Welche US-Branchlines Diesels sind auf dem Markt erhältlich, Spur N oder Z

  • Glückwunsch zur Entscheidung zur Spur N und willkommen im Forum.
    Wurde schon viel geschrieben.
    Bau die Anlage nicht als Monolit, Segmente wie es von Maurice angeführt wurde sind von Vorteil bei der Arbeit unter der Anlage. Überleg die Raumnutzung und insbesondere bei einer Lösung die nicht an der Wand steht auch den Bewegungsraum zwischen Wand und Anlage.

    Apalachen bieten mächtig Landschaft. Denk da an die nötige Höhe für die Hügel, die auch etwas Tiefe der Anlage fressen - aka "negative Space"
    Digitrax als DCC System ist solide, die haben auch Funk-Regler (Full-Duplex). Beim Eigenimport auf die EU Version der Geräte achten wegen CE ... DE Händler haben mMn nur die EU/CE Version.

    Loks auf DCC Umbauen/umrüsten ist nicht die große Kunst.

  • Hi Mike,

    auf der von dir geplanten Branch Line ist eigentlich nur eine Lok erforderlich, die zweite wäre zu Luxus. Das heißt nicht, dass du nicht mehrere Loks haben solltest, bloß fahren die im Betrieb nicht, oder nur selten gleichzeitig. -> keine Notwendigkeit, sofort DCC zu haben (außer für Sound)

    Solche Strecken haben meistens handbetriebene, örtlich gestellte Weichen beim Vorbild, was sich auch gut im Modell umsetzen lässt. Dafür gibt es unterschiedliche Systeme, vom günstigen Eigenbau bis zu etwas teureren Industrielösungen. Stellpulte für manche Bereiche sind bei der MoBa nicht unüblich, aber mehr der Bequemlichkeit oder einem anderen Willen des Erbauers geschuldet, als vorbildgerecht. -> kein DCC erforderlich

    Wenn man davon genug hat, kann man einen Teil seines Geldes schnell in einem aktuellen DCC-System versenken, oder man spart sich das bis zu dem Zeitpunkt, an dem es notwendig wird, und dann in dem Rahmen, der erforderlich ist. Wenn du mit anderen zusammen gleichzeitig spielen möchtest, ist der Zeitpunkt für DCC gekommen.
    Vorher würde ich die Anlage von der Elektrik so aufbauen, dass sie analog und digital funktioniert. In deinem Fall, wenn du keine Signale aufstellst, ist der Unterschied winzig, denn beides kann auf der selben Bauart funktionieren. Kehrschleifen gibt es bei dir nicht, und selbst die sind 'unisex' möglich. Nur bei Signalen mit Zugbeeinflussung oder einer automatischen Steuerung mit Besetztmeldern wird es etwas spezieller, doch das sehe ich bei deiner Anlage weniger.

    Digitrax hat eine guten Namen, andere Hersteller liefern auch brauchbare Systeme. Für deine kleine, überschaubare Strecke würde mE sogar DCC-EX ausreichen, das ein paar hundert Euro billiger ist.

    Gruß

    Gerald

  • Möchte ja gerne DCC Betrieb machen und stehe jetzt vor der Entscheidung, was genau nehme ich denn da - so Zentraleinheit etc..

    Noch eine Meinung: Ich hab mal mit Digitrax (DCS51 und UT4) angefangen, aber heute empfehle ich immer https://dcc-ex.com/ex-csb1/index.html (oder den Selbstbau davon) wenn jemand WiFi möchte und etwas Computer/Elektronik-Affinität hat.

    Dazu dann einen WLAN-Handregler aus der Liste hier: https://dcc-ex.com/throttles/index.html (unter Physical, nicht die Handy-Apps). Persönlich nehm ich natürlich wiFreds (wer hätte das gedacht? :D) aber es gibt auch andere Bastelprojekte, und auch fertig zu kaufen gibt es inzwischen einige wie die beiden TCS UWTs und die ESU-Lösung.

    Und zum Programmieren würde ich eh immer einen PC nehmen, den kann man daran auch anschließen.

    MfG, Heiko

  • Ich denke mal, das man im www. auch einen gebrauchten DIGITRAX Zephyr bekommt. Da ist man u.U. schon mit 100,-€ am Start. Preiswerter geht das eigentlich nicht mehr.

    Multimaus satz, bekommt mann unter 100 euro in verschiedene gebrauchtwaren geschaefte.

  • OK, ich mache mit meinen Anfängerfragen an der Stelle weiter, wenn es recht ist.

    Zumindest einer.

    Mittlerweile habe ich etwas ATLAS Schienenmaterial da, nicht viel, aber zum Testen und probieren.

    Konkret je 3x Weiche R und L No. 7, die mit 8,17° Abzweig, diverses Zeugs für Unterflur und im Wesentlichen 20 Stück Flexgleis.

    Mit den Letzteren über ich gerade Kurven. Das funktioniert technisch gesehen eigentlich ganz gut, bekomme für meine Begriffe recht elegante Übergangsbögen aus der Weiche heraus etc..

    Was mir nicht gefällt, sind dann die Radien als solches. Habe andere Gleissystem auf deren Normradien abgecheckt und dachte, so um die 500 mm Radius wäre OK.

    Ist es aber nicht, gefällt mir nicht, wenn ich mir Videos von zugegebener Maßen größeren N-Spur Anlagen anschaue.

    Richtig toll sieht das erst so ab 700-750 mm Radius aus. Ist kaum der Realität nahe kaum, auch klar. Aber ich kann kaum mehr aus Platzgründen darstellen.

    Passt das in der Relation? Ist das halbwegs glaubwürdig? Wie sind so eure sichtbaren Radien?

    Danke vorab!!

  • Ich bin da bei dir. Aus optischen Gründen: 1m Mindestradius auf der Hauptstrecke und auch mein Industriegebiet hat 75cm "Standard"-Radius. Für moderne Wagen, also bis 89 Fuß. In engen Einschnitten fällt das weniger auf, Wyes sind ja auch beim Vorbild gern sehr eng, da kann ich davon ein wenig runter gehen, aber so auf freier Strecke...

    Das hängt von vielen Parametern ab. Vor allem Länge der Loks und Wagen und persönliches Empfinden. Joe Fugate hat das im ersten Model Railroad Hobbyist-Magazine mal mit vielen Fotos beschrieben, das Heft gibt es hier noch zum Download: https://model-railroad-hobbyist.com/magazine/mrh-2…legacy_download (Artikel "Powerful new curve insights" - naja, neu weiß ich nicht, aber IMHO gut zusammengefasst und illustriert)

    Viele Grüße,

    Heiko

  • Ich habe auf meiner Anlage Minimum 50cm Radius. Da fährt alles problemlos durch und sieht für mich auch noch gut aus. Mit größeren Radien hätte ich auch Platzprobleme bekommen.

    Hier gibts auch noch paar Bilder (ab Seite 2), Videos, Infos und Plan zu meiner Anlage, falls du dich inspirieren lassen möchtest.;)

    Gruß
    Markus

    Die Santa Fe in N im Keller

  • Danke soweit für den Input.

    Das tatsächliche Problem ist auch bei mir der Platz.

    So eine Anlage(ngröße) wie bei dir, santafe90 wird bei mir ein feuchter Traum bleiben.

    Wärer es halbwegs akzeptabel, wenn ich ca. 650 mm Radius für die Main bastle?

    Mehr geht einfach nicht.

  • ich habe aktuell ein kleines Projekt für Z auf 120x60cm mit "trenner".
    Und ich muss agen, ich finde es sieht jetzt nicht so schlimm aus.

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    folgende Loks werden dort (irgendwann) mal unterwegs sein:

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    (beides Modelle von AZL)

  • Ser's,

    ich habe bei meiner Anlage auf der Main zwischen 600 und 650.

    Auf Nebengleise geht's bis 500 runter.

    Für mich akzeptabel. (aber aus Platzgründen muss man manchmal Kompromisse eingehen)

    Mike

    Spur N Union Pacific Amtrak VRE U.S.Army

  • Auf meinem alten Layout hatte ich an zwei Bereichen sogar nur R=450mm. Für die normalen Boxcars und die kurzen Wellcars waren da Zuglängen von 6m drin. Short Shank Coupler waren da allerdings nicht möglich. Bin ausschließlich mit MT Medium Shanks gefahren, das ging problemlos. Damals war es meine US Bahn Anfangszeit und räumlich waren Grenzen gesetzt.

  • So, ich nerve nochmal.

    Habe einige Zeit damit verbracht, mir Gedanken über meinen Yard als Kernstück der Anlage zu basteln/zeichnen.

    Meine Platzprobleme sind den Mitlesern wohlbekannt.

    Ein wie auch immer geartetes "U" schaffe ich nicht, aber 400x 50 cm + zwei Flügel mit insgesamt 1,50 m Länge, die in den Raum ragen.

    Die ausgehenden Kurven haben jetzt einen Mindestradius von 650 mm, die Yard-Ladder beinhaltet 3 Classification Tracks mit jeweils ca. 1,25 m Länge.

    Die Weichen sind die 8,17° Weichen von Atlas.

    Im linken Teil dachte ich an einen Dieselshop für die Lokalen Engines, ein Waggon-Reparaturgleis und ein separates Fuelgleis - aber nur eingleisig.

    Es sind 2-3 Industrieanschlüsse angedacht, so was wie Alumnium-Endprodukte (Türen/Fensterfabrik) oder irgendwas für den industriellen Hausbau, evtl. einen Scrapyard etc..

    Eben etwas, dass die Anlieferung von Güterwaggons rechtfertigt.

    Das ist ein skizzenhafter Plan, in der Ausführung würde ich der ganzen Gleisanlage noch einen Kick um 2-5° geben, damit es nicht parallel zur Anlagenkante verläuft.

    Wie es dann an den Flügeln weitergeht = keine Ahnung, aber die Hauptanlage dürfte mich eh eine gute Zeit lang beschäftigen.

    Ohen jetzt hier dne großenm Planungsfred starten zu wollen - was meint ihr?

    Merci vorab!


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    Edited once, last by Tecorian (March 30, 2026 at 11:59 AM).

  • Als Yard gefällt mir das ganz gut, mit dem Yard Lead links, dem beidseitig erreichbaren A/D track auch ohne über das Yard Lead zu fahren, dem Caboose Track parallel zur Yard Ladder. Wobei du selbst ja schon schreibst, dass der rechte Lead unnötig ist - das sehe ich auch so. Außerdem würde ich an deiner Stelle die Classification Tracks rechts stumpf enden lassen (wozu müssen die auch von rechts erreichbar sein?) und die Verbindung zum Industriegebiet sauberer vom Yard trennen (rechts die Verbindung zwischen Yard und Industrie weg - die sind bei belegten Classification Tracks eh nicht zu gebrauchen, um die Industrie zu bedienen). Überhaupt sieht das am rechten Ende der Classification Tracks bzw. in der Zufahrt zu Industrie C nach unnötig vielen Weichen aus - welche Fahrbeziehungen brauchst du dort wirklich?

    Kleine Verbesserung noch: Wenn ein Zug von rechts in das A/D-track fährt, könntest du ein kurzes Stumpfgleis ab vom Yard Lead für die Zugloks gebrauchen, damit sie dem Switcher aus dem Weg gehen können, ohne in das Caboose Track oder bis in den Engine Service zu fahren.

    Naja, und dann die Grundfrage: Kann dein Gesamtlayout einen so großen Yard gebrauchen? Du kannst da ja drei Züge bauen, wo sollen die hinfahren?

    Viele Grüße,

    Heiko

  • Hallo Heiko,

    Danke für deinen Input.

    Ja, rechts sieht es noch Messie-mäßig aus, aber bevor ich mich verrenne, wollte ich eben solche Kommentare wie von Dir hören.

    Um gleich zur Grundfrage zu kommen: Der Yard ist das Ziel.

    Ich stand vor der Enstcheidung, etwa Strecke abzubilden und den handelsüblichen Grainelevator irgendwohin zu bauen oder eben das primär abzubilden, was mich tatsächlich interessiert.

    Ja, und das ist nunmal eher der Yard als solcher, sprich nur diesen Teil.

    Tatsächlich hatte ich wohl ähnliche Gedanken wier du, als du das gesehen hast udn habe den rechten Teil entschlackt.

    sieht so aus...

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  • Der Yard Lead ist das Hauptzufahrtsgleis oder auch Ausziehgleis zu den Classification Tracks, also die Waggon-Sortieranlage wenn man so will.

    Willkürliche Skizze aus dem Netz zur Bilddarstellung.

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  • Um gleich zur Grundfrage zu kommen: Der Yard ist das Ziel.

    Okay. Denk nur daran, dass die Züge irgendwo hinfahren oder herkommen müssen. Ist zumindest für mich etwas komisch, wenn du einen Zug baust, nach links rausschickst und er gleich wieder rechts reinkommt, damit du ihn wieder zerlegen kannst.

    Tatsächlich hatte ich wohl ähnliche Gedanken wier du, als du das gesehen hast udn habe den rechten Teil entschlackt.

    Sieht schon sehr viel entspannter aus :thumbup:

    Ausziehgleis

    Genau, Ausziehgleis ist das deutsche Wort für Yard Lead. Dazu da, dass du Wagen sortieren kannst, ohne Züge auf der Main zu behindern. Idealerweise kann sogar ein Zug aus dem A/D-track herausfahren bzw. einfahren, während der Yard Switcher Wagen sortiert. Muss daher nicht unbedingt am Ende wieder auf die Main führen, ist aber für Begegnungen überlanger Züge ganz nett, wenn man die Option hat.

    MfG, Heiko

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