berNd plant (und baut?) mal wieder in H0

  • Lutz, dein Hass gegen ESU wird wohl nie enden :motz:


    Hardy Du kennst nicht den deutschen Teil des Dramas. Dann könntest Du einmal ein paar wirkliche Hassprediger vom "heiligen" Orden der Esuiten erleben. Da wird dir nämlich schon Gotteslästerung vorggeworfen wenn du es nur schon wagst Fragen zum Produkt zu stellen. Gut dass das Mittelalter mit Inquisition, Ketzerverfolgung und Scheiterhaufen vorbei ist. Wie schon erwähnt, mich muss das Produkt überzeugen und nicht die Frömmigkeit seiner Anhänger.


    @ Bernd
    Das ist nicht nur das Herunterregeln des Soundpegels, das konnte schon der ESU Loksound V2.0 mit 3 verschiedenen Lautstärkepegeln (Beschleunigung, Beharrung und Verzögerung). Hier ist es eine tatsächlich lastabhängige Soundanpassung. Nicht nur die Lautstärke, sondern auch Soundablauf und Klang werden lastabhängig dynamisch angepasst als auch nachgeführt. Das ist von User selber nach seinem eigenem Geschmack einstellbar.
    Ich habe auch diverse Filmchen aus youtube angeschaut welche Loks beim Rangieren zeigen. Daran habe ich mich bei den Decodereinstellungen orientiert und das Verhalten der Modellloks an die Abläufe des Vorbilds weitestgehend angepasst.


    Noch etwas, mach den Gleisabstand nicht zu eng. Immer daran denken du musst hier mit dem Schaschlikstäbchen etwas tiefer eintauchen als wie bei N. Bei zu engem Gleisabstand hast Du eine Art Sichtblocker-Effekt wenn Wagen davor stehen. Und sich jedes mal zum Abkuppeln vorzubeugen ist auf Dauer ermüdend.


    Meine 2 €ent dazu.

  • Hallo Bernd,


    schönes Rangoierspiel. Das einzigste was mich stören würde ist das Z-Gleis zu Spot 7. Ich hasse die Dinger. Aber gut, du willst ja nur "daheim" rangieren.
    Aber vielleicht willst du auch mal bei uns mitmachen, das würde schon passen.


    Lutz, dein Hass gegen ESU wird wohl nie enden :motz:

    ...
    Grüße Hardy
    Fremo Member since 2011
    ...
    GULF MOBILE & OHIO sowie FRISCO und ILLINOIS CENTRAL (GULF)


    H0 - damit man's auch ohne Brille sieht

  • Hallo Lutz,


    Als weitere Anmerkung, so ein Betriebs-, Fahr- und Soundverhalten der Lok wie im Video wirst Du mit ESU nicht hinbekommen.


    was meinst Du genau? Das Runterregeln des Soundpegels bei Erreichen der Konstantgeschwindigkeit? Oder den Einfluss der Wagenanzahl (sprich BEMF-Regelungsstärke)?


    berNd

  • Hallo zusammen,


    danke für die Anregungen. Das mittlere Segment ist 1600mm lang. Das reicht für zwei 60 und zwei 50 Fuß-Wagen! Und wie schreibt auch Ian Rice: Die Umlauflänge muss nur so lang sein, wie der längste Zug ohne Lok. Da ich zur Miete wohne, muss ich auch flexibel planen. Für mich ist wichtig, dass ich im Falle eines Falles auch problemlos durch Einfügen eines Bogensegments links vom Umlaufgleis eine L-förmige Konfiguration aufbauen könnte. Die Bögen kännten dann direkt an das lange Segment anschließen. Eine mehr als vier Meter lange Wand ist nicht in jedem Hobby-Zimmer drin ;-).


    Hier nochmal zwei Bilder bezüglich der Tiefe. Gleisabstände: 52 und 67mm, Tiefe des N-Gebäudes: 55mm. Das reicht mit 25cm allemal, vor allem da "spotgenau" rangiert werden soll. Die Gebäude haben Ladetore aber keine Rampen, bei denen man den oder die Wagen "irgendwohin" stellen kann. Und auch für die Nachbildung einer Flüssigkeits-Entladeeinrichtung mit Schläuchen und Rohrleitungen vor einer sehr flachen Relieffassade reicht das allemal. Da ich ja nicht gerne baue, ist jeder eingesparte Quadratzentimeter willkommen ;-) .



    So ist meine tatsächliche Blickrichtung / -höhe:


    berNd

  • Hallo Bernd!


    Da hast Du Dir ja etwas Interessantes vorgenommen.


    Den 25cm stehe ich bei drei Gleisen auch etwas skeptisch gegenüber. Die Anbindung von Spot 7 finde ich gewöhnungsbedürftig. Auf den ersten Blick hätte ich ihn mit dem Drill Track verbunden. Dem stehen wohl aber bauliche bzw. örtliche Gegebenheiten entgegen.


    Grüße Mirko

  • Hallo,


    also 25cm Tiefe reichen aus. Die Gebäude werden dann als Hintergrundrelief dargestellt.
    Aber wenn Du, Bernd, Schiffsdieselsound haben möchtest, dann empfehle ich Baldwin: https://www.youtube.com/watch?v=19Epbvw27OI
    Hier werkelt ein nicht aufgeladener 8-Zylinder. Als weitere Anmerkung, so ein Betriebs-, Fahr- und Soundverhalten der Lok wie im Video wirst Du mit ESU nicht hinbekommen.
    Was mir an Deinem Entwurf noch aufgefallen ist, Du bist auf eine Umfahrungsmöglichkeit angewiesen, da Ladestellen von beiden Seiten bedient werden.
    Als unverbindlicher Vorschlag meinerseits:
    - die linke Weichenverbindung auf Modul 3 weiter nach links auf Modul 2 verschieben, etwa oberhalb der Schrift "in/out"
    - evtl. hier dann eine 3-Weg Weiche einmal durchdenken.
    Dadurch wird die nutzbare Gleislänge des Umfahrungsgleises vergrössert. Eine zu kurze Länge hat sich bei meiner eigenen Rangieranlge Flats als Schwachpunkt erwiesen.

  • Oh, Bernd...


    Du machst also wirklich (nebulösen) Ernst mir H0.
    Ich finde das gut so, man muss ja immer seinen Horizont erweitern.
    Und ich kann mal mit meinen H0 Loks zum Spielen kommen. ;)


    Der Gleisplan gefällt mir auch gut, wobei ich 25 cm Tiefe zu wenig fände.
    Vielleicht sollte man die Umfahrung (bei gleicher Länge) etwas weiter nach links , also die linken Weichen über die Segment-Trennung schieben.
    Dadurch wird der Drill Track etwas großzügiger und der In / Out Bereich muss ja nicht soooo lang sein, oder?

  • Hallo zusammen,


    ich habe die Überschrift bewusst mal nebulös gehalten, denn geplant hatte ich den letzten Jahren ja so einiges, aber wenig umgesetzt. Diesmal ist der Antreiber "Sound", denn mir gefällt das einfach, wenn eine einzelne (!) Lok langsam daherrollt, die Fahrstufen ab und zu mal hoch und runter gehen und die entsprechenden akustischen Warnsignale bei den Rangierbewegungen abgesetzt werden. Aber eben nur mit einer Lok und nicht in Massen wie bei den FREMO-Treffen.


    Von einem meiner angefangenen Projekte liegen noch zwei fertige Segmentkästen und das Material für zwei weitere daheim herum. Die Anlagengröße daher: 4 x 0,25 m. Der Gleisplan steht schon (zur kritischen Beurteilung durch Euch) bereit und ist weitgehend selbsterklärend. Das Betriebskonzept ist völlig simpel: die Übergabe mit drei oder vier Wagen steht zu Beginn der Betriebssession im "in / out track" bereit und etwa genauso viele Wagen sind auch abzuholen. Es gibt immerhin neun Spots.


    Zur geplanten Ausgestaltung: Links wird wohl die "übliche" Straßenbrücke als "viewblock" die abgehenden Gleise ein bisschen tarnen, rechts ist spot 9 in einem Gebäude, so dass auch dort das zum Segmentende durchlaufende Gleis optisch getarnt ist. Und rechts von spot 3 wird es eine RR-Xing geben, damit ordentlich gehupt und gebimmelt werden kann. Oder je nach noch festzulegender Epoche sogar Fusees ausgelegt werden könnten (siehe Lance Mindheim)?



    Hier noch ein Blick auf den "Ist-Zustand". Ich besitze ja noch eine LL Proto2000 SD7, die ich gestern wieder flott gemacht habe! Da soll eventuell ein ESU Loksound 5 - Decoder rein. Obwohl mich ja eine Alco bzgl. des Sounds mehr reizen würde. Der erinnert mich immer an die Fahrgeräusche der Flußschiffe auf dem Neckar, die in meiner Kindheit und Jugend im Sommer bei Schwimmbadbesuchen im Heidelberger Tiergartenschwimmbad oder im Neckargemünder Terrassenfreibad als "Hintergrundsound" zu hören waren.
    Das Zeug um die Kästen drumherum dient nur als Größenvergleich. Wagenkarten würde ich mir schenken, sondern später lieber mit Switchlists arbeiten. Von daher müssten die Segmentkästen gar nicht so hoch sein. Andererseits gefällt mir der Blickwinkel durch diese Höhe (SOK ca. 1380mm) einfach sehr gut!



    Und ich will auch nicht verschweigen, woher die Inspiration zu diesem Konzept kommt: RSSX Railserve


    Nächste Tasks:
    - Software-Update für meine IB1 aus der Packstation holen und den SW-Stand 1.55 auf SW-Stand 2.X wegen der Funktionsumfänge hochziehen.
    - Peco Streamline-Gleise bestellen.

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