Posts by Schraddel

    Hallo,


    unser Stromnetz wird in Zukunft nicht mehr so stabil laufen wie wir es Heute gewohnt sind. Damit nähern wir uns Verhältnissen wie in den ländlichen Gebieten der USA und Canada an. Ja, es gibt dort Strom aus öffentlichen Netzen, aber jeder Farmer der nicht ein einsatzbereites Notstromaggregat in der Scheue stehen hat ist ein Narr.

    Es steht ausser Frage, daß das vorhandene Netz, das ja für rel. wenige aber dafür sehr große Stromerzeuger ausgelegt ist, umgebaut und angepasst werden muß um auch bei zukünftiger dezentraler kleinteiliger Stromerzeugung ein einigermaßen stabiles Netz zu bekommen. Denkverbote sollte es dabei nicht geben.

    Hierzulande wird das zunächst an Genehmigungs - und Klageverfahren scheitern. Solange jedes (Groß-)Projekt durch eine Minderheit auf dem gerichtlichen Klageverfahren nahezu beliebig lange und oft gestoppt und blockiert werden kann, wird das nichts mit der schnellen Umstellung auf alternative Stromerzeugung. Technisch lässt sich schon einiges "reißen", aber genehmigungsrechtlich ist ein anderes Blatt und der große Unsicherheitsfaktor sind diese Klagevereinigungen.

    Positiv zu werten ist, daß sich die Ansicht, man könnte Strom im Netz speichern, nun der Einsicht gewichen ist, daß es eben nicht geht und das bis in die höchsten Parteispitzen hinein. Dort findet jetzt ein gewaltiger Lernprozeß statt, Wunschdenken trifft auf Realität; liefern statt nur Forderungen stellen. Auch diese Partei für Besserverdienende hat jetzt die Möglichkeit (Stichwort Gesetzesänderungen) aktiv Verwaltungs- und Genehmigungsvefahren zu vereinfachen als auch zu beschleunigen aber auch die Klageflut einzudämmen.

    Richtige Demokratie ist, wenn sich auch eine andersdenkende Minderheit der großen Mehrheit anschliesst. Und nicht umgekehrt eine lautstark quakende Minderheit ihre eigenen Ansichten und Meinungen der großen Mehrheit aufzwingen will.

    Laufzeitverlängerung für Tschernobyl :geil:


    Über diese Aussage einmal nachdenken, die ist viel bitterer und realistischer als wie es man vom ersten Eindruck her vermeint.

    Das St. Florian Prinzip, welche hierzulande in Sachen Ernergieversorgung favorisiert wird, sorgt schon dafür. Das sind nicht nur AKWs, sondern auch der Ausbau von Wind- und Solarenergie und der dafür erforderlichen neuen Trassen für ein angepasstes Stromleitungsnetz.

    Und jetzt ratet mal wer dagegen ist <X

    Von daher ist es reichlich grünäugig anzunehmen die hiesige Energieversorgung liesse sich bis 2040 komplett umstellen. Es wird wohl eher auf s.o. hinauslaufen.



    :ironie:

    +++ STOP +++ neueste Meldung +++ STOP +++ Deutsche Umwelthilfe klagt gegen Vulkanausbruch +++ STOP +++ Deutsche Umwelthilfe: Die Feinstaubwerte beim Ausbruch

    viel zu hoch +++ STOP +++ Daher werden wir vor Gericht ziehen und den Vulkan verklagen +++ STOP +++ ...

    :ironie:

    Ja, das ist eine defekte Whiskers die die fest angeschraubt wurde. Kinematisch funktioniert das wie ein Kupplungskopf an einem verlängerten Schaft und einwandfrei.

    Das habe ich übrigens auch bei meinen 86' Autoparts "Schrankwänden" von Walthers gemacht. Diese werden nicht nur spazieren gefahren, sondern bei mir auch an Ladestellen im Industriegebiet zugestellt. Beim Schieben sieht das sonst besch... aus mit Aussicht auf Verhakungen.

    Hallo Klaus,


    betreffs Straße.

    Mache doch einmal das Experiment und stelle in der Kurve 2 von diesen Sattelzügen nebeneinander, so von wegen Begegnungsverkehr. Ich habe das damals beim Bau meines Highway Overpass auch so gemacht und musste hinsichtlich der Fahrbahnbreite kräftig nachbessern. Man macht unwillkürlich die Fahrbahnen zu schmal. M.W. sind in den USA die Fahrbahnen pro Fahrspur bei derartigen Straßen mindestens 3,70m (12ft) breit. Selbst bei untergeordneten Rural Roads geht man nicht unter 3m Fahrbahnbreite pro Fahrspur

    Senf (Achtung scharf!)


    Ach es könnte so schön sein, gäbe es nicht diese ideologischen Denkblockaden. Wenn das noch mit typisch Deutschen Bedenkentum gepaart wird, ist langsamste Schnecke schneller als der Fortschritt. Ist das Ganze dann noch grün eingefärbt bewegt man sich nicht mehr vorwärts, sondern schon rückwärts Richtung Mittelalter.


    Als typischer Grüner kommst du aus einem besserverdienenden Elternhaus, bist nicht älter als 30 Jahre, körperlich fit und kannst mal eben 60km mit dem Rad zurücklegen ohne ins schwitzen zu kommen, hast keine Geldsorgen, du wohnst in der Innenstadt da wo die tollen Szenetreffs sind, in einer hippen 150m² Altbauwohnung in bester Innenstadtlage (Papi zahlt), wenn du nicht gerade auf Bäumen oder Schienen hockst. Nur die Bildung hat gewisse Lücken, der Stoff der Freitagsstunden fehlt halt.

    Aber da man doch einen der fusselologischen Studiengänge wählt oder gewählt hat, hat man nur Laberfächer und kann sich nach in paarunddreissig Semestern so da durch den Abschluß mogeln. Dann bewegt man sich vollends in der abgeschlossenen grünen Luftfilterblase und man nimmt keine Einflüsse von ausserhalb mehr war. Du brauchst kein Auto, also brauchen auch alle anderen kein Auto mehr. Um Umwelt- oder Klimaschutz brauchst du dich zu kümmern oder dich gar einzuschränken, das sollen gefälligst die anderen machen und gefälligst Verzicht üben. Dafür kann man sich um"*" und ähnlich ganz wichtiges kümmern.

    Ich fasse das drastisch einmal so zusammen:

    Nach S.c.h.e.i.s.s.e. kommt Ö.k.o.s.c.h.e.i.s.s.e. und auch die ist braun und stinkt.


    Das folgende Zitat stammt von Lars Hennemann, veröffentlicht im Darmstädter Echo am 21.09.2119:

    ... Ansonsten empfiehlt es sich, jetzt von den Bäumen zu steigen. Da ist der Menschheit auch schon einmal gelungen. Als sie das Hirn einschaltete. Das Klima - von Globus und Debatte - könnte das brauchen."

    Lasst die Amis das mit der Akkulok mal machen. Entweder das Konzept taugt etwas, dann wird es beibehalten und ausgeweitet oder aber es verschwindet in der Versenkung. Dort drüben war man in dieser Hinsicht immer schon pragmatisch.


    Hierzulande glaubt man ja grünäugig, daß man Strom im Netz speichern kann und "Kopolte" den Strom dann verteilen ...

    Es ist nun leider so, daß man mit kurzfristig angesetzten blindwütigen Aktionismus ohne jegliche Nachhaltigkeit nun einmal nicht weiter kommt. Auch bemerkenswert und in in der Welt wohl einmalig, die Leute welche am lautesten und am heftigsten die Energiewende fordern, auch gleichzeitig dagegen sind und diese de Facto blockieren.

    Am Ende kommt dann die Laufzeitverlängerung fürs AKW Tschernobyl dabei heraus. So richtig schön St. Florians Prinzip. Strom wird hierzulande ein kostbares und teures Gut werden. Wegen fehlender eigener Erzeugungskapazitäten wird dann für viel teuer Geld Atomstrom aus dem Ausland gekauft.


    Es ist diese z. Zt. grassierende "Diskussions(un)kultur", genauer dieser verbissene K(r)ampf den eigenen Standpunkt unbedingt mit Klauen und Zähnen verteidigen zu müssen anstatt seinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen und einen gemeinsamen Konsenz zu finden.


    Ich erinnere einmal daran, auch bei unserer Bahn hatten Akkutriebwagen eine lange erfolgreiche Tradition. Bis man bei Doof + Blöd meinte diese mit Gewalt abschaffen zu müssen. Keine Sorge, sie werden auf dem Umweg über das Ausland wiederkommen.


    Aber auch hier wird in nicht allzuferner Zukunft das Problem akut werden; was macht man mit verschlissenen und ausgedienten Akkus? Das betrifft auch Wischplatten, E-Bikes und E-Autos. Ich weiß nicht ob sich die Jugend darüber einmal einen Kopp gemacht hat. Ist halt nicht so glamorös wie Freitags Schule schwänzen und die Demo DAGEGEN (egal was, hauptsache dagegen) als auch Forderungen stellen.


    Und schafft endlich diese verdammten Kryptowährungen ab. DAS ist nachhaltig und spart effektiv einen Haufen Energie.

    Hallo,


    effektiv 20 Minuten (03:00 bis 23:00) virtueller Besuch im California State Railroad Museum mit der Sonderausstellung:

    "The Magic of Scale Model Railroading"

    Hallo,


    einmal hier herüber kopiert, eine sozusagen inoffizielle Stellungsnahme:



    Just to add a little clarity...

    The issue with Europe is really two-fold. The first is CE certification. The radio module we use is already pre-certified for EU operation as an intentional radiator, and we pass the EU unintentional radiated emissions standards without any issues. The issue is that CE compliance also requires additional testing beyond radiated emissions, such as EM susceptibility and a few other consumer product standards, that aren't applicable to US/CA/AU/NZ. Basically, it's going to add a bunch of cost to have a lab run those tests and file all the paperwork. Probably would eat the profits from the number we'd sell in Europe.

    The other half of it is support and warranty issues, and the cost of sending the things back and forth for any repairs (and the number of international mail shipments that just go missing). The brake pot issue that's caused a significant number of warranty repairs is pretty the sort of thing we feared, and if we had dozens or hundreds of these things in Europe that needed the same work, the shipping alone would kill us.

    The short version is you can operate them in Europe and the UK without fear that your compliance police will hunt you down for taking out the neighbor's television. All the radios are in spec. The problem lies in the cost of doing the necessary testing, paperwork, and support to expand to that market. So you can use them, we just can't ship them to you.


    Quelle: MRH Forum

    Hallo,


    so sieht dann das Ergebnis aus:








    Das habe ich dann aus diesem gebraucht für 5,- € erworbenen alten Roundhouse Bausatz gemacht. Geschätzt kommen dann noch einmal für ca. 30,- € Material hinzu, wovon Markerlights, gedruckte Tritte, Radsätze und Kupplungen den Löwenanteil ausmachen. Der Rest verteilt sich auf die Halbzeuge, Decals und anteilig Verbrauchsmaterialien. Die Arbeitsstunden wurden nicht gezählt, wozu auch? Das ist ja schliesslich das Hobby US-Modelrailroad.

    Wie schon erwähnt, das Modell ist nicht 100%ig genau, sondern mit gewissen Kompromissen, die ich für verschmerzbar halte.

    Dafür hat man jetzt ein einsatzfähiges Caboose in der Hand.

    Hallo,


    nachdem ich dann zu dem Schluss kam mit der Detaillierung fertig zu sein, habe ich die Farben herausgeholt:


    Alles wurde mit dem Pinsel gemacht.





    Die schwarze Farbe war wohl etwas überaltert. :gruebel:

    Ergänzt habe ich noch die Abstrebungen der Cupola, ein Ofenrohr, die Verglasung und die Fensterkreuze in der Cupola.





    Die Abstrebung für das Ofenrohr.





    Die Beschriftung mit Decals. Da Decals für Rio Grande Wagen der Steam Aera zu den ausgesprochenen Raritäten zählen und hier nicht zu bekommen sind, habe ich mir mit Beschriftungen für Lokomotivtender beholfen. Ich arbeite mit dem System von Microscale.

    Also,


    die Marker sind auch von Utah Pacific. Ich habe sie einmal auf einer Börse sehr günstig mitsamt dem Batteriekasten kaufen können. Mag auch daran gelegen habe weil hier noch 1,5V Microglühbirnchen eingebaut sind.

    Die werde ich bei Gelegenheit gegen LEDs austauschen. Bei LEDs kann man wahrscheinlich das Licht die ganzen 3 Tage des Treffens hindurch brennen lassen wenn man da einen AA Akku mit ordentlicher Kapazität einsetzt.


    Nach meinen Informationen und dem Rulebook der D&RGW von 1938 weisen die Caboose Marker Lights 4 farbige Glaslinsen auf; 3x Amber auf und 1x Rot. Nach hinten wurde Rot gezeigt und die anderen Seiten alle Amber.

    https://www.railroadmemories.com/dynapage/IP7962.htm

    https://www.railroadmemories.com/dynapage/IP5818.htm

    Das ist hier Steam und frühe 1. Generation Diesel Ära.

    Im Modell sind es 1x Rot nach hinten und 2x Amber zur Seite une nach vorne. Am 4. Platz sitzt das Rohr für die seitliche Montage und die Zuführung.


    Vor 1938 wurde mit austauschbaren Linsen gearbeitet, d.h. die Farbe der Linsen und deren Orientation wechselte je nach Betriebssitiation. Wechsellinsen in H0 halte ich nicht für ohne weiteres darstellbar, hier könnten sich die Elektroniker einmal einen Kopp machen über die Ansteuerung per DCC der mindestes 3 RGB-LEDs, die in einem maßstäblichen Markerlightgehäuse zusammengepfercht sind.

    Um auch diesen eingeschlafenen Thread weiter zu führen:



    Das vervollständigte Untergestell.





    Dann wurden Drehgestelle und Kupplungen montiert.





    Dieses Foto dient der Kontrolle der Proportionen. Wie schon erwähnt, es ist hier nicht 100-zentig genau, sondern etwa 95% Genauigkeitsgrad.

    Die Rio Grande Kenner werden wahrscheinlich in der Lage sein heraus zu finden wo ich gepfuscht habe. Jedenfalls die 2nd Generation Diesel haben diese Caboose nicht mehr aktiv erlebt, sie schieden vorher aus.





    Die Inneneinrichtung wolle ich nicht darstellen, dafür aber die Schlussbeleuchtung. Ein Batteriekasten von Utah Pacific wurden innen angebracht.

    Daher auch der Aufwand mit dem abnehmbaren Dach.





    Der Schiebeschalter ist von aussen zugänglich.





    Das reicht dann für ein ganzes mehrtägiges Fremo Treffen mit absolut flackerfreier Beleuchtung.