interessant ist doch eher wie die SP in diese Situation gekommen ist, bankrott war sie im Übrigen nicht, klamm beschreibt es besser. In den 80ern war es üblich das Bahngesellschaften Ihre materiellen Vermögenswerte aus steuerlichen Gründen "ausgelagert" haben, also an Gesellschaften verkauft oder Töchter übertragen und dann zurück geleast haben. In der Fusion ATSF und SP hat die Kontrollbehörde ICC für Ihre Ablehnung verhältnismäßig lange gebraucht, deswegen waren eben schon allerhand Loks in Kodakchrome lackiert und Gesellschaften für Betriebsmittel und Infrastruktur verschmolzen. Die ICC hat die (neue) Dachgesellschaft Santa Fe Southern Industries beauflagt sich von einer Bahngesellschaft wieder zu trennen, aber eben nur von einer Bahngesellschaft. Die hat die ATSF behalten, SP war Vermögenswerte los und ging geschwächt aus der Fusion. Auch aus Sicht Wettbewerbshüter ein zeimliches Desaster, das hatte auch für die ICC Folgen.
Modellbahntechnisch finde ich die SP grad deshalb interessant, so waren lange alle möglichen älteren Loks im Einsatz, SP konnte in der zweiten Hälfte der 80er kaum neue Loks kaufen. Und war grosser Kunde bei MK (GP40M2, GP38-2 und SD40M2, allein in 4 Varianten).