Posts by mobahner76

    Moin Gerald

    Ich möchte wieder zum meinem ursprünglichen Anliegen zurückkommen - da (m)ein Projekt extrem kleine Radien hat und ich eigentlich keine Uraltmodelle wie die von Rivarossi & ConCor einsetzen wollte, habe ich ein Problem mit den Kupplungen.

    Irgendwo gibt es einen Punkt an dem die Grenze des Machbaren unterschritten ist.

    Ich möchte die Position der Loks an die Centrale weitergeben,

    Dir ist Bekannt das eine Rückmeldung - wie auch immer, Reed / Hallsensor / Strommessung - nie der Zentrale die Lok meldet sondern nur über den enstprechenden Besetzmelder den entsprechenden Abschnitt als belegt meldet ? Damit weiß die Zentral per se noch nicht welche Lok sich darin befindet.
    Für eine Funktionierende Rückmeldung reicht es auch nicht nur die Lok zu erfassen, hier ist es sinnvoll den gesamten Zug der im Block ist zu melden.


    Just my 2 cent (Stephan? wo ist der Smilie ??) =)

    Einige meiner 3D Druck Prototypen haben es nun endlich am Stück aus dem Drucker geschaft und sind bei mir eingetroffen ...



    Switchstand, etwas lose an den Dimensionen der UP Typen erstellt. Kompromiss zum Maßstab 1:160 ist natürlich immer daß was der Drucker noch realisieren kann.




    Industriezaun - hier lasse ich nur die Pfosten drucken, die verfügen über eine "Rille" an der Rückseite um die Spanndrähte einzukleben. Für das Anbringen des Maschendrahtes ergibt sich somit eine ebene Fläche an den Pfosten. Fehlen noch die schrägen Stützen und eine Version eines Tores und einer Tür.



    Neue Versionen sind in Arbeit

    Danke euch beiden.


    Gerald : Ja da steht ein Container auf der Straße :kratz) Frag mich jetzt nicht warum der das damals dort gemacht hat ...


    Genau dieser Container später zunächst auf meiner Arbeitsfläche und dann anschließend im Yard wieder aufgetaucht :



    Nachsteuern möchte ich noch das Kurzprotokoll :


    Name : Cleveland & Eastern RR
    Type : Proto-Freelanced
    Era : 80iger - Nord-Osten USA
    Maßstab : 1:160
    Spurweite : Regelspur
    Anlagentyp : "An der Wand entlang" mit Mittelinsel
    Gleismaterial : ATLAS Code 55
    Weichen : ATLAS Code 55, #5, #7 Wye, Curved - Teilweise modifizierter Einbau von #7
    Steuerung : DCC / Loconet / Funkhandregler
    Streckenlänge linear : Mainline ca. 14 m, Greenhill Sub ca. 6 m, Coal Branch ca. 4 m

    Angeregt durch den Auftruf die eigene Anlage doch mal vorzustellen (Stellt doch mal Eure eignen Anlagen vor)
    möchte ich hier meine Cleveland & Eastern RR darstellen.



    Inspiriert von den großen Coal-Haulern der 80iger - allen Vorran der Norfolk & Western war im Jahr 2012 der Entschluß gefaßt die Deutschbahnerei an den Nagel zu hängen und das US Thema in Angriff zu nehmen.
    Vorbild-Infos gesammelt, einige Bücher zum Thema gekauft und viele Abende später stand zunächst der grobe Plan einer, auch im Aussehen und der Funktion nach "amerikanischen", Modellbahn.


    Selbstgesetzte Randbedingungen waren :
    Sollte in einen 15 m2 Raum passen - damals teilte sich die Anlagenfläche noch den Platz mit meiner Werkstatt
    Sollte Spur N sein
    Sollte auf vorbildlichem Großserien-Gleis laufen
    Sollte ein Walk-around Layout sein
    Sollte Point-Point Betrieb ermöglichen
    Sollte Rangiermöglichkeiten haben aber auch längere reine Fahrstrecke
    Damals noch für mich wichtig : Sollte Rollmaterial der N&W und NKP verwenden
    Sollte einfach zu bedienen sein - DCC Fahren JA ... vollautomatisierung : NO-GO


    Von den Fähigkeiten bringe ich relativ weite Erfahrungen aus dem Bereich Holzbau, Elektro-Installation und Modellbau HO und N (deutsch) mit, damals fehlte noch die Erfahrung mit Selbstbau (aka Scratch-Built).


    Aus den räumlichen Gegebenheiten und den planerischen Zwangspunkten ergaben sich dann folgende Randbedingungen :
    Segmentbauweise um Verkabelungen und Gestalltungen auch außerhalb des Layout durchzuführen.
    Mindesttiefe der Segmente : 20 cm
    Maximaltiefe der Segmente : 45 cm - Es gibt Ausnahmen der Ecksegemente - Dort ist aber die Eingrifftiefe durch einen Ausgerundeten Hintergrund auf 50 cm Festgelegt
    Maximal-Länge der Segmente : 100 cm - Baulich bedingt ist auch ein 120 cm Segment dabei.
    Mindestgangbreite : 70 cm optimal 80 cm
    Höhe Gleisoberkante ab Fußboden : 110 cm - kommt der Eingrifftiefe zugute und auch an den Nachwuchs denken !


    So war dann auch zum Jahresende 2012 die Grundsteinlegung :



    Die Anfänge. Life Planung,eigentlich um zu prüfen ob der PC Plan passt und die Nutzlängen sinnvoll erscheinen. ( Gezeigt ist hier die spätere "East Grain Mill")
    Für die Techniker :
    Segmentkasten aus 10 cm breiten Sperrholz Streifen 10 mm, Wasserfest verleimt, Front ist geschwungen durch Aufleimen von 3mm HDF streifen. Hintergrund auch aus 3mm HDF. Der Hintergrund hält einen 1cm Spalt zum Segmentkasten um ein späteres Ziehen der Segmente zu ermöglichen.


    Der abgerundete Hintergrund im Bild ist ein "Merkmal" meiner Anlage, da ich teils gestaltete Bereiche als auch ungestaltete Bereiche nebeneinader darstelle, z.b. die Kehre der Mittelinsel. Dieses Design-Element ist mir durch einen Beitrag im MR aufgefallen, in dem der Erbauer abgrenzende Hintergründe nutze um auf keinem Raum mehrerer Szenen linear zu verknüpfen.


    Ein damals gezeichneter Anlagen-Plan, noch ohne "realen Bezug"



    Nach einiger Testphase, auf vollständig befahrbarem Layout (dürfte so Mitte 2014 gewesen sein), kam die Erkenntnis das "Elizabeth Oaks" zwar funktioniert . Der Yard dort aber eher einen Auslastungsmangel hat. Gleichzeitig keimte die Überlegung einer Umordnung der Werkstatt um damit noch etwas Platz für eine zusätzliche Betriebstelle zu erhalten. ( Im Plan bereits grau unterlegt)


    Für eine "Appalachen" Bahn waren es zu wenige Kohle-Minen und mein Wunsche war es eine Branchline abzweigen zu lassen.


    Also wurde Ende 2014 Anfang 2015 (Mitten in der Lieferkrise des Atlas Code 55 Gleise *YEAH) ein Teil der Werkstatt umgelagert und ein Teil der Trennwand entfernt. Neue Segmente bauen und warten auf die Gleislieferung.



    Im Hintergrund der neue Teil. Um Betrieb auch während dem Bau zu ermöglichen wurden die drei alten Segmente provisorisch in der Anlage belassen. Der Umbau zögerte sich von Oktober 2014 bis März 2015


    So sah dann der künstlerische Anlagenplan aus :

    Ausgeführt wurde die neu hinzugekommen Kohle-Mine allerdings als Branchline deren Lage oberhalb des eingezeichenten Tunnels ist. Der Tunnel selbst wurde weiter gezogen und Bend Junction liegt nun direkt westlich hinter Sarverville.
    Die steile Branchline hat den Effekt, daß während einer Session entweder die Zuglänge begrenzt wird und es meherer Fahrten bedarf die Kohlewagen auszutauschen oder ein Helper-Service angefordert werden muß.


    In der Zeit des Bauens reifte bei mir selbst und auch von durch Anrgeung von außen durch Kontakt zu US Modellbahnern jenseits des Atlantiks der Wunsch die Anlage in einen realen Kontext zu rücken.
    Dabei half mir eine Systemkarte der Norfolk&Western aus Anfang der 80iger - Kurz vor dem Übergang zur Norfolk Southern, um eine Einordnung in Zeit und Raum zu vollziehen.


    So verabschiedete ich mich von der Norfolk & Western - Elizabeth Oaks Branch und setzte eine eigene Gesellschaft ein. Ich definierte die jetzt vorhandene Mainline als "Bridgeline" zwischen zwei Norfolk& Western Hauptlinien im Westen in Cleveland, OH und im Osten in Harrisburg, PA (real)
    Neben wilden Namen wie North-East System, tendierte ich zur klassischen Namensgebung nach dem Hauptsitz Cleveland und der Entfaltungsrichtung "osten" - somit war die Cleveland & Eastern RR entstanden.
    Die räumliche Festlegunge war somit erfolgt. Vom Zeitlichen her gefallen mir die First-Generation Diesel und auch frühe Second Gen Diesel wie C420 und SD35 somit und mit der Norfolk & Western als "Partner" im Gepäck blieb ein Zeitfenster "Anfang der 80iger" stehen. Mittlerweile hab ich daß auf Sommer 1981 konkretisiert.


    Im Fuhrpark der C&E finden sich zur Zeit einige First.Generation Diesel von ALCO und EMD. Wie jede andere kleinere Linie hat auch die C&E mit Budget-Problemem zu kämpfen wodurch sich an den älteren Loks auch nicht viel ändern wird.
    Ebenso unterhält die Gesellschaft einen stetig wachsenden Pool an eigenen Wagen.


    Durch eine Anzahl an Operation Sessions in 2015 und 2016 kristallisiert sich zur Zeit das funktionierende Betriebskonzept heraus. Der Engineshop wurde mehrfach umgebaut um besser auf die Sessions reagieren zu können.
    Die letzte Änderung wurde Ende 2016 druchgeführt, nachdem nun meine Werkstatt komplett in einen Nebenraum ausgelagert wurde und ich den Zugang über den Gang zwischen Red-Rock und Elizabeth Oaks als störend während einer Session empfand.
    Es wurde Kurzerhand Red-Rock "gerade gebogen" und die Zufahrt zweigt jetzt direkt westlich von Elizabeth Oaks ab. Die Verbindung Sarverville - Spot wurde gekappt, dort ist jetzt der neue Zugang zur Anlage. Sarverville ist nun direkt an das Ost-Staging Harrsiburg angeschlossen. Das Staging "Cleveland" liegt nun auf der Rückseite von Red-Rock unterhalt von Spot.
    Durch diesen Eingriff konnte eine zweite Branchline, die "Greenhill Sub" eingerichtet werden und die Auslastung von Elizabeth Oaks Yard im Vergleich zu Sarverville Yard konnte etwas besser ausbalanciert werden.


    Zur Zeit existiert noch kein Gleisplan von der Änderung jeodch hänge ich zur Verdeutlichung die Systemkarte der C&E an.



    Der gennante Betriebspunkt "Forest" exisitert zur Zeit nur als Staging-Kassette. Geplant ist aber hier eine finale Erweiterung und die Darstellung einer kleinen Papierfabrik (geplant 2018)


    Noch ein paar Fotos als Walk-Around :



    Links Elizabeth Oaks, rechts Red-Rock



    Weiter auf der Mainline Richtung Osten.



    Blick auf Wharton mit den beiden Kohle Minen und Bend Junction.



    Sarverville.



    Spot mit dem Steinbruch "Gravel Inc."



    Die Neuerung 2017 : Abzweig Greenhill Junction und der neue Teil von Redrock.


    Mehr Bilder auf meiner Projektseite unter http://www.nscaleworks.com und einen direkteinstieg zur Cleveland & Eastern über http://canderr.nscaleworks.com

    Danke Tom, da spricht der Kenner !


    Ja das Layout ist defintiv "Designed for Operation" ... die Amis bezeichnen ein solches Konzept als "Proto-Freelance" .. Fiktive Bahngesellschaft in realem Kontext.
    Ich knobel nicht nur den "Sinn" der Bahn aus, sondern versuche auch authentisch für einen ganz speziellen Zeitpunkt - in meinem Fall ist das "irgendwann" im Sommer 1981 einen Fahrzeugpark zu entwerfen.
    Vorteil des freelanced ist hier ganz klar das ich freier bin was die Auswahl an Rollmaterial angeht - das ist ein unschätbarer Bonus mit Blick auf das doch beschränkt verfügbare Modellportfolio in der Spur N.


    Die reguläre Crew formt sich gerade, was mich sehr freut. Ebenso kristallisiert sich mittlerweile auch ein 100% Konzept raus - ein solches Layout lebt und atmet halt.
    Ich bin bestrebt relativ häufig eine Session abzuhalten, daß ist allerdings nicht immer einfach da mindestens 4 bis max 8 Leute auf einen Termin zu bringen sind.



    @Stephan : :ilike:

    Auch von mir noch eine kleine Nachlese.


    Zwei Loks auf Tsunami2 umgebaut.


    KATO F40PH


    Relativ simpel ohne Fräsarbeiten. Modifikationen am Gehäuse: Musste nur das hintere Glazing verkleinern und einkleben, selbes mit dem Headlight - das ist aber ohne Funktion geplant.
    Den Tsunami von seiner Hülle und den für N doch recht klobigen Steckern befreit, und mit eigenem LED Board, 8 Ohm Handylautsprecher und einen 176 uF Keepalive auf dem Platz der alten Platine verstaut.




    ATLAS RS 11 - DCC ready.
    Lag schon etwas länger auf dem Arbeitstisch.
    Custom Paint für meine Cleveland & Eastern im "Phase II" scheme - Nur Logo an der Cab und Nummer an der Long-Hod. Der obligate ALCO Dreck darf nicht fehlen, ebenso ein paar Roststellen an den Türen.
    Der RS 11 hatte ich auch einen TSU spendiert, allerdings mit erheblichem Fräsaufwand. Auch wieder im Einsatz : Die LED Boards und selbst gelöteter Keep-Alive (vor dem Lautsprecher).



    Das Arbeitslicht und die Handykamera lassen die Roststellen etwas zu grell erscheinen, ist etwas schwächer in natura. Feinheiten wie die gealterten Laufwege sind auch nicht sauber zu erkennen.



    Und dann hatten wir die erste Session für 2017. Premiere war diesmal die Einführung des Timetable und auch der Dispatcher hatte nun etwas zu tun. Neu ist eine zusätzliche Junction, über die nun der mittlere Teil des Layouts angebunden ist. Dadurch veringert sich die Länge der Mainline von Staging zu Staging. Durch die neu erschaffene Branchline gibt es betrieblich mehr Möglichkeiten.



    An den Teil links vorne (Landschaft) schloß sich ein Außenbogen an der zum Ost-Staging führte, im Bereich der Weichen war der Zugang zum Layout und gerade aus war das Westendstaging.
    Der Durchgang im Hintergrund führt jetzt zum Westend-Staging die Junction ist noch knapp im rechten beleuchteten Teil zu erkennen.



    Wagenkarten sichten und los gehts ...



    Zu bewältigender Betrieb auf dem 2015 entstandenen Teil. Gleise von hinten nach vorne : Mainline, Siding, A/D Track. Links wird ein Gemischtwaren Händler entstehen, rechter Teil : 2x Yard, Holz-Händler, und das Kurze Teamtrack bzw. Engine Storage.



    Der Dispatcher in action.