Welche US-Branchlines Diesels sind auf dem Markt erhältlich, Spur N oder Z

  • Hallo Zusammen,

    vielen herzlichen Dank für all diese Infos!!

    Es sieht gerade in N so aus, als könnte viele Wünsche von mir erfüllt werden. :)

    Tatsächlich war ich bis vor Kurzem vor allem aus Platzgründen auf Z fixiert.

    Habe mir mal meine Ecke ausgemessen (es wird nicht mehr als 4 m länge) und eine möglich Prinzipskizze, kein perfektes Layout gebastelt.

    "Hinter" dem 1 m breiten Hauptteil wäre noch Platz für einen, sagen wir mal, 50-60 cm breiten Gang.

    Bauch einziehen oder Abnehmen steht an. ^^

    Ich mag Stories und wenn ich was baue, sollte ne story dahinter sein.

    In dem Fall eine kleine , eingleisige Strecke aus dem Nirgendwo ins Nirgendwo, zentrales Element ein ebenso klein gehaltener Railyard.

    Sogar noch mit einem caboose track, dass dann arg zugewachsen mit alten wagen sein dasein fristet.

    optisch könnte ich mir die einzig möglich Creekqueerung weit und breit vorstellen.

    Deswegen macht die main auch ne Kurve.

    Von da geht dann eine kleine branch ab, Strecke nur angedeutet, durch einen verschlafenen Ort, dessen highlite eine destillery oder irgendwas anderes, passendes ist.


    Also, kein echter trackplan, nur ne prinzipskizze.

    Ausbaufähig????

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  • Leude, Leude, Leude...

    Nu hört doch mal auf hier wild Händler zu empfehlen. Es gibt unfassbar viele Gute. Da kann man schauen wenn man in etwa weiß, was man überhaupt kaufen will.


    Mike, von mir erst einmal herzlich Willkommen bei uns. Dein Thema hat ja schon reichlich Forenmitglieder mobilisiert.

    Ein L in 4x2 Meter mit sagen wir mal 30-60 cm Tiefe ist schon enorm für ein N-Layout.

    Gibt es da noch die Möglichkeit temporär eine kleine Verlängerung (Ich sag mal ein paar Schattenbahnhof-Gleise) anzuflanschen? Nur wenn die Anlage in Betrieb ist, meine ich.


    Ich kann Dir nur den Rat geben, Dich zeitlich und regional möglichst fest zu legen. Das erspart Lustkäufe, die dann schnell Frustkäufe werden. Aber am Ende des Tages ist es Dein Projekt und wir können nur Hilfestellung geben.

    Ein Start mit ein, zwei sauber laufenden Loks und einer Hand voll qualitativ hochwertiger Wagen ist alle mal besser und befriedigender, als sich einen riesigen Fuhrpark anzulachen und danach die ganzen Wagen nacharbeiten zu müssen, damit sie halbwegs gut laufen.

    Wie Gerald schon schrieb: Branch Line ist nicht Short Line. Ich nehme also an, dass Du Nebenstreckenbetrieb abseits der Ganzzug-gespickten Main Lines machen willst. Entspanntes Rangieren, Bedienen kleinerer Kunden.

    Wie schaut es regional aus? Hast Du da Favoriten? Eher Urban, eher ländlich?

    Konzentriere Dich zunächst auf das was Du wirklich willst. Nach Rollmaterial kann man danach schauen. So sehr es auch brennt unter den Fingernägeln.

    Modular zu bauen schränkt schon ein. Ich weiss das, weil ich eine Heimanlage nach americaN-Norm baue. Würde ich nicht aktiv an solchen Modultreffen teilnehmen wollen, ich hätte vieles anders geplant.

    Dennoch würde ich an Deiner Stelle zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen oder ggf. zumindest mehrere Segmente (also einzeln demontierbare Anlagenteile) vorsehen.


    Oberste Priorität: Sich selbst ein Bild machen. Wenn möglich andere Anlagen anschauen, Treffen und Ausstellungen besuchen. Und dabei eben nicht die ersten Schnäppchen mit nach Hause bringen.

    stephaN

    674994-1581872229.jpg

  • Tecorian February 13, 2026 at 11:33 AM

    Selected a post as the best answer.
  • StephanH :

    Nun, ich bin nicht ganz unglücklich über die Empfehlungen, stehe ich hier wissenstechnisch doch arg nackig im Wald herum.

    Ja, mir ist bewußt, dass diese Maße schon ordentlich sind, ein Freund von mir hat N unterm Dachboden 8 m lang und rechts und links 60 cm breit.

    Der baut da schon seit einem Jahrzehnt dran.

    Und ja, Angelpunkt der Anlage solle ein wirklich kleiner Railyard sein, ein main gleis , ein in/outbound track und zwei Abstellgleise oder so, mehr nicht.

    Zitat:

    Ich nehme also an, dass Du Nebenstreckenbetrieb abseits der Ganzzug-gespickten Main Lines machen willst. Entspanntes Rangieren, Bedienen kleinerer Kunden.

    Genau DAS!

    Ländlich, Gegend noch nicht fixiert, schon ein wenig abhängig davon, was ich so von der Stange an Loks bekommen kann.

    Wobei ich mich beim Fuhrpark nicht endlos ausdehnen will - bin und werde kein Sammler sein.

    Auch wenns DCC sein soll, 4-5 Loks und paar Wagen reichen mir zum glücklich sein.

    Optische Wunschvorstellung wäre indian summer irgendwo in den Appalachen.

  • Appalachen! Ein wunderbares Thema. Wobei das auf kleinem Raum natürlich schwierig darzustellen ist.

    Ich persönlich würde einen Schattenbahnhof planen, aus dem entweder schon fertige Züge kommen oder aus dem eine Rangierlok Waggons in den kleinen Yard auf der Anlage holen kann.

    Dazu einen einzigen kleinen Ort nachbilden. Kleiner Yard, zwei, drei Anschließer in Yardnähe.

    Etwas außerhalb noch zwei Industrie-Anschließer dazu und fertig. Also schon ganz gut geplant bisher, dein Gleisplan. Man muss natürlich noch etwas dran feilen.


    Ich empfehle Dir diese Seite hier: https://appalachianrailroadmodeling.com/


    Hier siehst Du Gesellschaften die in den Appalachen verkehr(t)en.: https://appalachianrailroadmodeling.com/railroads/


    Und hier gibt's Gleisplanideen: https://appalachianrailroadmodeling.com/track-plans/

    stephaN

    674994-1581872229.jpg

  • Appalachen! Ein wunderbares Thema. Also schon ganz gut geplant bisher, dein Gleisplan. Man muss natürlich noch etwas dran feilen.

    Appalachen ist eine echt töfte Gegend 8)

    Danke für die links und für das Lob eines Greenhorn.

    Was meinst du/ihr, wo ich auf jeden fall noch mal drüber müsset, wenn es denn in die Richtung geht?

  • StephanH

    Auch ne Idee.

    OK, mit Tür/Fensterstock und Tralala ist es auf beiden Seiten dann nicht ganz so viel, aber sehr überlegenswert. :thumbup:

    Hmmm... ne andere Frage.

    Ich habe aktuell ja nur ne neue Starterpackung Z und ein Konvolut (10 Loks + 50-60 Wagen) als längst vergangenen Minitrixzeiten zu Hause.

    Also noch nix USA Modelle.

    Der Zug da N spur (logisch) auf dem Bild hat ca. 90 cm.

    Wie lange muss ich mir ungefähr so ein Kurzzug mit sagen wir mal 10 Waggons ungefähr vorstellen?

    Ich muss mich an eine halbwegs machbare Umsetzung vom Railyard annähern und ein Größengefühl entwickeln, damit es nicht gleich ganz Panne aussieht.

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  • Hilfreich zur Raumnutzung ist es, wenn du dir einfach mal massstäbliche Pappschablonen ausschneidest und die auf dem Boden auslegst. Da kannst du die Gleisradien auch besser beurteilen. Schemen per Computer sind ja voll im "Trend", aber warum so kompliziert? Zollstock, Cuttermesser, Pappe....

  • Hilfreich zur Raumnutzung ist es, wenn du dir einfach mal massstäbliche Pappschablonen ausschneidest und die auf dem Boden auslegst. Da kannst du die Gleisradien auch besser beurteilen. Schemen per Computer sind ja voll im "Trend", aber warum so kompliziert? Zollstock, Cuttermesser, Pappe....

    Ja, so ähnlich hatte ich das vor - also gleich mit Echtmaterial + Schablonen.

    Ersteres werde ich nach all den zahlreichen Händlertipps dieses WE schon angehen.

  • Tendenziell eher modern style oder mittendrinn, Interessenszeit ist ja 1970-1990 oder so.

    Dann würde ich mit etwa 140 cm Zugläng rechnen.

    Das entspricht einer SD9, 10 50' und 10 60' Wagen inkl. Caboose.

    Also also Maximum. Gerade in abgelegenen Gegenden kamen auch deutlich kürzere Local Züge vor.

    stephaN

    674994-1581872229.jpg

  • Hi,

    Quote

    Dann würde ich mit etwa 140 cm Zugläng rechnen.

    Das entspricht einer SD9, 10 50' und 10 60' Wagen inkl. Caboose.

    Da hat Stephan sich etwas verzählt. ein 50'-Wagen ist ca. 10 cm lang, ein 60'-Wagen ca. 11,5 cm. Multiplizieren und addieren, dann komme ich auf ca. 2,25 m Zuglänge.

    Aber davon abgesehen wäre es sinnvoll, zu überlegen, welche Betriebe bedient werden sollen und wieviele Wagen die so bekommen. Dabei sollte auch beachtet werden, dass die meisten Betriebe nicht jeden Tag einen wagen bekommen, sondern bei geringem Bedarf die Wagen mehrerer Tage zu- und vor Ort abgestellt werden.
    Da klingt erstmal nach Spaßbremse, aber die Beschäftigung ist dann, vor Ort die vorhandenen Wagen auszutauschen. Deshalb sollte genug Platz für mehrere Wagen vorhanden sein.

    Btw., eine Whiskeyfabrik hört sich erstmal witzig an, ist aber für den gewöhnlichen Bahnbetrieb, falls es nicht eine riesige Anlage ist, eher irrelevant. Typischer sind Kohleverladungen, Eisenverarbeitung und Stahlproduktion (dafür ist die Anlage zu klein), weiteres produzierendes Gewerbe und landwirtschaftliche Produkte, z.b. Holz und Holzbaustoffe.

    Stephans Schema halte ich für recht sinnvoll, wie auch das Wagenlager (stagging yard). Damit ein diesel shop auf Dauer Spielspaß bereitet, muss die Interessenlage schon recht speziell sein.
    Bei den Fremo US-N-Treffen sind die locals die beliebtesten Jobs, da passt die von Mike geplante branch line schon optimal.

    Gruß

    Gerald

  • Hi,

    Btw., eine Whiskeyfabrik hört sich erstmal witzig an, ist aber für den gewöhnlichen Bahnbetrieb, falls es nicht eine riesige Anlage ist, eher irrelevant. Typischer sind Kohleverladungen, Eisenverarbeitung und Stahlproduktion (dafür ist die Anlage zu klein), weiteres produzierendes Gewerbe und landwirtschaftliche Produkte, z.b. Holz und Holzbaustoffe.

    Gruß

    Gerald

    Hi Gerald

    ich dachte eher an so was ähnliches, weil schon mitgefahren. :)

    Das ist sicherlich alles Tourishow, aber witzig wars dann schon, als alter Fässer simulationsmäßig geladen wurden.

    Our Route | Indiana Rail Experience

    Aber generell machte es natürlich schon mehr Sinn, irgendeine sinnige Industrie im nicht zu großen Maßstab aber realistisch mit Bahnanschluss anzubinden, da hats du vollkommen recht.

    Ich hole mir aktuell Inspirationen von diesem US Ytubber:

    djstrains
    As an engineer with CSX Railroad since 1999, I am able to teach you how the railroads really work, and how to model it in any scale. I use my experience,…
    www.youtube.com
  • Hi Mike,

    so ein gimmick wie eine Whiskeyfassverladung und7oder anderen Touristenschnickschnack kann gut an einem eigentlich stillgelegten Anschließer stattfinden, vllt. sogar zur Auflockerung einen Touristenzug einsetzen.

    Du hast indirekt schon CSX ins Spiel gebracht, wäre auch mein Vorschlag, wenn es eine reale Gesellschaft sein soll. in dem Zeitraum haben die wegen Fusionen und Corporate Identity-Wandlungen ein weites Spektrum an paint schemes. Wenn du den Zeitraum späte 70er bis frühe 90er wählst, hast du drei Designs, die sich auch zeitlich überschnitten haben. (siehe C&O, B&O und WM Circus scheme; Chessie System und CSX). https://www.trainweb.us/csxphotos/schemes_cs.htm

    Gruß

    Gerald

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