Kato Spur N Gleisplan Hilfe / Tipps / Verbesserungsvorschläge für mich als Neuling

  • Moin zusammen!
    Wie in meiner Vorstellung geschrieben, bin ich Anfänger und habe vor eine Kato Spur N Anlage zu bauen.

    Nun habe ich mir mal 3D-Modellbahn Studio installiert, meine Plattenmaße definiert (01.jpg) und einen Gleisplan erstellt (02.jpg). Ist für mich alles das erste Mal, gerade was sinnvolle Kurvenradien betrifft, dazu habe ich auch nicht sooo viel bezüglich Kato gefunden.

    Als Region habe ich mir USA Nordosten, Epoche grob 40er - 70er Jahre (Dampf / Diesel), es muss keine 1:1 Abbildung zur Realität sein. 2-3 Züge sollen ihre Kreise ziehen, Rangieren & Co. so "just for fun" (also eher Spielbahn) Viel Augenmerk liegt auf der Landschaftsgestaltung.


    Habt Ihr für mich Verbesserungsvorschläge, Tipps, Anmerkungen?


    Vielen Dank schon mal im Voraus.

  • Mit 249mm Radius schränkst du dich bezüglich Rollmaterial doch deutlich ein - 282mm bei Kato (11") ist deutlich weniger Einschränkung, auch wenn ich für Dampf eher Richtung 13" schauen würde. Da geht dann praktisch alles aus der Großserie technisch durch (Messingmodelle eher 20"+).


    Zum Beispiel die Kato FEF-3, laut Kato (Japan) 4-8-4 UP FEF-3 (spookshow.net): "I'm not exactly sure what the minimum radius is for curves, but it's definitely not the 11" minimum that Kato advertises (mine consistantly derails on 11"-radius curves or sharper). I'd say that 13" is probably a more realistic minimum." Nun ist die FEF-3 nicht gerade klein, aber vielleicht doch gerade das, was du auf so einem Railfan-Layout fahren willst?


    Optisch - naja, das ist nochmal eine ganz andere Frage, aber damit musst ja nur du klarkommen ;) Zur Vorschau hat Youtube viele T-Trak-Videos, die auch auf 282mm/315mm-Kurven setzen, da kannst du dir das mal ansehen, wie das so aussieht. Und daneben dann z.B. mal ein free-moN-Video aufmachen mit deren 22" Mindestradius, die ja auch eher Railfanning als Rangieren betreiben...


    Ich würde außerdem für die Optik empfehlen, die Geraden nicht so exakt parallel zu den Plattenkanten zu legen. Und vielleicht ein paar großzügig geschwungene Kurven - auch wenn das (beides) ohne Flexgleis natürlich nicht so einfach ist, und Unitrack auf der anderen Seite besonders für Einsteiger deutliche Vorteile hat.


    Ansonsten - naja, betrieblich wäre mir da sehr schnell langweilig, aber es muss ja dir passen, nicht mir.


    Viele Grüße,

    Heiko

  • Google mal nach "Givens and druthers" was MoBa angeht.


    Du machst eine Phase durch, die fast jeder Modellbahner mal durchgemacht hat.

    Zu viel Gleis mit zu wenig Zweck.

    Das ist eher Lummerland als eine Modellbahn, die für einige Jahre Spaß bereiten soll.


    Was mir so spontan auffällt: Keine Verbindung der beiden Ringstrecken. Warum nicht?


    Wie viel Platz hast Du denn insgesamt zur Verfügung?

    Flächenmaße?


    Du schreibst, daß viel Augenmerk auf die Gestaltung der Landschaft gelegt werden soll.

    Aber so viel Landschaft passt da gar nicht mehr hin, oder?


    Grüße.

  • Dank Euch schon mal für die Posts! :thumbup:

    Dann werde ich mal YouTube nach "T-Trak-Videos" durchstöbern. Die Gleise nicht exakt an der Platte entlang verlegen, kam mir auch in den Sinn aber diesen vereinfachten Gleisplan zu erstellen war für mich als Neuling zu Beginn genug Arbeit. :D

    An eine Verbindung der Ringstrecken habe ich gedacht, da gibt es von Kato auch ein passendes Kreuzgleis aber das ist in der 3D Software nicht vorhanden.

    "Givens and druthers" ist auch ein sehr guter Tipp.


    Platz ist 3,20 LÄNGE (1), linke Seite 1,50 LÄNGE (2) und rechte Seite 2,00 LÄNGE (3). TIEFE dann entsprechend der Erreichbarkeit, da habe ich was von "maximal 70cm) gelesen.


    Mir fehlt halt die Vorstellung bezüglich der Proportionen (Gleise zu freie Fläche zur Gestaltung).

  • Hi,


    mein Vorschlag:

    Verdecke die Strecke am hinteren Anlagenrand und/ oder leg sie eine Etage tiefer. Stelle dann im Vordergrund einen kleine Bahnhof dar mit ein paar Anschließern zum Rangieren. Und im verdeckten Streckenbereich würde ich noch etwas Möglichkeiten zum Abstellen von Zügen einplanen. Dann wirkt das ganze schon mal wesentlich realistischer.

  • Ich bin kein Experte was Segmentgleis angeht, aber wie wäre denn mal dieser Ansatz hier?

    Danke vielmals für diesen Vorschlag. Nehme ich auf jeden Fall mal als Ansatz (abgewandelt, da ich L bzw U Form mache)!

    Ich habe mir jetzt mal ein paar KATO Gleise bestellt, um "in echt" die Radien zu sehen. In dem Planungsprogramm kommt das nicht so gut rüber.

  • Wegen der Zugänglichkeit (Tiefe soll ja nicht mehr als 70/80cm sein?) und das sieht ja schon recht groß aus. StephanH was sind bei Deinem Entwurf die Außenmaße?

  • Die Außenmaße sind genau die von dir genannten, die Idee ist jedoch an den Außenseiten an der Wand endlang zu bauen. D.h. du stehst/sitzt in der Mitte und die Züge fahren um dich herum (bei den Amerikanern sehr beliebt). Du musst nur igendwie in die Mitte kommen: Duck under oder eine Brücke zum hochklappen oder herausnehmen.


    Grüße,

    Markus

  • Mal was anderes:

    stört es dich eigentlich, Sasha, wenn die Züge nicht ständig in ihre Richtung fahren, evtl. ohne zu halten bzw., oder würde es dir auch gefallen, den Zug bzw. die Züge bis zu einem Endbahnhof fahren zu lassen, dann die Richtung zu wechseln und sie neu abfahren zu lassen. Dafür bräuchte man nirgends eine übermässige Plattenbreite. Für deine "Epoche" käme ja sowohl Dampf- als auch Dieselbetrieb infrage. Im Falle von Dampfloks sollten die Loks gewendet werden, am besten auf einer Drehscheibe, wofür man den passenden Platz braucht. Bei Diesel jedoch nur abkuppeln, an den Wagen entlang an deren anderes Ende fahren, dort wieder ankuppeln, und bei GRÜN ab die Post.

    Wenn dir das mit der Drehscheibe unpassend vorkommt, oder es dir zu teuer erscheint, fang doch mit Diesel an , und baue die Dampfloksachen später dazu. :idee:


    LG Jo.

    DRGW, CBQ --> BN, MP, CRI&P, C&S

    1970 plus/minus.

    Yards von DRGW und C&S. Interchanges der übrigen

    :thumbup:

  • Weil es sich anbietet, möchte ich ich noch die Möglichkeit eines Gleisdreiecks erwähnen, um eine nicht allzu grosse Dampflok zu wenden. Gleisdreiecke gibt es in ganz Amerika haufenweise, am ehesten dort wo weniger Verkehr ist und wenig Menschen wohnen. Es kann am besten in eine Ecke hineingebaut werden.

    :)

    DRGW, CBQ --> BN, MP, CRI&P, C&S

    1970 plus/minus.

    Yards von DRGW und C&S. Interchanges der übrigen

    :thumbup:

  • Man könnte natürlich auch so bauen.

    Aber man kommt dann schlecht hinten an die Abstellgleise (die will man ja nicht vorne bauen) und

    hat keine wirklich lange Gerade, wo man mal eine Betriebsstelle / einen kleinen Ort darstellen könnte.


    Du schreibst, dass Du 320x150x200 cm zur Verfügung hast.

    Auf deiner Zeichnung hast Du aber 270x150x270 geplant.

    Was ist denn nun korrekt? Oder hast Du zwischen Wand und Anlage Platz gelassen?


    Im Zusammenhang mit der Planung der Fläche solltest Du auch überlegen, wie hoch die Anlage werden soll.

    In der Regel baut man eher hoch als flach. Schienenoberkante 130cm und mehr ist keine Seltenheit.

    Da kann man leicht Stellen vorsehen, an denen man unter der Anlagenkonstruktion hindurchtauchen könnte.


    Gerade bei so kleinen Flächen ist ein so genanntes Shelf-Layout (Regalform an der Wand entlang) ratsam.

  • Die Maße, die ich angegeben habe, sind so korrekt gedacht (plus die jeweilige Maximaltiefe) aber von mir wohl nicht zu Ende. :D

    1.) 200x70 + die 70 tief von 2.) ~ 270 Länge / in dieser Breite sind dann noch 50 Platz zur Außenwand

    2.) 150x70

    3.) 200x70 + die 70 tief von 1.) ~ 270 Länge


    Korrekt wäre also 320 (1.) x150 (2.) x250 (3.)


    An Höhe habe ich 70cm gedacht, da ich bei 1.) auch noch eine Dachschräge habe.


    Man, ich habe viel zu wenig bedacht und es mir zu einfach vorgestellt, wird mir gerade klar aber ich bin sehr dankbar, dass Ihr mir helfen wollt! :thumbup:

  • Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstehe:


    In deinem Bild aus Kato Spur N Gleisplan Hilfe / Tipps / Verbesserungsvorschläge für mich als Neuling (dem ersten) - da ist oben eine Dachschräge, aber die Zeichnung ganz an der Wand bzw. Schräge, und rechts noch 50cm Abstand zur Wand? Richtig?


    70cm Höhe ist - verzeih mir die deutlichen Worte - scheiße. Es sei denn, du willst auf dem Fußboden sitzen - sonst guckst du immer von weit oben auf die Modelle (typische Tischhöhe sind so 75cm-85cm - leg dir da mal ein paar Gleise hin und stell irgendwas drauf) und das ist eine seltsame Perspektive, bei der eigentlich nie der Spielzeug-Eindruck weggeht. Ich kann dich nur nochmal zum Fremo-americaN-Treffen nach Delmenhorst einladen, da kannst du dir mit 130cm über Fußboden ungefähr das Gegenteil davon ansehen und gern mitspielen :) aber auch zur Bedienung im Sitzen würde ich eher 100cm Höhe oder so planen.


    Insgesamt bleibt die Frage, was du dir von der Anlage vorstellst. Und da habe ich stark den Eindruck, dass du das selbst noch nicht genau weißt. Insofern: Fang zum ausprobieren lieber kleiner an:


    - entweder mit ein-zwei Dioramen, gern auch lang und schmal, oder Modulen (mit zwei Kehrschleifen dran oder als Teil von einem Gleisoval, dass du auch ewig fahren kannst, wenn du das zumindest mal probieren möchtest)

    - oder einem der klassischen "4x8"-Pläne in H0. 4x8 ist 120cm x 240cm, d.h. du brauchst auf jeden Fall Zugang zu beiden Längsseiten. In N dann entweder in gleicher Größe sehr großzügig oder etwa 90cm x 180cm (eine Tür... in N sind das dann sogenannte HollowCoreDoor-Layouts).


    Frag dazu mal google und/oder z.B. die Model Railroader Track Plan Database: https://www.trains.com/mrr/how-to/track-plan-database/ Such dir aber einen Plan mit wenig Gleis und Weichen aus (so von wegen: Erst mal probieren, ohne viel Geld zu versenken) - mich persönlich reizt z.B. die https://www.trains.com/mrr/how…atabase/cactus-valley-rr/ immer noch, aber die wird natürlich mit den Steigungen schon aufwändiger als ich dir jetzt für ein erstes Layout empfehlen möchte. Da kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass man dem Zug eine Weile zugucken kann, und dann ab und zu mal ein-zwei Wagen an die Ladestellen, eine Begegnung oder Richtungswechsel im Bahnhof etc. spielen kann.


    Denn für Modellbahnanlagen stimmt das Sprichwort, das man eigentlich auf Häuser bezieht, noch viel mehr: Das erste baut man zum Verkaufen, das zweite zum Vermieten, und erst im dritten bleibt man Wohnen.


    MfG, Heiko

  • 70cm Höhe ist - verzeih mir die deutlichen Worte - scheiße. Es sei denn, du willst auf dem Fußboden sitzen - sonst guckst du immer von weit oben auf die Modelle (typische Tischhöhe sind so 75cm-85cm - leg dir da mal ein paar Gleise hin und stell irgendwas drauf) und das ist eine seltsame Perspektive, bei der eigentlich nie der Spielzeug-Eindruck weggeht. Ich kann dich nur nochmal zum Fremo-americaN-Treffen nach Delmenhorst einladen, da kannst du dir mit 130cm über Fußboden ungefähr das Gegenteil davon ansehen und gern mitspielen :) aber auch zur Bedienung im Sitzen würde ich eher 100cm Höhe oder so planen.

    Das ist schon richtig, 70 finde ich auch extrem niedrig. Mit der Daschräge muss man irgendwie einen Kompromiss eingehen, sonst verliert man zu viel Platz. Ich bin jetzt so bei 86 cm gelandet, was im Sitzen ok ist. Gilt aber vor allem wenn man nicht direkt am Zug steht / sitzt, sondern einen kleinen Abstand hat. Tip hierzu ganz klar: Einfach mal Probeweise was aufbauen, Züge drauf und wirken lassen. So hab ich mich da auch angenähert.

    Denn für Modellbahnanlagen stimmt das Sprichwort, das man eigentlich auf Häuser bezieht, noch viel mehr: Das erste baut man zum Verkaufen, das zweite zum Vermieten, und erst im dritten bleibt man Wohnen.

    Das stimmt schon irgendwie, aber ich kann den Ansatz verstehen, dass man gleich beim ersten Versuch einen Treffer landen will. Und mit der Motivation würde ich da auch ran gehen. Wenn ich so ein Projekt angehe im Gedanken: Ach, ist eh der erste Versuch und eh alles für die Tonne, dann motiviert mich das wenig.... ;)


    Ich glaube was ganz wichtig bei den Gedanken von Heiko und StephanH ist: Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, mit denen man sich beschäftigen sollte und auch mal Dinge ausprobieren muss. Und leider gilt das Motto: Man muss sich irgendwo auf was festlegen und einschränken. Weniger ist häufig mehr (das gilt sogar, wenn man eine Lagerhalle hat).


    Grüße,

    Markus


    Ach ja, noch ein wichiger Punkt: Bei allen Gedanken: Perfekt wird es nie und irgendwann muss man loslegen... und dann später ggf. korrigieren oder neu bauen. Aber sonst fängt man wohl nie an. ;)

  • Kann absolut! Hängt halt auch stark von den eigenen Präverenzen ab. Ich bin z.b. nicht so der Rangierer! ;)


    Die Frage: "Was will ich wirklich?" finde ich übrigens mit die schwierigste. Das kann sich auch schnell mal ändern. Mit hat da vor allem geholfen, mir viele unterschiedliche Anlagen, Betriebskonzepte usw. anzuschauen. Live, im Video und auf Plänen. Und wer weiß, ob sich das nicht doch nochmal ändert! ;)


    Grüße,

    Markus

  • Das stimmt schon irgendwie, aber ich kann den Ansatz verstehen, dass man gleich beim ersten Versuch einen Treffer landen will. Und mit der Motivation würde ich da auch ran gehen. Wenn ich so ein Projekt angehe im Gedanken: Ach, ist eh der erste Versuch und eh alles für die Tonne, dann motiviert mich das wenig.... ;)


    [...]


    Ach ja, noch ein wichiger Punkt: Bei allen Gedanken: Perfekt wird es nie und irgendwann muss man loslegen... und dann später ggf. korrigieren oder neu bauen. Aber sonst fängt man wohl nie an. ;)

    Genau, der Gedanke sollte nicht demotivieren im Sinn von "eh egal" sondern motivieren im Sinn von "es wird wahrscheinlich nicht im ersten Anlauf perfekt werden, aber das muss es auch gar nicht".


    Und deswegen meine Empfehlung: Lieber kleiner anfangen, weil man dann schneller das nächste Projekt (egal ob Erweiterung, Umbau oder Neubau) besser machen kann.


    (besser meint hier: Passender zu den eigenen Wünschen und Ansprüchen)


    MfG, Heiko

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