SD40-M2 N-Scale

  • Hi,

    SP hat 1994 um die 130 rebuild SD40 bei MK bestellt, aufgebaut aus 45er, 40ern und ein paar SDP40 Bodys waren auch dabei. Merkwürdigerweise wurden einige ehemalige 45er mit Radiator-Sektionen von GP40ern aufgebaut. Wie ich finde sehen die besser aus als die Original 45er, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Weil die aber kein Hersteller jemals auflegen wird musste ich mich da einfach dran versuchen.

    Plan A: Radiator Sektion umbauen, Stabilität des long Hood möglichst erhalten, Dachlüfter abschneiden und an neuer Position und enger zusammengerückt wieder drauf bauen.

    Plan B: ein Kato-SD40 Gehäuse opfern und die komplette Lüftersektion tauschen, wobei die 3 Lüfter enger sitzen müssten als bei der SD40 und die Gravierung der Kato 40er Lüftersektion jetzt auch nicht die Erfüllung ist.

    (für alle nicht N-Bahner, Kato und Atlas lässt sich leider schlecht kombinieren, die Kato Gehäuse sind deutlich breiter als die von Atlas, aber nur von Atlas gibt es GP40. Die SD45 von Atlas ist grad erst rausgekommen, da hatte ich schon die Säge angesetzt :-))

    Noch bin ich bei Plan A, nach tausendmal spachteln ist der Body fertig, Lüfter wieder drauf und die Lackierung gerettet, selbst der Farbton passt. den Rest macht eine dezente Alterung, sauber waren SP-Loks eher selten ;-). Fehlen nur noch die geäzten Gitter das typische SP Light Package hatten diese SD40-M2 nicht, selbst die nicht, die vor dem Umbau SP-Loks waren.

    Drehgestellte waren auch anzupassen, die wurden alle auf oben liegende Bremszylinder umgebaut. Ansonsten Grab Irons, Liftrings und was man sonst so tut, wenn es langweilig ist.

    Jetzt ist der Rahmen dran, Ditchlights, das Horn muss nach hinten und hochgesetzt werden, ...

  • Hi,

    sieht selbst in Nahaufnahme noch super aus. :thumbup:

    Ich bin schon froh, wenn meine Umlackierungen auf Distanz halbwegs akzeptabel sind.

    Viele Grüße

    Robert

  • Danke, wollte halt unbedingt die Lackierung retten.

    ansonsten eher kleine Schritte, hab mich diesmal gegen die Ditch Light Gehäuse von Shapeways entschieden und selber welche gebaut. Die von Shapeways waren für SMD 0402 designt und entsprechend groß die eigentlichen Lichter. Ich wollte es daher mal mit 0201 versuchen. Das hat soweit auch funktioniert und im direkten Vergleich zu meiner ersten SD40M2 sehen die besser aus, finde ich. Weekly Work Report 15.05.

  • HI,

    fertig, bis auf die Feineinstellungen am ESU LS 5, den Anfahrhopser konnte ich ihr noch nicht abgewöhnen. Vielleicht nimmt sie mir immer noch die unschönen Beschimpfungen übel, die mir nach der gefühlt zum 10 x abgerissenen Microlitze für die Ditchlights bei den diversen Zusammenbauversuchen rausgerutscht sind, irgendwas klemmte immer. Die beiden SMD LEDs haben, obwohl aus der selben Tüte, dann doch leicht unterschiedliche Farbtöne, drauf gesch..., dass lässt sich nun wirklich nicht mehr ändern. Ob ich bei dem kleinen ESU Lautsprecher bleibe, der in die Long Hood passt oder vielleicht doch noch mal was im Tank wegnehme, damit der zum Dekoder gelieferte 1 W Speaker verwendet werden kann muss ein Umbau einer zweiten 40M2 zeigen, diesmal eine 40er als Basis, in der es ja noch ein bisschen enger ist.

  • nano-stecker könnten eine hilfe sein. die sind zusammengesteckt so 1.5x2x1mm gross. 2-litzen.

    die anfahrhopser könntest du evtl mit kick-start loswerden.

    ich gehe von einem kato-drive aus, oder ? da hilft es manchmal die beiden schrauben, die den drive zusammenhalten, 1/4-1/2 umdrehung zu lösen. so werden die gleitlager vor/nach der schnecke weniger gepresst.

  • ...

    die anfahrhopser könntest du evtl mit kick-start loswerden.

    ich gehe von einem kato-drive aus, oder ? da hilft es manchmal die beiden schrauben, die den drive zusammenhalten, 1/4-1/2 umdrehung zu lösen. so werden die gleitlager vor/nach der schnecke weniger gepresst.

    ESU und hochwertige Motoren ist ein Kapitel für sich. Man wird hier nicht umhin kommen tief in die Motorregelparameter das Decoders einzutauchen. Ich weiß. es ist noch absolut uncool Gebrauchsanleitungen zu lesen, aber in der Einbau- und Betriebsanleitung steht in Kapitel 11 alles notwendige. Und die automatischen Einmeßfahrten führen nicht immer zu einem zufrieden stellenden Ergebnis.

    Kick Start stammt aus der Decodersteinzeit als es noch keine Lastregelung gab und ist in erster Linie für unwillige Traditionsmotoren wie M*-Rassel und GFN-Pfannkuchen gedacht. Moderne Motoren reagieren darauf mit Sprungantwort, d.h. sie hopsen dann erst recht.

    Eine funktionierende und angepasste Lastregelung wird auch einen schwergängigen Antriebsstrang sanft Ansteuern und Regeln können. Wenn man eine mechanische Schwergängigkeit beseitigt, ist die Lastregelung danach nicht mehr optimal angepasst. Es kann dann durchaus vertärkt zu Hopsern kommen.


    @ Leporello: Wieviel Spannung gibt Deine Digitalzentrale aufs Gleis? Für Spur N reichen 12V völlig aus. Übermässige Spannung führt eben auch zu Hopsern. Des weiteren ist bei Überspannung mit vorzeitigen Ableben von Motoren und Decodern zu rechnen.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Hallo,

    Danke für Tipps und Mitgefühl ;).

    @Sandro: Nanostecker verbaue ich auch, in dem Fall in den Sill hinter die Aufstiegstreppe eine je Fassung geklebt, die per Lackdraht mit den LEDs der Ditch Lights verbunden ist, dass macht, einmal verklebt, keinen Ärger. Von den beiden Microsteckern zur Platine war bisher Micolitze meine Wahl, da passen 4 zwischen beide Rahmenhälften und ich wollte nicht noch einen Kanal fräsen. Bei letzten Versuch hab ich sie dann nach Verlöten und Funktionstest mit wasserlöslichem Leim verklebt, um ein bisschen mechanische Belastung von der Lötstelle zu nehmen, der Leim ist dann nur zu entfernen wenn doch noch mal gelötet werden muss.

    Habe natürlich den festen Vorsatz da die nächsten 20 Jahre nicht mehr ran zu wollen;), den Trick den Rahmen nicht ganz so fest zu verbinden versuche ich also nur im Notfall.

    Schraddel: Leerlaufspannung? Deutlich über 12V, ziemlich sicher . Muss ich erst mal rauskriegen, also wahrscheinlich noch ein Handbuch zu lesen :rolleyes:. Oder weiß es jemand aus dem Hut wie das bei der NCE Power Cab geht?

    Grüße, Steffen

    SP und Co. in N um 1996

  • nano-stecker könnten eine hilfe sein. die sind zusammengesteckt so 1.5x2x1mm gross. 2-litzen.

    die anfahrhopser könntest du evtl mit kick-start loswerden.

    ich gehe von einem kato-drive aus, oder ? da hilft es manchmal die beiden schrauben, die den drive zusammenhalten, 1/4-1/2 umdrehung zu lösen. so werden die gleitlager vor/nach der schnecke weniger gepresst.

    Hallo zusammen,

    wo bekommt man den die Nano Stecker her? Hab grad auf die schnelle nichts gefunden. Micro Stecker wurden mir angezeigt.


    Scale Trains hat an den Platinen federnde Kontakte die im Gehäuse auf die Lichtplatinen drückt. Das find ich eine super Entwicklung. Wär genial wenn es auch sowas zum kaufen gibt. Allerdings ist es glaub schwer die Höhen perfekt einzustellen

    Grüße

  • Hallo Michael,

    da sind wir wohl nicht sauber in den Begrifflichkeiten, ich meine Stecker mit Rastermaß 1,0 mm, werden z.B. in der Bucht unter Microstecker gehandelt. Federnde Kontakte hab ich noch nicht probiert, man könnte dann mit Lackdraht zu den Ditchlights, und den am Gehäuse fixieren. Interessante Idee!

    Grüße, Steffen

    SP und Co. in N um 1996

  • Moin,

    Federnde Kontakte hab ich noch nicht probiert, man könnte dann mit Lackdraht zu den Ditchlights, und den am Gehäuse fixieren. Interessante Idee!

    Ich hab für ein anderes Projekt - einen Programmieradapter - mal Antennenkontakte für Mobiltelefone beim Ali gekauft - sowas ähnliches wie diese hier: https://de.aliexpress.com/item/1005005574169122.html - vielleicht wäre das was für Federkontakte. Allerdings wohl nur auf passenden Platinen, und das kostet dann immer gleich deutlich Höhe, die man in Spur N ja selten hat... meine Loks sind daher noch alle fest verdrahtet. Eher mal mit Lichtleitern statt Einzel-LEDs.

    MfG, Heiko

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