Posts by Schraddel

    Hallo,


    effektiv 20 Minuten (03:00 bis 23:00) virtueller Besuch im California State Railroad Museum mit der Sonderausstellung:

    "The Magic of Scale Model Railroading"

    Hallo,


    einmal hier herüber kopiert, eine sozusagen inoffizielle Stellungsnahme:



    Just to add a little clarity...

    The issue with Europe is really two-fold. The first is CE certification. The radio module we use is already pre-certified for EU operation as an intentional radiator, and we pass the EU unintentional radiated emissions standards without any issues. The issue is that CE compliance also requires additional testing beyond radiated emissions, such as EM susceptibility and a few other consumer product standards, that aren't applicable to US/CA/AU/NZ. Basically, it's going to add a bunch of cost to have a lab run those tests and file all the paperwork. Probably would eat the profits from the number we'd sell in Europe.

    The other half of it is support and warranty issues, and the cost of sending the things back and forth for any repairs (and the number of international mail shipments that just go missing). The brake pot issue that's caused a significant number of warranty repairs is pretty the sort of thing we feared, and if we had dozens or hundreds of these things in Europe that needed the same work, the shipping alone would kill us.

    The short version is you can operate them in Europe and the UK without fear that your compliance police will hunt you down for taking out the neighbor's television. All the radios are in spec. The problem lies in the cost of doing the necessary testing, paperwork, and support to expand to that market. So you can use them, we just can't ship them to you.


    Quelle: MRH Forum

    Hallo,


    so sieht dann das Ergebnis aus:








    Das habe ich dann aus diesem gebraucht für 5,- € erworbenen alten Roundhouse Bausatz gemacht. Geschätzt kommen dann noch einmal für ca. 30,- € Material hinzu, wovon Markerlights, gedruckte Tritte, Radsätze und Kupplungen den Löwenanteil ausmachen. Der Rest verteilt sich auf die Halbzeuge, Decals und anteilig Verbrauchsmaterialien. Die Arbeitsstunden wurden nicht gezählt, wozu auch? Das ist ja schliesslich das Hobby US-Modelrailroad.

    Wie schon erwähnt, das Modell ist nicht 100%ig genau, sondern mit gewissen Kompromissen, die ich für verschmerzbar halte.

    Dafür hat man jetzt ein einsatzfähiges Caboose in der Hand.

    Hallo,


    nachdem ich dann zu dem Schluss kam mit der Detaillierung fertig zu sein, habe ich die Farben herausgeholt:


    Alles wurde mit dem Pinsel gemacht.





    Die schwarze Farbe war wohl etwas überaltert. :gruebel:

    Ergänzt habe ich noch die Abstrebungen der Cupola, ein Ofenrohr, die Verglasung und die Fensterkreuze in der Cupola.





    Die Abstrebung für das Ofenrohr.





    Die Beschriftung mit Decals. Da Decals für Rio Grande Wagen der Steam Aera zu den ausgesprochenen Raritäten zählen und hier nicht zu bekommen sind, habe ich mir mit Beschriftungen für Lokomotivtender beholfen. Ich arbeite mit dem System von Microscale.

    Also,


    die Marker sind auch von Utah Pacific. Ich habe sie einmal auf einer Börse sehr günstig mitsamt dem Batteriekasten kaufen können. Mag auch daran gelegen habe weil hier noch 1,5V Microglühbirnchen eingebaut sind.

    Die werde ich bei Gelegenheit gegen LEDs austauschen. Bei LEDs kann man wahrscheinlich das Licht die ganzen 3 Tage des Treffens hindurch brennen lassen wenn man da einen AA Akku mit ordentlicher Kapazität einsetzt.


    Nach meinen Informationen und dem Rulebook der D&RGW von 1938 weisen die Caboose Marker Lights 4 farbige Glaslinsen auf; 3x Amber auf und 1x Rot. Nach hinten wurde Rot gezeigt und die anderen Seiten alle Amber.

    https://www.railroadmemories.com/dynapage/IP7962.htm

    https://www.railroadmemories.com/dynapage/IP5818.htm

    Das ist hier Steam und frühe 1. Generation Diesel Ära.

    Im Modell sind es 1x Rot nach hinten und 2x Amber zur Seite une nach vorne. Am 4. Platz sitzt das Rohr für die seitliche Montage und die Zuführung.


    Vor 1938 wurde mit austauschbaren Linsen gearbeitet, d.h. die Farbe der Linsen und deren Orientation wechselte je nach Betriebssitiation. Wechsellinsen in H0 halte ich nicht für ohne weiteres darstellbar, hier könnten sich die Elektroniker einmal einen Kopp machen über die Ansteuerung per DCC der mindestes 3 RGB-LEDs, die in einem maßstäblichen Markerlightgehäuse zusammengepfercht sind.

    Um auch diesen eingeschlafenen Thread weiter zu führen:



    Das vervollständigte Untergestell.





    Dann wurden Drehgestelle und Kupplungen montiert.





    Dieses Foto dient der Kontrolle der Proportionen. Wie schon erwähnt, es ist hier nicht 100-zentig genau, sondern etwa 95% Genauigkeitsgrad.

    Die Rio Grande Kenner werden wahrscheinlich in der Lage sein heraus zu finden wo ich gepfuscht habe. Jedenfalls die 2nd Generation Diesel haben diese Caboose nicht mehr aktiv erlebt, sie schieden vorher aus.





    Die Inneneinrichtung wolle ich nicht darstellen, dafür aber die Schlussbeleuchtung. Ein Batteriekasten von Utah Pacific wurden innen angebracht.

    Daher auch der Aufwand mit dem abnehmbaren Dach.





    Der Schiebeschalter ist von aussen zugänglich.





    Das reicht dann für ein ganzes mehrtägiges Fremo Treffen mit absolut flackerfreier Beleuchtung.

    Also,


    es hat definitiv mit Corona zu tun.

    Schon einmal in den Himmel geschaut? Oder warum ist es ruhiger in Sachen Fluglärm geworden?

    Die Ursachen lassen sich heraus entnehmen: https://www.airliners.de/die-z…ht-icao-corona-iata/54926

    Zu normalen Zeiten wurden die Frachträume der Linienflieger bis geht nicht mehr vollgestopft. Wir haben dadurch profitiert, dass die bestellten Waren als auch die Post recht schnell über den Grossen Teich zu uns gekommen sind, weil viele Flieger oft und häufig unterwegs waren. Aber der grösste Teil der Flieger steht ausser Betrieb am Boden, dann fehlt es an Transportkapazität.

    Wahrscheinlich (Achtung Spekulatius!) liegen deine Zeitschriften in einem der grossen Hubs wie z.B. Chicago und warten auf den Weitertransport. Alternative wäre der Transport am Boden und über See, aber das dauert entsprechend und auch hier sind die Transportkapazitäten geschrumpft.


    Es bleibt uns nichts anderes übrig als uns in Geduld zu üben. Post und Warensendungen aus Übersee dauern wieder länger.

    Ist zwar schon eine Weile her,


    aber ich denke man kann hier weiter machen.


    Die Überstände der Sprossen wurden gekürzt.





    Das obere Ende der Holme wurde abgewinkelt und auf den richtigen Eindruck gekürzt.

    Ein Kettchen wurde angelötet und schliesst die Lücke im Geländer.

    Des weiteren habe ich hier schon das obere Lager für die Handbremswelle angelötet.





    Die Handbremswelle habe ich aus 0,3mm Bronzedraht gemacht.

    Das untere Lager als auch das Handbremsrad sind dagegen aus Kunststoff.

    Hinzugekommen ist die Halterung für die Bremsschläuche.

    Wertbeständigkeit? :lw):geil::ponyhof:


    Ausserhalb des aufgeplusterten Weisse-Zwirnhandschuh-Sammler-Reservats geht es viel nüchterner zu. Auch hier bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Es gehören immer 2 dazu, der Verkäufer möchte möglichst viel Erlös erziehlen und der potentielle Käufer möchte den Preis so weit wie möglichst drücken. Ist wie bei Märklins, nur der Markt ist viel kleiner und damit mehr vom Zufall abhängig.
    Hinzu kommt noch eine gewisse Art "Schweinezyklus". Manche nur in kleiner Stückzahl gefertigte Modelle sind jahrelang vom Markt verschwunden und auf einmal werden gleich 1 Dutzend davon nahezu gleichzeitig angeboten. 3 - 4 Monatelang gibt es dann ein Überangebot und Käufer können sich die Rosinen picken. Dann sind sie wieder für mehrere Jahre verschwunden.
    Das dürfte wohl mit gewissen biologischen Vorgängen im Zusammenhang stehen wenn der Nachlassverwalter eine große Sammlung auf den Markt wirft. Und oft bleibt es nicht nur bei einem Nachlassverwalter ... Schweinezyklus.
    So ungefähr tickt der Markt dafür.


    Und mit der Wertbeständigkeit ist das genau so wie mit Briefmarken, Märklin, Porzellanteller, Puppen etc.
    Es taugt einfach nicht als Geldanlage. Egal ob die Loks nur in der Schachtel waren oder auf der Anlage fuhren.


    Und Loks in der Schachtel, ein Beispiel aus der Praxis:

    Die können schon einmal pelzig werden. War nie aus der Schachtel genommen worden; hoch und heilig geschworen. Die Weisse-Zwirnhandschuh-Fraktion ist jetzt am Boden zerstört. Mehr Verlust als Wert.

    Hallo Simon,


    das Video habe ich in erster Linie als Demonstration für die Decodereinstellungen gemacht. Um nicht ganz sinnbefreit herumzufahren habe ich ein paar Wagen abgeholt.
    Ich kann Dich aber beruhigen, der Decoder gibt im Bremsmodus Zugfahrt auch diese Abläufewie wie Aufbauen des Bremsdrucks akustisch wieder. Wechselt man z.B. nach dem Ankuppeln an den Zug die Bremsart von Lokfahrt auf Zugfahrt so geht der Motor erst einmal für eine gewisse Zeit automatisch auf Notch 3 um das Füllen der leeren Bremsleitungen akustisch darzustellen.
    Man ist hier eine 1-Mann Crew welche in Personalunion nicht nur Rangiermeister, sondern auch den Lokführer simultan spielt. In der Rechten Hand hält man das Schaschlikspiesschen zum Abkuppeln, in der linken Hand den Fredi den man einhändig blind bedienen muss, um den Hals baumelt das Klemmbrett auf dem sich Wagenkarten, Waybills, Track Warrants und ein Kugelschreiber befindet, am Gürtel hängt das Funkgerät, auf dem Kopf das Headset dafür.
    Aber um wirklich alle Abläufe des Vorbild darzustellen bräuchte man einen NCE Hammerhead. Jedoch wird mit dem SWD-Fredi gefahren und da sind 9 unmittelbar im direkten Zugriff liegende Funktionstasten das Maximum. Shifttasten sind kontraproduktiv, weil sie eine 2-Handbedienung erfordern. So muss man sich entscheiden was hier wichtig ist, jedenfalls 28, pardon jetzt ja 32 Funktionen, die man einzeln abruft und beim Rangierbetrieb abrufen muss, bekommt man nicht wirklich geregelt. Man ist froh über automatisch ablaufende Funktionen die man sich vorher selber noch logisch verknüpft hat.


    Thomas
    Ich habe mich auf Soundtraxx festgelegt u.a. wegen der einfacheren Handhabbarkeit bei der Einstellung und dem guten Klang. Des weiteren schätze ich hier bei dem Tsunami2 die automatisch nachgeführten Soundabläufe. Es ist nicht nur ein einfaches akustisches Hochdrehen des Dieselmotors in die eine höhere Notch, hier gibt es noch die sich dabei selbst verändernde varierende Lautstärke je nach Belastungszustand, Beschleuningungsanforderung, wie schnell und wie weit "reisst" man den Sollwertgeber (hier das Poti am Fredi) auf. Entweder man schleicht sich in Notch 1 mit Leerlaufdrehzahl davon oder die Lok setzt sich in Notch 8 laut brüllend in Bewegung. Das hat man selber in der Hand durch einfaches Drehen am Poti.


    https://www.youtube.com/watch?v=haECJar88Ls
    Dieses Video habe ich gemacht um die automatische Soundnachführung und -Anpassung bei Belastungsveränderung zu demonstrieren. Die ist auch bei dem ersten Video vorhanden.
    Wie gesagt am besten selber ausprobieren. Ich habe mich auch da tief hineinknieen müssen um diese Abläufe aus dem Decoder zu kitzeln.


    Edit: Übrigens im Video werkelt kein 244er.

    https://www.youtube.com/watch?v=19Epbvw27OI
    Einige Eckdaten:
    - Höchstgeschwindigkeit etwa 35 smph
    - Lineare Kennlinie
    - Beschleunigungsrate 32,4 Sekunden von 0 auf Höchstgeschwindigkeit
    - Verzögerungsrate 16,2 Sekunden von HG bis Stillstand
    - Bremsrate 1 (Lokfahrt solo) 8,1 Sekunden von HG bis Stillstand
    - Bremsrate 2 (Zugfahrt) 7,2 Sekunden von HG bis Stillstand
    - Dynamische Bremsrate nicht eingestellt, da hier nicht vorhanden.


    Hier habe ich die Probleme gelöst die anderenortes noch heftig diskutiert werden. Des weiteren zeigt das Video, man kann auch mit "unmöglich langen" Beschleunigungs- und Bremswerten einwandfrei Rangieren. Erst durch möglichst grosse Werte in den CVs 3 und 4 gibt man dem Sounddecder überhaupt die Zeit sein Soundprogramm abzuspulen bzw. nachzuführen. Das ist unabhängig von der Decodermarke.
    Man wird sich aber an die Benutzung einer Bremsfunktion gewöhnen müssen.


    Und wer das Video für ein Fake hält, der sei aufgefordert mich auf einer der nächsten Treffen der Fremo SWD anzusprechen. Der bekommt dann diese Lok mitsamt einem Fredi in die Hand gedrückt und wird mit dem entsprechenden Local dahinter in die Rangierhölle von Clearwater oder Flats geschickt. Den erwarten dann ganz andere Herausforderungen von denen die Beherrschung des Triebfahrzeugs nur das geringste Problem darstellt.
    :)