Posts by Gerald
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Hi Lutz,
QuoteKöf langsam vorwärts auf das Papier fahren, anhalten, Fahrtrichtung ändern und langsam wieder rückwärts von dem Papier herunter fahren.
Ich kenne diese Köf nicht (ist wohl H0), hat die normales DCC über die Schienen? Falls das so ist, wie soll das funktionieren mit dem Blatt Papier? Die Lok bekäme doch kein Steuersignal auf dem Papier und müsste stur entsprechend des letzten Fahrbefehls weiterfahren.
Oder hat die ein Funksteuerung?
Gruß
Gerald -
Hi Mike,
auf der von dir geplanten Branch Line ist eigentlich nur eine Lok erforderlich, die zweite wäre zu Luxus. Das heißt nicht, dass du nicht mehrere Loks haben solltest, bloß fahren die im Betrieb nicht, oder nur selten gleichzeitig. -> keine Notwendigkeit, sofort DCC zu haben (außer für Sound)
Solche Strecken haben meistens handbetriebene, örtlich gestellte Weichen beim Vorbild, was sich auch gut im Modell umsetzen lässt. Dafür gibt es unterschiedliche Systeme, vom günstigen Eigenbau bis zu etwas teureren Industrielösungen. Stellpulte für manche Bereiche sind bei der MoBa nicht unüblich, aber mehr der Bequemlichkeit oder einem anderen Willen des Erbauers geschuldet, als vorbildgerecht. -> kein DCC erforderlich
Wenn man davon genug hat, kann man einen Teil seines Geldes schnell in einem aktuellen DCC-System versenken, oder man spart sich das bis zu dem Zeitpunkt, an dem es notwendig wird, und dann in dem Rahmen, der erforderlich ist. Wenn du mit anderen zusammen gleichzeitig spielen möchtest, ist der Zeitpunkt für DCC gekommen.
Vorher würde ich die Anlage von der Elektrik so aufbauen, dass sie analog und digital funktioniert. In deinem Fall, wenn du keine Signale aufstellst, ist der Unterschied winzig, denn beides kann auf der selben Bauart funktionieren. Kehrschleifen gibt es bei dir nicht, und selbst die sind 'unisex' möglich. Nur bei Signalen mit Zugbeeinflussung oder einer automatischen Steuerung mit Besetztmeldern wird es etwas spezieller, doch das sehe ich bei deiner Anlage weniger.Digitrax hat eine guten Namen, andere Hersteller liefern auch brauchbare Systeme. Für deine kleine, überschaubare Strecke würde mE sogar DCC-EX ausreichen, das ein paar hundert Euro billiger ist.
Gruß
Gerald
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Das ist richtig, nur hat Atlas im Prinzip auch nicht viel mehr im Angebot. Es gibt links und rechts in drei Größen, dazu noch die beiden Bogenweichen. Mit dem ME #6ern, die den Atlas #7ern entsprechen, liegt man doch im guten Bereich. Das ist nicht ganz so eng wie bei den Kontinentaleuropäischen und für #10 braucht man schon richtig Platz.
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So richtig glücklich bin ich, wie auch ein paar Andere, die ich kenne, mit den Atlas-Weichen nicht (Stephan scheinbar schon). Die Geometrie der #7er ist recht eigen, sie scheinen #5er zu sein, bei denen nur der Abzweig nicht so steil ist. Beim direkten Vergleich (übereinander gelegt) sind die MicroEngineering #6 eleganter und großzügiger, der Abstand Zungenspitze bis Herzstück spricht auch für ME.
Bei einer Atlas-Weiche hatte ich mal Pech, da ist der Stift im Drehpunkt einer Zungenschiene abgebrochen. Das ist fast irreparabel, den diese Schienen sind Gussstücke. Auch die ME-Weichen sind nicht perfekt und es ist schwieriger, sie zubekommen, falls lieferbar.Peco passt nun wirklich nicht, auch wenn die solider sind als Atlas.
Gruß
Gerald -
Hi Stephan,
ich zitiere mich mal selbst
QuoteDie alte Analogversion ist ca. 16 g schwerer wie die aktuelle, was einem Gewichtsverlust von ca. 25% entspricht
Zugkraft ist für die ja weniger ein Thema, man kann ja einfach ganz viele Loks vor einen kurzen Zug hängen.
Die große Revolution bei Atlas hat hauptsächlich drei Dinge gebracht, Kabel vom Drehgestell zum Chassis, ein neues Mainboard mit Next18 oder E24 Steckplatz, in den man, nach Ausbau des Boards, einen Decoder einstecken kann, und eine ordentliche Diät (bei GP7/9). Weitere Vorteile habe ich nicht gefunden.Zu den beiden Premiummarken kann ich nichts sagen, habe nichts von denen und gibt bisher auch keine Lok, die ich bräuchte.
Gruß
Gerald -
Auch hier kann ich Stephan nicht uneingeschränkt zustimmen. Bei ScaleTrains und Rapido weiß ich es nicht, da ich von denen nichts habe. Intermountain - gute Frage, produzieren die überhaupt noch? Fünf Jahre nach Ende der Preorder war die Produktion noch nicht angelaufen, jetzt gibt es den Händler nicht mehr.
Aber bei Atlas wäre ich vorsichtig. Sicher, inzwischen gibt es sowas schönes wie funktionierende Ditchlights, aber die Zugkraft lässt zum Teil zu wünschen übrig. Extrem sind die GP7/9, das sind inzwischen eher rollende Ghettoblaster. Die alte Analogversion ist ca. 16 g schwerer wie die aktuelle, was einem Gewichtsverlust von ca. 25% entspricht. Was habe ich von einer Lok, die viel weniger zieht?
Erstaunlicher Weise sind es bei der RS-3(RS-4/5) nur ca. 2 g Unterschied.Sicher sind die Einstufungen bei spookshow immer für den Zeitpunkt des Test zu sehen, aber so groß ist der Fortschritt nicht, dass ein 'A' heute ein 'C' wäre. Nebenbei scheinen die aktuellen Modelle (nicht nur) aus dem Hause Atlas ein Problem mit der Brünierung zu haben. Es nach längerer Laufzeit (> 2h) ist die so weit abgefahren, dass überhaupt sinnvoll mit Geräusch gefahren werden kann.
Deswegen ist meine Empfehlung, sich auch auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen. Wenn der Vorbesitzer nicht massiv geschludert und misshandelt hat, geht technisch (mechanisch und elektrisch) fast nichts kaputt. Vielleicht muss mal eine Achse gewechselt werden, aber sonst hatte ich noch keine Probleme mit Zweitehandmaterial.
Gruß
Gerald -
Hi Mike,
so ein gimmick wie eine Whiskeyfassverladung und7oder anderen Touristenschnickschnack kann gut an einem eigentlich stillgelegten Anschließer stattfinden, vllt. sogar zur Auflockerung einen Touristenzug einsetzen.
Du hast indirekt schon CSX ins Spiel gebracht, wäre auch mein Vorschlag, wenn es eine reale Gesellschaft sein soll. in dem Zeitraum haben die wegen Fusionen und Corporate Identity-Wandlungen ein weites Spektrum an paint schemes. Wenn du den Zeitraum späte 70er bis frühe 90er wählst, hast du drei Designs, die sich auch zeitlich überschnitten haben. (siehe C&O, B&O und WM Circus scheme; Chessie System und CSX). https://www.trainweb.us/csxphotos/schemes_cs.htm
Gruß
Gerald
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Hi,
QuoteDann würde ich mit etwa 140 cm Zugläng rechnen.
Das entspricht einer SD9, 10 50' und 10 60' Wagen inkl. Caboose.
Da hat Stephan sich etwas verzählt. ein 50'-Wagen ist ca. 10 cm lang, ein 60'-Wagen ca. 11,5 cm. Multiplizieren und addieren, dann komme ich auf ca. 2,25 m Zuglänge.
Aber davon abgesehen wäre es sinnvoll, zu überlegen, welche Betriebe bedient werden sollen und wieviele Wagen die so bekommen. Dabei sollte auch beachtet werden, dass die meisten Betriebe nicht jeden Tag einen wagen bekommen, sondern bei geringem Bedarf die Wagen mehrerer Tage zu- und vor Ort abgestellt werden.
Da klingt erstmal nach Spaßbremse, aber die Beschäftigung ist dann, vor Ort die vorhandenen Wagen auszutauschen. Deshalb sollte genug Platz für mehrere Wagen vorhanden sein.Btw., eine Whiskeyfabrik hört sich erstmal witzig an, ist aber für den gewöhnlichen Bahnbetrieb, falls es nicht eine riesige Anlage ist, eher irrelevant. Typischer sind Kohleverladungen, Eisenverarbeitung und Stahlproduktion (dafür ist die Anlage zu klein), weiteres produzierendes Gewerbe und landwirtschaftliche Produkte, z.b. Holz und Holzbaustoffe.
Stephans Schema halte ich für recht sinnvoll, wie auch das Wagenlager (stagging yard). Damit ein diesel shop auf Dauer Spielspaß bereitet, muss die Interessenlage schon recht speziell sein.
Bei den Fremo US-N-Treffen sind die locals die beliebtesten Jobs, da passt die von Mike geplante branch line schon optimal.Gruß
Gerald
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Hi Mike,
vieles wurde schon gesagt und auch schon Beispiele gezeigt, deshalb werde ich nur ergänzen.
Bei deinem Thema solltest du beachten, dass branch line nicht automatisch short line bedeutet. auch die (noch) sechs Großen haben teilweise noch branch lines und industrial spurs. Du kannst auch so einer Strecke auch gut die kleineren, etwas älteren Loks in gelb, blau, rot, schwarz & ... fahren lassen.
Richtige short line Loks gibt es in N, abgesehen vom short line Konzern Genesee Wyoming und vllt noch Union RR, selten und auf eine Nachkaufmöglichkeit nach einiger Zeit (aka Wiederauflage) solltest du nicht hoffen. Da bleibt nur selber machen, oder machen lassen (z.B. von Micha oder Mike Holly, beide hier im Forum).
Bei den Amerikanern ist es recht populär, seine eigene short line zu 'gründen'. Da kannst du auch gut nutzen, und Loks deiner Wahl in ein Szenario nach deinen Wünschen setzen. Die meisten short lines haben eine eher übersichtlich Fahrzeugpark vom Gebrauchtmarkt. Es gibt sogar Firmen, die nur eine Lok haben und Strecken von wenigen Meilen betreiben.
Von einem Meter Anlagentiefe würde ich bei deiner Themenwahl abraten, den Rangieren mit ausgestecktem Arm ist auf Dauer kein Vergnügen. Meistens wird von Hand entkuppelt, und dann noch in der Entfernung wirklich von oben richtig zu treffen wird schon beim Probebetrieb vom Segen zum Fluch. Mit 40 - 50 cm Breite kann man in N schon viel darstellen.
Wenn du mit einem geschickten Modulsystem (nicht Segmente) baust, kannst du auch recht einfach die Teile umgruppieren und so ohne großen Aufwand deine Strecke ändern. Industryave hat hier im Forum mal so ein Modulkonzept vorgestellt (Rangieranlage "Industry Ave" suchen).Heiko hatte schon drei Fremo-Treffen erwähnt, das vierte, thematisch für dich passende, war vor fünf Wochen in Waldenburg. Dort haben wir short line(s) gespielt, jeder durfte Loks seiner Wahl mitbringen, nur sollten es keine aktuellen der Großen sein.
Gruß
Gerald
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Hi Volker, Gerold und Lutz,
ich habe mir zwar die (meisten) Beiträge in diesem Faden gelesen, aber nicht alles gemerkt. Das bei solchen Systemen auch gerne proprietär vorgegangen wird, besonders wenn noch keine umfassende Norm dafür vorliegt, ist weit verbreitetes Geschäftsgebaren; ärgerlich, aber nichts ungewöhnliches.
Wenn die Lok out-of-the-box nicht läuft, hat man die von euch diskutierte Wahl, zurückgeben oder umbauen. Bei einer Modellbahnlok ist das ärgerlich, schlimmer finde ich da schon Fälle, wo funktionierende Hardware nicht mehr benutzt werden kann, weil eine ehemals verbreitete Softwareschnittstelle nicht mehr vorhanden ist.
Beispiel: Flachbettscanner mit Lide und Winzigweich-Zentralärgernis auf dem Computer. Unter Linux funktioniert der 20+ Jahre alte Scanner noch heute gut, nur das 'führende' Betriebssystem erkennt ihn nicht. Und Arbeitsbedingt komme ich leider nicht an diesem Betriebssystem vorbei.
Gruß
Gerald
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Hi Lutz und Gerold,
über euren (teilweise verständlichen) Ärger mit der zeitgenössischen Elektronik habt ihr scheinbar etwas wesentliches übersehen.
Quotewer denn bitte 28, 32, oder gar 68 Funktionen braucht. Klare Antwort: NIEMAND! Niemand BRAUCHT eine Modelleisenbahn. Aber viele wollen eine. Viele wollen möglichst umfangreiche Ausstattungen und alle möglichen Spielereien
Da ihr auch in anderen Foren unterwegs seit, sollte ihr mitbekommen haben, was das 'Publikum' heute erwartet. Es gibt viel Geschrei, wenn ein aktuelles Modell nicht viel Klicki-Bunti hat. Ja, es gibt auch noch die Analogfraktion, die oft noch separat bedient wird. Wenn jetzt noch zusätzliche Versionen, z.B. NMRA-DCC erwartet werden, ist recht schnell der Punkt erreicht, an dem die Modelle wegen der kleinen Stückzahlen so teuer werden, dass der nächste Aufschrei wegen der hohen Preise folgt (recht laut gerufen wird schon). Da Piko wie auch die anderen Hersteller privatwirtschaftliche Unternehmen sind, die Gewinne erzielen müssen, gibt es den Trend zur Vollausstattung. Damit waren die asiatischen Autohersteller recht erfolgreich, während bei uns über die kosten für die Extras geklagt wurde.
Und, wie sieht es eigentlich mit euren Mobiltelefonen aus? Habt ihr noch solche Klassiker, wie Nokia sie vor zwanzig Jahren baute? Oder seit ihr in der Lage, Reparaturen am Innenleben, die über den Akkuwechsel hinaus gehen, zu tätigen? Habt ihr wirklich die Software im Griff, oder nur noch gerade den Überblick, welche Apps sichtbar auf dem Bildschirm sind?
Gruß
Gerald
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Ist die Drehscheibe für eine Schlepptenderlok nicht ein bisschen zu kurz? Wurden die Shays, Heislers und ... gedreht, oder sind die rückwärts gefahren?
Ist nicht mein Thema, deswegen die Fragen.
Gruß
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Hi Lutz,
QuoteErkläre uns doch bitte einmal wo der Magnet in einem konventionellen Eisenkerntransformator sein soll

So ein bisschen Restmagnetismus wird(könnte) es in dem Blechpaket geben. Die älteren Lichtmaschinen in Kfz's hatten das gewöhnlich, so dass sie auch ohne angeschlossene Batterie funktionierten.
Gruß
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Hi Uwe,
ich würde es als '8' für die Schnittstelle interpretieren.
Wie ist die Belegung bei der Schnittstelle, ich kenne sie nicht? Passiert was schlimmes, wenn man ihn falschrum einsteckt?
Gruß
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Quote
Schade, dass das Thema Interurbans von der Modellbahnindustrie stiefmütterlich behandelt wird. Besonders wenn man bedenkt, wie groß die Netze und wie umfangreich die Wagenparks einst waren.
Das war wohl früher anders, in alten MoBa-Zeitschriften aus den 40ern - 50ern ist interurban noch ein Thema. Aber jetzt sind diese Strecken seit fast 70 Jahren weg und die Klientel, die sie noch erlebt hat, entweder recht betagt oder auch schon gegangen.
Allgemein gibt es ja eher die Tendenz zu möglichst groß, was man bei den vielen BigBoy-Modellen sieht, und zu möglichst lang (viele große Diesel mit möglichst langem Zug), die noch existierenden oder neu entstandenen Shortlines sind doch eher eine Randerscheinung.
Nur bei den Japanern scheint das etwas anders zu sein, sonst gäbe es dort nicht so viele Modelle von Interurban- und Straßenbahnfahrzeugen.
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Danke für die Erklärung. Das ist, im Vergleich zu anderen Beiwagen, schon recht ungewöhnlich.
Gruß
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Hi,
wenn der Hintere ein Beiwagen ist, wofür hat der den Stromabnehmer?
Gruß
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Quote
80 wagen mit truck mounted zu schieben funktioniert auch über mehrere weichen,
QuoteWo/wer schiebt denn auf seiner Anlage 80 Wagen? Das ist doch unrealistisch.
Das sehe ich auch so, habe ich nur zurückhaltender formuliert.