Posts by bigboy4015

    Harbeck will 2% der Fläche für Windräder.

    Die hat Hessen, und auch andere Länder, bereits festgelegt.

    Das da aber auch Räder ohne lange Juristerei hingestellt werden bedeutet das nicht.


    Die andere Seite ist das um uns herum in den letzten 5 Jahren insgesamt 14 moderne große Anlagen errichtet werden konnten.

    Allerdings gab es selbst da juristische Einwände von Anwohnern in 3 Kilometern Entfernung.


    PS: Die Anlagen werden ja größer, 11 der Anlagen hier haben Spitzenhöhen von 220 bis 250 Meter.

    Da sind 1000 Meter Abstand schnell ein Klagepunkt und eine 10H Regel macht es direkt unmöglich.

    Selbst Abstandsregeln würden eingehalten!

    Das Land Hessen legt die Flächen wo Windenergie sein darf fest. Beide Anlagen stehen nur auf Bestandsflächen.

    Bestand sonst nix.


    Und an die Vorschriftenwut will keiner ran.

    Nur mal aus der Realität.

    Vor etwa 25 Jahren hat ein Elektroinstallateur zwischen zwei Stadtteilen zwei Anlagen auf den Acker gestellt die sich schön drehten. Die kommen jetzt ins Upgradealter.

    Darf er aber nicht.

    Die Landesregierung hat festgelegt wo Anlagen gebaut werden. Die Fläche wo die Räder stehen, wo keiner motzt, ist nicht auf der Liste.

    Damit gilt Bestand ja, Umbau nein.

    Es gibt im ganzen Stadtgebiet keine Fläche die in der Liste ist....

    Aus eigener Erfahrung: Das ist zum Scheitern verurteilt

    Da JEDER seine Einwände einbringen kann gibt es am Ende soviele Richtungen.

    Wäre alles bindend ist das Projekt tot.

    Mit Entscheidung über jeden Einwand hat es wenigstens eine Richtung.


    Die umweltrechtliche Bewertung erfolgt deshalb zuerst vorab durch die Fachstellen und liegt bei der Auslegung schon vor.

    Es ist halt die Frage ab wo die Öffentlichkeit eingebunden werden soll.

    Ein Plan wird in der Regel von einer Fachfirma oder Amt aufgestellt dann umweltrechtlich fachgeprüft un erst dann an die politischen Gremien (die von den Bürgern gewählten Vertreter!!!!) öffentlich beraten.

    Schon da sind Einwände möglich.


    Die andere Sache ist, selbst schon erlebt: beteiligt man die Öffentlichkeit zu früh hat man den XXL Mix von Wünsch-Dir-Was, Ponyhof und St. Florian. Bringt absolut nix.

    Naja Volker, ganz so ist es nicht.

    Es gibt schon die möglichkeit, früh, z.B. bei der Offenlegung eines Planes, seine Meinung kund zu tun.


    Nur aus eigener Erfahrung in fast 40 Jahren Verwaltung: Die nachher am lautesten schreien sind oft die, die es vorher nicht interessiert hat.

    ... Dazu noch Speicher für eine Woche ...

    Wie? Gespeicherter Wasserstoff und Brennstoffzellen? Gigantische Batterien im Terrawatt Bereich?


    Ich bin eigentlich ein Fan von eigenem Strom, das der große Blackout irgendwann kommt ist nur eine Frage des wann, wie schnell das geht hat das Münsterland 2005 gezeigt. Das hat nichts von Schwarzseherei.

    (Eigentlich müsste in vielen Küchen noch ein Holz oder Kohleherd stehen - die gibt es auch in modern inkl Filtern usw.)


    Ich hatte die Überlegung für 30m² Dach mit etwa 5kWp einen 10kWh Speicher einzubauen, auch zuerst einmal zum Autoladen in der Nacht.

    Aber damit kann man auch mal eine Wärmepumpe etwas betreiben, weil Gas ohne Strom auch schlecht aussieht, die Infrastruktur vom gasnetz braucht Strom.

    Preislich völlig uninteresant (Wird allerdings seit ein paar Monaten wieder gefördert)! Trotzdem. Dafür kann ich derzeit billiger Strom zukaufen.

    Die andere Sache ist: Wenn morgen in das Autobatteriegewicht und -volumen, wo heute 10 kWh gehen, 20 oder 30 kWh gehen bedeutet das zuerstmal das es mit der heutigen Ladeinfrastruktur zwei oder dreimal so lange dauert.

    Faktisch muss das Stromnetz für das Vorhaben komplett upgraden, und zwar am besten gleich richtig.


    Mich würde es nicht wundern wenn man es bis 2030 nur hinbekommt die rechtlichen Rahmenbedingungen anzupassen. das kurzfristig mehr Solar oder Windparks kommen ist eher nicht zu erwarten.


    PS: Mich würde interessieren welches patentierte Knowhow in diversen Giftschränken diverser Industrien liegt damit es nie ihre Existenz gefährdet.

    So lange man mit Klagen Solaranlagen auf des Nachbarn Dach verhindern kann weil sie ja reflektieren könnten, solange Denkmalschutz Solaranlagen auf Gebäuden in der Nähe historischer Gebäude verhindert weil man vom Dach einer Kirche keine Solarpanele sehen soll, solange Regeln wie 10H bestehen sehe ich irgendwie schwarz.


    Was mir bei den ganzen Alternativen nicht ganz einleuchtet ist, wie man damit eine kontinuierliche Grundversorgung garantieren will.

    Was noch dazu kommt ist das der Strombedarf in den nächsten Jahren extrem steigen wird, für ein neues Gewerbegebiet in Frankfurt wird aktuell ein zusätzlicher Strombedarf angegeben der dem der Stadt Hanau entspricht.


    Bei Autos wird ja immer wieder die mangelnde Reichweite kritisiert, größere Batterien werden kommen, nur wo kommt der Strom dafür her?


    Bleiben wir mal bei der UP, sagen wir in North Platte werden täglich 100 Loks im Service betankt, jede mit 5.000 Litern Diesel.

    Jetzt träumt man davon das mit Akku-Loks zu bewerkstelligen.

    Der Equivalent von 500.000 Litern Diesel in Strom? Prost Mahlzeit, wo ist das Kraftwerk?

    In gewisser Weise ist die Notwendigkeit schon lange bekannt.

    Es gab und gibt ja auch Ansätze...

    Dann kamen und kommen, auch grüne, Bedenkenträger, die vielfach direkt Gerichte angerufen haben. Die im Namen des Volkes und gemäß geltendem Recht geurteilt haben.


    Aktuell sind deshalb Windräder extrem schwer zu genehmigen.

    Die Stromleitungen nach Süden sind gestoppt.

    Die Ladeinfrastruktur für E-Autos kommt nicht in Schwung.

    Solarpanele mussten vom Dach.

    Lässt sich beliebig fortsetzen.


    Und da ändert auch ein grüner Wahlsieg nichts...

    Auch wenn man es im Wahlkampf täglich herunterbetet. Die Realität auch für die Grünen ist anders.

    Ob das das Ziel der UP oder der DBAG ist vermutlich nachrangig da die Regierungen auf dem Trip sind: Alles bewegt sich mit Strom...


    PS: Oberleitung als sinnvolle Alternative...

    Kommen wir mal zum Thema zurück. Nehmen wir die Tankstelle der UP in North Platte.

    Statt Diesel soll da in nicht allzuferner Zukunft also Strom getankt werden.

    Sagen wir das 150 Loks bisher täglich mit 900.000 Litern Diesel betankt wurden. (Waren schon mehr!!!)

    Ein großer Teil davon auf den Servicegleisen der Durchgangsgleise.


    Wo sollen diese Strommengen herkommen? Wie lange müssen die Loks am Ladekabel hängen für die nächsten 2000 Kilometer

    Gibt es schon Batterien die Serienreif sind mit dieser Energiedichte?

    Mit welcher kW Zahl. Selbst 500 kW, die heutige CSS Ultraschnelllader nicht haben, ist da nichts.


    Im Straßenverkehr ist das nicht anders.

    Klar kann man in den Städten das Auto aussperren und auf Rad und ÖPNV setzen.

    Sind wir ehrlich, in Großstädten könnte Auto haben und ÖPNV nutzen noch besser sein, läuft aber einigermaßen.

    Aber wer auf dem Land wohnt wird immer mehr wie in der Stadt auf Individualverkehr angewiesen sein.

    Einen ÖPNV wie in der Stadt kann es nicht geben.

    PS: Da hat sich Robert Harbeck in einem Interview als Volldepp geoutet. Für ihn ist Pendlerpauschale eine Belohnung für die, die zum Arbeiten vom Land in die Städte müssen... Und gehört deshalb abgeschafft!


    Natürlich kann man über intelligentes Laden auch 30 E Autos in einer Straße gleichzeitig laden ohne viel Infrastruktur zu ergänzen und stärkere Zuleitungen zu schaffen.

    Nur: Die Fahrer haben jeden Morgen die Ungewissheit das eben nicht ausreichend geladen ist. Und dies wird mit jedem neuen Auto mehr.


    Gleiches gilt für den E-LKW. Das muss sinnvoll sein.


    Ich bin aus Sicherheitsbedenken kein Fan von Wasserstoff aber irgendwo da liegt eher die Lösung.

    Nöööö!!!!

    Das war als Zusammenfassung des Begriffs Deutungshoheit gemeint!


    Dazu gehören diese penetrante Luisa N. wie auch eine Greta T.

    Genau wie diese Hungerstreikenden die eine Energiewende erzwingen wollen, nur sie haben Recht deshalb erpressen sie den Staat damit das er und damit wir Schuld sind wenn Ihnen was passiert.


    Glaubt Annalena Baerbock eigentlich allen Ernstes das Sie Beschlüsse aus Politik und teils auf Druck der Justiz mal eben ändern kann?

    Flächen für Windräder gibt es nicht weil z.B. in Bayern die 10H Regel auch auf Druck der Bevölkerung gilt.

    Solarpanele aufs Eigenheim?

    Wie viele mussten wieder runter weil sich Nachbarn geblendet sahen? Der Richter auch...

    Selbst eine simple Wallbox ans Eigenheim kann beim Antrag ein Unterfangen werden. Und da meine ich nicht unbedingt die Stromversorgung.

    Ach ja, die ersten Stromversorger verkaufen den Strom für die Wallbox zu anderen, teils deutlich teureren Konditionen.

    Man nennt es Darstellungshohheit. Insbesondere die Fridays for Future und andere "Umweltschützer" (die mit Fahrzeugen weit jenseits jeglicher Umweltplakette umherfahren) beanspruchen da viel davon.

    Nur sie haben Recht...


    Ich bin froh das es die Amis mal versuchen. Schon allein die Tatsache das über 30 Tonnen Achsdruck viel Ideenspielraum lassen. wird bei 20 Tonnen schwerer.

    ich frag mich noch immer wie die Ladeinfrastruktur für solche Loks aussehen soll. Nicht für eine Testlok sondern für eine echte Flotte an Akku Loks.

    Wo soll der ganze Strom eigentlich herkommen? Nur mal das Stromequivalent von 1000 4000hp Dieselloks gerechnet die täglich sagen wir jede 700 Kilometer fahren sollen mit je 1.000 Tonnen Last.


    Atom ist keine Lösung, Kohle wird abgeschaltet, Wind durch Gesetze und Abstandsregeln verhindert. Solar braucht riesige Flächen.


    Alternative Wasserstoff ist bisher nur aufwändig herstellbar...


    Andreas Scheuer hat ja quasi auch in Deutschland das Ende der Diesel Bahn Fahrzeuge bis 2050 (meine ich war es) verkündet.