Posts by Gerald

    Hi Volker, Gerold und Lutz,

    ich habe mir zwar die (meisten) Beiträge in diesem Faden gelesen, aber nicht alles gemerkt. Das bei solchen Systemen auch gerne proprietär vorgegangen wird, besonders wenn noch keine umfassende Norm dafür vorliegt, ist weit verbreitetes Geschäftsgebaren; ärgerlich, aber nichts ungewöhnliches.

    Wenn die Lok out-of-the-box nicht läuft, hat man die von euch diskutierte Wahl, zurückgeben oder umbauen. Bei einer Modellbahnlok ist das ärgerlich, schlimmer finde ich da schon Fälle, wo funktionierende Hardware nicht mehr benutzt werden kann, weil eine ehemals verbreitete Softwareschnittstelle nicht mehr vorhanden ist.

    Beispiel: Flachbettscanner mit Lide und Winzigweich-Zentralärgernis auf dem Computer. Unter Linux funktioniert der 20+ Jahre alte Scanner noch heute gut, nur das 'führende' Betriebssystem erkennt ihn nicht. Und Arbeitsbedingt komme ich leider nicht an diesem Betriebssystem vorbei.

    Gruß

    Gerald

    Hi Lutz und Gerold,

    über euren (teilweise verständlichen) Ärger mit der zeitgenössischen Elektronik habt ihr scheinbar etwas wesentliches übersehen.

    Quote

    wer denn bitte 28, 32, oder gar 68 Funktionen braucht. Klare Antwort: NIEMAND! Niemand BRAUCHT eine Modelleisenbahn. Aber viele wollen eine. Viele wollen möglichst umfangreiche Ausstattungen und alle möglichen Spielereien

    Da ihr auch in anderen Foren unterwegs seit, sollte ihr mitbekommen haben, was das 'Publikum' heute erwartet. Es gibt viel Geschrei, wenn ein aktuelles Modell nicht viel Klicki-Bunti hat. Ja, es gibt auch noch die Analogfraktion, die oft noch separat bedient wird. Wenn jetzt noch zusätzliche Versionen, z.B. NMRA-DCC erwartet werden, ist recht schnell der Punkt erreicht, an dem die Modelle wegen der kleinen Stückzahlen so teuer werden, dass der nächste Aufschrei wegen der hohen Preise folgt (recht laut gerufen wird schon). Da Piko wie auch die anderen Hersteller privatwirtschaftliche Unternehmen sind, die Gewinne erzielen müssen, gibt es den Trend zur Vollausstattung. Damit waren die asiatischen Autohersteller recht erfolgreich, während bei uns über die kosten für die Extras geklagt wurde.

    Und, wie sieht es eigentlich mit euren Mobiltelefonen aus? Habt ihr noch solche Klassiker, wie Nokia sie vor zwanzig Jahren baute? Oder seit ihr in der Lage, Reparaturen am Innenleben, die über den Akkuwechsel hinaus gehen, zu tätigen? Habt ihr wirklich die Software im Griff, oder nur noch gerade den Überblick, welche Apps sichtbar auf dem Bildschirm sind?

    Gruß

    Gerald

    Ist die Drehscheibe für eine Schlepptenderlok nicht ein bisschen zu kurz? Wurden die Shays, Heislers und ... gedreht, oder sind die rückwärts gefahren?

    Ist nicht mein Thema, deswegen die Fragen.

    Gruß

    Hi Lutz,

    Quote

    Erkläre uns doch bitte einmal wo der Magnet in einem konventionellen Eisenkerntransformator sein soll:?:

    So ein bisschen Restmagnetismus wird(könnte) es in dem Blechpaket geben. Die älteren Lichtmaschinen in Kfz's hatten das gewöhnlich, so dass sie auch ohne angeschlossene Batterie funktionierten.

    Gruß

    Quote

    Schade, dass das Thema Interurbans von der Modellbahnindustrie stiefmütterlich behandelt wird. Besonders wenn man bedenkt, wie groß die Netze und wie umfangreich die Wagenparks einst waren.

    Das war wohl früher anders, in alten MoBa-Zeitschriften aus den 40ern - 50ern ist interurban noch ein Thema. Aber jetzt sind diese Strecken seit fast 70 Jahren weg und die Klientel, die sie noch erlebt hat, entweder recht betagt oder auch schon gegangen.

    Allgemein gibt es ja eher die Tendenz zu möglichst groß, was man bei den vielen BigBoy-Modellen sieht, und zu möglichst lang (viele große Diesel mit möglichst langem Zug), die noch existierenden oder neu entstandenen Shortlines sind doch eher eine Randerscheinung.

    Nur bei den Japanern scheint das etwas anders zu sein, sonst gäbe es dort nicht so viele Modelle von Interurban- und Straßenbahnfahrzeugen.

    Ich sehe da eher ein Problem bei kleinen Radien und der Kombination body mounted (wie bei den meisten Loks) und truck mounted. Da ist dann die einen Kupplung annähernd in der Gleismitte, während die andere weit außerhalb schwebt. Da bekommt dann das Wagendrehgestell ein ordentliches Drehmoment, das bestimmt nicht förderlich ist. Besonders groß ist das Drehmoment bei den langen Wagen, das die Kupplungen weit entfernt vom Drehpunkt des Drehgestells ist. Wenn das beim Schieben keine Probleme bereitet, sollte es gar keine geben.

    Bei der Kombination langer Wagen + body mounted in Weichenstraßen erhält zwar der ganze Wagen einen Drehimpuls, aber das Drehgestell nicht und muss nur die Querkraft auf die Schiene übertragen.

    Bei meinen Versuchen, mit einem anderen Extrem (r < 18cm) hatte ich mit 18-Wagen-Zügen bei body mounted keine Probleme. An der Schnittstelle Lok-Wagen ist dabei body mounted eher hilfreich, weil der Abstand zur Gleismitte weniger differiert.
    Mit truck mounted hat das nicht funktioniert.

    Insgesamt finde ich 80 Wagen schieben schon recht viel, zumal bei Steigungen und Kurven.


    Gruß

    Da es sich um H0 handelt, bin ich nicht betroffen und schaue mir das nur von der Seite an.


    Ist das gut oder eher weniger?

    Das heißt, dass es neben hausinternen Systemen (BLI und Piko), ESU jetzt einen vierten Decoderanbieter gibt, der einen Lokherstellervertrag hat. Macht das die Sache jetzt besser?


    Gruß

    Ich habe da mal so eine Frage von Ahnungslosen (also mir selbst):

    Das Internet/Wikipedia erklärt mir, dass der BREACHER ein Zugangstechniker ist, also so eine Art Türöffner mit militärischen Mitteln. Wofür braucht der so ein Fahrzeug, dass einen 'harmlosen' Turm hat, hinter dem (scheinbar) Werkzeugkisten stehen? Wäre da ein Transportpanzer mit vernünftiger Ladeluke/Hecktür nicht sinnvoller?

    Oder andersherum: Was kann/macht dieser Panzer?

    Gruß

    Ich bin mal Stephans Links gefolgt:

    "... Sie umfasst eine bestimmte Strecke, die in der Regel einen Staat oder mehrere Staaten abdeckt, und wird durch den Wikipedia (Eisenbahn-Division) verwaltet. ..."

    So richtig überzeugend ist KI nicht, hat aber schon unterhaltungswert.

    Gruß

    Quote

    die Amis sind da sehr sensibel was sowas angeht...

    Da sind nicht nur die Amis sensibel.

    @Marco:

    Da es ein Übungsobjekt ist, würde ich beim nächsten Mal die Felsen anders gestalten. Beim Diorama sieht das eher nach einem Lavastrom aus, der auch über den Betonbrückenkopf gelaufen ist. Dabei war der 'Fels' doch zuerst da.

    Gruß