Posts by Heiko

    Moin Mike,

    und Herzlich Willkommen :)

    In welcher Zeit willst du denn aufbauen? Für modern würde ich sagen, such dir eine der vielen Genesee&Wyoming-Shortlines heraus, die tauschen prinzipiell durchaus auch Loks untereinander, und orange sind sie auch alle...

    Ich empfehle dir auf jeden Fall Spur N. Das Sortiment in Z ist doch eher... punktuell vorhanden. Reizt mich schon, aber wenn ich mir so ansehe, was ich an Loks habe oder gern an Loks hätte, ist das in N schon nicht ganz einfach und in Z noch schwieriger :) Da müsste es dann schon genau passen mit laut Katalog verfügbaren Wagen und Loks...

    Händler in Deutschland wird immer dünner. AAT, RD-Hobby und Menzels Lokschuppen fallen mir ein, gibts noch mehr? Von den ersten beiden weiß ich, dass sie auch im Auftrag Material aus den USA beschaffen.

    Auf Lager gibt es generell nicht viel, auch bei Händlern in den USA nicht. Viele Loks und Wagen werden in Schüben hergestellt und sind dann ein paar Jahre lang nicht verfügbar, bis die nächste Serie kommt. Ganz gut zu verfolgen im Atlas Archive unter https://archive.atlasrr.com. Aber ohne im Ausland zu bestellen wird das US-Modellbahn-Hobby trotzdem sehr viel eingeschränkter als nötig. Speziell für Spur N nscalesupply, fiferhobby, natürlich modeltrainstuff, lombardhobby, oder wenn es nicht USA sein soll auch Credit Valley Railway Company oder Otter Valley Railroad in Kanada.

    Außerdem - auch wenn du schreibst, Module kommen für dich nicht in Frage - lade ich dich trotzdem herzlich ein zu einem americaN-Modultreffen: Anfang Mai in Bad Gandersheim zwischen Göttingen und Hannover, im August in Südschweden oder Anfang November in Mammendorf bei München. Probier einfach mal, ob das nicht doch etwas für dich ist: https://www.fremo-net.eu/american oder

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    - bei uns klappt das nämlich auch mit langen Zügen ;)

    Viele Grüße,

    Heiko

    Ich frage mich grundsätzlich, wieso viele Hersteller von DCC Zentralen bzw. Boostern, die Anschlussbuchsen der Stromausgänge unterdimensionieren? Sparmaßnahme??? Hier sollte doch ein 2,5mm² Anschluss die Grundausstattung sein.

    Also das ist aber etwas übertrieben. Eine mit 16A abgesicherte Steckdose in der Wohnung hat 1.5mm² Zuleitungen, da gehen 3,5KW durch, selbst wenn ich Lutz sein Beispiel großzügig hochrechne (24 Volt und 30Ampere maximal) gehen dort 720 Watt durch, also ein knappes Fünftel weniger, sprich, viel hilft hier nicht viel...

    Die Leistung ist für den Kabelquerschnitt nicht direkt relevant, sondern die Stromstärke, der Mindest-Kurzschlussstrom und der akzeptable Spannungsabfall. Im Haushalt sind (bei ungedämmter Verlegung) 1,5mm^2 an 16A Absicherung nur bis ca. 15m Kabellänge zulässig, weil da dann 6,9V Spannung abfallen (3% von 230V) und mehr ist nach DIN nicht zulässig. Aber 6,9V Spannungsabfall bei der Modellbahn ist keine gute Idee, wenn vorn schon nur 15V oder gar 12V anliegen. Außerdem müssen nach VDE im Haushalt 80A Kurzschlussstrom fließen können (auch noch bei 230V-10%), damit die Sicherung zuverlässig schnell (200ms oder so) auslöst - das würde aber längere Kabel erlauben als die 3% Spannungsabfall. Das wiederum ist bei der Modellbahn meist unkritischer als in der Hausinstallation, weil gängige Booster nicht erst bei 5x Nennstrom schnell abschalten - allerdings sollte man den Nennstrom nicht unnötig hochdrehen.

    Fazit also: Es kommt darauf an. Feeder von 10-15cm (und davon meist mehrere parallel) sind idR unkritisch, da kann man gut und gern dünne Leitungen nehmen. Lok-Innen-Verkabelung sowieso, die sind so kurz, da wird sogar die Wärme in der Leitung noch in relevanter Größenordnung über die Enden abgeleitet. Mehrere Meter Buskabel sollte dagegen schon dicker sein, und wenn jemand, wie das manche Spezialisten in den USA so gern tun, alle Booster für ihre kellerfüllende Anlage zentral anordnet, sollten die Kabel noch zwei-drei Nummern größer sein.

    Testen kann man das sehr gut mit dem Quarter Test: Gleis kurzschließen und der Booster muss abschalten. Wenn er das nicht tut, die langen Kabelstrecken aufdicken oder den Abschaltstrom (deutlich) reduzieren. Besser ein bisschen von der Grenze wegbleiben, denn nicht von jedem Schienenstück ist der Kontakt zum Bus optimal, speziell in Weichen o.ä. kann da noch ein wenig Übergangswiderstand dazu kommen.

    Lange Rede kurzer Sinn: Der Fremo schreibt für 3A eine Modulverkabelung von mindestens 1,0mm^2 vor (H0-Norm) und empfiehlt 2,5mm^2 (H0-Norm) bzw. schreibt 0,75mm^2 vor (N-RE, americaN) und macht damit unterm Strich gute Erfahrungen, sowohl mit zuverlässiger Kurzschlussabschaltung, als auch mit ausreichend geringem Spannungsabfall. Ich persönlich verbaue in meinen americaN-Modulen 1,5mm^2, gibt es billig im Baumarkt ;) und wer eher kleinere Anlagen und mit geringeren Abschaltströmen plant, kann sicher auch mit ein bisschen dünneren Busleitungen leben. Aber bitte nicht mit 0,14mm^2 20m lange Busleitungen legen und dann den 5A-Booster dran, das geht wahrscheinlich früher oder später schief. Andererseits sind 2,5mm^2 oder 4mm^2 oder mehr wirklich erst bei Gartenbahnen mit höheren Strömen und längeren Kabeln nötig.

    MfG, Heiko

    Was haben die denn heute drin?

    Ich habe u.a. deren Erstlingswerk, die N&W A mit QSI Decoder von VOR MTHs Klage...

    ich bin nicht mehr am Laufenden, die letzte BLI war die PRR Q-2 mit Paragon X werweisswieviel. Prinzipiell war ich mit QSI Decodern nicht unglücklich, wobei sie einige Eigenheiten hatten - bestimmte Lichtfunktionen waren einfach nicht programmierbar, da war auf der Maske des Programmers einfach kein Kästchen zum anclicken war aber irgendwas zweitrangiges bei einem Nachrüstdecoder

    . Und den Rolling Thunder.... wems taugt, solls kaufen, ich halts für einen Overkill.

    Aktuell ist soweit ich weiß Paragon 4, ein BLI-Eigengewächs bzw. -Exklusivprodukt. Keine grundsätzlich schlechten Decoder, aber es gibt Dinge, die sie einfach nicht können und die ich mit anderen Decodern nutze, daher sind sie für mich keine Option (und einige in meinem direkten Modellbahnumfeld haben schon erschreckend viele Defekte damit erlebt). Es mag auch mal Loks geben, bei denen ich trotzdem BLI kaufen würde und dann halt neu verdrahten, aber bisher war noch keine dabei bzw. ich hatte immer noch genug andere Projekte vorher :)

    MfG, Heiko

    ...und dann gibts diejenigen Kunden und Kundinnen, die bei bestimmten Marken schon gar nicht versuchen, irgendwas zu verstehen und stattdessen bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit darüber herziehen und jedes Gespräch darauf zu lenken versuchen.

    Falls du mich damit meinst - ich habe auf Umwegen einen Piko Programmer organisiert und wir haben uns im Club mehrere Abende damit beschäftigt, weil wir meinten, es muss doch möglich sein mit Piko Lok + Piko Decoder + Piko Programmer zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen. ( ich weiss auch, dass andere es gechafft haben, danke)

    Ich meinte nicht dich.

    MfG, Heiko

    der Jammer ist dass es mehrere Gruppen von Kunden gibt: [...]

    ...und dann gibts diejenigen Kunden und Kundinnen, die bei bestimmten Marken schon gar nicht versuchen, irgendwas zu verstehen und stattdessen bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit darüber herziehen und jedes Gespräch darauf zu lenken versuchen.

    Für mich ist da BLI bisher das rote Tuch. Ich finde die Dekoder meiner beiden Loks (beide GEVO) unnötig kompliziert. Schade um die trotzdem gute Funktion mit einem Subwoofer aber weil die Lichtfunktionen und MU zu schwierig einzustellen sind, wurden die Loks zu Trailing-Units ohne Licht und Sound degradiert. Fahren tun sie bisher ohne Beanstandungen (mit wenig Betriebsstunden).

    Meine ersten Fahrzeuge mit ESU-Dekoder sollten demnächst bei mir eintreffen. Ich bin gespannt was da auf mich zukommt.

    Ich befürchte, wenn du BLI unnötig kompliziert findest, wirst du mit ESU nicht glücklich. Aber vielleicht liege ich auch falsch - bei ESU ist die Decoder-Konfiguration zwar wahnsinnig komplex und unendlich flexibel, aber relativ systematisch und konsistent. Und recht gut in JMRI abgebildet - ich weiß nicht, inwiefern das bei BLI auch so ist.

    Bei BLI bin ich massiv abgeneigt, weil die (soweit ich weiß) ihre Loks im Vergleich zum Standard verpolen. Was bei der NMRA die blaue Ader ist, nämlich gemeinsames Plus für alle Funktionen, ist bei denen in der Lokverdrahtung gemeinsames Minus (keine Ahnung, ob es eine Aderfarbe gibt). Das heißt, beim Umbau auf einen anderen Decoder muss man alle LEDs umdrehen oder Inverter basteln. Was schade ist, denn sie bieten schon einige schicke Loks an, insbesondere unter den Dampfern, von denen es in Spur N sonst ja nicht allzu viele gibt...

    MfG, Heiko

    Na, wenn die einzelnen Schritte in den Digitrax- Texten zu finden wären, käme ich doch ein ganzes Stück weiter.

    Ich kenn das leider nur unter dem Begriff "Purging", ehrlich gesagt hab ich das lange nicht mehr in Digitrax-Texten gesucht... gerade mal kurz geschaut scheint es so, als würde Digitrax das nur für die größeren Zentralen überhaupt beschreiben. Keine Ahnung, ob der DCS52 das kann.

    Es ist eine Art Timeout: Wenn soundso lange kein Handregler irgendwas an die Lok gesendet hat wird sie aus dem Speicher geschmissen (egal wie voll der Speicher gerade ist, also nicht erst, wenn er vollzulaufen droht, sondern auch, wenn du jemals nur eine einzige Lok genutzt hast).

    MfG, Heiko

    Und ich bin so frei, anzunehmen, dass Lokadressen auf dem Zephyr löschbar oder ersetzbar sind,

    Im Prinzip stimmt das. Wenn man die Zentrale und Handregler richtig einstellt (Purging) und bedient (Loks immer freigeben statt einfach nur die Handregler abzuziehen) geht das auch von alleine, sonst muss man gelegentlich die Slots löschen.

    MfG, Heiko

    ich hab schlampig geschrieben: der Eisenkern wird erst durch das angelegte el. Feld magnetisch, nach dessen Abschalten bleibt ein gewisser Restmagnetismus im Eisenkern zurück. Der wiederum nimmt mit der Zeit weiter ab. Ich beobachte bei einigen meiner Werkzeuge (Zangen, Schraubendreher, ?) einen leichten, durchaus anhaltenden Magnetismus, der mir manchmal durchaus erwünscht war.

    In Kurzform: Es gibt weichmagnetische Stoffe, die idealerweise keinen Restmagnetismus behalten, und hartmagnetische Stoffe, die möglichst viel Magnetismus möglichst lange behalten. Und wie üblich vieles dazwischen ;)

    Trafos will man möglichst weichmagnetisch bauen, weil die 50x pro Sekunde ummagnetisiert werden (in den USA sogar 60x...) und der Restmagnetismus dagegen wirkt und so Verluste produziert. Typischerweise nimmt man dafür Weicheisenlegierungen, sogenanntes https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroblech edit: Das gleiche gilt im Prinzip für die meisten Generatoren, wobei man sich da bei fremderregten Generatoren durchaus den Restmagnetismus zu Nutze macht, um beim Anlaufen ohne Fremdstrom schon Strom zu erzeugen: https://de.wikipedia.org/wiki/Dynamoelektrisches_Prinzip /edit.

    Zangen, Schraubendreher etc. werden (üblicherweise, es gibt auch Ausnahmen) nicht bewusst hartmagnetisch gebaut, sondern weil viele Werkzeugstähle auch (relativ schwach) hartmagnetisch sind. "Seltene Erden" braucht man dann erst für "Supermagnete", gern für permanenterregte Elektromotoren.

    MfG, Heiko

    Ich sehe da eine 1 hinter dem H1 an dem Pin unten rechts, eine 5 links neben dem Pin oben links (beide außerhalb vom weißen Rechteck um den Stecker) und die schon angesprochene 8 (innerhalb vom Rechteck). Das passt alles zusammen, dann wird das schon so sein...

    Aber wie schon angesprochen kann eh nichts kaputt gehen.

    Viele Grüße,

    Heiko

    Meiner Erfahrung nach ist es bei kurzen Zügen, sinnvollen Radien und solange der Zug gezogen wird relativ egal, ob die Kupplungen truck-mounted oder body-mounted sind. Erst wenn man lange Züge bzw Cuts schieben oder nachschieben will, geht das mit truck-mounted sehr viel früher schief, weil die Kupplung dann das Drehgestell zu einer Seite aus dem Gleis drückt bzw. die Räder an Unebenheiten (Modulübergänge, Weichen...) gedrückt werden und aufklettern. Ich habe als Extrembeispiel ein paar (eigentlich viel zu leichte) 40' Flatcars, die manchmal im Zugverband über dem Gleis schweben - das würde mit truck-mounted Kupplungen nicht passieren, weil die truck-mounted Kupplungen die Drehgestelle auslenken und den Wagen zur Seite ausbrechen lassen würden.

    Bei engen Radien sind truck-mounted Kupplungen sicher unempfindlicher, weil sie näher an der Gleismittellinie liegen, egal wie lang der Wagenüberhang ist, und damit unterschiedliche Wagen (und Loks) sich nicht gegenseitig aushebeln.

    Wichtiger ist auf jeden Fall ein halbwegs korrektes Wagengewicht. Und natürlich ausreichend lange Kupplungen, damit die Wagenkästen nicht kollidieren - dann kann nichts mehr gehen.

    Heiko

    Moin,

    Federnde Kontakte hab ich noch nicht probiert, man könnte dann mit Lackdraht zu den Ditchlights, und den am Gehäuse fixieren. Interessante Idee!

    Ich hab für ein anderes Projekt - einen Programmieradapter - mal Antennenkontakte für Mobiltelefone beim Ali gekauft - sowas ähnliches wie diese hier: https://de.aliexpress.com/item/1005005574169122.html - vielleicht wäre das was für Federkontakte. Allerdings wohl nur auf passenden Platinen, und das kostet dann immer gleich deutlich Höhe, die man in Spur N ja selten hat... meine Loks sind daher noch alle fest verdrahtet. Eher mal mit Lichtleitern statt Einzel-LEDs.

    MfG, Heiko

    Moin,

    ich hab viel Revell Aqua Color, weil ich hier vor Ort einen Spielzeugladen hatte, der die im Sortiment hatte. Bin davon nicht so sehr überzeugt, weil die leider sehr schnell Flüssigkeit verlieren und dann auch Klumpen bilden. Mit dem Pinsel noch verwendbar, wenn auch nervig, mit der Airbrush schnell gar nicht mehr toll. Und der Laden hat auch zu, die Quelle ist also sowieso versiegt.

    Ich steige daher gerade um, auch auf Vallejo Model Air. Ich kann in unregelmäßigen Abständen mit akzeptablem Umweg bei einem Wargaming-Laden und bei einem Modellbauladen vorbeikommen, die beide die kompletten Vallejo-Aufsteller haben (Model Air, Model Color, Game Air, Game Color und wie sie alle heißen), auch "Zubehör" wie Grundierung und Mattlack (wenn auch davon leider auch nur die kleinen Flaschen).

    Welche Farbe für was? Dazu kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Geht bei mir bisher mehr um Gebäude etc. also nicht um Dinge, die exakt eine Farbe treffen müssen. Die Lok, der ich mal Numberboards (hinten) verschliffen und verspachtelt habe, habe ich mit in den Laden genommen, alles gekauft, was ähnlich aussah, dann zu Hause getestet - und hinterher sowieso heftig gealtert.

    Insofern - da ich noch eine 8-40BW liegen habe, die ich beim Altern versaut und anschließend entlackt habe - auch von mir vielen Dank für die Erinnerung an die Farbmatch-Listen. Ein Microscale-Decalbogen für die GE 8-40B(W) demonstrators liegt hier schon...

    Viele Grüße,

    Heiko

    Ich sammel solchen Kleinkram (auch Kupplungen, Radsätze, Decals...) üblicherweise und bestelle dann groß in den USA oder Kanada (gelegentlich günstigere Versandkosten, gerade für kleinere Pakete). Hab gerade eine Bestellung bekommen, nachdem mal wieder UPS die Zollanmeldung falsch gemacht und anschließend die Auslieferung verzögert hat.

    Wobei Gold Medal Models geschlossen hat. Von denen gibt es nur noch Lagerware bei den Händlern.

    Heiko

    Moin, in D würde ich das wie folgt beschrieben:

    DB wäre die Railroad, DB Cargo die Division und Hafenbahn XY zugehörig zu DB Cargo, die Subdivison.

    Ich denke, auf deutsche Verhältnisse runtergebrochen wäre es eher:


    Railroad: Bundesbahn

    Division: Eisenbahndirektion Hannover

    Subdivision: Kursbuchstrecke 380 Bremen-Wunstorf

    Da kann dann auch die DSB oder die NS bzw. heute die ganzen privaten Güterbahnen einen Zug drüber fahren, so wie die BNSF auf der UP Canyon Subdivision Trackage Rights hat.

    Das ist aber auch nur ein Vergleich, der natürlich an manchen Stellen hinkt. Offensichtlich ist zum Beispiel, dass eine Subdivision nicht nur eine durchgehende Strecke sein muss, sondern auch abzweigende Nebenstrecken enthält (enthalten kann) - anders als eine Kursbuchstrecke, soweit ich weiß.

    Am Ende ist das eben nur eine Verwaltungseinheit.

    MfG, Heiko

    gibt die Softwäre nicht die CV Werte mit aus?

    Vor allem - wie Ronald und ich schon geschrieben haben - kann man das alles in der Software ändern und sich dann die geänderten CVs in einer Liste anzeigen und/oder als Textdatei exportieren lassen. So sieht es zum Beispiel aus, wenn man im Projekt S0526 von der ESU-Webseite (ein typisches US-Diesel-Projekt, die sind fast alle sehr ähnlich aufgebaut) den Ausgang AUX6 auf "Ditch Light Type 1" umstellt:

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    (Vorher ein Projekt in die Software laden, sonst kommt man nicht in die Einstellungen, und wenn man ein Projekt nimmt, das anders konfiguriert ist als die Lok, dann stimmt die Liste natürlich nicht unbedingt - deswegen bevorzuge ich immer noch JMRI...)

    MfG, Heiko

    So jetzt ist man in diesem FORUM auch schon soweit und Toleriert NUR noch H0 und N!

    Roman, das verstehe ich nicht. Wie kommst du darauf?

    In (z.B.) dem Faden Spur G, diverse Fragen hat doch auch niemand die Kato (N) oder Scaletrains (H0) Dash 9 eingebracht, denn da war von Anfang an klar, das Thema in dem Faden ist Spur G. Da kann ich nicht mitreden, also halte ich mich da raus. Da Peersoutheast in diesem Faden Antworten zu Spur H0 sucht, bringen ihm weder meine N-Modelle noch deine G-Modelle irgendwas.

    Das hat doch nichts damit zu tun, wer in diesem ganzen Forum willkommen ist oder toleriert wird?

    MfG, Heiko

    Moin,

    die Decoder sind nicht dafür gemacht, das von Hand zu machen...

    Lieber

    - die Lokprogrammer-Software nutzen (Soundprojekt laden, Änderungen machen, Liste geänderter CVs exportieren lassen und dann abarbeiten) oder

    - IMHO besser ein halbwegs aktuelles JMRI nehmen, Lok komplett einlesen, Änderungen machen

    Wenn ihr beides nicht wollt - es geht auch von Hand, aber: Erste große Herausforderung: Es gibt 72 Funktionszeilen mit frei wählbaren Bedingungen. Erstmal diejenige(n) finden, die F0 bzw. F2 als Target nehmen.

    Im Prinzip geht das so: Die Zeile suchen, die F0 Vorwärts als Bedingung hat (CV A = 20), die Ausgänge der vorderen Ditchlights hinzufügen (die entsprechenden Bits in CV K setzen). In der Zeile, die F0 Rückwärts hat (CV A = 24), die Ausgänge der hinteren Ditchlights hinzufügen. In der Zeile, die F2 als Bedingung hat (CV B = 1) dann als logische Funktion "Grade Crossing" hinzufügen (CV O Bit 2, also +4 wenn nicht schon gesetzt).

    Welche CVs das in Nummern sind, hängt von der Zeile im Funktionsmapping ab. CV A ist zum Beispiel für die erste Zeile 16.3.257 (also CV 31=16, CV 32=3 und dann CV 257 beschreiben) und CV K von Zeile 20 ist 16.9.305.

    Dann noch die jeweiligen Ausgänge auf Typ "Ditch Light" setzen. Das sind die CVs 16.0.291 (AUX3), 16.0.299 (AUX4), 16.0.307 (AUX5) und 16.0.315 (AUX6). "Ditch Light" hat den Wert 9 (oder 10, wenn die Ditchlights aus sein sollen, solange F2 nicht betätigt ist). Bei je einem der beiden Ditchlights an einem Lok-Ende muss man dann noch die Spezialfunktion-CV1, das sind die CVs 16.0.295, 16.0.303, 16.0.311 und 16.0.319, auf 1 (oder 129, dann die anderen auf 128, das ist der LED Mode) setzen, damit die Ditchlights abwechselnd blinken.

    Das ganze und noch mehr steht in der ESU-Anleitung, die beim Decoder dabei gewesen sein sollte, in den Abschnitten 12.2 (Funktionstastenzuordnung) und 12.5 (Konfiguration der Funktionsausgänge). Notfalls ist der auch unter https://www.esu.eu/download/betri…digitaldecoder/ zu finden.

    Viel Erfolg und viele Grüße,

    Heiko