Posts by Rheinlaender

    Hi Roman,

    da liegt ja wirklich erstmal eine Menge Vorarbeit vor euch, bevor dann tatsächlich mal erste Gleistrassen entstehen können. Aber wenn man nicht alles alleine machen muss, wird das schon gehen.

    Für den Aufgleisplatz habt ihr ja tatsächlich tolle Optionen. Ich würde ihn nicht innerhalb einer Strecke machen sondern es bevorzugt mit einem separaten Gleis realisieren (so habe ich es gemacht, da ich es auch gut finde, dass Gastfahrer ihre Fahrzeuge aufgleisen können, ohne dass die anderen Gäste beim Fahren gestört werden). Und diesen Abschnitt auf beiden Schienen(!) vom Streckennetz abschaltbar machen (mit einem simplen Schalter mit zwei Kontakten), so dass auf der Anlage kein Kurzschluss beim Aufgleisen entstehen kann.

    Kreisviadukte sind m.E. eine sehr gute Option für die Überwindung von Höhenunterschieden und allemal besser als Zahnstangen; ob als “Schweizer” Modell (da gibt es ja auch fertige Elemente) oder wie es die Amerikaner tlw machen, mit Tressle-Bridges oder andersartiger Holzbrücken-Konstruktionen.

    Ich würde dich bitten, für die weitere Information über den Fortgang eures Anlagenbaus einen eigenen Beitrag aufzumachen, da dieser Beitrag ja grdsl. zur Info über den Fortschritt bei meiner Anlage dienen soll. Danke!

    Ich freue mich schon über den Fortgang eures Anlagenbaus zu lesen. Insbesondere den US-Teil.

    Es gab übrigens mal in einer Gartenbahnzeitschrift einen Artikel über zwei Freunde, die eine Innenanlage in einer großen Scheune gebaut haben und diese halb dem Thema US und halb Schweiz gewidmet haben. Das Ergebnis war toll!

    Viele Grüße

    Michael

    Hallo Roman,

    das sieht ja nach richtig viel Arbeit aus. Aber wenn alles so klappt wie geplant, wird es mit Sicherheit eine tolle Anlage!

    Mein Grundstück hat eine leichte Hanglage in zwei verschiedene Richtungen. Und ich habe den Fehler gemacht, meine Steigung für die Überführung ausgerechnet gegen den Hang zu bauen. Das bringt natürlich mehr als 3% und ist für lange US-Züge fast schon tödlich. Aber ich bin noch dran, diese Steigung etwas zu entschärfen, so dass es hoffentlich irgendwann mal nur noch die 3% sind, was auch schon viel für die kleinen Loks ist.

    Aus meinen Erfahrungen kann ich drei Dinge weitergeben, die ich bei Planung und Bau zu beachten empfehle:

    1) Wenn man eine Anlage (wie ich) auf dem Boden baut, sollte man einen Aufgleisplatz realisieren, an dem man Loks und Wagen möglichst nicht auf dem Boden liegend/kniend aufs Gleis bringen kann. Ich habe das nach einem halben Jahr erkannt und dann noch eine Möglichkeit schaffen können, wo ich das ganze nun bequem im Stehen erledigen kann. Man wird ja auch nicht jünger!

    Mein Stehplatz zum Auf- und abgleisen des Rollmaterials. Hier ist

    der Gleisstrom abschaltbar, damit Kurzschlüsse beim Aufgleisen

    vermieden werden.

    2) Steigungen nicht zu steil bauen. Bei mir schaffen die Moguls max. vier Personenwagen oder 6-7 Güterwagen. Die Dieselloks 8-9 Wagen, wenn es nur eine Lok ist. Doppeltraktionen etwas mehr.

    3) Wenn man den nötigen Platz hat (und bei euch ist das ja gegeben), möglichst große Radien wählen. Eurer geplanter R3 als Mindestradius ist da der richtige Ansatz. Große Radien sehen beim Fahren immer realer aus als “enge Kurven”.

    Viel Spaß bei Planung und Bau,

    Michael

    Im Mai 2023 habe damit begonnen, meinen Garten “umzugestalten”. Ich wollte eine kleine US-Anlage bauen: ein Oval, zwei Bahnhofsgleise, eine Überführung, zwei Kehrschleifen, damit die Züge auch die Fahrrichtung ändern können, ohne sie vom Gleis zu nehmen sowie ein paar US-Gebäude.

    Aber erst einmal vom Gartenbahn-Fieber gepackt, ist es dabei natürlich nicht geblieben. Habe gerade diese Woche meine etwas größere Außenstrecke fertiggestellt (zumindest Gleis technisch). Sie ist das Resultat meiner Erkenntnis, dass US-Züge lang sein sollten und entsprechenden “Auslauf” benötigen.

    Mein Fuhrpark hat sich parallel zum Streckenbau ebenfalls erheblich vermehrt. Drei Dampfloks, 11 Dieselloks sowie eine Galloping Goose und um die 70 Wagen nehmen ordentlich Platz in Anspruch.

    Und hier mal ein paar Bilder, die bekanntlich mehr als 1.000 Worte sagen…

    Meine ursprüngliche Idee (sollte ja nicht zu groß werden)

    Tunnel und Überführung sollten aber schon sein

    Zwei Bahnhofgleise sowie der Anstieg zur Überführung

    Links zwei Kehrschleifen noch knapp im Bild

    Inzwischen gibt es hier eine Stahlbrücke und kein Laminat mehr

    Eine kurze Schlucht sollte es auch geben

    Die Westernstadt wächst

    Inzwischen gibt es eine massive Erweiterung und viele Fahrwege

    Der Bau geht bei gutem März-Wetter weiter

    Abstellung für zwei Dampfloks

    Viele Grüße aus dem Rheinland

    Michael

    Hallo Helmut,

    leider bin ich an dem WE nicht hier (wohne in der Nähe von Bonn), so dass ich nicht nach Weilerswist kommen kann.

    In den letzten Jahren war ich zwar immer dort, aber bis dahin nur H0 und Z Fahrer.

    Inzwischen habe ich eine Spur G US-Anlage in meinem Garten gebaut. Daher bin ich natürlich auch an Kontakten zu anderen Spur G US-Fahrern interessiert (egal ob drinnen oder draußen). Ich würde mich daher über eine Kontaktaufnahme zwecks Erfahrungsaustausch freuen.

    Im Garten fahre ich digital (Lenz Zentrale, i.d.R. ESU-LokSound Decoder).

    Freue mich über eine Rückmeldung.

    Viele Grüße Michael