Posts by Schraddel

    Für mich wäre das vermutlich ein Anlass, mich mal ernsthaft mit den Soundprojekt-Bearbeitungen im ESU-LokProgrammer auseinander zu setzen.

    Ich habe keinerlei masochistische Neigungen das zu tun. :pc:



    Von Leuten, die das als "Puffpaff" bezeichnen, würde ich mich dabei nicht abhalten lassen.

    "Puff-Puff" und nicht "Puffpaff". Und das ist genau was ich meine, die meisten Leute können es nicht unterscheiden. Hauptsache es kommt irgend ein Geräusch aus dem Lokmodell.



    ... - also würde ich mir ein Mallet-Projekt ähnlich großer Loks suchen und schauen, ob man den Hochdruck-Sound verdoppelt bekommt.

    Laß man den Simple Articulated Sound weg, was das ist haben viele nicht verstanden und den bekommst Du mit ESU nicht hin.

    Propagandamässig und vom Glaubensbekenntnis her kannst Du es vielleicht den Laien weismachen, aber akustisch :thumbdown:


    Und wenn man sich einmal mit der Technik des Vorbilds und deren Auswirkungen auf den Sound auseinandersetzt; es bleibt ein weich klingender 2-Zylindersound über.

    @ Hans,


    da lässt sich bestimmt was von ESU finden. Eigentlich egal welche Sounddatei, es muss nur irgendwie Puff-Puff machen.

    Für den Verkauf musst Du allerdings dann im Brustton der Überzeugung, so als ob man Snake Oil anbieten würde, erklären:

    "Das ist genau DER Sound von genau DER Lok!"

    (Fast) niemanden wird es auffallen und alle sind zufrieden.

    Hallo,


    Detaillierung des Wagenkastens:


    Das Windwerk ist von Tichy, das Handrad von Kadee und das Kettchen aus dem Schiffsmodellbau.

    Vorher schon habe ich dusig Bohrungen mit 0,4mm gesetzt.



    Für die Tritte an den Ecken hatte ich Ätzteile zur Verfügung.



    So konnten sie nach Art des Origami gefaltet werden. Anderenfalls sollten sie aus den Messingstreifen im Bausatz gefertigt werden.



    Am Wagenkasten wurden vorher noch die Knotenbleche angeklebt. Des weiteren die in den 1940er Jahren angebrachten Versteifungen oben unter dem Sill.

    Da mir nur stumpfes Ankleben zu flimsig war, wurden die Tritte mit kurzen Abschnitten von 0,4mm Messingdraht verstiftet.

    Klebstoffreste und Schiefigkeit fallen erst auf den Fotos auf.



    Die Montage ist damit abgeschlossen. Lackierung, Beschriftung und Weathering folgen noch.

    Hallo,


    Nächste Geschichte: Die Bremsanlage










    Ich denke die Bilder sprechen für sich.



    @ Maurice

    In Deutschland nahm die Entwicklung einen anderen Weg. Zuerst baute man eine spitzdachförmige Struktur auf den Wagenboden. Die war in Längsrichtung in der Mitte zwischen den Klappen angebracht. Es ging zwar Ladevolumen verloren, aber dafür rutschte beim Entladen fast alles aus dem Wagen. Man nannte das dann Sattelboden. Später ging die dachförmige Konstruktion bis an die seitlichen Wände des Wagens. Da jetzt keine Bodenklappen mehr möglich waren, wurden diese in die Seitenwände verlegt. Später wurden die ganzen unteren Hälften der Seitenwände zu Klappen. Nach öffnen der Seitenwände folgte eine schlagartige Entladung des gesamten Inhalts nach links und rechts. Dafür waren beim Empfänger spezielle Tiefbunker erforderlich.


    Die Caswell Gondola lässt auf Grund ihres Klappenmechanismus eine dosierte Entladung zu.

    Hallo Maurice,


    Abb. 75.
    Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. Ro090097.
    www.zeno.org

    Auch bei Deutschen Bahnen gab es früher derartige sog. Flachboden-Seitenentlader. Sie hatten aber den Nachteil, daß nur ein Teil des Ladeguts durch die Klappen herausrutschte und der gar nicht so kleine Rest von Hand mit der Schaufel entladen werden musste.


    Die Caswell Gondola ist so verbessert worden, daß der größte Teil das Wagenbodens aus Klappen besteht. Nur rel. schmale Stege bleiben als fester Wagenboden über: https://www.google.com/search?…AAAAAQDA&biw=1269&bih=599

    Es gibt Fotos welche die geöffneten Klappen zeigen, allerdings kann ich sie nicht direkt verlinken. Sonst hält da wieder einer die Hand auf.


    Des weiteren hat die Caswell Gondola einen ausgetüftelten Öffungsmechanismus der zudem die Klappen in der geschlossenen Stellung dicht verriegelt. Dazu schaue Dir die letzten beiden Bilder von Beitrag #1 an, insbesondere die Ausschnitte in den Quertraversen. Die haben mit Bedacht genau diese die Form. Darin wird nämlich die Verriegelungswelle geführt. Zur Wagenaussenseite wird sie ganz nach oben wandern. Nach Innen hin bewegt sie sich auch nach unten. Dabei sind die Rollen das reibungsarme Übertragungselement zu den Klappen. So können die Klappen geöffnet und geschlossen werden. Das kleine waagerechte Ende der Führungen ist die Verriegelungsstellung bei geschlossenen Klappen. So wird die Öffnungsmechanik entlastet.

    Hallo,


    Zusammenbau des Saurierskeletts.




    Und dessen Anpassung an den Wagenkasten.



    Eine monotone Arbeit ist das freipräparieren und Entgraten von 32 Röllchen für den Klappenmechanismus.



    Die werden dann feldweise zu je 2 Stück auf 1,2mm Messingdraht aufgefädelt.



    Danach kann das andere Endsill montiert werden.



    Anschliessend die Röllchen ausrichten und festkleben. Ich habe Kadee Coupler Boxen anstelle der beiliegenden aus Gießharz genommen.



    Falls die Nerven das noch vertragen kann man die Quertraversen komplettieren.



    Den beigegebenen Streifen mit beidseitigen Nietnachbildungen in passende Stücke schneiden.



    Und ankleben.

    Der Kauf des Artitec Modells ist ja nun schon ein paar Monate her:


    dsc07865lnf32.jpg


    dsc07864s8ccv.jpg


    dsc0786374eig.jpg


    dsc07862wfecy.jpg

    So ist der mittlerweile in dem herausnehmbaren Einsatz für Flats Antik integriert. Hinter der Tankstelle inmitten andren Gerümpels und Fässern unbekannten (don't ask) Inhalts.



    Dann habe ich ja eher meinen Spaß an so profanen kleinen Dingen:

    dsc08247mpffn.jpg

    Als Bausatz sind die wesentlich günstiger zu erhalten.

    Don't stop the Poo Poo Train:


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    Superiority over all other trains!

    ...

    Eine Hügelkette oder ähnliches ist sicher eine gute Idee. Würde ich aber auch mit bedacht machen, nicht das du es damit verschlimmbesserst!

    ...

    Das Deutsche Bedenkengebirge sollte es nicht gerade sein. Das Deutsche Bedenkengebirge ist der höchste Gebirgszug in Mittelerde - Europa. Nur wenige steile schier unüberwindliche Pässe für Wagemutige führen da herüber. Es gibt da noch eine Merkwürdigkeit wenn man es überwunden und auf der anderen Seite angekommen ist. Blickt man nämlich zurück, ist es verschwunden!

    Kapitel Kopfschütteln; Heute Athearn


    Vor kurzer Zeit habe die erst einmal ihre Homepage in Richtung Klicki-Bunti optimiert. Bei der Produktpräsentation fühle ich mich an Jahrmarkts-Schießbuden erinnert. Der neueste Hase rennt vorweg und die anderen kommen in bunter Reihenfolge hinterher. Man kann zwar die Suchkriterien etwas eingrenzen, sogar nach Genesis, Ready To Roll und Roundhouse. Aber und die Auswahlkriterien sind arg eingeschränkt. Dafür kann man dann so komische Suchkriterien wie Minimalradius (für H0 Hi-Railers?), Anzahl der Achsen bei Wagen (gibt nur 4 Achsen zur Auswahl, schränkt aber das Sortiment drastisch von 1705 Results auf nur noch 177 Results ein)

    Muß man nicht verstehen. Probiert es selber aus.

    Eine geziehlte Produktsuche ist jedenfalls nicht mehr möglich.



    Wo sind die Unterschiede, abgesehen von der Beschriftung, zwischen den beiden Wagen?






    Ich hoffe ich habe alle Unterschiede bildlich dargestellt. Die Kupplungen habe ich schon gegen Kadees getauscht.

    Ein Wagen steckte in einer Genesis Schachtel, der andere in einer Ready-To-Roll Schachtel. Preisunterschiede gab es auch und nicht zu knapp.

    Das ist genau so Klicki-Bunti wie die dysfunktionale neue Homepage.

    Artitec ist gefährlich:


    dsc08147bmfmb.jpg



    dsc08148f2ew8.jpg


    Schnipp, schnipp, schnipp: "Herr Oberlehrer ich weiß was!" "So? Was denn?" " Da steht ein Regal auf dem Kopf."




    dsc08156h5ca2.jpg

    Nachdem der Dioramentest bestanden war, musste eines von denen unbedingt in die Werkstatt.



    dsc08158pmiww.jpg

    Oder doch noch etwas mehr zum Eingang rücken?

    Um es klar zu stellen: Ich brauche keine detaillierte Darstellung der Radmuttern, aber ein 53' Trailer sollte genau 10 cm lang und 2,5 cm hoch sein. Natürlich sollten auch die Reifen schwarz sein.

    Dann wird es einfach und vor allem BILLIG!

    Du brauchst:

    - Rechteckleiste (z.B. Holz)

    - Rundleiste 8mm

    - alte Büroklammern


    Von der Rechteckleiste sägtst Du die entsprechende Länge ab. Von der Rundleiste die entsprechende Längen. Zwei Abschnitte davon werden quer hinten unter die Rechteckleiste geklebt; hier können unterschiedliche Achsstände nachgebildet werden. Aus der Büroklammer bigest Du Dir ein paar Stützen. Lackierung und Decals nach belieben.

    Fertig. beavis


    Anm.: Die Radmuttern sind hier nicht nachgebildet.

    Ihr müsst den Gockel mal richtig reizen:

    Friedrich Karl Peltzer – Wikipedia

    Wiking Modellbau – Wikipedia


    Um 1981 brachte Herpa m.W. die ersten LKW Modelle auf den Markt (Volvo kubische Kabine, Mercedes NG und Fiat Iveco) mitsamt neuen Aufliegern. Die waren dann tatsächlich im Maßtaß 1:87 ausgeführt und degradierten die bisherigen Wiking Lastermodelle zu unmaßstäblichen Zwergen. Durch Herpa war Peltzer mit seiner Firma Wiking nicht mehr der Monopolist im H0 Modellautomarkt. Angeblich soll sich Peltzer, der mir von Zeitzeugen als ziemlich herrisches Alpha-Tier geschildert wurde, drüber dann so aufgeregt haben, daß er dann einen Schlaganfall erlitt.


    Nach Peltzers Ableben und dem Ausscheiden seiner Getreuen aus der Firma war dann auch bei Wiking der Weg frei für Automodelle im tatsächlichen Maßstab von 1:87 mit feiner Detaillierung.

    Vorher gab es unter Peltzer nur diese Seifenschnitzereien wo irgendwie ein Vorbild in künstlerischer Interpretation zu einer Miniatur "im angenäherten H0-Maßstab" umgesetzt wurde. Die Maßstabsskala reichte dabei von 1:65 bis 1:120. Manchmal kamen durch Zufall brauchbare Modelle heraus, aber meistens eben nicht. Es war aber immerhin ein gewisser Wiedererkennungswert des Vorbilds gegeben.


    Und zwischen Werbeprospekten und tatsächlichen Auftauchen im Straßenbild gibt es da einen gewissen Unterschied.

    T1, T2, T3, T4 u.s.w. als Bus findest Du in den USA. Aber jetzt mal zeitgenössische Fotos (keine Werbefotos) die Kastenwagen, Pritsche und Doppelkabine zeigen...


    Der potentielle Käufer war das gewohnt: https://en.wikipedia.org/wiki/International_Metro_Van

    Hinten die Türen aufmachen und Laderaum vorfinden. Und zum Einsteigen einfach hereinspazieren.


    So und jetzt die Krauts: Heckklappe aufmachen und was findet man vor? Eine Kiste aus der es heult und Schürbel, Rassel, Paff, Patt, Glupper tönt und schon mal heftig fehlzündet. Hätte man die Kiste nicht woanders hinstellen können? Hätte man schon, aber hier wurde ein Führerbefehl ausgeführt und Nordhoff hat streng darauf geachtet den einzuhalten. Und dann muß man noch zum Einsteigen umständlich oben auf den Sitz krabbeln der über den Vorderrädern angebracht ist und aufpassen sich den Kopf nicht dabei anzustossen.

    Das Konzept war wenig überzeugend für Käufer die einen Panel Truck suchten.