Probleme mit PIKO Dekodern

  • ich bin nicht mehr am Laufenden, die letzte BLI war die PRR Q-2 mit Paragon X werweisswieviel. Prinzipiell war ich mit QSI Decodern nicht unglücklich, wobei sie einige Eigenheiten hatten - bestimmte Lichtfunktionen waren einfach nicht programmierbar, da war auf der Maske des Programmers einfach kein Kästchen zum anclicken war aber irgendwas zweitrangiges bei einem Nachrüstdecoder

    . Und den Rolling Thunder.... wems taugt, solls kaufen, ich halts für einen Overkill.

    Aktuell ist soweit ich weiß Paragon 4, ein BLI-Eigengewächs bzw. -Exklusivprodukt. Keine grundsätzlich schlechten Decoder, aber es gibt Dinge, die sie einfach nicht können und die ich mit anderen Decodern nutze, daher sind sie für mich keine Option (und einige in meinem direkten Modellbahnumfeld haben schon erschreckend viele Defekte damit erlebt). Es mag auch mal Loks geben, bei denen ich trotzdem BLI kaufen würde und dann halt neu verdrahten, aber bisher war noch keine dabei bzw. ich hatte immer noch genug andere Projekte vorher :)

    MfG, Heiko

    Ja die Paragon 2 bis 4 Decoder mit oder ohne Sound vertragen immer noch keine 18V. - max 16V. Falls man mit BLI Rollmaterial mit Paragon 2 bis 4 Decoder auf Anlagen mit 18V Fahrspannung fährt. Fährt dieses Rollmaterial wenn es gut geht etwa 3 min. Danach macht sich ein bestimmter Geruch bemerkbar und der Paragon Decoder hat das Zeitliche gesegnet.

    Wobei man auch nach 4 Jahren noch ohne Probleme einen Neuen Paragon Decoder kostenlos bekommt. Direkt von BLI.

  • ... (und einige in meinem direkten Modellbahnumfeld haben schon erschreckend viele Defekte damit erlebt).

    Ja die Paragon 2 bis 4 Decoder mit oder ohne Sound vertragen immer noch keine 18V. - max 16V.

    Das wäre eine logische Erklärung. Hmm. Und ich mach mir Mühe, dass mein Überbrückungs-Kondensatoren 25V aushalten, um NMRA-konform zu bleiben :-/

    Heiko

  • Betrifft: Darstellung von Arroganz

    Aus einem Österreichischen Forum (Kleinbahnsammler Forum):

    Lieber ... ,

    auch, wenn Dir das so nicht gefällt. Es ist für uns aktuell der logisch einzig gangbare Weg um diese ganze Funktionsfülle an elektronischen und mechanischen Funktionen unterzubringen und anzusteuern. Wir haben mit unseren Decodern da auch keine Probleme damit.

    Wenn Du eine andere Idee hast, wie eine Plux22-Schnittstelle - normgerecht - so belegt und angesteuert werden kann, dass auch der blödeste Feld-,Wald- und Wiesendecoder die ganzen Funktionen steuern kann, dann lass mich das gerne wissen.

    Oder wende Dich doch an den Decoderhersteller Deines Vertrauens, damit der seine Hausaufgaben macht.

    Wir werden nicht warten, bis auch der letzte Elektronikentwickler endlich geistig gleichgezogen hat, sind aber unter Kollegen immer und jederzeit gesprächsbereit und offen für konstruktive Fragen und Anregungen.

    Und bevor jetzt wieder ein Faß aufgemacht wird, wer denn bitte 28, 32, oder gar 68 Funktionen braucht. Klare Antwort: NIEMAND! Niemand BRAUCHT eine Modelleisenbahn. Aber viele wollen eine. Viele wollen möglichst umfangreiche Ausstattungen und alle möglichen Spielereien. Siehe Esu zB mit den Bremsfunken - bei den meisten Modellen völlig an der Vorbildrealität vorbei. Aber schmälert das die Begeisterung? Nein, tut's nicht...

    Nach viel Lehrgeld und vielen Kinderkrankheiten sind wir heute mit unserer aktuellesten Decodergeneration ganz sicher an einem Punkt, an dem wir uns als (Jüngster!) Hersteller nicht mehr verstecken müssen.

    Und das leider jeder Elektronikhersteller bzgl. Programmiersprache(n) sein eigenes Süppchen kocht, ist nicht auf unserem Mist gewachsen, sondern liegt viel eher in der Natur der Sache, dass überall viel Hirnschmalz von einigen wenigen Entwicklern drin ist, die aber bestenfalls in der jeweils eigenen Abteilung als Gruppe harmonieren und kooperieren.

    Deshalb gibt es als kleinsten gemeinsamen Nenner die steinzeitliche Methode CV-Programmierung. Oder eben (jeweils Herstellerexklusiv) das sehr bequeme Umfeld über einen Programmer...

    Btw: es gibt auch in Österreich schon genügend Fachhändler mit Programmer, die ihren Kunden gerne helfen. Dass noch nicht alle dabei sind, ist schade, aber Gut Ding braucht eben Weile. Und einige Wenige glauben ja leider auch, dass wir alleine auch die Nachfrage und den Verkauf gewährleisten sollen und sie als großzügiger Warenverteiler die Marge kassieren...

    Ergo: Gibt es eine gute, andere Idee, wie trotz diesem extrem großen Funktionsumfang eine P22 immer, überall, einfach so als Plug+Play funktioniert? Dann bitte, bitte her damit.

    Wenn nein, dann bitte ich darum, nicht immer um das gleiche Thema zu mäkeln, nur weil es individuell möglicherweise nicht so ganz perfekt passt.

    Und noch ein oder zwei Worte zum Thema Updates - Mein Auto ist gebaut im Mai'24, zugelassen im Juni'24 - und hat schon 4 Updates hinter sich. Mein Smartphone ist von '23 und ich kann die ganzen Updates schon gar nicht mehr zählen. Meine Magenta TV-Box ist von April'24 und hat auch schon 3 Updates. Selbst mein Drucker (der ständig online sein MUSS) hat sich schon mindestens 4 Updates gezogen! Das zieht sich doch bei uns allen überall bei allen elektronischen Geräten wie ein roter Faden mittlerweile durch...

    LG vom ...

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Lutz, ich hab im Kleinbahn Forum ein bisschen herumgestöbert - was da an benutzerunfreundlichen Produkten erwähnt wird ist sensationell... offensichtlich gibts noch viel schlimmeres als mir/ uns bis jetzt bekannt ist.

    Ich denke, ich werd bei Messingmodellen und (mit 12v Gleichstrom betriebener) Schmalspur bleiben, sonst vergeht mir noch die Freude am Hobby

    um besagten Text in einen Kontext zu setzen (er ist ja mittels Google leicht zu finden) - "Loisl" scheint ein Naheverhältnis zu Handel/ Herstellern zu haben?

    Gerold

  • Gerold,

    Du siehst da nur die Spitze des Eisbergs. In den einschlägigen Deutschbahnforen kommen Pikos elektronische Machwerke auch nicht gut weg.

    Der dortige User "Loisl" ist der Klicki-Bunti bei Piko der die Platinen entwickelt hat. Im 12. Stock des Elfenbeinturms hat man offensichtlich keine Bodensicht und wohl auch keinen Bodenkontakt mehr...

    Des weiteren, Dokumentation sind der schwache Punkt bei Klicki-Buntis. Erst recht für den Laien der keinen Masterabschluß in IT hat verständlich geschriebene. Ist leider auch in anderen Branchen so.

    Das schreibt einer der mittlerweile aus 2 Dutzend MTH und BLI Loks die markeneigene Elektronik ausgewaidet und auf richtig DCC nach NMRA umgebaut hat.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Gerold,

    Du siehst da nur die Spitze des Eisbergs. In den einschlägigen Deutschbahnforen kommen Pikos elektronische Machwerke auch nicht gut weg.

    Der dortige User "Loisl" ist der Klicki-Bunti bei Piko der die Platinen entwickelt hat. Im 12. Stock des Elfenbeinturms hat man offensichtlich keine Bodensicht und wohl auch keinen Bodenkontakt mehr...

    war relativ offensichtlich.

    Das schreibt einer der mittlerweile aus 2 Dutzend MTH und BLI Loks die markeneigene Elektronik ausgewaidet und auf richtig DCC nach NMRA umgebaut hat.

    wie schon erwähnt - BLI und MTH is noch innerhalb meiner Toleranzgrenze. Macht auch Spass die Dinger wenn möglich an meine Präferenzen anzupassen. Bei Piko kann man davon leider nicht sprechen.

    Ich erkenne aber an, dass es Kollegen gibt, die das mit viel Aufwand in den Griff bekommen; ich mache da aber nicht mit und werd wo immer ich kann meine negativen Eindrücke posten, als kleine Genugtuung für den Ärger den ich hatte.

    Gerold

  • Gerold,

    solange BLI und MTH Loks bzw. deren Decoder noch funktionieren, lass sie laufen.

    Der Umbau ist erst erforderlich wenn die Decoder tot sind. Für MTH gibt es keine Ersatzteile mehr. Bei BLI gibt es insbesondere für ältere Loks oft auch keine ET mehr dafür.

    Neuere Loks kann man zu BLI einschicken und dort für einen Pauschbetrag reparieren lassen. Der umfast auch den Rückversand nach EU. Aber die Versandkosten in die USA trägst du selber. Dann noch die Bürokratieaufwand beim Zoll. Man muß in D der Sendung eine Bescheinigung für eine "Passive Veredelung im Nicht-EU Ausland" beifügen. Anderenfalls zahlt man bei der Wiedereinfuhr in die EUSt. den Zollwert der kompletten Lok. Mit der o.a. Bescheinigung ist die EUSt. nur für die Reparatur zu entrichten. Die Bescheinigung lässt man am besten von einem darauf spezialisierten Verzollungbüro ausführen, sonst erstickt man in Formularen und braucht eine EORI Nummer.

    Vor diesem Hintergrund ist der Komplettumbau der Elektronik einer BLI Lok auf DCC nach NMRA finanziell günstiger.

    Bei PIKO Loks kann man das auch machen. Aber die Lok sind wie erwähnt als Bastelgrundlage zu teuer. Ich halte sie im Auslieferungslager des Herstellers rsp. Importeurs für bestens aufgehoben. So vermeidet man neuen Elektronikschrott und belastet selber nicht die Umwelt damit... :ironie:

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Gerold,

    solange BLI und MTH Loks bzw. deren Decoder noch funktionieren, lass sie laufen.

    Der Umbau ist erst erforderlich wenn die Decoder tot sind. Für MTH gibt es keine Ersatzteile mehr. Bei BLI gibt es insbesondere für ältere Loks oft auch keine ET mehr dafür.

    Neuere Loks kann man zu BLI einschicken und dort für einen Pauschbetrag reparieren lassen. Der umfast auch den Rückversand nach EU. Aber die Versandkosten in die USA trägst du selber. Dann noch die Bürokratieaufwand beim Zoll. Man muß in D der Sendung eine Bescheinigung für eine "Passive Veredelung im Nicht-EU Ausland" beifügen. Anderenfalls zahlt man bei der Wiedereinfuhr in die EUSt. den Zollwert der kompletten Lok. Mit der o.a. Bescheinigung ist die EUSt. nur für die Reparatur zu entrichten. Die Bescheinigung lässt man am besten von einem darauf spezialisierten Verzollungbüro ausführen, sonst erstickt man in Formularen und braucht eine EORI Nummer.

    Hatte ich schon, einmal Garantie (da hat die Tenderbeleuchtung versagt, ich musste nur den Tender hin und herschicken, dadurch einfacher) und einmal hab ich aus Schussligkeit die komplette Elektronik einer Dampflok geschossen - hat mich bei 100.- Euro gekostet, das hätte ich für ein beliebigen Sounddecoder auch ausgegeben und zusätzlich die Arbeit gehabt. Ich bin aber mittlerweile von Soundloks gar nicht mehr begeistert, die doch auch vorhandenen Nachteile überwiegen für mich den Lustgewinn, wenn sowas dann bimmelnd und pfeifend unterwegs ist


    Vor diesem Hintergrund ist der Komplettumbau der Elektronik einer BLI Lok auf DCC nach NMRA finanziell günstiger.

    Bei PIKO Loks kann man das auch machen. Aber die Lok sind wie erwähnt als Bastelgrundlage zu teuer. Ich halte sie im Auslieferungslager des Herstellers rsp. Importeurs für bestens aufgehoben. So vermeidet man neuen Elektronikschrott und belastet selber nicht die Umwelt damit... :ironie:

    war ursprünglich auch meine Überlegung, ich musste aber feststellen dass sowohl die Withcomb wie auch die KM recht komplex aufgebaut sind (da gibts scheinbar auch einen Wettbewerb unter den Herstellern, der Con-Cor Zephyr und die Athearn CSA Challenger fallen mir ein) sodass Zerlegungs- und Umbauarbeiten immer mühsamer werden und oft Beschädigungen fast unvermeidlich sind. - Ach ja, wer hat schon bei einem Walthers Waggon die milchweisse Inneneinrichtung lackiert ..... ohne die Clips abuzubrechen oder die Farbe abzuschaben? ***dass*** scheint nicht nur bei Piko überhand zu nehmen.

    Gerold

  • Hi Lutz und Gerold,

    über euren (teilweise verständlichen) Ärger mit der zeitgenössischen Elektronik habt ihr scheinbar etwas wesentliches übersehen.

    Quote

    wer denn bitte 28, 32, oder gar 68 Funktionen braucht. Klare Antwort: NIEMAND! Niemand BRAUCHT eine Modelleisenbahn. Aber viele wollen eine. Viele wollen möglichst umfangreiche Ausstattungen und alle möglichen Spielereien

    Da ihr auch in anderen Foren unterwegs seit, sollte ihr mitbekommen haben, was das 'Publikum' heute erwartet. Es gibt viel Geschrei, wenn ein aktuelles Modell nicht viel Klicki-Bunti hat. Ja, es gibt auch noch die Analogfraktion, die oft noch separat bedient wird. Wenn jetzt noch zusätzliche Versionen, z.B. NMRA-DCC erwartet werden, ist recht schnell der Punkt erreicht, an dem die Modelle wegen der kleinen Stückzahlen so teuer werden, dass der nächste Aufschrei wegen der hohen Preise folgt (recht laut gerufen wird schon). Da Piko wie auch die anderen Hersteller privatwirtschaftliche Unternehmen sind, die Gewinne erzielen müssen, gibt es den Trend zur Vollausstattung. Damit waren die asiatischen Autohersteller recht erfolgreich, während bei uns über die kosten für die Extras geklagt wurde.

    Und, wie sieht es eigentlich mit euren Mobiltelefonen aus? Habt ihr noch solche Klassiker, wie Nokia sie vor zwanzig Jahren baute? Oder seit ihr in der Lage, Reparaturen am Innenleben, die über den Akkuwechsel hinaus gehen, zu tätigen? Habt ihr wirklich die Software im Griff, oder nur noch gerade den Überblick, welche Apps sichtbar auf dem Bildschirm sind?

    Gruß

    Gerald

  • Ich erwarte vor allem NRMA-DCC konforme Lokomotiven. Und ich denke, Klinki-Bunti kann man auch NMRA konform unterbringen, wenn man den will. Aber man will anscheinend nicht, um die Kunden an sich zu binden.
    Gruß, Volker

  • Da ihr auch in anderen Foren unterwegs seit, sollte ihr mitbekommen haben, was das 'Publikum' heute erwartet. Es gibt viel Geschrei, wenn ein aktuelles Modell nicht viel Klicki-Bunti hat. Ja, es gibt auch noch die Analogfraktion, die oft noch separat bedient wird. Wenn jetzt noch zusätzliche Versionen, z.B. NMRA-DCC erwartet werden, ist recht schnell der Punkt erreicht, an dem die Modelle wegen der kleinen Stückzahlen so teuer werden, dass der nächste Aufschrei wegen der hohen Preise folgt (recht laut gerufen wird schon). Da Piko wie auch die anderen Hersteller privatwirtschaftliche Unternehmen sind, die Gewinne erzielen müssen, gibt es den Trend zur Vollausstattung. Damit waren die asiatischen Autohersteller recht erfolgreich, während bei uns über die kosten für die Extras geklagt wurde.

    Es wäre doch die nachvollziehbare Lösung, eine Lok mit einem Stecker auszurüsten, so dass man seinen bevorzugten Decoder - mit oder ohne Sound - einstöpseln kann und die üblichen Funktionen verwenden kann . Da wäre ich schon ruhig und würde vermutlich mit dem Ding zufrieden sein.

    Piko wirbt ja genau damit auch - wieso, wenn es dann aber nicht funktioniert ( ich selbst habs nicht probiert - da ich mir eben die Soundversion eingetreten habe - aber es von mehreren Seiten, auch hier, gehört) .

    Ist das Absicht oder Inkompetenz?


    Und, wie sieht es eigentlich mit euren Mobiltelefonen aus? Habt ihr noch solche Klassiker, wie Nokia sie vor zwanzig Jahren baute? Oder seit ihr in der Lage, Reparaturen am Innenleben, die über den Akkuwechsel hinaus gehen, zu tätigen? Habt ihr wirklich die Software im Griff, oder nur noch gerade den Überblick, welche Apps sichtbar auf dem Bildschirm sind?

    Am Beispiel des Mobiltelephons ( Auto wär schon schwieriger....)

    Das ist ein Werkzeug. Solang ich primär mal telephonieren kann damit und ein paar Basisfunktionen verwenden kann - Browser, Whatsapp, Camera , Navi - soll ich von mir aus 95% der Möglichkeiten nicht ausschöpfen, es erfüllt ja seinen Zweck und von Schulkindern bis Pensionisten kann praktisch jeder die wichtigen Funktionen nutzen.

    Im Vergleich dazu Piko : das ist ("brauchen wir Modellbahn?" ) ein Luxusartikel im weiteren Sinne, den ich nicht brauche sondern kaufe, weil er mir Spass machen soll. Und wenn dann nicht einmal Basisfunktionen mit vertretbarem Aufwand zu erreichen sind ist Schluss mit lustig.

    Gerold

  • Gerald,

    das "Publikum" erwartet, daß die neu gekaufte Lok bei ihnen zu Hause ausgepackt, auf die Anlage gestellt wird und vollumfänglich funktioniert.

    Das war hier nicht der Fall und Auslöser für diese ganze Diskussion.

    Bei Athearn Blue Box hat man wenigstens eine funktionierende Stirnlampe. Bei Piko nichts.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Hi Volker, Gerold und Lutz,

    ich habe mir zwar die (meisten) Beiträge in diesem Faden gelesen, aber nicht alles gemerkt. Das bei solchen Systemen auch gerne proprietär vorgegangen wird, besonders wenn noch keine umfassende Norm dafür vorliegt, ist weit verbreitetes Geschäftsgebaren; ärgerlich, aber nichts ungewöhnliches.

    Wenn die Lok out-of-the-box nicht läuft, hat man die von euch diskutierte Wahl, zurückgeben oder umbauen. Bei einer Modellbahnlok ist das ärgerlich, schlimmer finde ich da schon Fälle, wo funktionierende Hardware nicht mehr benutzt werden kann, weil eine ehemals verbreitete Softwareschnittstelle nicht mehr vorhanden ist.

    Beispiel: Flachbettscanner mit Lide und Winzigweich-Zentralärgernis auf dem Computer. Unter Linux funktioniert der 20+ Jahre alte Scanner noch heute gut, nur das 'führende' Betriebssystem erkennt ihn nicht. Und Arbeitsbedingt komme ich leider nicht an diesem Betriebssystem vorbei.

    Gruß

    Gerald

  •  

    das "Publikum" erwartet, daß die neu gekaufte Lok bei ihnen zu Hause ausgepackt, auf die Anlage gestellt wird und vollumfänglich funktioniert.


    Hier muss ich widersprechen.... nach achtmonatigem Aufenthalt bei der Reparaturabteilung von Piko hätte die Lok ja so funktioniert wie Loisl es für richtig hält (Lichtfunktionen...) ... aber halt nicht anders. Das war und ist nicht akzeptabel

    Das war hier nicht der Fall und Auslöser für diese ganze Diskussion.

    Bei Athearn Blue Box hat man wenigstens eine funktionierende Stirnlampe. Bei Piko nichts.

    Die Stirnlampe hat nach der Garantiereparatur eh funktioniert, nur nicht dann wenn ich es wollte.

    Gerold

  • Hallo,

    Da ihr auch in anderen Foren unterwegs seit, sollte ihr mitbekommen haben, was das 'Publikum' heute erwartet. Es gibt viel Geschrei, wenn ein aktuelles Modell nicht viel Klicki-Bunti hat.

    Ich lese da aber auch etwas anderes.

    Das betrifft besonders bei MÄTrix nur einen Teil der potenziellen Käufer, viele hätten gerne eine Lok ohne den Mfx-schlechtsounddecoder, sondern auch lieber nur eine Schnittstelle. Das Problem bei Märklin ist aber, das ein FRU (Fahrtrichtungsumschalter) teurer ist als ein Einfachdecoder, daher ist es für Mä nicht wirtschaftlich nicht sinnvoll, sowas anzubieten. Anbalogloks liegen bei Mä wirklich wie Blei in den Ragalen, bei Trix sehe das schon anders aus, da würden doch viele gerne ihren Wunschdecoder mit besserem Sound einbauen.

    Und das bei Piko oft andere Decoder nicht so wie es sein soll, funktionieren, liest man ja in anderen Foren zur genüge.

    Da gibt es wohl den unsäglichen C4, wenn man den auslötet, dann funktionieren auch andere Decoder.

    Ja, es gibt auch noch die Analogfraktion, die oft noch separat bedient wird.

    Tja, beim sogenannten Marktführen eben so gut wie nicht mehr.

    Es wäre doch die nachvollziehbare Lösung, eine Lok mit einem Stecker auszurüsten, so dass man seinen bevorzugten Decoder - mit oder ohne Sound - einstöpseln kann und die üblichen Funktionen verwenden kann .

    Scheint ja bei unserem Teil des Hobbys noch so zu sein. Es gibt doch fast immer Sound oder DCC-Ready.

    Gruß Maurice

  • [...]Bei Athearn Blue Box hat man wenigstens eine funktionierende Stirnlampe. [...]

    ... und konnte seinen Decoder seines "Geschmackes" ein bauen ohne viel Aufwand und Auseinander Bauen zu müssen. Sowie vielleicht ein paar Fräsarbeiten. Und dieses Rollmaterial läuft heute noch, nach 10-15-20-25-etc. Jahren... Läuft das Rollmaterial, welches in den letzten 5-6 Jahren auf den Markt kam. Dann nach 15-20-25 Jahren auch noch und die Decoder tun, das was sie damals sollten auch dann noch...


    ... ich habe da bedenken.

  • Gerade gestern hatten wir auf der Spur G Vereins Indoor Anlage das Neujahrsfahren.


    Da hatte ich ein Freund mit genommen. Der seinen PIKO G PRR 3-Wagen Zug mit genommen hat. Da hat er Extra alle PIKO Kupplungen Ausgebaut und Kadee ein gebaut. Soweit alles gut und Funktioniert.


    ... Ausser die PIKO G Dampflok. Ja die hatte da ein grosses Problem mit Stromaufnahme-Seitenschleifer-Eigenwilligen Decoder. Die machte fast wie mit der Stoppuhr gestoppt jede Stunde Probleme und fuhr dann Ruckweise Vorwährts und dann unerwartet auch Rückwärts. Die 3 Wagen, waren zusammen gerade mal halb so schwer wie ein 55' Modern 4-Bay Center Flow Hopper von USAT.


    Dies ärgerte ihn ziemlich. So das er die Lok und Tender öffnete und auf Fehlersuche ging und auch fündig wurde. Ursache das PCB Board von PIKO. Welches Irgend wie die Kommunikation mit dem PIKO Decoder verlor und die Befestigung mit den Schrauben in der Lok. Da an diesem Neujahrsfahrtag auch Heinz Däppen (ZIMO, Schweiz) da war hat er Ihm gleich Hilfe angeboten. Sollte er einen ZIMO Elektronik/ZIMO Decoder einbauen. Könne er sich an Ihn wenden. Er gebe Ihm gerne Tipps und Helfe gerne.


    Er sagte ihm nur danke für das Angebot und wenn er Rat und Hilfe brauche wende er sich gerne an Ihn. Der Umbau sei kein Problem für Ihn. Da er seine 5’ 25 Ton selber zusammengebaut hat. Wo er als Bausatz gekauft hat. Da hat er auch die Bestehende Elektrik abgeändert und Baut noch einen Bedien- und Sitzwagen. Er ist seit 2 Jahren Jugend Mitglied bei der Gartenbahn Staufen. Er ist 16 Jahre alt und er möchte die Lehre als Rangierlogistiker oder ÖV EFZ machen.


    Er hat sich auch gleich bei US G-Scale Friends Switzerland als Jugend Mitglied Angemeldet. Da ich Ihn fast nicht mehr aus dem Vereinslokal brachte. Da es Ihm so gut gefiel. Wir (mit canadian national zusammen) haben Ihn dann am Sonntagmorgen um 00:15 zuhause abgeladen.

  • Es wäre doch die nachvollziehbare Lösung, eine Lok mit einem Stecker auszurüsten, so dass man seinen bevorzugten Decoder - mit oder ohne Sound - einstöpseln kann und die üblichen Funktionen verwenden kann .

    Scheint ja bei unserem Teil des Hobbys noch so zu sein. Es gibt doch fast immer Sound oder DCC-Ready.

    Dem Vernehmen nach funktionieren Fremddecoder in der ML4000 nur begrenzt. (Von MTH reden wir lieber nicht... aber das ist Schnee von gestern)

    Gerold

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