Helfe gelegentlich einem Freund mit seiner Bemo Anlage. Mein Fazit nachdem was ich gesehen habe: Bemo ist primär schön für die Vitrine. Sobald "Fahren" eine notwendige Anforderung ist, wird's knifflig. Kupplungen fluchten nie und haben immer individuelle Höhen. Die zweiachsigen Loks sind kaum über eine Weiche zu bewegen, weil die Stromaufnahme derartig bescheiden ist und der Platz für einen Supercap leider meist nicht reicht.
Wenn der neue Besitzer nun noch so frech sein sollte, auf seiner Anlage Steigungen zu planen, wird er mit zusätzlichen Problemen bestraft, weil die Kupplungen massig Schlupf haben und die normalerweise gut aussehenden langen Faltenbälge zwingend entweder komplett demontiert werden müssen oder aber die kürzesten Modelle zum Einsatz kommen müssen, nur damit der Zug eine moderate Steigung von 3% runter mitmacht (merke: Bernina hat 7%!).
Zudem ist ein perfekter Gleisbau zwingende Voraussetzung, ansonsten entkuppeln die Wagen bei jedem "Hölperchen"....
Fazit: Es wundert mich keineswegs, dass diese Modelle sicher schön aussehen und auch problemlos auf Anlagen mit höchtstens 1% Steigung und Radien nicht unter 2 Meter problemlos laufen........ Aber der Normalbetrieb auf einer normalen Heimanlage?