Posts by tacomaguy

    Moin,
    es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber der wesentliche Gedanke, der beim sog. Weathering hilft, ist, dass es nicht um ein mehr oder weniger "Verschmutzen" geht, sondern um sehr spezifische Spuren, die je nach Platzierung und Ursache sehr verschieden aussehen und verschiedene Farbtöne und Texturen haben, zum Beispiel
    •In Dampflokzeit Russ auf dem Dach
    •Ausbleichen der Farben durch Sonne
    •Abnutzung durch Gebrauch an Türen, Laufstegen, im Inneren von Gondolas etc.
    •Beschädigung durch Beladung (Beulen)
    •Verschmutzung durch Bremsstaub an der unteren Kante des Wagenkastens
    •Rost, vor allem an den trucks und da, wo Beschädigungen aufgetreten sind
    •Reste von danebengegangener flüssiger oder pulverförmiger Ladung an Tankwagen und covered hoppern,
    •Korrosion durch Stäube in Hochofenanlagen o.ä.,
    •Graffiti oder Kreidemarkierungen,
    um nur Beispiele zu nennen.
    Im einzelnen hilft immer der Blick auf ein Vorbildphoto.
    Wie man das macht, dafür gibt es viele Wege und Tricks, aber ich glaube, der Blick aufs Detail ist das Entscheidende.
    Ich muß aber sagen, dass mir auch immer die Zeit fehlt, um alle Wagen in Gebrauch detailliert zu altern und begnüge mich meist mit einem Wash in passender Farbe, einen Durchgang mit verschiedenen Pulverfarben und Mattlackieren der Trucks in Braun bis Graubraun.
    Grüsse, Peter




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    Quote

    Hast du das auch schon benutzt?


    Ich mach ja Spur N, da wird das wohl zu fummelig. Ich habe bisher außer Ätzteilen sehr feines Drahtgewebe von Haver und Böcker benutzt, das als Filtergewebe hergestellt wird. Das gibt es nicht in Kleinmengen zu kaufen, aber ein Musterstück habe ich vor Jahren mal bekommen.
    Grüsse, Peter



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    Sorry, aber der Busch aus dein Link hat doch nichtmal ansatzweise Ähnlichkeit mit dem Grünzeug auf der Anlage...
    Dann kann man auch Gummibären mit Acrylfarbe Scharz anmlaen und auch die Anlage als Grizzly stellen :thumbsup:


    Wie gesagt: Wenn es zu viel Fantasie benötigt um zu erkennen was es sein soll, dann hat es Zweck verfehlt.

    Für einen Experten in nordamerikanischer Botanik mag das nicht genau gleich aussehen, aber meine Haltung ist schon, dass eine gewisse Glaubwürdigkeit meistens ausreicht. Man muss nicht bei jedem Gewächs exakt die Vorbildpflanze benennen können, wobei ich bezweifel, dass außer Dir so viele Spezialisten im Themenbereich unterwegs sind. Ich brauche keine Fantasie, um Andreas' Büsche als Büsche zu erkennen. Welche Art das genau ist, spielt doch auf einer Modeellbahn nicht soo die entscheidende Rolle. Da würde ich, und deswegen hatte ich ja auch geschrieben, eine etwas entspanntere Sichtweise bevorzugen.


    Grizzly-Bären sind übrigens nicht schwarz. 8)


    Grüsse, Peter


    Ja, das wurde wohl nicht so strikt gehandhabt und in den siebzigern waren auch noch mehr Wagen aus den frühen Beschaffungen im Umlauf. Ich habe inzwischen herausgefunden, dass auch umgekehrt covered Hopper mit der Grain-Lackierung (und der zugehörigen öffentlichen Finanzierung) nach dem entsprechenden Vertrag zwischen RR und Behörde für anderes Füllgut verwendet werden durften, sofern sie dabei nicht beschädigt wurden.
    Grüsse, Peter



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    Vielleicht geht auch was mit Holz-Dreikantleisten, speziell die spitz zulaufenden, die man - meist aus Balsa - als Endleisten im Flugmodellbau verwendet?
    https://www.balsabar-shop.de/l…metrisch-1000x5x20mm.html


    Ich habe auch eine längere Brücke im Bau und meine Idee ist, Betonfertigteile wie die K-Rail barriers von BLMA auf der Auffahrt mit durchgehenden Barrieren, die wie Ortbeton aussehen, auf der eigentlichen Brücke zu mischen, weil es das Vorbildfoto so nahelegt.
    Mal gucken, ob ich das streetview-Bild verlinkt bekomme:
    https://www.google.de/maps/@46…D100!7i13312!8i6656?dcr=0
    Grüsse, Peter

    Johnny, hast Du einen link für die erwähnte Produktinfo von NSC?
    Peter



    Edit:
    Ich würde gerne wissen, ob es eventuell Wagen für andere Ladung als Getreide gibt, die dennoch das populäre paint scheme bekommen haben. Die ausführlichste Darstellung im Netz, die ich gefunden habe:
    http://tracksidetreasure.blogspot.de/2010/04/
    Interessant vor allem dieses Bild: Wagen mit Saskatchewan Grain Farbe und einzelnen, runden Klapppdeckeln:
    http://4.bp.blogspot.com/_kawp…/s1600-h/blogcylgrn13.jpg
    Auf der homepage von PWRS könnte der Eindruck entstehen, dass Wagen mit runden Deckeln im Pottasche-Service fuhren, obwohl die Lackierung auf Getriede hinweist:
    https://www.pwrs.ca/view_product.php?ProductID=132780
    "The most obvious difference between these two types of cars can be seen in the loading hatches on the top of the cars. The grain version of the car has trough hatches spanning the length of the body top, while the potash version has a series of round hatches spaced along the length of the body."


    Meine persönliche Annahme für die Sache mit den runden oder langen Deckeln ist hingegen eher, dass es außer Getreide oder Pottasche noch viele andere Ladungen gab und gibt, für die entsprechende Wagen verwendet werden. Ich zitiere aus einem anderen Post "There are many different commodities carried in the Wheat board type cars. A short list includes, but isn't limited to: Barley, Wheat, Tankage, Rapeseed, Grain Screenings, Durum Wheat, Canola Meal, Alfalfa, Peas, Oats and Wheat Mouldings. Trough hatches are more for feed type commodities and the round hatch hoppers are common for fertilizer and other non food type commodities. Some commodities in the round type hatch cars include: Urea, Pottasium Chloride, Sodium Chlorate, Ammonium Nitrate, Potash and Bulk Salt." Da der Vorteil der kleinen runden Deckel die bessere Abdichtung ist, könnte es Produkte aus der "food"-Liste geben, wie zum Besipiel Fleisch- oder Fischmehl für die Futtermittelindustrie, die in solchen Wagen transportiert werden.

    aber Du hast recht, tausch bitte die Treppe

    Erledigt. Aber so eine Treppe aus geätztem Neusilberblech ist schon fummelig.



    Edit: Eine erste Reaktion will ich dem Forum nicht vorenthalten: Wenn man die Stockwerkshöhe (3,70 m) und damit die Stufenhöhe (35 Stück) nachrechnet (was ich nicht getan habe), stimmen die Stufenhöhen maßstäblich nicht: Die Stufenhöhe ist jetzt umgerechnet etwa 11cm, richtig wären etwa 20 cm bei einer so alten, steilen Treppe. Die Steigung ist ja durch die senkrecht stehenden Treppenpfosten vorgegeben. Da hat N-Detail bei seinen Ätzteilen sich wohl etwas verrechnet. Die Treppe ist somit zu fein. Aber ich lass die jetzt drauf.
    Peter

    Bedauerlich, wenn so ein interessantes Thema im Netz für Nicht-Facebook-User nicht zugänglich ist. Aber eigentlich verstehe ich die Ursache nicht: Die Facebook-Auftritte von mir bekannten Firmen sind auch ohne "Mitgliedschaft" im Facebook-Imperium ohne weiteres lesbar. Ist der Unterschied mit den gewählten Einstellungen der entsprechenden Gruppe (hier dann wohl "nicht öffentlich") zu erklären?
    Grüsse, Peter