Posts by SD40-2XR

    Trainline: Basieren auf alten Modellen, kaum detailiert, laufen aber - wie von Micha erwähnt - nicht schlecht.

    Mainline: Neuere Modelle, aber auch nicht wirklich detailiert. Verglichen mit den neueren Athearn RTR sowie IM und Atlas sind sie weitaus weniger detailiert.

    Proto: Basieren auf den ehemaligen LifeLike Proto 2000-Modellen. Die Detailierung ist ganz ok, aber sicher nicht "extrem". Verglichen mit Scaletrains-Modellen spielen die Proto-Modelle in einer tieferen Liga.


    Grundsätzlich: Ob Walthers als "Marktführer" bezeichnet werden kann, ist fraglich. Da haben andere "Traditions-US-Marken" wie Athearn oder Atlas vergleichbare Marktanteile. Da es aber im Gegensatz zur europäischen Szene keine hochstylisierten Marktführer mit propietärer Auslegung gibt und somit (fast) alles miteinander kombiniert werden kann, ist das ja auch nicht so wichtig. ;)



    Thomas

    Mehr als 100% geht weder mathematisch noch logisch. ;)


    Diese Wagen weder sind noch waren 'zigtausendfach vorhanden. Wie oft bei Billig-Modellen werden auf ein Grundmodell alle möglichen paint schemes aufgedruckt, welche sich gut verkaufen lassen - zumindest für diejenigen, welche es nicht so genau nehmen (wieviel Prozent auch immer). Es handelt sich aber weder um typische GN- noch BNSF covered hoppers.
    Es gibt aber - wie bereits erwähnt - durchaus Wagen, welche noch mit den paint schemes von sog. fallen flags unterwegs sind. Aber eben: solche sind sehr spezifisch und selten.
    Wer es hinsichtlich glaubhafter Zugzusammenstellungen mehr oder weniger genau nehmen möchte, für den warten aufwändige Recherchen. Gute Quellen sind z.B. Videos, welche möglichst lange Aufnahmen der entsprechenden Bahn/Region/Zeitepoche zeigen. Irgendwann erkennt man beim Betrachten der Filme gewisse Regelmässigkeiten resp. typische Wagen und Zusammenstellungen. Für mich waren z.B. die Videos von BigE Productions (mit dem Spruch "No more mindless runby. We show you the whole train.) nützlich. Aber eben: Man muss bereit sein, den Aufwand zu betreiben. Ein paar Beiträge in Bahnforen oder 1/3-Regeln reichen nicht.



    Thomas

    Ich hatte den Thread nicht eröffnet, um die Diskussion nochmals zu starten, sondern um offenes abzuschliessen.

    Wenn ich aber solches lese:

    ...Ob der Radius dann 60 oder 36 cm hat, macht den Kohl auch nicht mehr fett....

    dann komme ich zum Schluss, dass entweder meine Ausführungen nicht gelesen oder nicht verstanden wurden. Eigentlich sagt aber der Titel des Threads schon alles: Betriebssicherheit ...und nicht "der Radius macht den Kohl nicht fett".


    Von mir aus kann die Rennleitung den Thread wegen "Aussichtslosigkeit" schliessen.



    Thomas

    Den Grund, wieso ich diesen Thread eröffnet habe, hatte ich gleich zu Beginn erläutert. Gerne können die allgemeinen Aspekte der Betriebssicherheit diskutiert werden, unabhängig des ursprünglichens Threads. Interessant wären sie sicher.

    Aber weitere Grundsatzdiskussionen braucht es hier sicher nicht.



    Thomas

    Da im soeben geschlossenen Thread (Fleischmann Profigleis und US-Rollmaterial ???) einerseits das Buch eines verdienten Forumteilnehmers der ersten Stunde (welcher sich aber nicht mehr dazu äussern kann) zur Sprache kam und andererseits m.M. ein Verständnis-Gap zwischen dem Fragesteller und den Antwortenden bestand erlaube ich mir, folgende Erklärung zu geben:


    Es geht m.M. nicht darum, was technisch eventuell funktionieren könnte, sondern was eine möglichst zuverlässige Betriebssicherheit bietet. Das sind zwei verschiedene Dinge!

    Natürlich zeigen die verschiedenen verlinkten Videos dass es unter Umständen möglich ist, lange Wagen durch enge Radien zu zwängen. Was die Filme aber nicht zeigen ist, wie oft es dabei zu Entgleisungen kommt. Bei der Modellbahn - wie auch beim Vorbild - spielen bei einer Fahrt durch Kurven zahlreiche Faktoren mit. Und selbst bei absolut gleichbleibendem Gleisbau und immer gleichem Rollmaterial gibt es noch genügend andere Faktoren welche darüber entscheiden, ob die Fahrt durch eine Kurve funktioniert, oder eben auch nicht.

    Wenn also Martin Stierlen in seinem Buch darauf hinwies, welche Radien ratsam seien so ging es ihm nach meinem Verständnis nicht darum, was etwelche "Modellbahn-Aktrobatik" unter gewissen Konstelletionen zulassen könnte, sondern was im regelmässigen Modellbahnbetrieb zuverlässige Betriebssicherheit und somit zufriedenstellende Ergebnisse bietet.


    Ich hoffe, dass dies die ganze Fragerei etwas klären konnte.



    Thomas

    Möglichkeit 1: Für den Transport eines Bahn-internen Versorgungscontainers. Die BC Rail hatte solche z.B. regelmässig an ihren Zügen nach Fort Nelson. Gut möglich, dass es die ARR auch so handhabt.


    Möglichkeit 2: Als Schutzwagen bei der Kohlebeladung, damit etwelche überlaufende Kohle nicht auf die Loks fällt.


    Interessant ist, dass da noch eine GP49 mitläuft.



    Thomas

    ...Also ich denke schon dass die Öffnung einer zusätzlichen Route für Ostfahrerdurchaus sinn machen würde....

    Ein wiedereröffnter Homestake Pass wäre natürlich schon interssant.
    Nach meinem aktuellen Wissensstand sollen die branches bei der Washington Corp. verbleiben - und zwar nicht nur die inaktiven, sondern auch die noch genutzten. Das würde somit auch Logan - Whitehall - Spire Rock und somit den Zulauf zum Homestake Pass betreffen. Aber vielleicht will man sich diesen Abschnitt für spätere Verhandlungen aufsparen.


    Thomas

    Im Text geht es nicht um eine Überlastung der MRL, sondern der BNSF. Die MRL könnte für Entlastung sorgen, schafft das aber nicht

    Da hast Du Recht. Ich hatte den Text am Morgen gelesen und erst am Nachmittag geantwortet. Kurzzeitgedächtnis und so... :)


    Schlussendlich geht es aber darum, ob die MRL-Strecke genügend Kapazität hat resp. dass die MRL nicht bereit sei, Mehrkapazität zu schaffen. Die BNSF schickt ja schon heute resp. seit jeher bei vergrössertem Kapazitätsbedarf vieles über die MRL. Und dabei habe ich bislang nichts von "zu wenig Kapazität" mitbekommen. Allerdings wäre es denkbar, dass sich dies in Zukunft ändert. Jedenfalls hat die BNSF damit begonnen, überlange oder kombinierte Züge auch über die MRL zu schicken. Und dafür reichen viele sidings nicht aus.



    Thomas

    Dass die MRL derart überlastet sein soll, wie das der Trains-Kommentar angibt, lese ich zum ersten Mal. Klar, es gibt immer mal Tage, an denen es zu höheren Frequenzen kommt. Dies vor allem dann, wenn die nördlich BNSF-Linie zu ist. Und natürlich stauen sich die Züge vor dem Bozeman- und Mullan-Pass - vor allem in westlicher Richtung, in der jeweils helper sets benötigt werden. Diese Nadelöre lassen sich aber nicht einfach so mit etwas "Ausbau" beseitigen.


    Die Wieder-Inbetriebnahme des Homestake Passes inkl. Richtungsbetrieb war immer mal wieder ein Thema. So waren vor zwei...drei Jahren auch mal Teams der MRL und der BNSF vor Ort und haben Abklärungen getroffen. Allerdings weist die Linie über den Homestake grosse Steigungen und viele Kurven auf. Auch dort würden wohl helpers benötigt. Zudem verbleibt ja dann imemr noch der Bozeman Pass.


    Die MRL-Linie wurde in den letzten Jahren durchaus auch ausgebaut. So gab es z.B. vor ein paar Jahren ein langes siding in der Gegend um Austin an der Ostseite de Mullan Pass.



    Thomas

    Trotzdem kann es nerven, wenn man sich für einen "Gegenwartsbetrieb" im Modell entschieden und den Fuhrpark über Jahre hinweg mühsam zusammengesammelt und/oder gebaut hat und nun so etwas - ...

    Ein "Gegenwartsbetrieb" auf der Anlage stelle ich mir etwas gar teuer und umständlich vor, wandelt sich doch Vorbild gerade in den USA ziemlich schnell. Ein einziges mir bekanntes Bsp. wäre die Utah RR, notabene eine Freelance-Anlage. Dort werden oder wurden Fahrzeuge, betriebliche Belange etc. stets auf einem glaubhaft aktuellen Stand gehalten.

    Alle anderen mir bekannten Anlagen weisen entweder einen wilden Mix an Zeitepochen oder einen fix definierten Zeitraum in der Vergangenheit auf. Bei mir ist dieser relativ eng definiert mit "Frühherbst 2005".



    Thomas

    Tjaaa...mein morgendlicher Toilettengang war auch schon mal entspannter wie heute, als die traurige Nachricht ankam.


    Gerüchte, wonach die zukünftigen Erben der Washington Corporation nur wenig Interesse an der MRL zu zeigen scheinen, gab es bereits vor zwei bis drei Jahren. Dann gibt es den sinkenden lokalen Verkehr (u.a. Holzindustrie). Und weiter besteht bei der BNSF schon seit sehr langem Interesse, den bis 2047 laufenden Mietvertrag für die Hauptstrecke von Huntley, MT, bis Sandpoint, ID, aufzulösen. Angesichts der Tatsache, dass der allergrösste Teils des Verkehrs über die MRL BNSF bridge traffic ist, ist das Intersse der BNSF nur logisch.


    Bzgl. Rollmaterial kann ich mir vorstellen, dass die SD70ACe von der BNSF übernommen werden - nur schon für die Helper-Einsätze, welche ja nicht wegfallen. Alle anderen Loks - die SD40-2XR, GP35, GP9, zwei SD45 und eine GP40 - werden wohl verschrottet oder bestenfalls verkauft.


    Aus "Railfan-Sicht" hat die MRL ja schon seit Jahren stark "abgegeben". Diverse locals wurden eingestellt, die Loktypenvielfalt wurde stark reduziert (F45, SD45, SD45-2, SD9, SD35, SW1200) und das neuste Farbschema mit dem "Meatball" und ohne "Montana" war auch nicht mehr so attraktiv. Trotzdem schmerzt mich als MRL-Fan seit 30 Jahren diese Veränderung schon sehr. Und damit bin ich kaum alleine.



    Thomas

    Einfach nochmals zur "Klarifizierung":

    - Ich konnte nicht wählen. UPS war vorgegeben.

    - Ich war nicht abwesend, sondern zuhause und hätte das Paket somit entgegen nehmen können.


    Thomas

    Einfach ist es, aber rechtlich völlig haltlos - auch wenn dies in der aktuellen Situation so gehandhabt wird. Schliesslich hat ja nicht der Fahrer, sondern ich einen rechtskräftigen Vertrag mit dem Kurierdienst.


    Thomas