Fraser River Canyon

  • Sieht top aus. :thumbup:

    So ein Wohnlicher Abschluss macht einiges her finde ich. Sieht sehr gelungen aus. Das Material dazu hab ich auch schon gefunden, aber noch keinen, der mir das in solche Streifen schneidet.

    Weiter so und frohe Ostern!


    Grüße,

    Markus

  • Ich bin ja noch neu hier. Bis jetzt habe ich alles im Baumarkt um die Ecke (der echt gut ist) schneiden lassen. Aber die können nicht unter 10 cm (eigentlich können die auch keine 10cm, nach etwas bequatschen ging es dann doch ;)). Ich überlege gerade noch, um mir nicht 10cm auch passen und parallel gucke ich nach einer Alternative.


    Grüße,

    Markus

  • Ich überlege gerade noch, um mir nicht 10cm auch passen und parallel gucke ich nach einer Alternative.

    Kommt darauf an wie du deine Landschaft entlang der Kante gestalten möchtest. Wähle dann die Höhe so, das du ggf. noch was ausschneiden kannst. Bsplw. so, wie du auf den Bildern meiner Brückenkonstruktionen sehen kannst. Aber dazu mußt du dir im Vorfeld im klaren sein, wie was mal werden soll. Ist zugegebenermaßen schwer, denn die Ideen kommen bekanntlich erst beim bauen.

  • Genau richtig. Und zumal das ja auch von außen davor kommt kann man das auch noch relativ spät entscheiden. Verlegung von Trassen oder auch Backdrop muss man ja schon recht früh festlegen, bevor man alles verbaut hat und dann rückbauen muss! ;)


    Grüße,

    Markus

  • Howdy folks,


    mitten im Sommer geht der Anlagenbau trotz:

    A) viel Arbeit in der Firma

    B) bei den hochsommerlichen Aussentemperaturen

    C) Fussball EM...was mich aber persönlich interessiert, wie die letzte Pfirsichernte

    D) viel Gartenarbeit am Haus............

    konstant weiter.


    Der Anlagenbau ist ja soweit abgeschlossen, zumindest der Teil Benchwork. Einzelne Bereiche unter einigen Brücken sind ja auch halbwegs gestaltet. Das hatte ich bereits zuvor schon beschrieben und erwähne es nur noch als Erinnerung.

    Ein großer Nervenkrieg war ja die Digitalisierung mit den Digitrax Zephyr's. Aus immer noch unerklärlichen Gründen, ließ sich mein alter DCS51 nicht im Slavemode und track power output mit dem neuen DCS52 betreiben. Auch dieses Thema hatten wir nun schon in einem anderen Thread durchgekaut. Schlussendlich werkeln nun zwei DCS52 und auch (!) der alte DCS51 in Kombination. noch mal zum Verständnis, der alte 51'er sollte ja als Slave das Lower Level im Power Splitting versorgen und der (zu diesem Zeitpunkt) neue 52'er als Master das Upper Level. Irgendein unsichtbares Problem, was auch im Digitrax Help Desk zur Kapitulation führte, ließ es einfach nicht zu. Kurzum, einen zweiten brauchte ich nun mal und habe einen weiteren 52'er gekauft. Die DCS52 funktionieren so wie geplant, also im Power Splitting und als Master und Slave. Der alte 51'er liefert im Slave Mode (wie schon durchgekaut) kein Track Power, funktioniert aber als Handregler. Somit ist das Trio ready to run und mit dem DT500D Funkhandregler ist alles im gesamten Anlagenbereich steuerbar. Ich greife mal etwas vorweg. Gefahren wird digital und geschaltet analog. Warum, dazu nachher.



    Hier der zentrale Steuerbereich mit Master und Slave mit Power Splitting für Lower und Upper Level. So sind jeweils 2x3,5A Fahrstrom, getrennt auf zwei Ebenen.



    Hier ist mein "Problemkind", der alte DCS51, der aber als Handregler funktioniert. Stationiert im inneren Loop der Anlage. Der Funkhandregler funktioniert auch aus jeder Ecke des Raumes. So gefällt es mir. Es wird gefahren auf Sicht und geschaltet....dazu komme ich jetzt!


    Eigentlich....ja eigentlich, heißt es ja, das digital schalten ja saugeil ist und völlig problemlos. DAS STIMMT NICHT sehr geehrte Damen und Herren. Jedenfalls bei mir nicht :cursing:. Die Kombination von Digitrax DS64 und DS74 mit motorischen Weichenantrieben von Hoffmann, funktionierte auf der alten Anlage "Squamish Valley" jahrelang (damals mit den DS64, weil es die DS74 da noch nicht gab) tadellos. Komischerweise wollten die aber alle, ALLE 26 ANTRIEBE, nicht digital zu schalten sein. Alles mögliche probiert, die Schei..e ging nicht. Analog mit Testrafo funktionierte die alle wunderbar. Das war jetzt erstmal das eine Problem. Ich wollte aber zwingend eine Weichenrückmeldung für den Staging Yard. Was nützen da denn die Hoffmann-Umschalter, wenn die Kackdinger generell sich nicht programmieren ließen. Fassen wir bis dahin mal zusammen: Das Problem Zephyr ließ mir schon den Draht aus der Mütze fliegen und nun diese Digitaldecoder auch noch. Ich hatte tatsächlich schon den Gedanken, diesen Digitrax Nightmare mit einem Propanbrenner grundlegend zu klären. Mein Nervenkostüm beruhigte sich und der Beschluß war da. Thomas schaltet Old School mit Kippschalter analog. Und das sieht jetzt so aus:


    Ein externer Trafo versorgt über eine eigene Leitung alle Bereiche mit Stellpulte. Dazu wurde eine Leitung anstatt der Schwarz/Rot für Fahrstrom Gelb/Blau für Schaltstrom vom trafo verlegt. Über die vielfach verwendeten Stromverteiler mit Status-LED wurde jeweils ein 4-fach Sicherungsmodul nachgeschaltet. Jedes dieser Schalteinheiten erhielt auch einen Hauptschalter, um partiell den Strom ein- bzw. auszuschalten.



    Hier ein Beispiel eines Turnout Control Panel. Aus Plexiglas geschnitten und der jeweilige lokale Weichenplan mit fluoreszierenden Stripes aufgeklebt. Kippschalter eingebaut und jeweils abgesichert, für jeden Weichenantrieb eine Sicherung.



    Für Staging Yard und Upper Level unmissverständlich am Ort des Geschehens. Es funktiomiert tadellos und an Hand der Stellung des Kippschalters sowie das akustische "Klackgeräusch" des Weichenmotors, ist die Rückmeldung eigentlich perfekt. Keine dämliche Programmierung oder Computer hochfahren o.ä., habe darauf keine Lust mehr. Kann aber jeder nach Lust und Laune selber entscheiden was ihm Spaß macht.

    Mit den Schaltboards bin ich nun fast durch. Dann erfolgen ausgiebige Testfahrten, jaaaaa und dannn.....beginnt eigentlich mein Lieblingsthema.....Landscaping :awg)


    Bis bald.... :brrr:

  • Hallo Thomas,

    sieht aufwendig, durchdacht und gut aus. Bei meiner ersten Anlage (Märlin H0) hatte ich das ähnlich. Digital gefahren und analog geschaltet. Natürlich nicht so durchdacht wie bei Dir.

    Mal ohne Papperl.

    Gefällt mir.

    Gruß aus Eisenach

    Ingo

  • ...wirklich , wirklich schön gemacht :appl: ! Die Geduld für die akkurate Arbeit würde ich nie aufbringen...und der nicht funktionierende Digitalmist wäre bei mir zumindest aus dem Fenster geflogen :evil2: .

    beavisJörgen beavis

    "DUMMHEIT HAT EINE FARBE."

    Wer Frieden will , liefert Diplomaten - keine Waffen !

  • Thomas,


    Du bist mittlerweile auch auf den Pfad der Vernunft gekommen.

    Elektronik ist für mich ein Hilfsmittel das mir den Umgang mit meiner Modellbahn erleichtern soll. Und nicht umgekehrt.

    Dafür muß es einfach zu bedienen und zu handhaben (programmieren) sein.

    Wenn nicht, bei Giga-Mega-Elektro-Nichts sind mir auch schon so Gedanken mit dem Flammenwerfer aufgekommen... :hogri:

  • Ich empfinde es mittlerweile als nervig und gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, das dieser überladene digitale/smarte Müll uns sukzessive krank macht.

    Thema Schaltung: Kippschalter an Ort und Stelle gestellt und dabei den Handregler mit gleichzeitigem Zugriff auf zwei Toploks (jedenfalls so bei Digitrax) in der Hand, das ist für mich Fahrspaß pur.

  • Was ich sehe, ist tiptop.


    Mir gefällt auch, dass du rechte Winkel selten anlegst, v.a. dort wo unbedingt nötig. :dafuer: Was ich aber evtl. sogar von dir abkupfern will, sind die lokalen Stellpulte. Schon jahrelang habe ich Plexiglasplatten aus Resteverkauf, ca. 5 - 6 mm dick, "daneben" stehen. Geplant als punktuelle Abschlussplatten dort, wo es Distanz zwischen richtigen und Modellmenschen braucht. Habe aber das Material noch nie bearbeitet, namentlich noch nie um die Kurve gesägt. Gäbe es praktische Tips, welches Sägeblatt oder welcher Bohrer dazu verwendet werden können/ sollen ?


    Weiterhin mit starkem Interesse,

    wünsche ich uns viel Glück und leicht rieselnder Grips beim kreativen Tun

    Jo.

    DRGW, CBQ --> BN, MP, CRI&P, C&S

    1970 plus/minus.

    Yards von DRGW und C&S. Interchanges der übrigen

    :thumbup:

  • Geschnitten mit feinem Sägeblatt auf der Kappsäge. Die angezeichneten Rundungen mit der Stichsäge und ebenfalls feinem Sägeblatt. Beim Sägevorgang darauf achten, daß das Material nicht vibriert, denn dann kann es reißen. Anschließend die Kanten mit 1000'er Papier handentgrated. Die Bohrungen mit dünnem Bohrer vorgebohrt, dabei nur leichten Druck ausüben. Die durch die Umdrehungen leicht geschmolzenen Grate vorsichtig mit großem Senkbohrer zum glätten entfernen. Lege bei der Bearbeitung unbedingt ein weiches Tuch etc. unter dem Plexiglas, um Kratzer zu vermeiden. Das war es schon.

  • Das Plexiglas für die lokalen Stellpulte zu nehmen, finde ich eine tolle Idee. Ich würde es nur übertreiben, in dem ich die Strecke eingraviere und das Plexiglas über eine Schnittkante beleuchte. Dann leuchten die Strecken auf dem Stellpult.

  • Sieht wirklich sehr gefällig aus. Ich bin auch weiterhin beeindruckt, wie du Fortschritte machst, gerade zu der Jahreszeit! :ilike:

    Ich kenne Leute für die ist die Digitalisierung das wichtigste an der ganzen Modellbahn. Da muss wohl jeder seinen Weg finden und damit glücklich werden.

    In diesem Sinne, weiter so! :thumbup:


    Grüße,

    Markus

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