Posts by Tillamook

    Danke für Deine Antwort.


    Templot ist an sich cool, hat aber eine sehr steile Lernkurve. Wenn man aus dem CAD-Bereich kommt vielleicht etwas flacher. Ich habe damit sogar schon mal eine kleine Weichenstraße hinbekommen, beschäftige mich aber zu selten damit.

    Kann ich bestätigen. Eine kleine Bestellung Detail Parts lag auf dem Weg von Washington State nach Bayern sage und schreibe 16 Tage in Tokio (!) herum. Jetzt müssen auch Päckchen den Flieger nehmen, den sie bekommen.

    Ohja, bitte bei der "neuen" Anordnung mit dem Neuesten Beitrag unten bleiben. Ich habe den Thread, den es hier mal dazu gab gelesen; natürlich ist es toll, wenn der erste Beitrag gleich der Neueste ist, aber das ist bei den aktuellen Forensystemen eh der Normalfall, dass man zum ersten ungelesenen Beitrag gebracht wird.


    Andererseits war es in der alten Anordnung extrem mühsam, alte Threads zu lesen. Immer erst runter, dann aber wieder soweit rauf, dass man die Beiträge jeweils von Anfang lesen konnte...


    Ansonsten soweit alles topp! :thumbup:

    Gutes Neues Jahr zusammen.


    Es ging weiter mit meiner GPB-17e der CN.



    Die Nut im Dach wurde verfüllt. Die Platten dafür habe ich mit meinem Schneidplotter zurechtgeschnitten und dabei auch gleich die Bohrlöcher für Lüfter, Auspuff und Winterization Hatch markiert.
    Die F9Bs des letzten Loses für die CN hatten einen Batteriekasten neben der linken Tür. Das sieht man auch auf der hilfreichen Rapido-Masterclass zu den kanadischen B-Units.
    Da ich keine Bilder der anderen Seite gefunden habe bleibt die erstmal wie sie ist (vom Lüftungsgitter im mittleren Fenster mal abgesehen).
    Als nächstes steht dann an, den Bereich der Lüfter planzuschleifen (Bleistiftmarkierungen), das Kühlgeflecht zu biegen und die Winterization Hatch anzupassen.

    Diese Weihnachten lag eine Stewart F7a nebst F7b unterm Baum – "Auf eine US-Bahn gehört eine F-Unit!"


    Soweit, so gut, eine F7a gibt es ja auf meiner Strecke, in den schönen Farben des Empire Builders. Aber was mache ich mit der B-Unit? Einfach zum Spaß mitfahren lassen, ich nehme es ja nicht zu übermäßig genau (Sonst würde die F7 auch zeitlich nicht passen). Aber dann in einem tollen Farbschema, was nicht viel Beschriftung benötigt und schnell geht. Und wo ich schon alle Farben da habe, das Projekt B-Unit soll nichts kosten. Also: CN mit den hellgrauen diagonalen Streifen! Macht sich sicher auch gut mit den Schwarz-weißen Schemata der POTB.


    Eigentlich wollte ich das alles recht kurz und ohne Aufwand halten, aber wie es so ist stieß ich bei den Recherchen zur Farbgebung auf die GPB-17e – eine F9B mit zwei 48"-Lüftern statt den vier kleinen. Passt mir gut, die angegossenen Stewart-Lüfter sind zwar nicht schlecht, aber ich habe noch 48-Zöller einer P2k rumliegen und die sehen halt doch viel besser aus. Winterization hatch ist auch noch in der Grabbelkiste, und von einem alten Lokgehäuse kann ich mir die Lamellen klauen, die bei der F9B das mittlere Fenster ersetzten. Also: los geht’s!


    Vielen Dank an Alle, jetzt ist es auch mir klar. Dann werde ich mir mal entsprechende Adapterplatinen besorgen. Für die vorhandenen werde ich mir dann wohl Verstärker zusammenlöten, dann kann ich sie evtl. mal in Loks mit mehr Platz einsetzen, z.B. einer F7.


    @Ludwig: hast Du zu den Hardy-Adaptern einen Link? Eine schnelle Suche brachte bei mir erstmal nichts.

    Hallo,


    Ich habe mir vor kurzem aus den USA zwei Econami 21PNEM mitbringen lassen, bei beiden sind die Ausgänge für Aux 3 & 4 anscheinend immer an, ich kann sie auch nicht schalten (über Ausgangsschaltung mit JMRI). Da ich die Loks selbst mit dem ESU-21mtc-Adapter (ohne Verstärker) verdrahtet habe dachte ich erst, es sei ein Verkabelungsfehler. Allerdings habe ich mir dann mit einem weiteren Adapter, einem ausgebauten Motor und einer Reihe LEDs einen Decoderprüfstand gelötet bei dem es auch so ist. Dass ich mich dreimal verlötet habe kann ich mir nicht vorstellen, und die Adapterpins sind gemäß Soundtraxx-Doku verdrahtet.


    Jetzt bin ich allerdings sehr neu auf dem Gebiet DCC, habe ich da vielleicht einfach etwas übersehen?

    Die Port of Tillamook Bay hatte zwei Budd RDC-1-Triebwagen, beide fahren noch heute bei der OCSR. Soweit ich weiß, sind beide nicht mehr motorisiert und fahren als normale Personenwagen mit. Das ist einer Eigenheit der RDCs geschuldet: die Schmierung (der Wellen? weiß nicht mehr genau, welches Bauteil es war) ist nur bei laufendem Motor gewährleistet – also mussten selbst bei Überführungen bei jeder Einheit beide Diesel laufen. Für eine kleine Touristenstrecke, die meist noch eine Dampflok vorspannt, nicht wirtschaftlich.


    Meine 553 durfte ihren Motor behalten und bekam einen Zimo MX645 spendiert. Der Lautsprecher ist ein Ersatzteil für das iPhone 6. Gealtert wurde mit Ölfarben und selbstgezüchtetem Rostpulver.




    Vor ein paar Monaten kam noch ein Walthers RDC dazu, mit der schicken Metalllackierung. Er ist schon umgespritzt, es fehlt aber noch die Patina. 552 hat auch bei mir keinen Motor, um Touristenzüge z.B. hinter #101 ohne Consisting fahren zu können.




    Das Fehlen der Schraffur an einem Ende von 552 ist vorbildgetreu.



    Ich finde das mit der SD45 vone Scaletrains super. Die P2K bietet Walthers ja derzeit nicht an, bei der BLI muss man einen Decoder mitkaufen, den ich nicht will, die Kato ist nicht mehr zeitgemäß von den Details her und Bachmann... ach, lassen wir das.
    Ich hoffe nur, dass Scaletrains auch mal kleine Roads realisiert, bei einer Portland & Western SD45 wäre ich sofort dabei.

    Hallo Klaus,


    Danke und nicht unterkriegen lassen! Einer der Gründe, weshalb ich meine Fehltritte so offen zeige, ist genau das. Ich bin kein Profi, habe sicher mit einigen Sachen einfach Glück gehabt, mit vielen anderen nicht so, und um genau den Lerneffekt geht es ja schlussendlich :)


    Ich nehme inzwischen die Modelle zum Ent- und Belacken immer komplett auseinander und lackiere die Kleinteile separat.


    Ich habe noch andere Umbauten am Start, schließlich fuhr die POTB ja fast ausschließlich SD9s, und das in einem richtiggehenden Potpourri. Darunter war sogar eine Kodachrome-SD9, die aber leider 1999 und damit vor meiner Zeit in einem Unfall zerstört wurde.


    Der Zeustand der Lokomotiven ist nicht ganz einfach an einem Jahr festzumachen. Natürlich gibt es die datierten Fotos, aber daraus kann man leider keine Regeln ziehen, die POTB hat da anscheinend keine echte Politik gehabt, es wurde hauptsächlich gemacht, was nötig war. Vielleicht war #101 eine gewisse Ausnahme, den Fotos nach ist sie immer mal wieder aufpoliert worden, mit der Lackierung war sie ja auch eine Visitenkarte. Die von BN übernommenen Loks, die 2002 dazu kamen, wurden nie umlackiert. Ex-SP #4414 behielt auch bis zum Schluss ihre blutige Nase und war zu dem Zeitpunkt echt nicht mehr schön (also perfekt für uns 8) ). #4368 fuhr sogar mehrere Jahre nur mit (schlampig aufgetragener) Grundierung, weil dann wohl doch keine Geld mehr dafür da war.


    @Sven Danke :)

    So, jetzt aber in die Vollen. Das Kuhmuster. Hat Nerven, Recherche und eine Menge Zeit gebraucht.
    Erstmal noch Details wie die Glocke anbringen. Der Schneepflug wurde auch schon angepasst und die Classlights verspachtelt. Anschließend habe ich das Gehäuse weiß grundiert – diesmal aber in Einzelteilen.




    Auch hier habe ich Lehrgeld bezahlt. Dass die Flecken als Decal nicht in Frage kommen, war inzwischen klar. Zum Abkleben hätte ich Schablonen schneiden müssen, dazu war ich aber zu faul. Also habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn die Flecken mit Maskierfilm gemalt. Klappt ja in den Produktvideos auch :rolleyes:



    Wurde natürlich belohnt X(:


    Kommando zurück, Lack wieder runter. Zwischenzeitlich hatte ich mir von einer Freundin einen Schneidplotter geliehen, also habe ich mir anhand von Fotos, des Gehäuses und eines Messschiebers in Illustrator die Flecken gesetzt und schneiden lassen. Super Sache, warum nicht gleich so?


    Lief gut, es mussten nur wenige Stellen mit dem Pinsel nachgearbeitet werden:


    Zur Abwechslung habe ich dann gleichmal einen Lokführer angemalt, er sieht mir auch ein wenig ähnlich :D



    Vom Altern (Öl, Acryl und Echtrost) habe ich leider keine Fotos, dafür aber jetzt die beiden fertigen Schwestern:





    Nicht auf einzelnen Fotos:



    - Die Grab Irons sind aus Draht, die Originalen kann man nach dem Zerlegen kaum wiederverwenden und außerdem ist Delrin bekanntlich besch*ssen zu lackieren.
    - In die Leuchen sind kurze, auf der Außenseite konkav angebohrte Messingrohre eingeklebt, in die dann ein anscheschmolzener Lichtleiter eingeschoben wurde. Das habe ich mir bei Dan Cortopassi abgeschaut.
    - Die Treppeninnenseiten von #101 auf der rechten Seite sind beim Original weiß, wusste ich aber nicht und deswegen sind sie bei mir schwarz :P

    Hallo Michael,


    danke für Deine Tipps und Anmerkungen, den ersten Tipp befolge ich inzwischen schon. Das mit Klarlack unter und über den Decals habe ich bei #3771 auch gemacht, das Bild war vor dem Auftrag der zweiten Schicht.


    Die Decals sind 15 µm dick, das ist schon eine Menge Holz. Leider reagieren sie nicht übermäßig gut mit Microsol. Mit Walthers Solvaset geht das schon wesentlich besser, das hatte ich damals aber noch nicht da.

    Mein erster Plan (für beide Lokomotiven) war, das Gehäuse einfach schwarz zu lackieren und die Streifen resp. Kuhflecken aus weißer Decalfolie auszuschneiden und aufzubringen. Das habe ich an einer Caboose getestet, die ich euch ein anderes Mal zeigen werde. Also wurde #3771 das erste mal Schwarz.


    Schön und gut, aber die Decalgeschichte hat mich am Test nicht so überzeugt, und wie es nunmal so ist, lackiert man besser dunkel auf hell als andersrum. Also alles wieder runter, da war es dann garnicht schlimm dass ich erst jetzt merkte, dass #3771 am Heck keine Numberboards hatte. Also erstmal verschließen (ja, klar, hätte ich auch nach dem erneuten entlacken machen können).


    Zwischendrin habe ich dann die Drehgestellblenden gespritzt.


    Also, neu lackieren. Weiße Grundierung auf das Gehäuse und nach Trocknung abkleben. Bei meinem ersten Umbau hatte ich mich noch nicht getraut, das Gehäuse in seine Einzelteile zu zerlegen.


    Gut, und jetzt schwarz.


    Danach kamen Decals drauf, die ich extra anfertigen ließ, und das Modell wurde gealtert.


    Ich habe gerade kein Foto von der fertigen #3771 da, ohne #101 vorweg zu nehmen, deswegen müsst Ihr Euch da noch ein wenig gedulden :-)

    Hallo zusammen,
    in diesem Thema will ich meine Umbauten zu den beiden GP9 der POTB vorstellen, #3771 und natürlich die #101 im Holsteiner-Kuh-Design. #3771 wurde inzwischen verschrottet, #101 fährt heute bei der Oregon Coast Scenic Railroad und kann in Garibaldi, OR besichtigt werden.


    Die beiden GP9 sind schon eine Weile fertiggestellt. Beide sind LifeLike Proto2000 GP9 Phase II Modelle. Bei #3771 habe ich die Achszahnräder schon getauscht, #101 war New Old Stock und ist nie gelaufen. Beide Gehäuse erhielten den Farr-Airfilter von Detailswest und die Löcher für die Lichter wurden auf 2 mm aufgebohrt, um später Leuchteneinsätze aus Messing und Fiberoptik einzusetzen.


    Die beiden waren meine ersten Lokumbauten, vieles wurde mehrmals gemacht weil ich Sachen übersehen habe oder einfach anders liefen, als von mir geplant.


    Zu aller erst wurden die Ballastgewichte runtergeschliffen, um Platz für Decoder und Lautsprecher zu schaffen. Als Lautsprecher nutze ich Sugarcubes aus dem iPhone 6, die gibt es recht günstig als Ersatzteile und der Sound ist wunderbar.


    Die Gehäuse wurden in Spiritus entlackt.


    Dann gingen die Loks getrennte Wege. Wegen des einfacheren Farbschemas machte ich erstmal mit #3771 weiter.