Sicherheitshinweis wegen Brandgefahr

  • Hallo,

    ich habe dieses Video zufällig gefunden:

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    Decoderfabrikat und eigentliche Ursache bleiben erst einmal dahin gestellt. Aber der Videoersteller hat schon Recht die Anlage abzuschalten wenn man aus dem Anlagenzimmer geht. Es hätte hier im Video böse ausgehen können.

    Daher auch noch einmal die Empfehlung, die Stromstärke der Zentralen und Booster auf max. 3A zu begrenzen. Diese 3A Stromstärke halten die dünnen Decoderanschlußlitzen so gerade eben noch aus. Als digitale Versorgungsspannung haben sich 14V als völlig ausreichend erwiesen; bei der Fremo SWD jedenfalls. So können Decoder nicht durch erhöhte Spannungen zu heiß werden.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Kabelquerschnitte beachten ist ja erstmal das A und O. Vorteilhaft ist auch ein Hauptschalter für den kompletten TrainRoom. Damit sind alle Steckdosen aus, wenn der Raum verlassen wird. Da es bei uns vor 5 Jahren ein kompletter Um/-Aus/-Neubau war, hatten wir es von vornherein gleich berücksichtigt.

  • Als digitale Versorgungsspannung haben sich 14V als völlig ausreichend erwiesen; bei der Fremo SWD jedenfalls. So können Decoder nicht durch erhöhte Spannungen zu heiß werden.

    beim Bau unserer Clubanlage wurde die Spannung recht niedrig eingestellt (15V?) - trotz vieler Feeder gab dann immer wieder Probleme weil bestimmte Soundloks stellenweise zuwenig Saft bekamen und komisches Verhalten zeigten.

    Das ist aber auch scon eine Zeit her, unser Prez hat dann das einigermassen durchschaubare Lenz System durch ein Konglomerat von verschiedenen Fabrikaten ersetzt dass niemand mehr durchblickt. Vermutlich ist jetzt die Spannung auch höher.

    Gerold

  • Das letzte geht auch bei Lenz ;)

    Ja sowieso. Prez I war übervorsichtig und wollte nichts riskieren - daher geringe Spannung eingestellt. Prez II hat sich eingebildet mit drahtlosem Handregler Weichenstrassen schalten zu müssen. Brauch ich so dringend wie ein Hühnerauge. Jetzt ist er weg und wir haben das Chaos.

    Gerold

  • Das letzte geht auch bei Lenz ;)

    Ja sowieso. Prez I war übervorsichtig und wollte nichts riskieren - daher geringe Spannung eingestellt. Prez II hat sich eingebildet mit drahtlosem Handregler Weichenstrassen schalten zu müssen. Brauch ich so dringend wie ein Hühnerauge. Jetzt ist er weg und wir haben das Chaos.

    Ihr seid nicht der einzige Moba Club der Opfer von Klicki-Buntis wurde.

    Ein Vereinsmitglied das beruflich mit Klicki Bunti zu tun hat, hetzt Vorstand und Mitglieder auf alles auf Elektronik umzustellen. Wenn die Tat zu 90% vollbracht ist lässt der sich dann nur noch sehr selten auf den Clubabenden blicken. Da die elektronische Anlagensteuerung noch nicht komplett installiert ist, läuft das System nicht stabil bis gar nicht. Entpuppt sich dann als Giga-Mega-Electro-Nix. Hinterlässt den größten Teil der Vereinsmitglieder ratlos und ein tiefes Loch in der Vereinskasse. Niemand kennt sich mit dem Vodoo richtig aus, bestenfalls Viertelwissen. Der Klicki Bunti aber erklärt nichts, rückt nichts heraus was zur Aufkärung dienen kann und pocht auf sein Herrschaftswissen.

    So manche Clubanlage verkommt dann zu einem statischen Großdiorama.


    Ansonsten zum Nachdenken; die Modellbahnmotoren in H0 Loks sind alle für max. 12V ausgelegt. Bei Spur N kann man von 9V ausgehen. Bei an den Motorbürsten tatsächlich anliegenden 12V rsp. 9V mutieren fast alle Modellbahnloks zu Rennsemmeln. Für vorbildgerechte Geschwindigkeiten muß der Decoder die Eingangsspannung sozusagen niederknüppeln. Dabei entsteht (Ab-)Wärme. Zudem arbeiten Decoder zur Drehzahlregelung mit Impulsbreitensteuerung. Heißt, am Motor liegt immer die Höchstspannung an, die auch die Eingangsspannung des Decoders ist. Nur die Zeitdauer, d.h. wie lange die Spannung am Motor anliegt, regelt die Drehzahl über die Einschaltdauer.

    Eisenankermotoren sind rel. unempfindlich geben Überspannungen, obwohl mir da auch schon ettliche abgebrannte Exemplare untergekommen sind. Glockenankermotoren sind wesentlich empfindlicher gegen Überspannung oberhalb ihres Nennwerts. Hatte einen Kunden bei dem ich u.a. so alle 2 1/2 bis 3 Monate die Glockenankermotoren in seinen Spur N Loks von Bachmann austauschen musste. Die üblichen Verdächtigungen wie China Müll, taugt alles nichts etc. Nachforschen ergab, er betrieb seine Spur N Anlage mit einer Märklin MFX Zentrale... :geil:

    Die haut dann so 19V und mehr ins Gleis. Mag für Märklin H0 Gleise aus Eisenblech richtig sein, aber für Spur N mit Neusilbervollprofilschienen des Schlechten zu viel. Die Bürsten der kleinen Miniatur Glockenankermotoren verglühen:hogri:dann regelrecht. Seitdem er seine MFX Zentrale für Ausgangsspannungen für Spur Z umgestellt hat gibt es keine Probleme mehr.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

    Edited once, last by Schraddel (December 28, 2025 at 11:02 PM).

  • Wo ist das eigentliche Problem? Im Verein hat doch die Mehrheit zugestimmt, oder?

    Den Drumpel hat auch eine Mehrheit gewählt.

    aber konkret zu meinem Club.... Das Unglück ist während des Lockdowns passiert, da wurde ohne Wissen und Einverständnis gewütet; Als wir wieder raus konnten war schon alles zu spät.

    Gerold

    Edited once, last by DL109 (December 29, 2025 at 5:32 PM).

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    Viele Grüße vom km 63.8 der Mittenwaldbahn, Lutz

  • Ich frage mich grundsätzlich, wieso viele Hersteller von DCC Zentralen bzw. Boostern, die Anschlussbuchsen der Stromausgänge unterdimensionieren? Sparmaßnahme??? Hier sollte doch ein 2,5mm² Anschluss die Grundausstattung sein. Bei meinen Digitrax Zephyr'n bekommt man die Kabel in dieser Dimension so mit Ach und Krach angeschlossen. Viele meinen, das 1,5mm² völlig ausreichend wäre. Meistens gepaart von wilder Kabelei aus der Restekiste. Die Kurzschlusserkennung der Zentrale/Booster ist dann oft nicht möglich, verkolte Leitungen dann die Folge.

  • Hallo,

    jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Bei H0 und N sind das meistens die Decoderanschlußkabel. 0,14mm² ist eine gängige Größe für H0. Die ist für 3,5A Belastung ausgelegt.

    Nicht umsonst wird eine Einstellung der Zentralen für H0 und Booster für eine Maximalspannung von 14V und eine maximale Stromstärke von 3A dringend empfohlen. D.h. bei 3A soll die Kurzschlußsicherung auslösen.

    Bei Spur wiNz gibt es Kabelquerschnitte von 0,05mm². Hier sind 2A das Maximale und besser mit 12V Spannung. Die Kurzschlußsicherung soll bei 2A auslösen.

    Dicke Kabel zur Stromversorgung der Anlage gerne. Geringerer Spannungsabfall und bessere Signalübertagung der DCC Signale.

    ABER, auch hier sollte mit 3A für H0 und mit 2A für N abgesichert werden!

    3A reichen nicht für die ganze H0 Anlage? => Aufteilung in Bezirke die jeweils mit 14V und 3A abgesichert werden. Für N reichen 12V und 2A aus. Es gibt spezielle elektronische Kurzschlußsicherungen auf dem Markt. Oder man nimmt gleich Booster.

    Die Kurzschlußsicherungen kann man so einstellen, daß sie nicht gleich den Strom wieder einzuschalten versuchen. Man kann entweder einen Zeitfaktor einstellen, wo nach Ablauf von X Minuten der Booster wieder einschalten soll. Oder aber er bleibt aus und muß manuell restettet werden. Letztes ist der optimalere Schutz.


    Bei Gartenbahnen sieht die Rechung anders aus. Kurz angerissen, in den 6-Achsigen Dieseln sind in jedem Drehgestell jeweils 2 Stück Motoren von Typ RS 385 PH verbaut. Die haben laut Datenblatt 3A Blockierstrom. Macht bei 4 Motoren dann 12A für eine einzelne Lok. Wer Consists fährt kann sich dann selber ausrechnen. Die Normalstromstärke im optimalen Bereish wären 0,5A pro Motor.

    In den 4-Achsen ist pro DG 1 Motor vom Typ RS 540 PH verbaut. Blockierstrom pro Motor ist 4,4A, macht 8,4A pro Lok. Normalstrom etwa 1,5A pro Motor.

    Auf meiner Werkbank ist gerade ein A-B-A Consist aus klassischen EMF F7. Wären dann 25,4A die durch entsprechende Leitungsquerschnitte berücksichtigt werden sollen. Diese Kabel besorgt man sich am besten über KFZ Autoelektrik. Besteht auch die Möglichkeit billige KFZ Schmelzsicherungen einzubauen (NICHT bei H0 und N!) Wann die Sicherung auslöst richtet sichauch hier nach der Belastbarkeit der Kabel abhängig von deren Querschnitt.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

  • Ich frage mich grundsätzlich, wieso viele Hersteller von DCC Zentralen bzw. Boostern, die Anschlussbuchsen der Stromausgänge unterdimensionieren? Sparmaßnahme??? Hier sollte doch ein 2,5mm² Anschluss die Grundausstattung sein.

    Also das ist aber etwas übertrieben. Eine mit 16A abgesicherte Steckdose in der Wohnung hat 1.5mm² Zuleitungen, da gehen 3,5KW durch, selbst wenn ich Lutz sein Beispiel großzügig hochrechne (24 Volt und 30Ampere maximal) gehen dort 720 Watt durch, also ein knappes Fünftel weniger, sprich, viel hilft hier nicht viel...

    Micha


    Americas Resourceful Railroad
    ________________________________________________

  • Bei Gartenbahnen sieht die Rechung anders aus. Kurz angerissen, in den 6-Achsigen Dieseln sind in jedem Drehgestell jeweils 2 Stück Motoren von Typ RS 385 PH verbaut. Die haben laut Datenblatt 3A Blockierstrom. Macht bei 4 Motoren dann 12A für eine einzelne Lok. Wer Consists fährt kann sich dann selber ausrechnen. Die Normalstromstärke im optimalen Bereish wären 0,5A pro Motor.

    Wo ist das Problem, wenn die Elektronik schon bei Blockieren eines Motors den Strom abschaltet?

    Gruß, Volker

  • Ich frage mich grundsätzlich, wieso viele Hersteller von DCC Zentralen bzw. Boostern, die Anschlussbuchsen der Stromausgänge unterdimensionieren? Sparmaßnahme??? Hier sollte doch ein 2,5mm² Anschluss die Grundausstattung sein.

    Also das ist aber etwas übertrieben. Eine mit 16A abgesicherte Steckdose in der Wohnung hat 1.5mm² Zuleitungen, da gehen 3,5KW durch, selbst wenn ich Lutz sein Beispiel großzügig hochrechne (24 Volt und 30Ampere maximal) gehen dort 720 Watt durch, also ein knappes Fünftel weniger, sprich, viel hilft hier nicht viel...

    Die Leistung ist für den Kabelquerschnitt nicht direkt relevant, sondern die Stromstärke, der Mindest-Kurzschlussstrom und der akzeptable Spannungsabfall. Im Haushalt sind (bei ungedämmter Verlegung) 1,5mm^2 an 16A Absicherung nur bis ca. 15m Kabellänge zulässig, weil da dann 6,9V Spannung abfallen (3% von 230V) und mehr ist nach DIN nicht zulässig. Aber 6,9V Spannungsabfall bei der Modellbahn ist keine gute Idee, wenn vorn schon nur 15V oder gar 12V anliegen. Außerdem müssen nach VDE im Haushalt 80A Kurzschlussstrom fließen können (auch noch bei 230V-10%), damit die Sicherung zuverlässig schnell (200ms oder so) auslöst - das würde aber längere Kabel erlauben als die 3% Spannungsabfall. Das wiederum ist bei der Modellbahn meist unkritischer als in der Hausinstallation, weil gängige Booster nicht erst bei 5x Nennstrom schnell abschalten - allerdings sollte man den Nennstrom nicht unnötig hochdrehen.

    Fazit also: Es kommt darauf an. Feeder von 10-15cm (und davon meist mehrere parallel) sind idR unkritisch, da kann man gut und gern dünne Leitungen nehmen. Lok-Innen-Verkabelung sowieso, die sind so kurz, da wird sogar die Wärme in der Leitung noch in relevanter Größenordnung über die Enden abgeleitet. Mehrere Meter Buskabel sollte dagegen schon dicker sein, und wenn jemand, wie das manche Spezialisten in den USA so gern tun, alle Booster für ihre kellerfüllende Anlage zentral anordnet, sollten die Kabel noch zwei-drei Nummern größer sein.

    Testen kann man das sehr gut mit dem Quarter Test: Gleis kurzschließen und der Booster muss abschalten. Wenn er das nicht tut, die langen Kabelstrecken aufdicken oder den Abschaltstrom (deutlich) reduzieren. Besser ein bisschen von der Grenze wegbleiben, denn nicht von jedem Schienenstück ist der Kontakt zum Bus optimal, speziell in Weichen o.ä. kann da noch ein wenig Übergangswiderstand dazu kommen.

    Lange Rede kurzer Sinn: Der Fremo schreibt für 3A eine Modulverkabelung von mindestens 1,0mm^2 vor (H0-Norm) und empfiehlt 2,5mm^2 (H0-Norm) bzw. schreibt 0,75mm^2 vor (N-RE, americaN) und macht damit unterm Strich gute Erfahrungen, sowohl mit zuverlässiger Kurzschlussabschaltung, als auch mit ausreichend geringem Spannungsabfall. Ich persönlich verbaue in meinen americaN-Modulen 1,5mm^2, gibt es billig im Baumarkt ;) und wer eher kleinere Anlagen und mit geringeren Abschaltströmen plant, kann sicher auch mit ein bisschen dünneren Busleitungen leben. Aber bitte nicht mit 0,14mm^2 20m lange Busleitungen legen und dann den 5A-Booster dran, das geht wahrscheinlich früher oder später schief. Andererseits sind 2,5mm^2 oder 4mm^2 oder mehr wirklich erst bei Gartenbahnen mit höheren Strömen und längeren Kabeln nötig.

    MfG, Heiko

  • Bei mir sind es auf zwei Boosterkreise verteilt, Anlage ist auf zwei Decks, jeweils 20m Hauptleitung die je 2,5mm² haben. Abzweigend zu den Verteilern der Gleiseinspeisung mit 1,5mm² und weiter an den direkten Gleisanschlüssen nochmals kleiner. Konkret beschrieben habe ich es in meinem "Fraser River Canyon", ab Thread #24.

  • Bei Gartenbahnen sieht die Rechung anders aus. Kurz angerissen, in den 6-Achsigen Dieseln sind in jedem Drehgestell jeweils 2 Stück Motoren von Typ RS 385 PH verbaut. Die haben laut Datenblatt 3A Blockierstrom. Macht bei 4 Motoren dann 12A für eine einzelne Lok. Wer Consists fährt kann sich dann selber ausrechnen. Die Normalstromstärke im optimalen Bereish wären 0,5A pro Motor.

    Wo ist das Problem, wenn die Elektronik schon bei Blockieren eines Motors den Strom abschaltet?

    Gruß, Volker

    Du kannst mit einem 3A Booster rsp. Zentrale 1 G-Scale Lok fahren, aber keine 2. Da sollte der Booster schon beim Anfahrversuch sofort abschalten.

    Zur überschlägigen Berechnung im Normalbetrieb ein 6-Achser zieht bis zu 2A Motorstrom, hinzu kommen noch der Strom für Beleuchtung, Rauchgenerator und Sound. Mit einem 3A Booster kommt man bei Gartenbahnen nicht weit. Hier ist dann das Einsatzgebiet für 5A und 8A Booster rsp. Zentralen.

    Grüsse
    Schraddel
    alias Lutz

    Happy Owner

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