, nimmt man von Norden, Westen und Süden her die weiter westl. liegende BAB Ausfahrt Zwickau West, weiter östlich Stollberg West. Von dort führen jeweils ganz neue Strassen unter häufiger Umgehung der Siedlungen über Schneeberg nach Schwarzenberg bzw. über Zwönitz und Elterlein nach Annaberg- Buchholz.


    - absolut lohnend (!) ist die gratis verschickte Printausgabe von "Dampfbahn Route Sachsen", deren Netzversion ansonsten beim ansatzweisen Anklicken bereits erscheint, mitsamt der Postadresse.


    LG JOACHIM

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