Posts by JB

    Um die Ursache des periodischen 10- maligen Blinkens der front und rear- Scheinwerfer der Lok SD 40T2 # 5368 nochmals zu nennen:

    die Spannung auf dem "kleinen" (s.o.) Programmiergleis sei zu hoch, war die Meldung eines Internet- Eintrags bzgl. periodischen 10 x Blinkens obiger Lok. Von mir gemessen mit spez. Gerät waren es 22,8 V.

    ==> Titan 208 ab- und ROCO sek. als Trafos 15 V an- geschlossen ergaben,

    dass die Lok mit mir wieder sprach, also schnurrte und lief und der prime mover an und später aus ging, wie zu erwarten.

    Das Beste was du sagen konntest....

    *** *** ***

    Um aufs Thema zurückzukommen :

    noch war ich mit meiner Anlage keinem Härtetest unterworfen, zur Zeit sind zwar fünf Strombezirke befahrbar, der Digitrax Zephyr als Zentrale ist angeschlossen, auf der Anlage ist ein Programmiergleis (ca. 140 cm) abgetrennt, ein zweites beidseits gekapptes Programmiergleis ist in der Nähe von Trafos und Boostern angelegt, also in der Skizze mitte links bei dem Wort "Stellpulte" in Beitrag #13 in "Was bisher geschah", und wird mit der IB IR betrieben (= Intellibox IR), ca. 80 cm, die Raumbeleuchtung habe ich ökonomischer umgeordnet (dabei mit der Hilti feinststaubige Sauerei im Train Room gemacht, von der Betondecke des Raumes herrührend). Die eigentliche Hauptarbeit war der Umgang mit meinen Lokomotiven und ihren Decodern.

    Es ist ein wirkliches Abenteuer für mich, mir das notwendige Wissen hierzu praxisbezogen anzueignen. Was die Jüngeren hier teilweise nicht verstehen können, ist die grundsatz- und theoriebezogene Herangehensweise an das Thema PROGRAMMIEREN VON NETZWERKEN VERSCHIEDENER EBENEN (z.B. DECODERN), EINBINDEN VON MIKROKONTROLLERN, ANWENDUNGEN und ähnlichen Überschriften, durchaus mit praktischen Beispielen garniert. Das wären meine Titel bei meinem technischen (ersten) Studium gewesen. Ich sollte ich als Elektro- oder ähnlicher Ingenieur meine Kenntnisse vom Allgemeinen zum konkreten Beispiel entwickeln und beweisen. Dieses Bildungs- und Ausbildungskonzept sollten wir lernen und tief einatmen und es in uns weiterentwickeln. Wurde aber nunmal und total unumkehrbar Ende der 80er Jahre durch die Möglichkeiten des Handies, ab 90 durch den überall verfüg- und leistbaren Heimcomputer quasi überholt und zumindest (in Teilen) neutralisiert. Die spannende Frage war, was kommt jetzt ?

    Klar war, dass man auf jeden Fall User werden sollte, es schon fast war. Um mich herum breitete sich mit der Zeit eine Art wohlige gemütliche Technikfreundlichkeit aus, nichts Konkretes, kein besonderer Wunsch, der Spezialist aber in der Nähe. Zumindest ein Freund, der einen an der Hand hat, der dann wiederum.... etc.

    Einfach gesagt, war für mich die Frage, ob ich Decoder und Co. praktisch kennenlernen, oder lieber nach dem Helferspezi Ausschau halten sollte.

    Seit Silvester streichelte ich nun meine IB, zunächst mit dem dringenden Wunsch, zwei neuere meiner vier Athearn SD40-T2 endlich fahren zu sehen, eine hatte ich ca. 2017, die zweite um ca. 2024 gekauft. Mit Decoder jeweils. Sie ruhten seit damals ruhig in ihren Schachteln. Für die dort herstellerseitig eingebauten Decoder gab es kein manual mehr, zumindest erstamal. Andere Dec.beschreibungen taugten, um Analogieschlüsse zu ziehen, zur ganz geringfügig. Dabei stellte ich fest, dass jeder Decoder (und ich hatte im Laufe der Jahre meiner Schachtel- Modellbahnerzeit diverse Locos mit diversen Decodern angesammelt, manchmal auch Decoder unbesehen einbauen lassen) seine eigene Vorgehensweise erfordert. Eine Tatsache, die mir während VIELER STUNDEN meine Motivation zu dieser praktischen Tätigkeit gegen Null schwinden liess.

    Langsam reifte in mir die Erkenntnis, dass Normung und anzunehmende Ähnlichkeit von Einstellungen und sonstigen Umgänglichkeiten zwischen und mit Decs. offensichtlich nur ein Werbeversprechen und nur manchmal oder höchstens überwiegend etwas mehr sind als inhaltsarme Worte . Ich möchte gestehen, dass ich das manual zur IB von Herrn Vaupel ("Herr Uhlenbrock") gerne und leicht gelesen hatte, dagegen die m.E. beschränkte und teils selbstbestätigende Sprache des Zephyr manuals mit innerer Abwehr und zögerlich zur Kenntnis genommen hatte. Dennoch versorgen Sprachstile dieser Art wohl mehr Dec.kunden als es Märklin- DCC- Kunden auf der ganzen Welt gibt. Ganz speziell ziehe ich die Einteilung in Programmiermodi (paged, direct usw.) im IB manual in erhebliche Zweifel, wogegen die Amis in ihren manual Texten (Digitrax, SoundTraxx, Quantum/Atlas etc.) strenger produktbezogene Beschreibungen formuliert haben.

    Ich habe verstanden, dass hier auch sprachliche Gewöhnung eine Rolle spielt. Im Grunde braucht eine Amilok mit Dec. eine ganz andere Beschreibung und Anleitung als eine europäische.

    Meine letzten Erkenntnisse bzw. Lektionen sind die:

    Das Internet mit KI (in letzter Zeit) hat mir sehr geholfen, die Dinge zu finden und zu verstehen. Unbedingt unter verschiedenen Begriffen suchen ! (ein Beispiel: warum blinkt eine Lok mehrfach 10 x). Unter jedem Wort kann man das eigentlich eingeben, hat jedesmal verschiedene Antworten ===> also hartnäckig die verschiedenen Lösungen suchen, indem man die Fragen verschieden formuliert. Es war völlig frustran, innerhalb der diversen CV- Aufstellungen das Richtige zu finden. Nein, der Wechsel des Trafos fürs Programmiergleis hat die Funktionen der einstmals gut programmierten Lok wieder lebendig gemacht ! Musste nur noch die CV fürs master volume eingeben...:holy: und Lok scheinwerfert und fährt richtig artig,

    *** Unbedingt manuals im Netz aufsuchen, leicht und gut bei ESU, Lenz, Digitrax, weniger einfach bei Tsunami, Econami und Verwandte, schwierig bei Quantum (und deren Ableger für oder von oder mit Atlas). ***

    Weder in der Lokschachtel noch in den Weiten des Internets war die Reset CV, also die der fabrikseitigen Einstellungen, geschweige denn Hinweise zu Programmier- Modi zu finden. Trotz solcher Hürden empfand ich dieses- ich muss es leider sagen - Affentheater nicht mehr so nervenzerfetzend wie vor einigen Tagen. Ich denke ausserdem, dass Herr Vaupel seinen IB- Text natürlich den neueren Entwicklungen inzwischen angepasst hat. Ausserdem habe ich die leise Ahnung, dass die platten aber exakten Worte des Zephyr manuals mir doch den Weg zeigen werden, mich von diversen Überlegungen bezüglich CVs zu befreien und dabei insgesamt weniger Tasten drücken zu müssen bzw- meinen Fingern gewisse Automatismen beizubringen.

    Diese Aussagen treffen v.a. auf Decoder VOR 2017 zu. :awg) (... nee aber manches ...)

    Ich weiss nicht, ob meine Frage dumm ist, finde sie jedenfalls berechtigt, habe auch schon irgendwo und kürzlich die Antwort gehört: JA !

    Passen die besprochenen Zahnrad- Halbachs- Teile eigentlich in diverse oder womöglich alle H0- Diesels von LL, P2k und Athearn (und Bachmann) ? :gruebel::gruebel::gruebel:

    Oh danke dir.

    Das Filmchen hat für sich gesprochen. So ein Zahnradwechsel möchte ich mir doch zutrauen. Nicht verstanden habe ich, warum der Autor die grösseren Messingschrauben am Chassisboden und die Schraube für die Decoderhalterung entfernt (?) hat ? Evtl. weil er sich bessere Sicht auf die Kardanwellen versprochen hatte ? Na gut, wenn das Schätzchen schon offen ist...:)

    Zufällig habe ich gestern abend noch P.S. getroffen, der solche Zahnräder mit beids. Achshülsen noch irgendwo rumfahren hat...

    Ich habe bald ein Dutzend ältere Proto 2000, v.a. GP30 der DRGW und CBQ (ab 2002). Aber auch Rangier- und Nebenstrecken- Geeps und SDs. Inzwischen nach und nach inspiziert, Räder geputzt und ihre Decoder - soweit eingebaut - wieder zum Leben erwickt. Das ging meist ziemlich einfach. Doch zuletzt schon die fünfte Lok, die bei langsamer bis mässiger Fahrt bockt, schlägt, holpert. Öffnen und Beäugen und Prüfen der Antriebsgängigkeit legte die Diagnose kaputte Zahnräder nahe, wogegen die Kardanwellen rund zu laufen und keine Fehler zu haben scheinen.

    Eigentlich sind fast alle diese Loks sehr schön lackiert und detailliert, sodass ich erstmal an einen Reparaturversuch denke, wozu ich dann neue Zahnräder finden muss und jemanden, der sie mir einsetzt. Hat jemand einen Vorschlag, zumal funktionstüchtige Decoder wie Lenz Gold und DH121P auch drin sind ?

    (vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man von aussen die Zahnräder nicht sehen kann)

    Falls du über deiner Gleiswendel einen Berg bauen wölltest, würde ich einen ziemlich flachen Kegel gestalten, dann zweigleisiges Portal (wie die obere Ein-/Ausfahrt beim Tehachapi- Kehrtunnel, dann vielleicht aber mit bissle mehr Bäumen. Je steiler der Berg über der Wendel, desto mehr Felsen sieht man, desto besser könnten zwei Einzelportale sein, um 10 bis 25 cm versetzt vielleicht dann so etwa ungefähr...;)8)


    Tehachapi Loop Model Train - Suchen Videos


    Bei ca. 1:55 geht der Blick abwärts Richtung Bakersfield.

    Viele meiner Infos stammen aus den Büchern von George H. Drury und das war ein Historiker ;). Danke für die Beiträge.

    Das Ganze erinnert mich ein wenig an die Verkäufe der öffentlichen Energieversorgungsanlagen bei uns hier ab den 80er Jahren an ausländische Investoren (Bauträger, Immo.spekulanten). Das war alles längst abgeschrieben und das Rückleasen sollte finanziell Leben in die Buchhaltungen und Konten der Assets bringen...

    Na klar, nur ein master, Maurice, was du deutlich gesagt hast. Und deshalb denken wir auch nicht verschieden (zumindest nicht bei diesem kleinen Detail). Meine Frage zielte vor allem auf die/deine gängige Praxis.

    Klaus, mir kommt es -zumindest jetzt- nicht auf die Umrechnung der realen Geschwindigkeit auf die Modellbahn an, ich würde die Reglereinstellung sehr subjektiv wählen, basierend auf meinen audiovisuellen Eindrücken am Coal Creek Canyon (in Sichtweite der dort schon mind. 55 mi. entfernten Skyline von Denver) und an der nördlichen Rampe des Tenessee Passes.:geil: Top notch auf die Ohren sozusagen.

    Was du eingangs schreibst, lieber espee, wusste ich nicht so genau, denn kurz vor den Motorendetails machte meine Wissensvertiefung halt.

    Was sich dagegen auf einer anderen Ebene ereignet und meine Aufmerksamkeit -- etwas später -- ganz gefesselt hat, war der Kauf des (preiswerten, weil bankrotten) Riesen Espee :saint: , pardon SP, durch den Zwerg DRGW. Ein Investor aus Denver, Phil Anschutz, hatte nämlich "kurz" vorher erst die DRGW gekauft, um u.a. wohl auch den Deal gut aussehen zu lassen. Doch das war erst in den 1980er Jahren. Dazumal - also ca. 1989 - war ich dann leibhaftig an der sog. Moffatstrecke, auch Tunneldistrikt genannt. Unten in Denver fiel mir die bunte Lackierung diverser Loks auf (sog. Kodachrome- Schema), mit oder ohne die seitlich angebrachten Lettern SPSF. Dieses noch zur jüngeren Geschichte der Eisenbahnen um Denver.

    wer`s noch detaillierter haben möchte, der lese unter

    nach.

    Danke Lutz,

    glaube ich und du hast doch nichts dagegen, wenn ich meinen Weiterbildungsdrang auslebe:patsch2: Für einen Fast- Anfänger bin ich schon ganz schön weit gekommen mit Re- und Neuprogrammieren meiner mit Dek. versehenen locos, wobei ESU einfach war, Lenz schon etwas anspruchsvoller, Digitrax vor 2017 geht so, ca. 2007 ging gestern plötzlich ja, vorher ätzend gar net. Ich erinnere daran, dass ich seit ca. 2 Wo. die "vergessene" IB IR benutze und der neue Zephyr steht daneben.

    Ausserdem habe ich schon einen passenden Postkarton für zwei SD40T2 heraus gesucht, fehlt nur noch das Adresslabel...;)

    Weiteres per PN, ich denke über email, oder.

    Wenn das oben schon auf einen Vergleich hinausgelaufen ist, hätte ich da mal ne Frage:

    ich lasse den oder einen master nun schneller fahren (ein WENIG schneller), dann fahren doch alle consists etwas schneller (bei mir wären es gleichzeitig maximal vier), oder ?;) Wurde das mal praktisch realisiert ?

    Btw., heute war ich schon sooo happy, weil...

    Die ganze Woche plus zwei Tage habe ich mich mit dem Reprogrammieren, Neuprogrammieren und Anpassen vorhandener eingebauter Dekoder beschäftigt. Es ist eine Art Revision einer "ungepflegten" Sammlung von Digitalloks, teils papiermässig flott dokumentiert, teils einfach manche Occasionen gekauft und zur Seite gelegt, weil man ja später viel Zeit hat, sich zu kümmern usw. Seelisch mich ätzend, vorsichtig hoffend war ich deswegen...

    Kurzum, aus einer ca. 500-mal hin- und her- und dazwischengeschobenen, weil super verschlissenen Kato- Schachtel kam- ich wusste es- eine vermisste sehr, sehr schön mittelrot lackierte, fabrikneue SD40 der GM&O zum Vorschein. Ein kurzer Test ergab lediglich DCC- ready ! Die soll nun auf meiner Denver - Kansas City (N. Orleans)- oder D. <==> Pueblo <==> Ft. Worth- Strecke fahren, hinter einer SD40T2 oder SD45 mit einem Dummy als trailer, vor einem mixed freight (siehe die Modellstrecke in: Was bisher geschah, Beitrag # 13)


    Nun meine Frage: Welchen Dekoder für diese Mittellok (ohne Sound, wenig Käbelchen) soll ich einlöten/-stecken ?

    Wieder enorm tatendurstig - - -

    Andere hier sind berufener als ich, das zu erklären.

    Trotzdem möchte ich dich hier nicht im Regen stehen lassen. Und dir einen einfachen Weg zeigen:

    Zunächst beide Loks hintereinander mit Abstand aufs Gleis stellen und vorsichtig den Regler aufdrehen. Laufen sie ungefähr gleich schnell, kannst du sie sofort zusammenkuppeln und losschicken. Das sollte sowohl im Analogmodus als auch bei eingebauten Dekodern so sein. Klappt es nicht aus irgendwelchen Gründen, würde ich als erstes zum Händler gehen, der sie dir verkauft hat. Danach muss man weiter sehen... :);)