Posts by Heiko

    Moin Frank,

    da du das Interface schon hast, würde ich dir empfehlen, ein aktuelles JMRI/DecoderPro (5.14) auf einen deiner Rechner zu installieren. Wobei wohl nicht alle Lenz-Zentralen auch Auslesen erlauben: https://www.jmri.org/help/en/html/h…Net/index.shtml

    Dann den Decoder einmal komplett einlesen (kann ein wenig dauern, so 20-90 Minuten) und dann im "Function Map" entsprechend umstellen. Entweder die "mittleren" Lichter ganz aus oder eine Funktionstaste ergänzen.

    Alternativ müsstest du dir nämlich von Rapido das Soundprojekt besorgen, auf deinen Windows-7-Laptop die (kostenlose) LokProgrammer-Software installieren und das Projekt öffnen. Dann kannst du auch da im "Function Map" (oder wie auch immer das auf deutsch heißt) die Einstellungen ändern und dir von der Software anzeigen lassen, welche CVs du dafür ändern musst. Aber das geht nur, wenn du das Soundprojekt bekommst, das in die Lok geladen wurde, denn bei ESU gibt es keine "Standard"-Einstellung, sondern theoretisch kann jedes Soundprojekt andere Funktionszuordnungen haben.

    Du könntest natürlich auch von Hand die ganzen Function Map-Zeilen auslesen, aber das macht wirklich keinen Spaß.

    MfG, Heiko

    Moin Frank,

    Wenn Rapido das nicht vorgesehen hat, wirst du tatsächlich ins Function Mapping (also die Zuordnung von Funktionstasten zu Funktionsausgängen) eingreifen müssen. Dazu vorab zwei Fragen:

    - Womit programmierst du? Hast du ein halbwegs aktuelles (>5.0) JMRI/DecoderPro, mit dem du RDCs auslesen kann?

    - Falls nicht: Hast du einen Rechner mit Windows >= 7?

    Es gibt nämlich grundsätzlich zwei Optionen, die Komplexität der ESU-Decoder halbwegs zu beherrschen - zum einen JMRI und zum anderen die LokProgrammer-Software zusammen mit dem originalen Soundprojekt.

    MfG, Heiko

    Äh mal grundsätzlich zu BLI: Deren Support ist eigentlich SEHR GUT!!!

    Paragon3 Anleitungen:

    https://www.bliservice.com/support/Parago…am%20Manual.pdf
    https://www.bliservice.com/support/techSteam1.00.pdf

    PS: Das ich eine Minute lang das Blinken zählen soll für einen Fehlercode, hab ich noch nie gehört. Der fromme Wunsch der Vater des Gedankens.

    Die beiden hatte ich auch gefunden, das erste war das Dokument, das ich mit "lange CV-Liste" beschrieben habe (und es ist gut, diese lange Liste zu haben, versteh mich nicht falsch). Zugegeben, ein bisschen mehr steht schon drin, aber eben nichts zu blinkendem Licht und auch nichts dazu, wie man die Überstrom-Abschaltung erkennt (nur dass es sie gibt, kann man der Beschreibung von CV247 entnehmen).

    "Blinken zählen" kenne ich von den ersten Autos mit elektronischer Motorsteuerung, aus den 80ern bis in die 90er. Bei Decodern habe ich das auch noch nicht gesehen - aber das soll nicht heißen, dass es das nicht gibt.

    Bei ESU (LokSound 5) steht in der Anleitung, dass bei deren Decodern das Blinken ein Nebeneffekt des Überlastschutz der Funktionsausgänge ist - also nichts mit zählen:

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    Ich will aber keine Diskussion anfangen, welcher Hersteller gute Anleitungen und/oder guten Support bietet. Vermutlich wäre hier dann eine Frage an den BLI-Support angebracht - nicht unbedingt, um die Lok auszutauschen, sondern um herauszufinden, was das Blinken bedeuten soll.

    MfG, Heiko

    Vermute Schmutz in der Stromabnahme der Achsen.

    Wenn die Lok gleichmäßig blinkt (nicht etwa unregelmäßig flackert) dann ist es ziemlich sicher kein Problem mit der Stromaufnahme.

    Ich finde in den Weiten des Netzes Beschreibungen, die sagen, das sei die Motor-Überstrom-Abschaltung (z.B. https://www.reddit.com/r/modeltrains/…rs_always_seem/). Wäre also wohl ein defekter Motor oder defekte Kabel zwischen Decoder und Motor. Oder vielleicht wird die auch fälschlicherweise getriggert von zu hoher Gleisspannung.

    Leider finde ich bei BLI selbst nur lange CV-Listen, aber keine Decoderanleitung, die mehr dazu sagen würde. Vielleicht kennt sich ja hier jemand besser mit den Decodern aus oder hat die Information zur Hand...

    Heiko

    Um gleich zur Grundfrage zu kommen: Der Yard ist das Ziel.

    Okay. Denk nur daran, dass die Züge irgendwo hinfahren oder herkommen müssen. Ist zumindest für mich etwas komisch, wenn du einen Zug baust, nach links rausschickst und er gleich wieder rechts reinkommt, damit du ihn wieder zerlegen kannst.

    Tatsächlich hatte ich wohl ähnliche Gedanken wier du, als du das gesehen hast udn habe den rechten Teil entschlackt.

    Sieht schon sehr viel entspannter aus :thumbup:

    Ausziehgleis

    Genau, Ausziehgleis ist das deutsche Wort für Yard Lead. Dazu da, dass du Wagen sortieren kannst, ohne Züge auf der Main zu behindern. Idealerweise kann sogar ein Zug aus dem A/D-track herausfahren bzw. einfahren, während der Yard Switcher Wagen sortiert. Muss daher nicht unbedingt am Ende wieder auf die Main führen, ist aber für Begegnungen überlanger Züge ganz nett, wenn man die Option hat.

    MfG, Heiko

    Als Yard gefällt mir das ganz gut, mit dem Yard Lead links, dem beidseitig erreichbaren A/D track auch ohne über das Yard Lead zu fahren, dem Caboose Track parallel zur Yard Ladder. Wobei du selbst ja schon schreibst, dass der rechte Lead unnötig ist - das sehe ich auch so. Außerdem würde ich an deiner Stelle die Classification Tracks rechts stumpf enden lassen (wozu müssen die auch von rechts erreichbar sein?) und die Verbindung zum Industriegebiet sauberer vom Yard trennen (rechts die Verbindung zwischen Yard und Industrie weg - die sind bei belegten Classification Tracks eh nicht zu gebrauchen, um die Industrie zu bedienen). Überhaupt sieht das am rechten Ende der Classification Tracks bzw. in der Zufahrt zu Industrie C nach unnötig vielen Weichen aus - welche Fahrbeziehungen brauchst du dort wirklich?

    Kleine Verbesserung noch: Wenn ein Zug von rechts in das A/D-track fährt, könntest du ein kurzes Stumpfgleis ab vom Yard Lead für die Zugloks gebrauchen, damit sie dem Switcher aus dem Weg gehen können, ohne in das Caboose Track oder bis in den Engine Service zu fahren.

    Naja, und dann die Grundfrage: Kann dein Gesamtlayout einen so großen Yard gebrauchen? Du kannst da ja drei Züge bauen, wo sollen die hinfahren?

    Viele Grüße,

    Heiko

    Ich bin da bei dir. Aus optischen Gründen: 1m Mindestradius auf der Hauptstrecke und auch mein Industriegebiet hat 75cm "Standard"-Radius. Für moderne Wagen, also bis 89 Fuß. In engen Einschnitten fällt das weniger auf, Wyes sind ja auch beim Vorbild gern sehr eng, da kann ich davon ein wenig runter gehen, aber so auf freier Strecke...

    Das hängt von vielen Parametern ab. Vor allem Länge der Loks und Wagen und persönliches Empfinden. Joe Fugate hat das im ersten Model Railroad Hobbyist-Magazine mal mit vielen Fotos beschrieben, das Heft gibt es hier noch zum Download: https://model-railroad-hobbyist.com/magazine/mrh-2…legacy_download (Artikel "Powerful new curve insights" - naja, neu weiß ich nicht, aber IMHO gut zusammengefasst und illustriert)

    Viele Grüße,

    Heiko

    Möchte ja gerne DCC Betrieb machen und stehe jetzt vor der Entscheidung, was genau nehme ich denn da - so Zentraleinheit etc..

    Noch eine Meinung: Ich hab mal mit Digitrax (DCS51 und UT4) angefangen, aber heute empfehle ich immer https://dcc-ex.com/ex-csb1/index.html (oder den Selbstbau davon) wenn jemand WiFi möchte und etwas Computer/Elektronik-Affinität hat.

    Dazu dann einen WLAN-Handregler aus der Liste hier: https://dcc-ex.com/throttles/index.html (unter Physical, nicht die Handy-Apps). Persönlich nehm ich natürlich wiFreds (wer hätte das gedacht? :D) aber es gibt auch andere Bastelprojekte, und auch fertig zu kaufen gibt es inzwischen einige wie die beiden TCS UWTs und die ESU-Lösung.

    Und zum Programmieren würde ich eh immer einen PC nehmen, den kann man daran auch anschließen.

    MfG, Heiko

    Moin Mike,

    und Herzlich Willkommen :)

    In welcher Zeit willst du denn aufbauen? Für modern würde ich sagen, such dir eine der vielen Genesee&Wyoming-Shortlines heraus, die tauschen prinzipiell durchaus auch Loks untereinander, und orange sind sie auch alle...

    Ich empfehle dir auf jeden Fall Spur N. Das Sortiment in Z ist doch eher... punktuell vorhanden. Reizt mich schon, aber wenn ich mir so ansehe, was ich an Loks habe oder gern an Loks hätte, ist das in N schon nicht ganz einfach und in Z noch schwieriger :) Da müsste es dann schon genau passen mit laut Katalog verfügbaren Wagen und Loks...

    Händler in Deutschland wird immer dünner. AAT, RD-Hobby und Menzels Lokschuppen fallen mir ein, gibts noch mehr? Von den ersten beiden weiß ich, dass sie auch im Auftrag Material aus den USA beschaffen.

    Auf Lager gibt es generell nicht viel, auch bei Händlern in den USA nicht. Viele Loks und Wagen werden in Schüben hergestellt und sind dann ein paar Jahre lang nicht verfügbar, bis die nächste Serie kommt. Ganz gut zu verfolgen im Atlas Archive unter https://archive.atlasrr.com. Aber ohne im Ausland zu bestellen wird das US-Modellbahn-Hobby trotzdem sehr viel eingeschränkter als nötig. Speziell für Spur N nscalesupply, fiferhobby, natürlich modeltrainstuff, lombardhobby, oder wenn es nicht USA sein soll auch Credit Valley Railway Company oder Otter Valley Railroad in Kanada.

    Außerdem - auch wenn du schreibst, Module kommen für dich nicht in Frage - lade ich dich trotzdem herzlich ein zu einem americaN-Modultreffen: Anfang Mai in Bad Gandersheim zwischen Göttingen und Hannover, im August in Südschweden oder Anfang November in Mammendorf bei München. Probier einfach mal, ob das nicht doch etwas für dich ist: https://www.fremo-net.eu/american oder

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    - bei uns klappt das nämlich auch mit langen Zügen ;)

    Viele Grüße,

    Heiko

    Ich frage mich grundsätzlich, wieso viele Hersteller von DCC Zentralen bzw. Boostern, die Anschlussbuchsen der Stromausgänge unterdimensionieren? Sparmaßnahme??? Hier sollte doch ein 2,5mm² Anschluss die Grundausstattung sein.

    Also das ist aber etwas übertrieben. Eine mit 16A abgesicherte Steckdose in der Wohnung hat 1.5mm² Zuleitungen, da gehen 3,5KW durch, selbst wenn ich Lutz sein Beispiel großzügig hochrechne (24 Volt und 30Ampere maximal) gehen dort 720 Watt durch, also ein knappes Fünftel weniger, sprich, viel hilft hier nicht viel...

    Die Leistung ist für den Kabelquerschnitt nicht direkt relevant, sondern die Stromstärke, der Mindest-Kurzschlussstrom und der akzeptable Spannungsabfall. Im Haushalt sind (bei ungedämmter Verlegung) 1,5mm^2 an 16A Absicherung nur bis ca. 15m Kabellänge zulässig, weil da dann 6,9V Spannung abfallen (3% von 230V) und mehr ist nach DIN nicht zulässig. Aber 6,9V Spannungsabfall bei der Modellbahn ist keine gute Idee, wenn vorn schon nur 15V oder gar 12V anliegen. Außerdem müssen nach VDE im Haushalt 80A Kurzschlussstrom fließen können (auch noch bei 230V-10%), damit die Sicherung zuverlässig schnell (200ms oder so) auslöst - das würde aber längere Kabel erlauben als die 3% Spannungsabfall. Das wiederum ist bei der Modellbahn meist unkritischer als in der Hausinstallation, weil gängige Booster nicht erst bei 5x Nennstrom schnell abschalten - allerdings sollte man den Nennstrom nicht unnötig hochdrehen.

    Fazit also: Es kommt darauf an. Feeder von 10-15cm (und davon meist mehrere parallel) sind idR unkritisch, da kann man gut und gern dünne Leitungen nehmen. Lok-Innen-Verkabelung sowieso, die sind so kurz, da wird sogar die Wärme in der Leitung noch in relevanter Größenordnung über die Enden abgeleitet. Mehrere Meter Buskabel sollte dagegen schon dicker sein, und wenn jemand, wie das manche Spezialisten in den USA so gern tun, alle Booster für ihre kellerfüllende Anlage zentral anordnet, sollten die Kabel noch zwei-drei Nummern größer sein.

    Testen kann man das sehr gut mit dem Quarter Test: Gleis kurzschließen und der Booster muss abschalten. Wenn er das nicht tut, die langen Kabelstrecken aufdicken oder den Abschaltstrom (deutlich) reduzieren. Besser ein bisschen von der Grenze wegbleiben, denn nicht von jedem Schienenstück ist der Kontakt zum Bus optimal, speziell in Weichen o.ä. kann da noch ein wenig Übergangswiderstand dazu kommen.

    Lange Rede kurzer Sinn: Der Fremo schreibt für 3A eine Modulverkabelung von mindestens 1,0mm^2 vor (H0-Norm) und empfiehlt 2,5mm^2 (H0-Norm) bzw. schreibt 0,75mm^2 vor (N-RE, americaN) und macht damit unterm Strich gute Erfahrungen, sowohl mit zuverlässiger Kurzschlussabschaltung, als auch mit ausreichend geringem Spannungsabfall. Ich persönlich verbaue in meinen americaN-Modulen 1,5mm^2, gibt es billig im Baumarkt ;) und wer eher kleinere Anlagen und mit geringeren Abschaltströmen plant, kann sicher auch mit ein bisschen dünneren Busleitungen leben. Aber bitte nicht mit 0,14mm^2 20m lange Busleitungen legen und dann den 5A-Booster dran, das geht wahrscheinlich früher oder später schief. Andererseits sind 2,5mm^2 oder 4mm^2 oder mehr wirklich erst bei Gartenbahnen mit höheren Strömen und längeren Kabeln nötig.

    MfG, Heiko

    Was haben die denn heute drin?

    Ich habe u.a. deren Erstlingswerk, die N&W A mit QSI Decoder von VOR MTHs Klage...

    ich bin nicht mehr am Laufenden, die letzte BLI war die PRR Q-2 mit Paragon X werweisswieviel. Prinzipiell war ich mit QSI Decodern nicht unglücklich, wobei sie einige Eigenheiten hatten - bestimmte Lichtfunktionen waren einfach nicht programmierbar, da war auf der Maske des Programmers einfach kein Kästchen zum anclicken war aber irgendwas zweitrangiges bei einem Nachrüstdecoder

    . Und den Rolling Thunder.... wems taugt, solls kaufen, ich halts für einen Overkill.

    Aktuell ist soweit ich weiß Paragon 4, ein BLI-Eigengewächs bzw. -Exklusivprodukt. Keine grundsätzlich schlechten Decoder, aber es gibt Dinge, die sie einfach nicht können und die ich mit anderen Decodern nutze, daher sind sie für mich keine Option (und einige in meinem direkten Modellbahnumfeld haben schon erschreckend viele Defekte damit erlebt). Es mag auch mal Loks geben, bei denen ich trotzdem BLI kaufen würde und dann halt neu verdrahten, aber bisher war noch keine dabei bzw. ich hatte immer noch genug andere Projekte vorher :)

    MfG, Heiko

    ...und dann gibts diejenigen Kunden und Kundinnen, die bei bestimmten Marken schon gar nicht versuchen, irgendwas zu verstehen und stattdessen bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit darüber herziehen und jedes Gespräch darauf zu lenken versuchen.

    Falls du mich damit meinst - ich habe auf Umwegen einen Piko Programmer organisiert und wir haben uns im Club mehrere Abende damit beschäftigt, weil wir meinten, es muss doch möglich sein mit Piko Lok + Piko Decoder + Piko Programmer zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen. ( ich weiss auch, dass andere es gechafft haben, danke)

    Ich meinte nicht dich.

    MfG, Heiko

    der Jammer ist dass es mehrere Gruppen von Kunden gibt: [...]

    ...und dann gibts diejenigen Kunden und Kundinnen, die bei bestimmten Marken schon gar nicht versuchen, irgendwas zu verstehen und stattdessen bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit darüber herziehen und jedes Gespräch darauf zu lenken versuchen.

    Für mich ist da BLI bisher das rote Tuch. Ich finde die Dekoder meiner beiden Loks (beide GEVO) unnötig kompliziert. Schade um die trotzdem gute Funktion mit einem Subwoofer aber weil die Lichtfunktionen und MU zu schwierig einzustellen sind, wurden die Loks zu Trailing-Units ohne Licht und Sound degradiert. Fahren tun sie bisher ohne Beanstandungen (mit wenig Betriebsstunden).

    Meine ersten Fahrzeuge mit ESU-Dekoder sollten demnächst bei mir eintreffen. Ich bin gespannt was da auf mich zukommt.

    Ich befürchte, wenn du BLI unnötig kompliziert findest, wirst du mit ESU nicht glücklich. Aber vielleicht liege ich auch falsch - bei ESU ist die Decoder-Konfiguration zwar wahnsinnig komplex und unendlich flexibel, aber relativ systematisch und konsistent. Und recht gut in JMRI abgebildet - ich weiß nicht, inwiefern das bei BLI auch so ist.

    Bei BLI bin ich massiv abgeneigt, weil die (soweit ich weiß) ihre Loks im Vergleich zum Standard verpolen. Was bei der NMRA die blaue Ader ist, nämlich gemeinsames Plus für alle Funktionen, ist bei denen in der Lokverdrahtung gemeinsames Minus (keine Ahnung, ob es eine Aderfarbe gibt). Das heißt, beim Umbau auf einen anderen Decoder muss man alle LEDs umdrehen oder Inverter basteln. Was schade ist, denn sie bieten schon einige schicke Loks an, insbesondere unter den Dampfern, von denen es in Spur N sonst ja nicht allzu viele gibt...

    MfG, Heiko

    Na, wenn die einzelnen Schritte in den Digitrax- Texten zu finden wären, käme ich doch ein ganzes Stück weiter.

    Ich kenn das leider nur unter dem Begriff "Purging", ehrlich gesagt hab ich das lange nicht mehr in Digitrax-Texten gesucht... gerade mal kurz geschaut scheint es so, als würde Digitrax das nur für die größeren Zentralen überhaupt beschreiben. Keine Ahnung, ob der DCS52 das kann.

    Es ist eine Art Timeout: Wenn soundso lange kein Handregler irgendwas an die Lok gesendet hat wird sie aus dem Speicher geschmissen (egal wie voll der Speicher gerade ist, also nicht erst, wenn er vollzulaufen droht, sondern auch, wenn du jemals nur eine einzige Lok genutzt hast).

    MfG, Heiko

    Und ich bin so frei, anzunehmen, dass Lokadressen auf dem Zephyr löschbar oder ersetzbar sind,

    Im Prinzip stimmt das. Wenn man die Zentrale und Handregler richtig einstellt (Purging) und bedient (Loks immer freigeben statt einfach nur die Handregler abzuziehen) geht das auch von alleine, sonst muss man gelegentlich die Slots löschen.

    MfG, Heiko

    ich hab schlampig geschrieben: der Eisenkern wird erst durch das angelegte el. Feld magnetisch, nach dessen Abschalten bleibt ein gewisser Restmagnetismus im Eisenkern zurück. Der wiederum nimmt mit der Zeit weiter ab. Ich beobachte bei einigen meiner Werkzeuge (Zangen, Schraubendreher, ?) einen leichten, durchaus anhaltenden Magnetismus, der mir manchmal durchaus erwünscht war.

    In Kurzform: Es gibt weichmagnetische Stoffe, die idealerweise keinen Restmagnetismus behalten, und hartmagnetische Stoffe, die möglichst viel Magnetismus möglichst lange behalten. Und wie üblich vieles dazwischen ;)

    Trafos will man möglichst weichmagnetisch bauen, weil die 50x pro Sekunde ummagnetisiert werden (in den USA sogar 60x...) und der Restmagnetismus dagegen wirkt und so Verluste produziert. Typischerweise nimmt man dafür Weicheisenlegierungen, sogenanntes https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroblech edit: Das gleiche gilt im Prinzip für die meisten Generatoren, wobei man sich da bei fremderregten Generatoren durchaus den Restmagnetismus zu Nutze macht, um beim Anlaufen ohne Fremdstrom schon Strom zu erzeugen: https://de.wikipedia.org/wiki/Dynamoelektrisches_Prinzip /edit.

    Zangen, Schraubendreher etc. werden (üblicherweise, es gibt auch Ausnahmen) nicht bewusst hartmagnetisch gebaut, sondern weil viele Werkzeugstähle auch (relativ schwach) hartmagnetisch sind. "Seltene Erden" braucht man dann erst für "Supermagnete", gern für permanenterregte Elektromotoren.

    MfG, Heiko

    Ich sehe da eine 1 hinter dem H1 an dem Pin unten rechts, eine 5 links neben dem Pin oben links (beide außerhalb vom weißen Rechteck um den Stecker) und die schon angesprochene 8 (innerhalb vom Rechteck). Das passt alles zusammen, dann wird das schon so sein...

    Aber wie schon angesprochen kann eh nichts kaputt gehen.

    Viele Grüße,

    Heiko

    Meiner Erfahrung nach ist es bei kurzen Zügen, sinnvollen Radien und solange der Zug gezogen wird relativ egal, ob die Kupplungen truck-mounted oder body-mounted sind. Erst wenn man lange Züge bzw Cuts schieben oder nachschieben will, geht das mit truck-mounted sehr viel früher schief, weil die Kupplung dann das Drehgestell zu einer Seite aus dem Gleis drückt bzw. die Räder an Unebenheiten (Modulübergänge, Weichen...) gedrückt werden und aufklettern. Ich habe als Extrembeispiel ein paar (eigentlich viel zu leichte) 40' Flatcars, die manchmal im Zugverband über dem Gleis schweben - das würde mit truck-mounted Kupplungen nicht passieren, weil die truck-mounted Kupplungen die Drehgestelle auslenken und den Wagen zur Seite ausbrechen lassen würden.

    Bei engen Radien sind truck-mounted Kupplungen sicher unempfindlicher, weil sie näher an der Gleismittellinie liegen, egal wie lang der Wagenüberhang ist, und damit unterschiedliche Wagen (und Loks) sich nicht gegenseitig aushebeln.

    Wichtiger ist auf jeden Fall ein halbwegs korrektes Wagengewicht. Und natürlich ausreichend lange Kupplungen, damit die Wagenkästen nicht kollidieren - dann kann nichts mehr gehen.

    Heiko