BIDIB, Tsunami2, Athearn genesis Lok

  • Hat denn jemand Erfahrung? Wie ist das denn wenn wenn der Decoder defekt ist in der Garantie? Die Firma oder der Hersteller sitz ja nicht in Deutschland.

    Gegenfrage: Du kaufst bei Mediamarkt einen Fernseher von Samsung. dieser geht nach einer Woche kaputt ..... ?

    Den Rest bitte selbst ausfüllen und beantworten ...

    Thomas

  • Den erwähnten Analogmodus würde ich hier ausschliessen, denn dann würde die Lok sofort alleine los fahren. So wie ich es aber verstanden habe, lässt sich die Lok regeln, allerdings eben nicht feinfühlig. Das klingt mir nach einer Diskrepanz bei den Fahrstufen...

    Micha


    Americas Resourceful Railroad
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  • Sorry das hatte ich wohl überlesen. Fichtelbahn wurde mir empfohlen sonst gibt es keine Gründe. Ich muss aber auch ehrlich sagen das ich damit zufrieden bin. Die Loks mit Railcom Decoder laufen tadellos und stoppen mit Rocrail auf den cm genau und das wiederholbar, Programmieren klappt auch, einen vergleich habe ich natürlich nicht. Ich hatte einfach nicht bedacht das es noch Decoder ohne Railcom gibt und mich damit nicht auseinander gesetzt.

  • Ich möchte nicht zu weiterer Verwirrung beitragen, aber was heißt Kavalierstart? Kavalierstart beschreibt für mich das Verhalten meiner neueren Athearns frisch aus def Schachtel mit Tsunami 2 ganz gut. Wenn Kaarst nicht weit ist, würde ich wirklich mal vorbeigehen, einer von den jugendlichen Mitarbeitern sollte da helfen können. Anderes Handeln, wenn die Rückgabefrist schon rum ist und doch kein Fehler vorliegt, könnte für unangenehme Erfahrungen sorgen.

    P.S. Aber für Deinen Automatikbetrieb solltest Du wirklich die Finger von den Tsunamis lassen

  • Ich möchte nicht zu weiterer Verwirrung beitragen, aber was heißt Kavalierstart? Kavalierstart beschreibt für mich das Verhalten meiner neueren Athearns frisch aus def Schachtel mit Tsunami 2 ganz gut. Wenn Kaarst nicht weit ist, würde ich wirklich mal vorbeigehen, einer von den jugendlichen Mitarbeitern sollte da helfen können. Anderes Handeln, wenn die Rückgabefrist schon rum ist und doch kein Fehler vorliegt, könnte für unangenehme Erfahrungen sorgen.

    P.S. Aber für Deinen Automatikbetrieb solltest Du wirklich die Finger von den Tsunamis lassen

    Da hast du recht, ich werde wohl mit Esu arbeiten müssen. Wenn du auch so ein Verhalten bei der Lok beobachten konntest liegt wohl kein Defekt vor. Ich konnte den Decoder leider leider nicht einstellen. Deswegen war ich mir bei dem verhalten unsicher.

  • Guten Abend,

    ein Bekannter hat mich auf diese Diskussion aufmerksam gemacht und ich meine, hier bedarf es ein paar Richtungstellungen.

    Aber zuerst möchte ich mich vorstellen: Ich bin der Admin von opendcc.de und von der Produktentwicklung her für den GBMBoost verantwortlich.

    Zuerst mal zu den Fähigkeit des GBMBoost: das ist eine absolut komplette DCC-Zentrale, selbstverständlich wird Servicemode (oft als Programmiergleis bezeichnet) unterstützt und selbstverständlich funktionieren alle normkonformen Dekoder, auch wenn sie kein Railcom können. Der GBMBoost unterstützt auch alle Neuerungen, die da in den letzten Jahren zu DCC hinzugekommen sind - neben den Funktionsbefehlen bis F68 auch die Kurzfunktionen (Binary State) und Analogbefehle. Darüber hinaus implementieren wir alles, was sich da bei Railcom tut. Das ist aber immer abwärtskompatibel zu bisherigen Decodern!

    Zu den geschilderten Problemen mit dem Tsunami-Decoder (Kavalierstart, Verweigern von Servicemode) habe ich ein paar Vermutungen, woran es liegen könnte und warum der Dekoder so reagiert und was ev. umstellen muss, damit auch der gut läuft. Das Problem bei DCC ist oft die mangelnde Normkonformität von Dekodern, es gibt da schlicht keine Verifikation oder Kontrolle der Hersteller durch Normungsgremien. Man kann aber seitens der Zentrale (hier GBMBoost) da mit zusätzlichen Wartezeiten/extra Befehlen usw. dagegen angehen, das geht aber leider auf Kosten der Bandbreite und Performance. Das mag bei einer Heimanlage egal sein, wir fahren aber auch große Ausstellungsanlagen und da ist das durchaus wichtig.

    Die Seite https://www.opendcc.de/info/railcom/r…r_overview.html habe ich gemacht, weil es auch bei Railcom schon Kompatibilitätthemen gab und ich da Tranparenz erzeugen wollte, wer bei Railcom was kann und wer ev. noch Hausaufgaben zu machen hat. Diese Seite ist für die normale DCC-Funktion eines Decoder komplett ohne Belang.

    Ich bin gerne bereit, zum Thema mit dem Tsunami-Decoder Hilfestellungen zu geben, aber ich bitte um Verständnis, dass ich dies lieber in einem Forum mache, in dem mehr Sachlichkeit gepflegt wird und nicht mit 'ich glaube' falsche Behauptungen aufgestellt werden und nicht mit herabwürdigender Verhunzung von Namen agiert wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    W.Kufer

  • ..aber ich bitte um Verständnis, dass ich dies lieber in einem Forum mache, in dem mehr Sachlichkeit gepflegt wird und nicht mit 'ich glaube' falsche Behauptungen aufgestellt werden und nicht mit herabwürdigender Verhunzung von Namen agiert wird...

    Eigentlich ist dieser Satz eine Unverschämtheit!

    In den ersten Antworten wurde klargestellt das hier vermutlich niemand mit dieser Zentrale arbeitet, wonach es auch heute noch aussieht, und wir eben nur im Nebel stochern können.

    Wir haben versucht zu helfen, und da ist "ich glaube" leider notwendig, aber eventuell nicht zielführend. Weshalb auch immer wieder kam sich direkt an Fichtelbahn zu wenden.

    Plus der Möglichkeit das der Fehler im Decoder selbst liegt. So einiges am Verhalten der Lok spricht auch dafür.

    Die Antworten sind übrigens auch Beleg das einige die Manuals für GBM Boost gelesen haben um zu helfen.

    Und wo ich zu stehe: Für einen Anfänger könnte das mit den unterschiedlichen Programmiergleisen besser erklärt werden! Das gilt aber nicht nur für GBM Boost sondern auch für diverse andere Zentralen.

    Es wird ein gewisses Fachwissen vorausgesetzt.

    PS Wo ist denn ein Name herabwürdigend verhunzt worden?

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    The situation is hopeless but not serious !

  • Ich bin gerne bereit, zum Thema mit dem Tsunami-Decoder Hilfestellungen zu geben, aber ich bitte um Verständnis, dass ich dies lieber in einem Forum mache, in dem mehr Sachlichkeit gepflegt wird und nicht mit 'ich glaube' falsche Behauptungen aufgestellt werden und nicht mit herabwürdigender Verhunzung von Namen agiert wird.

    Wenn dem hier so ist....... :kratz) ?????

  • Guten Abend,

    ich meinte z.B. diese Zeilen:

    Quote

    Die Fichtelbahn kann ihre eigentliche Aufgabe, die Anlagensteuerung, ausschliesslich nur mit Railcom fähigen Lokdecodern überhaupt ausführen.

    Selbst die (im Vergleich eingeschränkte) Programmierung von Lokdecodern funktioniert nur über Railcom.

    D.h. wenn ein Lokdecoder kein Railcom hat, kann die Fichtelbahn ihn nicht erkennen oder gar ansteuern.

    ...

    Alles andere was kein Railcom hat funktioniert nicht weil der Fichtelwichtel eben nur über Railcom arbeitet.

    Das ist halt schlicht sachlich falsch.

    Zurück zum Dekoder:

    Die Norm schreibt für den Servicemode eine bestimmte Anzahl sog. Resetpakets und folgend eine Zahl von Servicemode-Pakets vor. Mit der in der Norm vorgegebenen Zahl kann es Probleme geben - besonders bei Sounddekodern: die laden oft erst Ihre Kondensatoren und brauchen dann auch längerzum booten. Und bis dahin ist die Zeit seitens der Zentrale vielleicht schon um. Ich habe im GBMBoost die Zahl von Haus aus bereits höher als in der Norm vorgegeben (und damit sind dann auch alle mir greifbaren Dekoder zufrieden gewesen), trotzdem finden wir (bei uns im Forum) gelegentlich mal einen Dekoder, der besonders träge ist - meist historische Schätzchen aus der Frühzeit der Digitalisierung. Aber für diesen Dekoder hier wäre es mal einen Versuch wert, die Zahl der Reset-Pakets und Servicemode-Pakets noch weiter zu erhöhen. Auslesen und Programmieren wird dann halt entsprechend langsamer ...

    Sofortstart: hier scheint der Dekoder zu Beginn auf Analogmode zu stehen, wenn dann Leistung am Gleis ist fährt er weg. Und weil er vielleicht lang zum Booten braucht, merkt er erst nach einer gewissen Zeit - hoppla, da ist ja DCC, nicht ein Analogsignal. Diese falsche Analogerkennung kann ev. von den Belegtmelder ausgehen: diese verfügen über eine (abschaltbare) Ersatzmessung, wenn kein Gleissignal vorhanden ist. Wenns daran liegt: entweder Analogmode im Dekoder abschalten oder Ersatzmessung des Belegtmelders abschalten.


    Viele Grüße

    W.Kufer

    (PS. ich habe keinen notify auf diesen Thread gelegt, wenn es weitere Fragen gibt - bitte via forum.opendcc.de)

    Edited once, last by opendcc (April 27, 2023 at 7:12 AM).

  • Sofortstart: hier scheint der Dekoder zu Beginn auf Analogmode zu stehen, wenn dann Leistung am Gleis ist fährt er weg.

    Nein. Wie der Threadersteller schrieb, fährt die Lok nicht alleine los, sondern wenn er am Handregler dreht - dann eben aber von 0 auf 100...

    Micha


    Americas Resourceful Railroad
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  • Der Herr mit der nicht so verbreiteten Anlagensteuerung hat sich nicht mehr blicken lassen.

    Also schauen wir einmal:

    Das ist ein Railcom Sender von Uhlenbrock, nachgerüstet in einer Athearn RTR Lok mit TSU2.

    Zum Einstellen von Decoder und Railcom Sender ist immer noch eine normale Zentrale erforderlich. Mit der Anlagensteuerung geht das nicht, allen Beteuerungen zum Trotz. Die Anlagensteuerung ist nur für die Steuerung der Anlage da. Der Railcom Sender wird zusammen mit dem Lokdecoder programmiert, hierbei ist darauf zu achten, daß Bit 3 eingeschaltet wird; also in der CV29 den Wert 8 hinzu addieren.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Ich wünsche allen Mitlesern hierin ein gutes und gesundes Neues Jahr 2026, insbesondere ein gutes Quäntchen Glück bzw. unerregtes Händchen Geschick beim wohlwollenden Streicheln der eingebauten und noch zu programmierenden (Tsunami)- Lokdekoder.

    Einige von uns brauchen das, z.B. ich dringend. Aber Klagen hilft nix bis wenig.

    Also: ich habe einige Tage hinter mir, wo ich mich intensiv, aber bisher erfolglos mit Adressimplementierung in zwei SD40T2 von Athearn beschäftigt habe, gekauft jeweils vor ein paar Jahren und ein paar Monaten, von einem als seriös bekannten Händler in Deutschland. Die letzten Tage erst habe ich mit einem nagelneuen Digitrax Zephyr versucht, in diese wunderbaren brutes (dt. vielleicht Brutalos ?) Leben reinzubringen - vergeblich ! (beide habe ich als fertige Decoderloks gekauft, beide sollen TSU-AT1000 Dekoder drin haben, bei einer davon liegt ein Manual als zweiseitig bedrucktes Blatt bei !)

    Gibt es unter uns einen coolen Typen, der mir diese Kleinode zum Laufen bringt, sprich programmiert, gegen Geld, Ruhm und Ehre ?

    Bitte unter email.

    :gruebel::idee::gruebel:

    LG Jo.

    DRGW, CBQ/BN, MP, CRI&P, C&S. // 1970 plus/minus, Yards von DRGW und C&S, Interchanges der CBQ/BN

    .

  • Hallo Jo,

    Du hast hier noch die vorherige Generation, sprich Tsunami1 vorliegen. Diese Decoder brauchen noch einen verstärkten Programmierstrom, sonst lassen sie sich nicht auslesen und programmieren.

    Jetzt kommt es auf Deinen Zephyr an welcher Typ das genau ist. Beim DCS52 kann man verstärkten Programmierstrom einstellen. Bei den vorherigen Typen DCS50 und DCS51 braucht man für die alten Tsunamis einen Zusatzverstärker in Form eines PTB100 von Soundtraxx. Der wird zwischen Zentrale und Programmiergleis geschleift. Damit kann man diese Decoder wie gewohnt programmieren.

    Oder aber man besorgt sich JMRI Decoder Pro. Das gibt es kostenlos im www zum herunterladen. Man braucht dann noch einen "Übersetzer" von USB Rechnerausgang auf DCC Programmiergleis, z.B. in Form eines SPROG3. Wenn Du einen Zephyr DCS52 hast, der hat eine USB Buchse und dann brachst Du keinen SPROG3.

    Letzeres ist der bequemere Weg. Zumal Du dann bei Decoder Pro für Tsunami Decoder tatsächlich Klartext angezeigt bekommst. D.h. kein Rätselraten mehr hinter welchem Soundslot sich welches Geräusch verbirgt, sondern konkrete Benennung des Sounds.

    Ansonsten schicke mir einen PN.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Ja, RonaldH, wenn nur die paar Hundert km nicht wären. Und Kommunikation per Forumbeitrag mit hin und her ist zumindest "anspruchsvoll":gruebel:. Aber vielleicht lerne ich dich ja im Frühjahr in Aalten kennen... Jedenfalls Thx.

    Auch an dich, Lutz, herzlichen Dank für die Zeilen. Ich werde nachher eine PN (= Pinnwand Message oder so ?) an dich verfassen.

    Mehrere Dinge geben zu denken:
    1. ich kaufe eine Dekoderlok, lege sie für wenige Tage/ Monate in die Schublade, und brauche mehrere Stunden, ja Tage, um mir die Fähigkeit zu einer lumpigen Adressänderung anzueignen (bis dato noch nicht done !). Es liegt ein un- und missverständliches Blatt als Arbeitsanweisung in der Lokschachtel bei bzw. auf eine verkorkste, weil mit Werbung und Hinweisen zugepflasterte Internetseite wird einfach so hingewiesen. ..... .....

    2. ich denke angesichts des in vielerlei Hinsicht einmaligen Lokmodells (SD 40T2) daran, was es wohl für einen Dekoder eingebaut bekommt, wie er beworben und vorgestellt wird, und wie er später "bearbeitet" werden muss, um irgendjemand zufriedenzustellen. Der muss doch im Grunde auch billig, oder verkorkst, oder einfach unverkäuflich sein ? ..... ..... .....

    Nun ja, das Zeug ist im Haus. Es sollte bestmöglich damit umgegangen werden (ich hab schonmal meine Intellibox wieder ausgepackt, zusammen mit ihrem wirklich verständlichen Handbuch, was Programmierung usw. angeht. :gruebel::gruebel::gruebel:

    LG Jo.

    DRGW, CBQ/BN, MP, CRI&P, C&S. // 1970 plus/minus, Yards von DRGW und C&S, Interchanges der CBQ/BN

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  • Ja, RonaldH, wenn nur die paar Hundert km nicht wären. Und Kommunikation per Forumbeitrag mit hin und her ist zumindest "anspruchsvoll":gruebel:. Aber vielleicht lerne ich dich ja im Frühjahr in Aalten kennen... Jedenfalls Thx.

    Du bist recht herzlich wilkommen! :);)

  • Äh, please, Lutz et al.,;)

    habe mich wieder etwas beruhigt, nach diesen Fragezeichen bzgl. befremdlicher und zu karger Infos des Hauses SOUNDTRAXX aus Durango, Co. Und frustraner Versuche, meine zwei Tunnelmotors mit eigenen Adress- und Featuresänderungen auf Trab zu bringen.

    Mein Vorgehen ist nun, auf eine (bei mir stehengebliebene) Intellibox IR zurückzugreifen, und dort mit Hilfe des ausgezeichneten Handbuchs und einer neuzeitlich lackierten BN SD40 mit wunderschön funktionierendem ESU Loksound V4 (ca. 12 Jahre im Dornröschenschlaf) im Analogieverfahren die wenigen Programmierschritte für die Tunnelmotors zu vollziehen.

    Ich habe auch festgestellt, dass es einen anklick- und "liefer"baren (Tsunami) ECONAMI- Diesel Users Guide gibt - gefunden nach ätzendem Herumsuchen auf mehreren Soundtraxx Seiten, leider - mit ausführlichem, gut verständlichem Text.

    Nun ja. Ich entspanne mich und berichte weiter

    :thumbup:.

    LG Jo.

    DRGW, CBQ/BN, MP, CRI&P, C&S. // 1970 plus/minus, Yards von DRGW und C&S, Interchanges der CBQ/BN

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