gartenbahner kennen das problem : sonne, regen und kackendes gefieder setzen den geleisen zu. schmutz und oxidation soweit das auge reicht.
gereinigt und glänzend. so mag es auch die dcc lok
700 euro für eine lgb schienenreinigungslok sind doch arg viel. zu viel. alternativen gibts auch keine, die mich überzeugen konnten. bisher habe ich eine aristo gondola verwendet. ein holzblock mit aufgetackertem 400-er schleifpapier haben die geleise gereinigt. allerdings brauchte es mehrere runden, um wirklich ein resultat zu erreichen. dann habe ich mehr oder weniger zufällig auf temu schleifmaschinen für die fusspflege entdeckt. ca 15 euro das stück. na da scheint doch vielversprechend. also kurzerhand zwei bestellt. die aristo gondola habe ich leicht modifiziert. das ende demontiert, kupplung abgeschraubt, ein stück holz zugeschnitten und dieses dann richtung wagenmitte in die seitenwände verschraubt. gerade so fest, dass sich das holzstück auf und ab bewegen kann. dann zwei 35mm löcher für die schleifer. die werden mit einer schraube am drehen im holz gehindert. können sich jedoch auf und ab bewegen. die mitgelieferten schleifscheifen mit 80/120 korn habe ich mit 320-er ersetzt. (werde aber zukünftig 400er verwenden). beide schleifer gegenläufig auf höchste drehzahl eingeschaltet und mit der lok sehr langsam auf die reise geschickt. der erste testlauf verlief erstaunlich gut. hätte nicht gedacht, dass diese abenteuerliche konstruktion wirklich funktioniert. ich werde aber die beiden schleifer mit einem gummiband dazu bringen, etwas stärker auf die schienen zu drücken. dann sollte eine runde zur reinigung reichen.
hier also besagtes wunderstück der technik und ingenieurskunst.
